(Minghui.org) Als junger Praktizierender möchte ich mich mit meinen Mitpraktizierenden über meine Erfahrungen austauschen, wie man sich angesichts von Studium und Beruf charakterlich verbessern und Prüfungen bestehen kann, wie man in einem gefährlichen sozialen Umfeld gegen den Strom schwimmt, wie man üble Einflüsse in der Gesellschaft erkennt und beseitigt und wie man den richtigen Weg der Kultivierung beschreitet. Ich hoffe, dass meine Erkenntnisse den jungen Mitpraktizierenden in Bezug auf Studium und Beruf Inspiration und Hilfe bieten können.
Die ersten Prüfungen auf dem Weg der Kultivierung
Ich bin ein Dafa-Schüler, der bereits in der Grundschule zu Falun Dafa kam. Vier Jahre vor Beginn der Verfolgung lernte ich zusammen mit meiner Mutter Falun Dafa kennen. Schon beim ersten Fa-Lernen verstand ich, dass man gemäß dem Dafa seinen Charakter kultivieren, ein guter Mensch sein und den Menschen in seiner Umgebung aufrichtig und gütig begegnen soll. Von da an begann mein Kultivierungsweg, der mich von der Grundschule über die Mittel- und Oberstufe bis hin zur Universität, zum Masterstudium und schließlich ins Berufsleben führte.
Nur wenige Monate, nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, war ich in einen Vorfall verwickelt, der im Zhuan Falun, dem Hauptwerk von Falun Dafa, beschrieben wird, als eine ältere Frau von einem Auto angefahren wurde.
Ich war mit Erwachsenen zusammen, die mit dem Bus Verwandte auf dem Land besuchen wollten. Als wir uns der Bushaltestelle näherten, überkam mich ein Schwindelanfall, und ich wurde von einer Menschenmenge nach vorne gedrängt. Plötzlich löste sich die Menge auf, und ein Lkw kam von hinten mit hoher Geschwindigkeit angefahren und rammte mich heftig. Durch den Aufprall wurde ich etwa zehn Meter weiter nach vorne geschleudert. Mir schwirrte der Kopf, aber ich erinnerte mich daran, dass der Meister im Buch gesagt hatte, der Fahrer habe es nicht absichtlich getan. Daher wollte ich nicht, dass die Erwachsenen dem Fahrer Vorwürfe machten, deshalb sagte ich ihnen, es ginge mir gut, und sie ließen den Fahrer weiterfahren. Während der Fahrt im Bus taten mir der untere Rücken und die Hüften weh, aber ich sagte es niemandem.
Nachmittags ging ich mit dem Sohn eines Verwandten einen Feldweg entlang. Mir fiel auf, dass die Schmerzen nachließen, wenn ich nicht über den Unfall nachdachte, aber immer, wenn ich ängstlich wurde und an den Unfall dachte, wurden sie stärker.
Gerade in diesem Moment stürmte eine Kuh direkt auf mich zu. Bei dem Versuch, ihr auszuweichen, fiel ich ins Feld. Der andere Junge packte sie an den Hörnern und beruhigte sie. Doch das Tier geriet plötzlich wieder außer Kontrolle, und der Junge fiel vor Schreck ebenfalls ins Feld. In diesem Moment tauchte ein Erwachsener auf dem Bergrücken oberhalb auf und rief einen Befehl, der die Kuh zum Stehen brachte. Es fühlte sich an, als hätte ich mir den unteren Rücken erneut verletzt. Doch da ich mir bewusst war, dass dieser Schmerz eine Prüfung für mich war, die ich ertragen musste, um Karma abzubauen, erwähnte ich dies gegenüber den Erwachsenen nicht.
Diese beiden Vorfälle ereigneten sich am selben Tag, der eine am Vormittag und der andere am Nachmittag. Schon am nächsten Tag bekam ich starke Rückenschmerzen. Die Schmerzen verstärkten sich, wenn ich nervös war, ließen jedoch nach und wurden erträglich, sobald ich ruhig war. Erst nach ein oder zwei Monaten ließen die Schmerzen nach und traten nur noch bei körperlicher Aktivität wieder auf.
Dieser Zustand hielt zwei bis drei Jahre lang an und ging mit häufigem Wasserlassen einher. Ich wusste, dass es sich um die Beseitigung von Karma handelte, und so bewahrte ich meine Xinxing und machte mir keine Gedanken darüber. Erst als ich in der Mittelstufe war, bemerkte ich plötzlich eines Tages, während ich zu Hause den Boden wischte, dass meine Rückenschmerzen verschwunden waren. Von da an verschwand auch das häufige Wasserlassen weitgehend. Der gesamte Prozess war eine Prüfung, die dazu diente, meine Xinxing zu erhöhen.
Wie ich meine Hausaufgaben bewältigte
Von der Grundschule bis zur Hochschule bestanden die wichtigsten Prüfungen meiner Schulzeit darin, wie ich meine Hausaufgaben bewältigte und wie ich mit meinen Mitschülern umging.
Als ich noch sehr jung war, hatte ich mir bei einem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen, die zu häufigem Schwindel führte und es mir erschwerte, mich auf das Lernen zu konzentrieren. Außerdem spielte ich sehr gerne mit meinen Freunden. Meine Noten lagen lediglich knapp über dem Durchschnitt. Nachdem ich das Fa erhalten hatte, klärten sich meine Gedanken und der Schwindel verschwand. Ich wusste, dass der Meister meinen Körper gereinigt hatte. Innerhalb eines einzigen Schulhalbjahres stieg ich zum Klassenbesten auf. Von da an gehörten meine Noten durchweg zu den besten in der Klasse.
Von der Grundschule bis zum Gymnasium besuchte ich sehr begehrte „Spitzen“-Schulen, und Lehrer, Eltern und Schüler legten großen Wert auf schulische Leistungen. Ich war von zwei vorherrschenden Denkweisen umgeben: Die erste war die seit langem bestehende Überzeugung, dass Bildung ausschließlich dazu diente, den eigenen Lebensstandard zu verbessern, Karriere zu machen und Wohlstand sowie Status zu sichern. Angetrieben von Sorgen um ihre Zukunftsaussichten lieferten sich die Schüler einen erbitterten Wettstreit um Noten. Sowohl auf dem Schulgelände als auch beim Nachhilfeunterricht herrschten soziale Vergleiche, Ausgrenzung und Neid.
Die zweite war eine weit verbreitete Haltung, die an die Rhetorik von der „Nutzlosigkeit der Bildung“ aus der Zeit der Kulturrevolution erinnerte und schulische Bildung herabwürdigte. Stattdessen sicherte man sich eine begehrte Karriere durch persönliche Beziehungen, beispielsweise durch Beziehungen oder die Nutzung von „Hintertürchen“, um Zugang zu Elitehochschulen zu erhalten oder prestigeträchtige Stellen zu ergattern.
Diejenigen, die die erste Ansicht vertraten, betrachteten das Streben nach Ruhm und Reichtum oft als Hauptmotivation für das Lernen, während diejenigen, die die zweite Ansicht vertraten, Bildung häufig als bloßes Mittel zum utilitaristischen Zweck betrachteten.
Gerade als ich darüber nachdachte, ob Lernen eigentlich einen praktischen Nutzen hatte, las ich, was der Meister darüber gesagt hat:
„Ich kann euch sagen, die Taten, um persönliche Ziele zu erreichen oder um die Süchte und Begierden zu befriedigen, gehören zum Eigensinn; die Sachen für die Öffentlichkeit, für die Massen und für andere Menschen soll man tun; man soll seine Arbeit gut machen und fleißig lernen. Überleg einmal, als ein (Falun Dafa) Lernender, als ein Schüler hast du die Pflicht, gut zu lernen, weil du ein Schüler bist.“ (Fa-Erläuterung des Zhuan Falun, Antworten auf die Fragen bei der Erklärung des Fa in Guangzhou, 16.07.1997)
Daraus habe ich verstanden, dass beide Ansichten über Bildung von weit davon entfernt waren, den Prinzipien von Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, weit entfernt waren, die darauf abzielten, einem guten Menschen zu sein und für das Gemeinwohl zum Wohle aller zu handeln – zu folgen. Der wahre Sinn der Bildung liegt darin, etwas Besseres etwas Besseres zu entdecken, das anderen helfen kann.
Und so fragte ich mich: „Ist meine Ausbildung angesichts der finanziellen Schwierigkeiten meiner Eltern lediglich ein Mittel, um mein eigenes Überleben zu sichern? Oder strebe ich gute Noten ausschließlich, um eine Zukunftsperspektive zu haben und Ruhm und Reichtum zu erlangen? Schaue ich auf meine Mitschüler mit schlechten Noten herab oder beneide ich diejenigen, die sich auszeichnen? Muss ich wirklich viele Nachhilfekurse besuchen, nur um meine Noten zu verbessern? Sind die Nachhilfeprogramme wirklich nützlich und auf das Wohl anderer ausgerichtet? Wie viel von dem, was derzeit in den Schulen gelehrt wird, entspricht der objektiven Wahrheit und einem korrekten Verständnis?“ Ich wollte durch mein Lernen herausfinden, was wirklich nützlich war, damit ich das Gelernte anwenden konnte, um anderen in Zukunft besser zu dienen. Folglich habe ich während meiner gesamten Schulzeit hart daran gearbeitet, negative Gedanken und Einflüsse zu überwinden.
In diesen Bereichen habe ich einige Fortschritte erzielt:
Neid überwinden
An Schulen in ganz China, insbesondere an begehrten Schulen, herrscht ein harter Wettbewerb. Oftmals geht damit eine verdeckte Rivalität einher, und die Beziehungen zwischen den Schülern – sowie zwischen Schülern und Lehrern – können angespannt sein. Indem ich den Prinzipien von Dafa folgte und meinen Neid sowie den Drang, mich mit anderen zu vergleichen, losließ, half ich meinen Mitschülern Klassenkameraden offen und aufrichtig. Das trug dazu bei, die Eifersüchteleien wegen der Noten in meiner Klasse abzuschwächen und positive zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern.
Von der Mittelstufe bis zur Universität pflegte ich ausgezeichnete Beziehungen zu meinen Mitschülern, und Klatsch und Tratsch unter den Schülern drang nie bis zu mir vor. Vielmehr fanden meine Mitschüler, unabhängig von ihren schulischen Leistungen, immer wieder zusammen, um in offenen Diskussionen Ideen zu konkreten Problemen, Lernmethoden und gesellschaftlichen Perspektiven auszutauschen.
Das Streben nach Ruhm, Reichtum und Gewinn loslassen
Als mir klar wurde, dass der Sinn des Lernens darin besteht, anderen zu helfen, konnte ich dem Streben nach Ruhm und Gewinn mit Gleichgültigkeit begegnen. Mit klarem Verstand gelang es mir, die nützlichen und wesentlichen Teile des Lehrplans zu erkennen, die nutzlosen Elemente wegzulassen und eine Ausrichtung zu vermeiden, die sich lediglich auf Taktiken zur Verbesserung der Prüfungsergebnisse konzentrierte. Mit dieser Einstellung erzielte ich hervorragende Noten.
Meine Gedanken zum außerschulischen Nachhilfeunterricht
Für die Schüler von heute sind Nachhilfekurse zur Norm geworden, angefangen in der Grundschule bis hin zu den Jahren in der Mittel- und Oberstufe, in denen der Leistungsdruck immer weiter zunimmt. Durch das Lesen des von Zhuan Falun fand ich bessere Ansätze. Anstatt die Schüler einfach nur klassische Texte und Redewendungen auswendig lernen zu lassen, wäre es weitaus wertvoller, das Wesentliche der klassischen Literatur zu erfassen. Kurz gesagt, ich war der Überzeugung, dass ein riesiger Wissensschatz nicht gleichbedeutend mit wahrer intellektueller Tiefe ist. Im Gegenteil, er kann die Aufmerksamkeit zerstreuen und ein Hindernis für ein kohärentes, ganzheitliches Verständnis darstellen.
Man muss nicht in jedem Fach die volle Punktzahl erreichen
Die Inhalte vieler Fächer im aktuellen Lehrplan standen in keinem Einklang mit den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, und nur wenig davon war wirklich wissenswert. Schulen streben nach guten Noten, Eltern verlangen Perfektion, und Schüler bemühen sich um Bestnoten, um körperliche Züchtigung oder verbale Beschimpfungen zu vermeiden. Aber war es wirklich notwendig, in jedem Fach die Bestnote anzustreben? Meine Antwort lautete: Nein. Der aktuelle Lehrplan für Mittel- und Oberstufen, insbesondere in Fächern wie Chinesisch, Politik und Geschichte, ist voll von Theorien der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).
Um die volle Punktzahl zu erreichen, mussten die Antworten genau den vorgegebenen Standards entsprechen. Wie konnte man also eine hohe Gesamtpunktzahl erzielen, ohne diese problematischen Elemente vollständig anzunehmen?
Meine Strategie bestand darin, die Anforderungen der aktuellen politischen Ideologie zu ignorieren. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, in Fächern wie Mathematik, Englisch, Geografie, klassischem Chinesisch und Alter Geschichte möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen, um die bei politischen Fragen verlorenen Punkte auszugleichen. Im Fach Politik antwortete ich oft mit Konzepten aus der klassischen europäischen Philosophie. Das bedeutete zwar, dass ich keine volle Punktzahl erreichte, es ermöglichte mir jedoch, das Nachplappern der Theorien des Regimes zu vermeiden. Letztendlich beeinträchtigte meine nicht ganz perfekte Leistung in Politik meine Ergebnisse bei der Hochschulaufnahmeprüfung nicht. Ich erzielte eine hohe Gesamtpunktzahl und wurde an einer renommierten Universität angenommen.
Die Umgebung mit aufrichtigen Gedanken verändern
Nachdem die KPCh die Verfolgung von Falun Gong eingeleitet hatte, blieben auch die Schulen davon nicht verschont. In den ersten Jahren der Verfolgung wurde meine Schule gezwungen, Anti-Falun-Gong-Veranstaltungen zu organisieren, und alle Schüler und Lehrkräfte wurden zur Teilnahme gezwungen. Es gelang mir, mich gelegentlich dagegen zu wehren.
Einmal sah sich die Schule auf Druck höherer Stellen gezwungen, die gesamte Schülerschaft auf dem Platz zu versammeln, um eine Rundfunkansprache voll bösartiger Propaganda anzuhören. Es hieß, jeder müsse öffentlich Stellung beziehen. Sowohl Lehrer als auch Schüler empfanden diese Art von erzwungener Formalität als äußerst irritierend.
Als ich hörte, dass von uns erwartet wurde, nach der Sendung unsere Haltung zu bekunden, bat ich meinen Klassenlehrer um Erlaubnis, die Veranstaltung verlassen zu dürfen., Der und der Lehrer stimmte zu, so dass ich willigte ein, mich ins Klassenzimmer zurückkehren konntezu lassen. Danach wurde mir bewusst, dass die aufrichtigen Gedanken eines Kultivierenden die Umgebung verändern können. Umgeben von aufrichtigen Gedanken gäbe es keinen Platz für irgendetwas Unaufrichtiges.
Der Meister sagte:
„Wenn jeder Dafa-Jünger das Aussenden der aufrichtigen Gedanken ernst nimmt und im Alltag starke aufrichtige Gedanken hat, können alle bösen intelligenten Lebewesen der ganzen Welt schnell aufgelöst werden. Wenn alle Dafa-Jünger sich im Klaren sind und es gewissenhaft schaffen können, starke aufrichtige Gedanken zu haben, wird sich das Problem innerhalb von einem Tag lösen. Wird sich dann nicht die ganze Welt verändern, wenn jeder die schlechten Faktoren in dem Bereich, für den er verantwortlich ist, aufgelöst hat?“ (Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 17.10.2009)
Nach meinem Universitätsabschluss wurde ich für ein von einer ausländischen Organisation finanziertes Projekt ausgewählt. Das Schulungsprogramm enthielt einen Abschnitt, der darauf abzielte, Falun Dafa in Verruf zu bringen. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um zu verhindern, dass das Material präsentiert wurde. Als der Kursleiter mit dem Vortrag begann, schaltete sich der Computer nach etwas mehr als zehn10 Minuten automatisch aus, sodass der Inhalt nicht abgespielt werden konnte. Darüber hinaus baten viele Mitteilnehmer den Kursleiter, das Thema nicht weiter zu behandeln, und erklärten, es sei nicht notwendig, einen neuen Termin dafür zu vereinbaren. Der Kursleiter, der ebenfalls keine Lust hatte, fortzufahren, kehrte nicht zurück, sodass dieser Kurs beendet wurdeund der Teil wurde abgesagt.
Persönliche Kultivierung, während ich über meine berufliche Laufbahn nachdachte
An der Universität warb die Abteilung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) um Studierende und versprach ihnen Vorteile wie bessere Ergebnisse bei den Aufnahmeprüfungen für Masterstudiengänge und bessere Berufsaussichten. Viele meiner Kommilitonen ließen sich von diesen Versprechungen locken. Wie konnte ich das ablehnen? Ich wollte nicht den Weg der alten Mächte gehen!
Als die Kommilitonin, die für die Anwerbung neuer Parteimitglieder zuständig war, auf mich zukam, sagte ich ihr ganz offen, dass ich kein Interesse daran hätte, an solchen Dingen teilzunehmen. Als sie erneut nachfragte, erklärte ich ihr, dass ich nicht einmal bereit wäre, nur der Form halber zum Schein mitzumachen. Letztendlich wären solche Referenzen für meine zukünftige Karriere nicht unbedingt erforderlich.
Tatsächlich wurden mir nach meinem Universitätsabschluss allein aufgrund meiner wissenschaftlichen Leistungen mehrere sehr begehrte Stellen an Universitäten und in ausländischen Unternehmen angeboten. Bei keiner davon war eine bestimmte politische Zugehörigkeit erforderlich. Auch als ich für ein ausländisches Stipendienprogramm aus dem Ausland finanziertes Projekt ausgewählt wurde, standen fachliche Kompetenzen im Vordergrund und nicht die Parteizugehörigkeit.
Aus diesen Beispielen geht hervor, dass es möglich ist war, eine gute Arbeitsstelle zu finden, ohne sich von den Verlockungen der Partei beeinflussen zu lassen.
Vorbereitung auf die Verteidigung der Bachelorarbeit und die Aufnahmeprüfung für den Masterstudiengang
Während meines Bachelorstudiums der Geisteswissenschaften stieß ich auf ein Problem: Der Campus war durchdrungen von politischen und historischen Theorien, die böswillige Elemente enthielten, von verzerrten Vorstellungen, die aus der westlichen Moderne stammten, und von Ideologien, die das Göttliche ablehnten. An chinesischen Universitäten stoßen Studierende, ganz gleich, ob sie Fremdsprachen und Literatur, moderne chinesische Literatur, Geschichte oder Philosophie studieren, unweigerlich auf diese bösartigen, verzerrten Ideologien. Im Bereich der westlichen Geisteswissenschaften müssen sich die Studierenden, selbst wenn sie die Theorien der KP umgehen könnten, dennoch mit den verzerrten modernistischen Ideen und gottesfeindlichen Ideologien in Disziplinen wie Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften auseinandersetzen.
In meinen Studienfächern an der Universität wandte ich mich der traditionellen und klassischen Kultur zu und lehnte böswillige oder verzerrte Konzepte ab. Meine Bachelor- und Masterarbeiten befassten sich mit dem entscheidenden Einfluss des „Weges des Himmels“ auf die traditionellen Kulturen des Ostens und des Westens sowie mit den in diesem Begriff verwurzelten Bildungsphilosophien. Solche Themen waren für Bachelor- und Masterarbeiten eher ungewöhnlich, doch es gelang mir jedes Mal, meinen Betreuer davon zu überzeugen, sie zu genehmigen. Meine Bachelorarbeit erhielt die Auszeichnung wurde mit einem Preis für„herausragende Abschlussarbeit“en ausgezeichnet.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie man Erfolg erzielen kann, indem man gegen den Strom schwimmt und seinen Charakter stärkt, war die Art und Weise, wie ich die Lernmaterialien und Forschungsschwerpunkte für die Aufnahmeprüfungen an der Graduiertenschule auswählte. Da ich arbeiten musste, um meine Studiengebühren und Lebenshaltungskosten zu finanzieren, hatte ich neben meinen Lehrverpflichtungen an der Universität nur drei Monate Zeit, mich auf die Prüfung vorzubereiten.
Bei den Aufnahmeprüfungen für Masterstudiengänge in China ist das Fach „Politik“ Pflichtfach und hat ein erhebliches Gewicht. Als ich einen Monat vor der Prüfung mit der Vorbereitung auf dieses Fach begann, stellte ich fest, dass der Stoff ausschließlich aus Theorien und Ideologie der KPCh bestand. Selbst die westliche klassische Philosophie kam überhaupt nicht vor. Obwohl ich im tiefsten Inneren mein Herz diesen Stoff ablehnte, sah ich mich gezwungen, die wichtigsten Punkte auswendig zu lernen. Infolgedessen traten eine Woche vor der Prüfung Symptome von Krankheitskarma auf, und ich blieb während der gesamten Prüfungszeit in diesem Zustand. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich: Es war mein Widerstand gegen das Böse, das die Hochschulaufnahme nutzt, um die Studenten zu zwingen, die schädlichen Gedanken des Bösen zu akzeptieren, was zu meinen Krankheitssymptomen führte.
Ich habe die Prüfung im Fach Politik in der Vorprüfung nicht bestanden. Da sich die Fachprüfung zudem auf bestimmte Kapitel aus dem Lehrplan der Universität bezog, an der ich mich beworben hatte, und ich als Studierender einer anderen Hochschule mit dem Stoff nicht vertraut war, teilte mir mein Betreuer mit, dass es angesichts der sehr begrenzten Studienplätze selbst unter Berücksichtigung der Ergebnisse der zweiten Prüfungsrunde höchst unwahrscheinlich sei, dass ich zugelassen würde.
Ich dachte über mich selbst nach, und mir war klar, dass meine Motivation für ein Aufbaustudium nicht das Streben nach Ruhm oder Reichtum war. Welches Material sollte ich also für die mündliche NachpPrüfung der zweiten Runde vorbereiten? Ich griff auf Beispiele aus der klassischen Kultur zurück, die ich während meines bisherigen Studiums gesammelt hatte, um meine Pläne zu dem konkreten Thema der klassischen Kultur, dass ich im Aufbaustudium erforschen wollte, zu untermauern, und erläuterte dessen Bedeutung. Im Interview der Nachprüfung erzählte ich die Geschichte von Künstlern der Renaissance, die durch göttliche Inspiration malten, und die Bedeutung des Themas der klassischen Kultur.
Während der mündlichen Prüfung zeigten sich die Professoren, die ich zum ersten Mal traf, von dieser Forschungsrichtung sehr angetan und bewerteten mich mit einer hohen Punktzahl. Dadurch konnte ich mit meiner Leistung in der zweiten Runde den Rückstand aus den Fächern Politik und Fachgebiet aus der Vorprüfung ausgleichen. Von den mehr als einem Dutzend Bewerbern, die in die zweite Runde gekommen waren, wurde ich mit der zweithöchsten Punktzahl zugelassen.
Aus meinen Erfahrungen in Ausbildung und Beruf habe ich gelernt, dass es dem barmherzigen Schutz des Meisters zu verdanken war, dass ich gegen den Strom schwimmen, meine Anhaftungen erkennen und beseitigen, meinen Charakter erhöhen verbessern und Schwierigkeiten überwinden konnte.
Schwierigkeiten und Prüfungen sind für uns Praktizierende Gelegenheiten, uns zu erhöhen verbessern und uns besser zu kultivieren. Solange wir das Fa gut lernen und aufrichtige Gedanken bewahren, werden wir in der Lage sein, den richtigen Kultivierungsweg Weg der Kultivierung zu beschreiten und Dafa zu bestätigen. Was der Meister für uns vorgesehen hat, ist immer das Beste. Ich bin dem Meister so dankbar!
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