(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!
Ich praktiziere Falun Dafa bereits seit der Zeit vor 1999 und war vor meiner Pensionierung als Dozentin an einer Universität tätig. Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 begonnen hatte, Falun Dafa zu verfolgen, reisten andere Praktizierende und ich mehrmals nach Peking, um Gerechtigkeit für Dafa und Meister Li (den Begründer der Praxis) einzufordern. Bei meiner letzten Reise nach Peking wurde ich gesetzwidrig festgenommen und in ein Zwangsarbeitslager gebracht.
Da viele Menschen durch die Lügen der KPCh getäuscht wurden und in Gefahr sind, habe ich als Praktizierende die Verantwortung, ihnen die Fakten zu vermitteln und dem Meister dabei zu helfen, sie zu erretten. Ich möchte erzählen, wie ich meinen Schülern die Fakten erklärt habe.
In den Vorlesungen
Die meisten Kurse haben eine Einleitung, die zu Beginn vermittelt wird. Jedes Mal, wenn ich diese unterrichtete, bereitete ich mich im Vorfeld sehr sorgfältig vor, da diese Unterrichtsstunde für mich die beste Gelegenheit ist, die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären. Häufig nutzte ich einen bestimmten Punkt in der Einleitung als Ausgangspunkt und verwob einige Inhalte, die ich im Voraus vorbereitet hatte – Inhalte, die für die Schüler interessant sind und ihnen helfen können, die Fakten über Falun Dafa zu verstehen.
In der Vorlesung mit dem Titel „Die verborgenen Botschaften im Wasser“ sagte ich den Studenten beispielsweise: „Euer Äußeres spiegelt euer Herz wider; ein gütiges Herz ist unerlässlich, wenn ihr attraktiv sein wollt.“ Anschließend zeigte ich ihnen entsprechende Bilder auf der großen Leinwand. Ich sprach auch über den Baxter-Effekt und wies darauf hin, dass viele Dinge einen Geist besitzen, und ich führte konkrete Beispiele an, um die Bedeutung der moralischen Kultivierung zu betonen, bevor ich zum Thema der göttlich inspirierten Kultur überging. Ich nutzte die alte, traditionelle Kultur, um ihre modernen Vorstellungen von Atheismus und Evolution zu widerlegen. Ich sprach auch über die unendliche Teilbarkeit der Materie und hob dabei hervor, dass das, was für das Auge unsichtbar ist, nicht unbedingt nicht existiert, und wies auf die Grenzen des Verständnisses der modernen Wissenschaft vom Universum hin, einschließlich Luftspiegelungen, UFOs, des Bermuda-Dreiecks und anderer Dimensionen; warum viele Ärzte der Antike über besondere Fähigkeiten verfügten; sowie auf die Tradition der spirituellen Kultivierung, wie zum Beispiel das „Hochschweben in den Himmel am helllichten Tag“ und so weiter.
Die Studenten hörten aufmerksam zu und zeigten großes Interesse, da es selten vorkommt, dass Lehrkräfte diese Themen im Unterricht ansprechen. Manchmal geriet ich während meines Vortrags in einen Zustand, in dem ich keine anderen Gedanken hatte – ich konzentrierte mich einfach nur auf das Sprechen. Ich vergaß die Kameras und die Informanten (ausgewählte Studenten in jeder Vorlesung, die die Worte und Handlungen der Lehrkraft überwachen und der Hochschule Bericht erstatten sollten).
Schließlich verkündete ich: „Es gibt eine Kultivierungsmethode einer Buddha-Schule auf hoher Ebene, die sich auf der ganzen Welt verbreitet, aber in Festlandchina schwer verfolgt wird. Wisst ihr, welche das ist?“ Dann begann ich, zu erklären, wie sich alles bei Falun Dafa in Wirklichkeit verhält. Ich sprach während zweier Lehrstunden über Falun Dafa. In der letzten Stunde nahm ich mir etwas Zeit, um den Rest der Einführung kurz und prägnant zu behandeln, wodurch der Übergang relativ natürlich gelang.
Diese Vorlesungsstunde war sehr wichtig. Erstens wurde dadurch die Wahrheit über Falun Dafa der gesamten Studentenschaft umfassend vermittelt, und alle Studenten hörten sie. In einigen beliebten Studiengängen gibt es Vorlesungen mit über 130 Studenten. Es wäre schwierig, diese Anzahl zu erreichen, wenn ich danach in anderen Umgebungen lehren würde. Die Studenten waren zudem tief beeindruckt, da sie alle aufmerksam und ruhig zuhörten. Es wäre schwierig, in nachfolgenden Kursen eine Gelegenheit zu finden, auf diese Weise zu unterrichten.
Das brachte mich den Studenten auch sofort näher. Die meisten von ihnen waren sehr freundlich zu mir, empfanden mich als zugänglich und unkompliziert, sodass sie entspannt waren und mir vertrauten. Dies legte den Grundstein dafür, dass ich in Zukunft über die wahren Umstände aufklären und sie davon überzeugen konnte, ihre Mitgliedschaften im Kommunistischen Jugendverband und bei den Jungen Pionieren aufzugeben.
Das Studienbüro dieses Campus hat möglicherweise davon erfahren (ich weiß nicht, ob es von einem Informanten gemeldet oder auf den Überwachungskameras gesehen wurde), denn danach kamen gelegentlich Mitarbeiter des Studienbüros, um meine Vorlesungen zu beobachten. Doch das beeinträchtigte meine Art, die Fakten zu erklären, nicht; ich tat weiterhin, was ich tun sollte. Ich glaube, dass der Meister immer an meiner Seite ist, und ich tue das Rechtschaffenste im Universum, und ich tue, worum der Meister gebeten hat. Außerdem habe ich darüber nur in der ersten Vorlesung dieses Kurses gesprochen. Als sie merkten, was vor sich ging, und in meine Vorlesung kamen, hatte ich die Erläuterung des Inhalts bereits abgeschlossen.
Ich kläre schon seit vielen Jahren auf diese Weise über die Fakten auf. Ich habe erkannt: Solange ich das Richtige tat und meine Gedanken im Einklang mit dem Fa standen, würde der Meister mir helfen, und es gäbe weniger Störungen.
Anderen während der Unterrichtspausen von Falun Dafa erzählen
Nachdem ich im Unterrichtraum eine Grundlage für die Aufklärungsarbeit geschaffen hatte, fiel es mir nicht mehr so schwer, dies auch in anderen Situationen zu tun. Ich brachte einen Stapel Amulette mit kurzen Hinweisen über Falun Dafa mit in die Hochschule. Während einer Pause fragte ich einige Studenten in meiner Nähe, ob sie welche haben wollten. Sie bejahten, und als andere Studenten sie sahen, stürmten sie alle herbei und schnappten sich welche. Im Nu waren sie alle weg. Manchmal drucke ich ein paar Flugblätter zur Aufklärung über die wahren Umstände aus und zeige sie einzelnen Studenten in den Pausen, dann sammle ich sie wieder ein.
Ein Student wollte das Zhuan Falun lesen, so brachte ich ihm ein Exemplar im Taschenformat mit und steckte es ihm in der Pause heimlich zu. Er nahm es in den Ferien mit in seine Heimatstadt, und als er zur Schule zurückkehrte, brachte er mir als Zeichen seiner Dankbarkeit lokale Spezialitäten mit. Das zeigt, dass er wusste, dass Falun Dafa gut ist, und dass er mir vertraute.
In den Pausen versuchte ich, den Studenten nahezulegen, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten, und die Studenten verbreiteten diese Information meist untereinander. Einmal kam während einer Pause ein Student aus einer anderen Studiengruppe in meinen Unterrichtsraum und bat mich, ihm beim Austritt aus den KPCh-Organisationen zu helfen. Ich fragte ihn: „Woher wusstest du das?“ Er antwortete: „Andere Mitstudenten haben es mir erzählt.“ Ich half ihm, aus den Organisationen der KPCh auszutreten.
In den Pausen kamen sie oft auf mich zu, um sich zu unterhalten. Ein Student sagte zu mir: „Ich war in den Ferien in Taiwan und habe ein paar Fotos von Falun-Dafa-Praktizierenden gemacht, die auf dem Freiheitsplatz in Taipeh meditierten. Als ich zurückkam, wurden die Fotos bei der Zollkontrolle entdeckt, und ich wurde stundenlang festgehalten.“
Eine Studentin erzählte, sie habe geträumt, als Ritterin wiedergeboren worden zu sein, und so weiter. Mir wurde klar, dass die Menschen heute tatsächlich eine Vergangenheit haben, dass sie alle wegen des Fa gekommen sind und darauf warten, gerettet zu werden. Im Laufe der Geschichte haben sie einen hohen Preis gezahlt, um das Fa zu erlangen, und ich muss mein Bestes tun, um sie zu retten.
Mittagspause
Normalerweise hatte ich sowohl vormittags als auch nachmittags Unterricht, daher ging ich zum Mittagessen nicht nach Hause. Die Hochschule hatte einen speziellen Aufenthaltsraum für Lehrkräfte, aber ich ging selten dorthin. Zu dieser Zeit waren gerade die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ erschienen, und es war an der Zeit, die Menschen zu ermutigen, ihre Mitgliedschaft in der KPCh und ihren angegliederten Organisationen zu kündigen. Ich wollte meine Mittagspause nutzen, um ins Mädchenwohnheim zu gehen und darüber zu sprechen.
Ich hatte einen klaren Plan im Kopf, welche Klassen ich an welchen Tagen unterrichten würde, wie viele Mädchen in jedem Wohnheim waren und welches Wohnheim ich jedes Mal besuchen würde, wobei ich versuchte, keines auszulassen. Ich sagte ihnen im Voraus: „Ich werde heute in der Mittagspause bei euch im Wohnheim vorbeischauen, entschuldigt bitte die Störung.“ Sie freuten sich über ein persönliches Gespräch mit mir, und ich sagte: „Ihr könnt mich ansprechen, wenn ihr Fragen zum Studium habt.“ Dann nutzte ich die Gelegenheit, um sie zu bitten, ihre Mitgliedschaft in der KPCh und ihren angegliederten Organisationen zu kündigen. Einige von ihnen waren sehr aufrichtig und sagten, dass das, was ich erklärte, sehr einleuchtend sei. Sie riefen sofort ihre Kommilitoninnen an anderen Universitäten an und baten sie, ihre Mitgliedschaft ebenfalls zu kündigen.
Manchmal half ich ihnen beim Lernen. Ich musste meine Zeit auch gut einteilen und durfte nicht zu viel von ihrer Zeit in Anspruch nehmen, da sie nachmittags Unterricht hatten und ich ihre Ruhe nicht stören wollte – außerdem hatte ich selbst nachmittags Unterricht. Nachdem ich einmal im Wohnheim gewesen war, ging ich nicht mehr wieder hin. Ehrlich gesagt war ich sehr müde, denn es war zeitaufwendig, geistig anstrengend und kräftezehrend. Doch wenn ich mir vor Augen hielt, dass dies meine Mission und meine Bestimmung in diesem Leben war, wusste ich, dass ich sie ungeachtet aller Schwierigkeiten erfüllen musste.
Ich war von Natur aus eher ungeduldig; ich versuchte immer, Dinge schnell zu erledigen, und war auf schnelle Ergebnisse aus. Ich verbrachte meine gesamte Zeit damit, darüber nachzudenken, wie ich die wahren Umstände erläutern und die Menschen davon überzeugen könnte, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten, was dazu führte, dass ich mich beim Fa-Lernen weniger konzentrieren konnte. Als ich in den Wohnheimen die Fakten klarstellte und alles reibungslos verlief, wurde ich ungeduldig und wollte so schnell wie möglich alle Mädchenwohnheime abklappern. Als ich später mit ihnen sprach, war ich daher nicht mehr so aufmerksam wie am Anfang und erklärte die Dinge nicht mehr so klar. Ich versuchte, sie davon zu überzeugen, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten, was mich ungeduldig machte und mich vom Fa ablenkte. In diesen Fällen war ich bereits vom Zustand einer Kultivierenden abgekommen, ohne es überhaupt zu merken, und ich vergaß manchmal sogar, vorher aufrichtige Gedanken auszusenden.
Nachdem ich einmal in einem Studentenwohnheim über die wahren Hintergründe aufgeklärt hatte, meldete mich eine Studentin bei der Hochschulleitung. Daraufhin untersagte mir die Hochschule, weiterhin auf diesem Campus zu unterrichten, und versetzte mich auf einen anderen Campus. Dadurch konnte ich in den Studentenwohnheimen nicht mehr über die wahren Hintergründe aufklären. Mir wurde bewusst, dass ich nur dann vermeiden konnte, von den alten Mächten ausgenutzt zu werden, wenn ich das Fa gut lernte, mich gut kultivierte und stets im Fa blieb. Nur so konnte ich die Menschen besser erreichen und meine Mission erfüllen.
In den folgenden Tagen sprach ich mit den Studenten weiterhin ununterbrochen in verschiedenen Umgebungen und auf unterschiedliche Weise über die Fakten. Mit Dafa im Herzen handelte ich mit noch größerer Vernunft und Weisheit.
Studenten zu mir nach Hause einladen
Ich sagte zu meinen Studenten: „Ihr könnt jederzeit zu mir nach Hause kommen, wenn ihr Zeit habt. Ich lade euch gerne zum Essen ein.“ Manche kamen allein, andere in Gruppen von fünf oder sechs, manchmal sogar zu siebt oder zu acht. Einmal besuchte mich eine Studentin, der ich die Website Minghui.org zeigte. Sie sagte: „Vielen Dank, dass Sie mir davon erzählt haben.“
An einem Sonntag kam eine Gruppe von Studenten zu Besuch. Ich kochte für sie und bereitete Schweinerippchensuppe, geschmorten Fisch und einige weitere Gerichte zu. Sie freuten sich sehr und fühlten sich bei mir rundum wohl, fast wie zu Hause. Einer der Studenten schöpfte etwas von der übrig gebliebenen Schweinerippchensuppe aus dem Schnellkochtopf, hielt mir den Löffel an den Mund und sagte: „Frau Dozentin, probieren Sie doch etwas von der Suppe.“ Es fühlte sich an, als wären wir eine Familie. Diese herzliche Geste berührte mich sehr.
Nach dem Essen bereitete ich etwas Obst für sie vor. Ein Student sagte: „Ich bin heute so glücklich, dass ich ganz viele Äpfel essen möchte.“ Die anderen Studenten lachten und sagten: „Mal sehen, wie viele du schaffst!“ Er aß drei Äpfel auf einmal. Schließlich traten sie alle inmitten von Gelächter und Geplauder aus der KPCh und ihren untergeordneten Organisationen aus.
Manchmal kamen sie in einer Gruppe, und da ich keine Zeit zum Kochen hatte, machte ich Teigtaschen für sie. Während wir sie zubereiteten, unterhielten wir uns, und ich erklärte ihnen die wahren Hintergründe der KPCh. Manchmal lud ich sie ein, in einem kleinen, privat geführten Restaurant in der Nähe meines Zuhauses zu essen. Die Preise waren damals nicht hoch; für etwa 100 Yuan konnte man mehr als zehn Gerichte kaufen, die den Tisch bis zum Rand füllten. Sie waren ganz begeistert, da es selten vorkam, in der Schule so leckeres Essen zu bekommen. Wir aßen und unterhielten uns, und ich erzählte ihnen von wahren Wesen der KPCh und überzeugte sie, ihre Parteimitgliedschaft aufzugeben.
Nach dem Essen sah ich ihnen nach, wie sie zur Hochschule zurückgingen. Sie gingen ein paar Schritte, drehten sich dann aber wieder um, als wollten sie nur ungern gehen, und winkten zum Abschied. Ich war tief bewegt. Was für eine karmische Verbindung ich mit diesen Studenten hatte! Sie warteten darauf, ihre Gelübde auf diese Weise in diesem Leben zu erfüllen. Die Menschen um uns herum sind alle durch das Schicksal mit uns verbunden; wir müssen ihrer würdig sein und ihnen durch Schwierigkeiten helfen, damit Falun Dafa sie retten kann.
Andere Umgebungen
Einmal traf ich einen meiner Studenten, sobald ich die Schule betrat. Ich überzeugte ihn, seine Mitgliedschaft in der KPCh und ihren angegliederten Organisationen aufzugeben. Er war nur den „Jungen Pionieren“ beigetreten und willigte sofort ein. Zu meiner Überraschung hob er sofort die Hände und rief: „Endlich bin ich frei!“ Bald darauf erfuhr ich von anderen Studenten, dass dieser Student aus einer ländlichen Gegend stammte und später aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seiner Familie das Studium abbrechen musste. Glücklicherweise hatte ich ihm rechtzeitig geholfen, aus der KPCh auszutreten. Die Errettung von Leben kann nicht warten, denn man weiß nie, ob man noch eine weitere Chance bekommt.
Wenn wir Studenten dazu anleiteten, entsprechende Experimente im Labor durchzuführen, mussten die Lehrkräfte, die den Theorieunterricht hielten, ihnen zuvor den Inhalt und den Ablauf der Experimente erklären. Dann führten die Studenten die Versuche selbstständig durch, während der Dozent von der Seite zusah. In der Regel war ein Dozent für ein Labor verantwortlich.
Während der Experimente mussten die Studenten manchmal auf die Ergebnisse warten. In dieser Pause erzählte ich ihnen, wie alles in Wahrheit zusammenhängt (ich unterrichtete nicht nur meine eigenen Klassen, sondern auch Studierende anderer Dozenten). Einmal erzählte ich einem Mädchen die Wahrheit über den inszenierten Selbstverbrennungsvorfall auf dem Tiananmen-Platz. Sie verstand es und wandte sich sofort an andere Mitstudenten und sagte ganz ernst: „Die Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz ist eine Fälschung!“ Ich erinnere mich noch immer an ihren Gesichtsausdruck; es war der Blick von jemandem, der plötzlich ein schockierendes Geheimnis erfahren hatte. Tatsächlich sind so viele Menschen durch die Falschmeldung über die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in die Irre geführt worden und hassen nun Falun Dafa. Deshalb ist dies etwas, das wir betonen müssen, wenn wir über die wahren Umstände aufklären.
Manchmal versammelten sich während meiner Vorlesungen viele Studenten um mich, um zuzuhören. Einmal meldete mich ein Student, der von einem anderen Professor unterrichtet wurde, bei der Fachbereichsleitung. Daraufhin gingen häufig Labormitarbeiter, die für die Vorbereitung der Reagenzien für die Versuche der Studenten zuständig waren, vor der Tür meines Labors auf und ab, während ich die Studenten bei ihren Experimenten betreute. Da wir uns kannten, lächelten wir einander zu. Offenbar war es ihnen unangenehm, dort zu verweilen. Deshalb warfen sie meist nur einen kurzen Blick ins Labor und gingen wieder. Ich wusste, dass die Fachbereichsleitung sie geschickt hatte, um mich zu überwachen. Doch das änderte nichts an meiner Haltung. Wenn es angebracht war, sprach ich weiterhin über die wahren Hintergründe und blieb meiner Mission treu.
Auch der Fachbereichssekretär sprach mich darauf an. Allerdings erwähnte er die Angelegenheit nur beiläufig und unterhielt sich hauptsächlich mit mir über alltägliche Familienangelegenheiten. Ich hatte den Eindruck, dass er lediglich der Form halber mit mir sprechen wollte, da ich ihm die wahren Hintergründe bereits zuvor erklärt hatte.
Fast jedes Jahr betreute ich eine Gruppe von Studenten, die an ihren Abschlussarbeiten arbeiteten. Während sie ihre Experimente durchführten, erzählte ich auch ihnen die Wahrheit. In der Mittagspause in der Schule versuchte ich, mich zu den Studierenden zu setzen und Gelegenheiten zu finden, über die wahren Umstände zu sprechen.
Unsere Hochschule bietet auch Erwachsenenbildung an, die es berufstätigen Erwachsenen ermöglicht, mehrere Kurse innerhalb eines konzentrierten Zeitraums zu absolvieren, ohne ihren Arbeitsplatz aufzugeben. Nachdem sie die Prüfungen bestanden haben, erhalten sie ein Hochschuldiplom. Die Studienberater für die Erwachsenenbildung sind in der Regel die Labortechniker unserer Hochschule; wir kennen uns alle. Um die Erfolgsquote der Klasse zu erhöhen, sammeln die Studienberater Geld von den Studierenden ein und schieben den Kursleitern dann rote Umschläge zu, in der Hoffnung, dass diese nachsichtig sind und den Studierenden helfen, die Prüfungen zu bestehen.
Einmal überreichte mir ein Studienberater einen Umschlag mit Geld. Er erklärte, es sei eine kleine Aufmerksamkeit der Studenten als Zeichen ihrer Dankbarkeit. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass ich mich gut um sie kümmern würde. Ich lehnte höflich ab. Auch nach mehrmaligem Drängen blieb ich bei meiner Entscheidung und sagte: „Ich praktiziere Falun Dafa und kann so etwas nicht annehmen. Das wäre moralisch nicht richtig. Ich werde mich selbstverständlich nach besten Kräften um die Studenten kümmern. Machen Sie sich deshalb bitte keine Sorgen.“ Da der Studienberater wusste, dass ich Falun Dafa praktizierte, gab er das Geld schließlich an die Studenten zurück.
Als ich die Studenten später unterrichtete, kamen mehrere Klassensprecher nach vorne ans Pult und sagten: „Frau Dozentin, es ist wirklich freundlich von Ihnen, dass Sie unsere roten Umschläge nicht angenommen haben, anders als die anderen Dozenten.“ Daraufhin erzählte ich ihnen die wahren Hintergründe von Falun Dafa und half ihnen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Da wir uns recht laut unterhielten, bekamen auch andere Studenten im Hörsaal unser Gespräch mit. Einer nach dem anderen kam zu mir, um mit mir zu sprechen. Ich half jedem von ihnen, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten.
Einige Studenten kamen sogar noch einmal lächelnd auf mich zu und sagten: „Frau Lehrerin, Sie müssen vorsichtig sein [denn im Klassenzimmer sind Kameras].“ In dieser Atmosphäre hatte ich keine Zeit, über solche Dinge nachzudenken. Ich konzentrierte mich nur darauf, ihnen die wahre Geschichte zu erzählen. Dies war eine Gelegenheit, Menschen zu retten, und die durfte ich mir nicht entgehen lassen.
Später, als ich in unserem Lehr- und Forschungsbüro davon erzählte, dass mir die Studierenden rote Umschläge gegeben hatten, sagte der Leiter des Büros: „Wenn das noch einmal passiert, solltest du das Geld nehmen und es der Lehr- und Forschungsgruppe geben.“ Ich lächelte, antwortete aber nicht (sie wussten, dass ich Falun Dafa praktiziere). Ich dachte mir: „Ich werde nichts tun, was nicht mit dem Fa vereinbar ist.“ Ich konnte die Kalender, die mir die Studenten gaben, nicht ablehnen, weshalb ich sie in die Sammlung der Lehr- und Forschungsgruppe legte.
Im Laufe der Jahre habe ich vielen Studenten die wahren Hintergründe von Falun Dafa erklärt. Die meisten von ihnen sind aufrichtig und gutherzig. Mit einigen blieb ich auch Jahre später noch gelegentlich in Kontakt. Wenn ich ihnen erneut die Zusammenhänge erklärte, antworteten sie manchmal: „Frau Dozentin, das haben Sie uns doch damals schon erzählt.“ Daran erkannte ich, dass meine Worte einen bleibenden Eindruck bei ihnen hinterlassen hatten und sich die Wahrheit über Dafa tief in ihr Gedächtnis eingeprägt hatte.
Mir ist zutiefst bewusst, dass ich das Fa weiterhin fleißig lernen und mich darin vertiefen muss, um auch künftig den richtigen Weg zu gehen, meine historische Mission noch besser zu erfüllen und dem Meister in meine wahre, wunderschöne himmlische Heimat zu folgen.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!
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