(Minghui.org) Wenn ich auf die 27 Jahre meines Lebens zurückblicke, wird mir klar, dass ich längst nicht mehr auf dieser Welt wäre, wenn der barmherzige Meister mich nicht errettet hätte. Ich möchte meine Erfahrungen schildern, wie ich einem sündigen Leben zum Opfer fiel und darunter litt, und wie der Meister mich zurück zu Dafa führte.
Frühe Kindheit
Ich wurde 1998 in eine Familie von Falun-Dafa-Praktizierenden geboren. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 begann, Falun Dafa zu verfolgen, reisten meine Eltern zusammen mit lokalen Praktizierenden nach Peking und setzten sich für ihr Recht auf Glaubensfreiheit ein. Ich blieb bei meiner Großmutter mütterlicherseits zurück. Nach ihrer Rückkehr verteilten meine Eltern Flugblätter und Broschüren, bis mein Vater rechtswidrig verhaftet wurde. Um der Verfolgung zu entgehen, floh meine Mutter mit meiner Großmutter und mir. Nachdem mein Vater freigelassen worden war, praktizierten meine Eltern nicht mehr so eifrig.
Als ich in die Grundschule kam, hatte ich mir bereits viele schlechte Gewohnheiten angeeignet. Ich liebte Hamburger, und so kauften meine Eltern sie mir jeden Tag. Ich mochte Coca-Cola und wollte meine Mahlzeiten ohne Coca-Cola nicht essen. Ich war behütet, egozentrisch und wurde von allen um mich herum verwöhnt.
Meine Großmutter mütterlicherseits kam zu uns und half während meiner Grundschulzeit bei meiner Betreuung. Sie und ich rezitierten abends gemeinsam das Fa und machten an den Wochenenden die Übungen. Mein Leben kam langsam wieder auf den richtigen Weg. Ich gab meine schlechten Gewohnheiten auf. Als ich in die sechste Klasse kam, war ich ein gehorsames, freundliches, rücksichtsvolles und gesundes Kind.
Mittelschule
Meine Mutter wurde schwanger, als ich in der sechsten Klasse war. Als sie es mir erzählte, fühlte ich mich, als würde meine Welt zusammenbrechen.
Die Geburt meines Bruders stellte mein Leben auf den Kopf. Niemand sprach mehr über mich, und alle kümmerten sich nur noch um das Baby. Die Erwachsenen fingen an, mir zu sagen, ich sei jetzt älter und hätte Verantwortung. Entweder hielten sie mir Vorträge oder sagten mir, wie ich mich um meinen kleinen Bruder kümmern sollte. Ich verstand nicht, warum ich für sie plötzlich nicht mehr wichtig war. Glücklicherweise lernten wir weiterhin als Familie das Fa. Ich bemühte mich stark, gütig zu sein, um Groll fernzuhalten.
Als Teenager begann ich, sehr viel Wert auf mein Aussehen zu legen. Ich übte, wie ich ging, und achtete auf meine Mimik, wenn ich sprach. Diese Dinge wurden mir sehr wichtig, und auch meine Haare mussten jederzeit perfekt sitzen. In der Mittelstufe hatte ich gute Noten und gehörte zu den hübscheren Mädchen in meiner Klasse. Doch bevor die achte Klasse begann, hatte ich einen missglückten Haarschnitt. Ich war bekümmert und hatte das Gefühl, mein Leben sei völlig ruiniert. Es sollte eine Prüfung für mich sein, aber ich fiel kläglich durch. Niemand in meiner Familie verstand, wie am Boden zerstört ich war, und stattdessen schimpften sie mit mir. Da kapselte ich mich emotional von meiner Familie ab und begann, unter Depressionen zu leiden.
Es folgten sofort schlimme Dinge. Mir fielen die Haare büschelweise aus, und ich hatte große Probleme mit meiner Haut. Ich hörte auf, mich um mein Aussehen zu kümmern. Nach und nach führte es dazu, dass mir überhaupt nichts mehr wichtig war.
Genau zu dieser Zeit schenkte mir mein Vater ein Handy. Ich wurde fast augenblicklich süchtig danach, da es eine große Leere in mir füllte. Für meine Familie war ich unsichtbar – niemand liebte mich oder schenkte mir Aufmerksamkeit. WeChat war damals noch relativ neu, und eine seiner Funktionen bestand darin, andere Nutzer aus der Umgebung zu finden und mit ihnen zu chatten. Ich fand das toll und dachte, ich könnte auf diese Weise Freunde finden.
Als mir jemand über die App eine Freundschaftsanfrage schickte, war ich begeistert. Endlich schenkte mir jemand Aufmerksamkeit! Dann bat ein Mann mich, ein Selfie zu machen und es ihm zu schicken. Er wollte sehen, wie ich aussah. Dann bat er mich, ein Foto von meinen Beinen zu machen. Ehe ich mich versah, hatten wir angefangen, uns online zu verabreden. Da ich nicht wusste, wie man Nein sagt, traf ich mich schließlich mit vielen Männern über die App und verabredete mich mit ihnen.
Die Chats mit diesen Männern waren voller sexueller Wünsche und Begierden, die meine Unschuld langsam untergruben. Eines Tages lud mich ein Mann zum Mittagessen zu sich nach Hause ein, und so ging ich hin. Gerade als ich mit dem Essen fertig war, packte er mich von hinten. Zum Glück war meine Mittagspause vorbei und ich bestand darauf, dass ich zurück zur Schule musste – wer weiß, was sonst passiert wäre.
Als ich später nach Hause kam, wurde mir klar, dass ich mich in eine sehr schlimme Situation gebracht hatte. Ich blockierte den Typen in der App, erzählte davon aber keinem Erwachsenen. Ich erzählte es jedoch einem Freund in der Schule. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sich das herumsprach und meinem Ruf schadete. Etwa zur gleichen Zeit geriet ich ans Rauchen und wurde süchtig.
Berufsfachschule
Ich begann, eine Berufsfachschule zu besuchen, um Lehrerin zu werden. In meiner Klasse waren elf Schüler. Ich rauchte viel mit einigen von ihnen. Auch mein Verhalten änderte sich – ich verbrachte viel Zeit mit Sport und benahm mich hart und männlich.
Eines Tages kam unter meinen Mitschülern eine Diskussion auf, und jeder wurde gefragt, ob er homosexuell sei. Als ich an der Reihe war zu antworten, sagte ich nichts. Am nächsten Tag gab ich jedoch vor allen zu, dass ich homosexuell sei. Indem ich dies offen zugab, bot ich den alten Mächten die perfekte Lücke. Dies führte schließlich zum größten Fehler meines Lebens.
Ich dachte, ich sei homosexuell, weil ich mich zu meiner Nachhilfelehrerin hingezogen fühlte. Sie war sehr hübsch. Etwa zur gleichen Zeit trat eine weitere Person, die mein Interesse weckte, Fang, in mein Leben. Wir waren zusammen auf die Mittelschule gegangen, kannten uns aber kaum. Nun war sie wieder in meiner Klasse an der Berufsfachschule.
Meine Eltern fanden bald heraus, dass ich Gefühle für meine Nachhilfelehrerin hatte, und entließen sie. Doch Fang wurde nach und nach zu einem wichtigen Teil meines Lebens. Ich wollte sie unbedingt besser kennenlernen und ihr näherkommen. Das war der Beginn unserer verflochtenen und ungesunden Beziehung.
Bald erfuhren alle in meiner Klasse von uns; das beunruhigte Fang und trennte sich von mir. Ich nahm das sehr schwer und ließ meine Wut und Frustration an ihr aus. Ich provozierte jeden Tag Streit mit ihr, entschuldigte mich dann und versuchte verzweifelt, es wieder gutzumachen. Ich suchte ständig ihre Aufmerksamkeit.
Während dieser zwei Jahre an der Berufsfachschule bereitete ich Fang enormen psychischen Stress. Sie sagte immer wieder, dass unsere Beziehung falsch sei, aber ich konnte das einfach nicht akzeptieren. Ich brachte ihr Lieblingsessen mit und hing die ganze Zeit bei ihr zu Hause herum, sie behandelte mich allerdings nur als Freundin.
Als wir uns auf die Hochschulaufnahmeprüfungen vorbereiteten, starb mein Vater plötzlich. Fang versuchte erneut, mit mir Schluss zu machen. Sie wollte nur mit mir befreundet sein, aber das war mir egal. Ich wollte einfach mit ihr zusammen sein.
Hochschule
Fang und ich wurden an derselben Hochschule angenommen. Ich erzählte allen in unserem Umfeld, dass ich sie mochte. Ich lud sie zu Verabredungen ein und versuchte, sie zum Essen in schicke Restaurants einzuladen, aber sie lehnte jedes Mal ab. Ich ließ mich davon nicht beirren und behandelte sie wie meine Freundin.
In der Zwischenzeit ging Fang mit anderen aus und hatte ein paar Freunde. Ich war ihr böse und wollte sie provozieren. Ich rauchte noch mehr und begann mit Kampfsport und Boxen. Ich trug meine Haare kurz und benahm mich wie ein Mann.
Einmal ging ich zu einem Freund nach Hause, und Fang war auch dort. Sie nahm eine Art Droge und sagte, ich solle das doch auch einmal probieren. Ich zögerte, nahm es aber schließlich doch. Danach nahm ich es noch mehrere Male.
Während meines Praktikums im letzten Semester an der Hochschule hatte ich einen Autounfall und musste viel Geld bezahlen. Außerdem geriet ich in einen heftigen Streit mit einem Kommilitonen. Ich nahm einen Kredit bei einem Online-Kreditunternehmen auf, konnte aber nicht einmal die monatliche Mindestrate bezahlen. In jener Zeit nahm ich enorm zu und erreichte 113 kg. Fang war immer noch in meinem Leben und versuchte, mir eine Freundin zu sein. Doch ich war so verwirrt, dass ich ihr immer wieder wehtat.
Zu diesem Zeitpunkt war ich homosexuell, nahm Drogen, geriet in Schlägereien und hatte hohe Schulden. Meine dämonische Natur eskalierte und ich war voller Sünde. Mein Aussehen hatte sich so sehr verändert, dass ich nicht einmal mehr wie ein Mensch aussah. Ich trug von Kopf bis Fuß immer Schwarz und verließ das Haus nie ohne Mütze. Ich roch nach Zigaretten, sah düster aus und verbrachte den Großteil meiner Tage mit Rauchen und überflüssigem Essen. Außerdem schaute ich mir Sendungen über Geister und übernatürliche Phänomene an und konsumierte andere verstörende Inhalte, um mein Bedürfnis nach Stimulation zu befriedigen.
Wann immer ich in den Ferien zu Hause war, stritten sich meine Familienmitglieder ständig miteinander. Mein Großvater mütterlicherseits schlug meine Großmutter. Die Atmosphäre dort machte mich ängstlich. Ich konnte mich keinen Moment entspannen und schlief nachts schlecht. Ich konnte die gesamten Ferien zu Hause verbringen, doch meine Mutter fand keine Zeit für ein richtiges Gespräch mit mir. Dadurch fühlte ich mich unerwünscht und verlassen.
Der Einstieg ins Berufsleben
Nach dem Studium wurde ich etwas reifer. Fang und ich beschlossen, dass wir uns nicht mehr streiten, und unsere Beziehung verbesserte sich. Je näher wir uns kamen, desto mehr verließ sich ihre Familie auf sie. Es schien, als würden wir ständig Besorgungen für ihre Familie erledigen, was sehr anstrengend war.
Meine Familie fand zwei Stellen für mich, und ich arbeitete insgesamt sechs Monate lang, bevor ich die Arbeit ganz aufgab. Ich blieb zu Hause und beklagte mich den ganzen Tag. Ich blieb lange auf, ging erst um 4 oder 5 Uhr morgens schlafen und schlief den ganzen Tag durch. Wenn ich schließlich am Nachmittag aufwachte, suchte ich meine Freunde auf, um etwas zu unternehmen, zu essen, zu rauchen oder auf den Nachtmarkt zu gehen.
Das Einzige, was mir wichtig war, waren meine Freunde – sie waren das Wichtigste und mein einziger Lebenssinn. Alles andere war mir egal. Trotz der Ablehnung meiner Familie kaufte ich mir ein Kätzchen. Dann kaufte ich mir noch eines. Die Katze wurde bald schwanger und brachte sieben weitere Kätzchen zur Welt. Ich hielt neun Katzen zu Hause. Es war mir egal, dass mein Bruder stark auf Tiere allergisch auf Tierhaare war. Wenn es jemand wagte, meine Katzen anzufassen, geriet ich mit ihm in Streit.
Das ist also mein Leben, in dem ich mich von meiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu einem Menschen entwickelt habe, der alle möglichen Laster in sich vereint: Erstens: Homosexualität und sexuelle Begierde; zweitens: Drogenkonsum und Rauchen; drittens: überfällige Schulden; viertes Laster: mein eigenes Süppchen kochen; fünftes Laster: Müßiggang; sechstes Laster: maßloses Essen, Trinken und Vergnügen; siebtes Laster: Geister anziehen, Geister suchen, Geister lieben; achtes Laster: teuflische Neigungen; neuntes Laster: das Leben nicht ernst nehmen; zehntes Laster: Eifersucht. Ein Fehler folgte dem nächsten, ein Herzschmerz dem anderen.
Mein Leben ändert sich
Aber der Meister gab mich nie auf. Eines Tages im Oktober 2024 erzählte mir meine Mutter, dass eine Mitpraktizierende namens Xin zu Besuch kommen werde. Der Begriff „Mitpraktizierende“ kam mir so fremd und doch so vertraut vor.
Xin, eine ältere Praktizierende, kam an diesem Abend an. Ich war sehr aufgeregt, als ich sie sah, und hatte den Drang, ihr alles zu erzählen. Ich wusste aber nicht, wo ich anfangen soll. Ich sagte jedoch nichts und tat so, als wäre es mir egal.
Xin sagte, sie würde uns helfen, zu Falun Dafa zurückzukehren. Sie erzählte, dass sie vor der Reise mit ihrem Himmelsauge gesehen habe, wie sie ihre Sachen für ihren Aufenthalt bei uns packt. Der Meister hatte all das arrangiert. Der Meister hat uns nie aufgegeben.
Aufräumen
In der folgenden Woche half Xin uns dabei, das Haus zu entrümpeln und gründlich zu reinigen. Wir warfen so viele Dinge aus meinem Zimmer weg, darunter alle meine Waffenattrappen, Waffen und Spielzeuge. Alles, was meinen alten Lebensstil symbolisierte, wurde weggeworfen. Ich war überrascht, dass ich nicht einmal Groll empfand, als ich mich von diesen Dingen trennte.
Nachdem wir mein Zimmer aufgeräumt hatten, fühlte es sich heiter und ruhig an. Das Gefühl der Ruhe war echt und ziemlich erstaunlich.
Gemeinsames Fa-Lernen
Xin richtete es für uns so ein, dass wir gemeinsam das Fa lernten und aufrichtige Gedanken aussandten. Durch ihre Ermutigung sandte ich gleich beim ersten Versuch eine Stunde lang aufrichtige Gedanken aus. Außerdem lasen wir bereits in der ersten Woche das gesamte Buch Zhuan Falun durch.
Neben dem Fa-Lernen und den aufrichtigen Gedanken wiederholte und lernte ich die fünf Übungen neu. Nach einem Monat fühlte ich mich wieder wie eine Kultivierende.
Abschied von meinen Katzen
Ich hatte neun Katzen und hing sehr an ihnen. Durch das Fa-Lernen mit Xin begann ich, das Fa-Prinzip zu verstehen, weder zu töten noch Tiere zu halten. Mein Bruder ist stark allergisch gegen Katzen, und ich erkannte, dass ich rücksichtsvoller sein soll. Außerdem würde das Halten der Katzen mehr Karma erzeugen, was auch für die Katzen nicht gut war. Ich beschloss, dass es an der Zeit war, sie abzugeben.
Mit Xin an meiner Seite sagte ich meinen Katzen, sie sollten sich dem Fa angleichen und sich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten. Ich sagte ihnen, sie sollten sich stets daran erinnern, dass Falun Dafa gut ist. Ich wiederholte diese Dinge eine halbe Stunde lang immer wieder, bevor ich sie schließlich in ihr neues Zuhause entließ.
Mit dem Rauchen aufhören
Nachdem Xin einen Monat lang mit uns das Fa gelernt hatte, beschloss sie, dass es an der Zeit war, einer örtlichen Fa-Lerngruppe beizutreten.
Wir wohnten ziemlich weit entfernt von anderen Praktizierenden in der Gegend, und so beschloss meine Mutter, eine Unterkunft zu mieten, in der wir uns auf das Fa-Lernen und das Üben konzentrieren konnten. Alles verlief reibungslos, und wir fanden bald eine Unterkunft.
Als wir in die gemietete Unterkunft einzogen, rauchte ich eine halbe Packung Zigaretten pro Tag. Xin wollte mir helfen, damit aufzuhören. Wir lernten das Fa intensiv und sandten häufig aufrichtige Gedanken aus. Während Xin aufrichtige Gedanken aussandte, um meine Rauchgewohnheit anzugehen, erschien ein großer Adler. Der Adler sagte, ich sei ihm ein Leben schuldig und müsse dies durch das Rauchen zurückzahlen. Ich saß zu diesem Zeitpunkt direkt neben Xin und war Zeuge des Gesprächs. Es war das erste Mal, dass ich so etwas erlebte, und ich war verblüfft. Ich beschloss, aufzuhören.
Ich hatte drei Rückfälle und nahm mir noch dreimal vor aufzuhören. Seitdem nehme ich das ernst und halte mich an den Maßstab einer Kultivierenden.
Das Ende meiner Beziehung zu Fang
Fang ist jetzt nur noch eine Freundin. In den letzten anderthalb Jahren hatte sie viel mit ihrer Familie zu tun. Ich versuchte, ihr so gut ich konnte zu helfen, und ließ oft das gemeinsame Fa-Lernen oder das Üben ausfallen. Ich konnte mich nicht davon lösen, viel Zeit mit ihr zu verbringen. Ich dachte, wir wären nur Freunde, deshalb ließ ich in meiner Wachsamkeit nach und hing noch mehr an ihr.
Xin ermahnte mich und sagte, dass Homosexualität falsch sei und ich mich nicht mehr mit Fang treffen solle. Sie sagte, ich hätte durch diese Beziehung viel Karma angesammelt, und es habe bereits begonnen, sich zu manifestieren. Xin sah in einer Vision, dass ich in einen lebensbedrohlichen Autounfall geraten würde, wenn ich die Beziehung nicht beendete. Selbst wenn ich sie nicht treffen, aber dennoch den Kontakt aufrechterhalten würde, würden mir die alten Mächte Krankheitskarma auferlegen. Sie warnte mich, dass mich letztendlich ein schreckliches Schicksal ereilen würde, wenn ich mein Verhalten nicht änderte.
Als ich all das hörte, bekam ich fast keine Luft mehr; ich spürte, wie ein enormer Druck auf mir lastete, und konnte kaum noch atmen. Ich brach zusammen, weinte unkontrolliert und bekam einen riesigen Wutanfall. Ich wusste genau, dass dies nicht die richtige Verhaltensweise war.
Tatsächlich gab es drei Vorfälle, die zu schweren Unfällen hätten führen können. Ein Motorradfahrer prallte zweimal gegen mein Auto. Das dritte Mal raste ein Auto auf mich zu, als ich auf dem Weg zurück zur Autovermietung war. Glücklicherweise passierte nichts. Danke, barmherziger Meister, dass Sie mich vor echter Gefahr bewahrt haben. Als mir das bewusst wurde, wusste ich, dass es an der Zeit war, mich wirklich zu korrigieren.
Umdenken und Leben und Tod loslassen
Am 15. August 2025 fasste ich den Entschluss, diese Prüfung auf Leben und Tod zu bestehen. Mit reichlich aufrichtigen Gedanken verkündete ich meine Entscheidung an jenem Abend in unserer Fa-Lerngruppe. In diesem Moment spürte ich zum ersten Mal, dass ich Teil der Gruppe war und wirklich einer von ihnen geworden war. Es war ein wunderbares Gefühl.
Meine Mitpraktizierenden freuten sich für mich, und wir sandten gemeinsam aufrichtige Gedanken aus. Währenddessen kam mir der Gedanke: „Lass Leben und Tod los und werde sofort ein Buddha.“ Ich wusste, dass der Meister mich damit ermutigt, was mich zu Tränen rührte.
Sobald ich am nächsten Morgen aufwachte, wurde ich von Angst überwältigt. Der Gedanke, meine beste Freundin nie wieder sehen zu können, löste eine Welle von Emotionen aus, wie eine gewaltige Explosion. Tränen liefen mir über die Wangen, als ich die Augen öffnete. Die Traurigkeit drohte mich zu überwältigen. Ich fühlte mich, als würde ich gleich sterben.
Ich ging sofort zu Xin. Sie sagte mir, dass dies alles Störmanöver der alten Mächte seien. Sie riet mir, die Pläne der alten Mächte vollständig abzulehnen und nur dem von Meister vorgezeichneten Weg zu folgen.
Wir lernten gemeinsam das Fa, doch die alten Mächte lasteten auf mir, schwächten meine aufrichtigen Gedanken und verstärkten das Gedankenkarma und die menschlichen Anschauungen, die ich mir im Laufe der Jahre aufgebaut hatte. Sie weckten Erinnerungen an die Vergangenheit und fragten mich, wie ich es ertragen könne, Fang zu verlieren. Etwas sprach zu mir: „Sie ist so abhängig von dir und vertraut dir – was soll sie ohne dich nur tun? Sie hat so viel um die Ohren und steht unter so großem Druck durch ihre Familie. Was soll sie tun, wenn du sie verlässt?“
Gedanken wie diese schossen mir immer wieder plötzlich durch den Kopf und erfüllten mich mit Angst und Traurigkeit. Ich konnte kaum atmen. Dann wurde mir klar: Ich arbeite das unter der Führung des Fa auf und versuche, mich dem Fa anzupassen. Ich tue das Richtige. Warum habe ich Angst? Mir wurde bewusst, dass nicht ich Angst hatte, sondern die alten Mächte.
Als ich das begriff, kehrten meine aufrichtigen Gedanken zurück: „Ich werde mich im Falun Dafa kultivieren. Ich werde dem Meister folgen und in meine himmlische Heimat zurückkehren. Ich bin eine Kultivierende und werde mich dem Fa angleichen und mich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichten. Homosexualität, Gedankenkarma, menschliche Anschauungen und Angst – das bin nicht ich.“ Beim Aussenden aufrichtiger Gedanken beseitigte ich alle bösartigen Elemente, die mir von den alten Mächten auferlegt wurden. Mit dieser Entschlossenheit wechselte ich von dem passiven Versuch, die Prüfung zu überstehen, hin zum proaktiven Annehmen der Herausforderung.
Störungen beseitigen
Nach dem Mittagessen schlug meine Mutter uns vor, aufrichtige Gedanken auszusenden. Wir bildeten Zweiergruppen und wechselten uns ab, aber mir war die Bedeutung davon immer noch nicht klar. In der ersten halben Stunde fühlte ich mich unruhig und hatte Atembeschwerden. Ich war extrem ängstlich und besorgt. Meine Gedanken wurden erneut von den alten Mächten ausgenutzt. Daher fiel ich auf ihre trügerischen Täuschungen herein.
Xin erinnerte mich: „Du musst dir darüber im Klaren sein, was dein wahres Ich ist und was nicht dein eigenes Denken ist. Dein wahres Ich sitzt hier und sendet aufrichtige Gedanken aus.“ Ihre Worte rüttelten mich wach und so sandte ich schließlich aufrichtige Gedanken aus.
Nach weiteren 20 Minuten dachte ich, wir würden bald aufhören. Doch Xin sah mit ihrem Himmelsauge, dass sich dort eine große runde Platte befand, unter der eine Säule stand und in deren Mitte sich ein klaffendes Maul befand. Sie beschrieb es mir, und wir beschlossen, so lange weiterzumachen, bis das Böse beseitigt war. Wir verstärkten unser Aussenden und machten weiter.
Die alten Mächte begannen, auf andere Weise einzugreifen. Meine Mutter hatte Bauchschmerzen. Sie wies die Störung sofort zurück und setzte das Aussenden fort, was dazu beitrug, mich zu stärken. Dann tauchte eine Frage in meinem Kopf auf: „Kannst du garantieren, dass du denselben Fehler nie wieder begehen wirst, niemals?“ Ich erklärte entschlossen: „Ich bin eine Schülerin vom Meister Li Hongzhi. Ich werde nur dem vom Meister festgelegten Weg folgen. Sollte irgendetwas an mir nicht mit dem Fa im Einklang sein, werde ich mich durch das Fa korrigieren. Ich lehne alle Arrangements der alten Mächte im Laufe der Geschichte bis zum heutigen Tag sowie alle mir auferlegten üblen Elemente vollständig und entschieden ab.“
Durch die Beantwortung der Frage der alten Mächte wurde mein ganzer Körper warm. Ich hatte keine Atembeschwerden mehr. Doch die alten Mächte gaben nicht so leicht auf und begannen, mir über mein Gedankenkarma Drohungen zu unterbreiten. Ich hatte jedoch reichlich und feste aufrichtige Gedanken und war nicht mehr mein altes Selbst, das leicht auf diese Taktiken hereinfiel und vor Angst weinte. Ich sagte laut: „Ich habe Leben und Tod losgelassen. Selbst wenn ich heute sterbe, werde ich Homosexualität, Sentimentalität, Herzschmerz, Sorgen oder den Tod nicht akzeptieren. Ich lehne all das vollständig ab. Nichts davon bin ich. Ich lehne alle üblen Elemente, die von den alten Mächten aufgezwungen werden, vollständig und gründlich ab.“
Nach anderthalb Stunden kam ein Werbetruck in unsere Nachbarschaft. Die Lautstärke seiner Lautsprecheranlage war so hoch, dass es sich anfühlte, als würde ein schriller Lautsprecher in meinen Ohren schreien.
Da wir wussten, dass dies eine Störung war, bewahrten meine Mutter und ich Ruhe. Die Situation spitzte sich zu, und der Lkw spielte mehrere Runden Werbung ab. Dann kam ein weiterer. Wir waren wie zwischen zwei lautstarken Lkws eingeklemmt, einer vor und einer hinter unserem Haus. Sie waren furchtbar laut. als die Lkws endlich weg waren, kam ein Auto mit einer ausgefallenen Stereoanlage und spielte moderne Musik mit einem kraftvollen Beat aus dem Lautsprecher. Wir blieben unbewegt. Die Störungen waren ein Beweis dafür, dass wir das Richtige taten.
Nach zwei Stunden stand Xin auf, um das Abendessen zuzubereiten. Als ich alleine weitermachte, hatte ich erneut das Gefühl zu ersticken, geriet diesmal jedoch nicht in Panik. Ich hatte keine Angst, obwohl meine Mutter nicht bei mir war. Ich reagierte anders als noch vor einer Stunde – ich war ruhig, und meine aufrichtigen Gedanken kamen zum Vorschein. Die Zeit schien sich verlangsamt zu haben, ebenso wie meine Gedanken, wie die in die Länge gezogene Stimme eines göttlichen Wesens in einem Zeichentrickfilm.
Drei Stunden lang sandten wir aufrichtige Gedanken aus. Am Ende konnte ich hören, wie Energie durch mich hindurchfloss und mich stärkte.
Meine Handysucht überwinden
Am nächsten Morgen wachte ich wieder voller Traurigkeit und Angst auf. Ich ermahnte mich, jeden Gedanken zu beobachten. Ich wischte mir die Tränen ab, wies das falsche Selbst entschieden zurück und beseitigte die üblen Elemente.
Xin war unterwegs, um Besorgungen zu machen. Sobald sie zurückkam, fragte sie mich, was ich von Handys halte. Die Frage brachte mich aus der Fassung, und ich antwortete ausweichend. Der Meister hatte mir diese Gelegenheit verschafft, um meine Handysucht anzugehen, aber ich konnte mich nicht entscheiden.
Es war in der Tat an der Zeit, mein Handy aufzugeben, da ich es für die meisten meiner verkommenen Taten benutzt hatte. Und nun wurde es von der Polizei überwacht. Als Lebewesen war mein Handy nicht mehr zu retten. Ich musste mein Handy aufgeben, um die Überwachung und weitere Verfolgung zu vermeiden.
Xin schlug mir vor, vor dem Porträt des Meisters mit ihm zu sprechen. Sie glaubte, dies könne mir helfen, mein wahres Selbst zu erkennen und es in Zukunft besser zu machen. Ich kniete vor dem Bild des Meisters nieder und sagte: „Danke, Meister, dass Sie mich barmherzig gerettet haben. Ich werde mich in Bezug auf mein Handy bessern. Ich werde es wegwerfen und meine Sucht überwinden. Ich werde Homosexualität und Sentimentalität vollständig aufgeben. Ich verspreche, dass ich mich erhöhen werde. Danke, Meister.“
Ich wiederholte diesen Vorgang dreimal. Immer wenn ich eine menschliche Anschauung oder Anhaftung bemerkte, versprach ich vor dem Porträt des Meisters, mich zu erhöhen.
In dieser Nacht hatte ich einen Traum. Es gab keine Bilder, nur ein Bewusstsein. Ich erkannte, dass ich während dieser Prüfung mein Bestes tat, um den alten Mächten entgegenzutreten. Der Meister half mir jedoch und stärkte mich, damit ich den Maßstäben des Fa gerecht werden konnte. Ich sprach ein Problem nach dem anderen an bis alle gelöst waren. Ich möchte dem barmherzigen Meister meine tiefste Dankbarkeit dafür aussprechen, dass er mir mit so viel Mühe hilft.
In den nächsten Tagen wachte ich immer noch jeden Morgen in einem Zustand tiefer Angst auf und hatte Atembeschwerden. Es gab immer noch Momente, in denen ich weinte. Auf die Gedankenspiele und Einmischungen der alten Mächte fiel ich noch herein, doch die Intensität ließ immer mehr nach. Ich setzte das Fa-Lernen fort und beobachtete jeden meiner Gedanken wachsam. Nach einigen Tagen verspürte ich ein leichtes Taubheitsgefühl im Gesicht und dachte, dies sei eine Folge davon, dass die bösen Wesen meinen Körper verließen, was mich sehr ermutigte.
Dann hatte ich einen weiteren Traum. In der ersten Hälfte des Traums gab es immer noch keine Bilder. Der Meister sprach zu mir, allerdings nicht auf eine Weise, die ich direkt sehen oder hören konnte, und ich war mir nicht sicher, wovon er sprach, aber ich wusste einfach, dass der Meister zu mir sprach.
In der zweiten Hälfte meines Traums saß ich in meinem Zimmer und sandte aufrichtige Gedanken aus, und meine Mutter war ebenfalls dort. Wir lieferten uns einen erbitterten Kampf mit den bösen Wesen und sandten mit aller Kraft starke aufrichtige Gedanken aus. Im Hintergrund feuerten uns Fremde an. Im Wohnzimmer stand ein großer Spiegel, der der Realität entsprach. Ich sah zwei von mir im Spiegel – mein Nebenbewusstsein sandte neben mir aufrichtige Gedanken aus.
Endgültige Verabschiedung von Fang
Schließlich kam der Tag, an dem ich persönlich mit Fang sprechen musste. Wir hatten uns früher so nahegestanden, und da ich in viele ihrer Familienangelegenheiten verwickelt war, hatte ich das Bedürfnis, alles persönlich zu klären, damit wir beide damit abschließen konnten. Nach einigen Versuchen einigten Fang und ich uns schließlich auf einen Termin für ein Treffen.
Es war ein schöner Tag, und die Sonne schien. Xin sagte mir, dass dies ein besonderer Tag sei und alles reibungslos verlaufen würde. Sie sprach mir Mut zu, sagte mir, ich solle keine Angst haben. Sie erinnerte mich daran, dass der Meister immer an meiner Seite ist. Ich nahm mir fest vor, mir alles zu merken, was sie mir sagte. Wir sandten gemeinsam aufrichtige Gedanken aus, bevor ich mich auf den Weg machte. Auch der Meister half mir und schenkte mir Weisheit – ich hatte eine ganze Seite mit Notizen darüber vorbereitet, was ich sagen wollte, mit Logik und Vernunft.
Das Treffen verlief überraschend gut; Fang protestierte nicht und wurde auch nicht wütend. Unser Gespräch war entspannt und freundlich. Ich sagte ihr, dass ich beschlossen hätte, sie nicht mehr zu sehen. Obwohl sie das nicht ganz akzeptierte, redete Fang weiter und hielt das Gespräch angenehm und entspannt. Nachdem sie gegangen war, wurde ich jedoch plötzlich sehr emotional. Die üblen Elemente unternahmen einen letzten Versuch, die Kontrolle über mich zu erlangen. Mein Herz war bewegt, und ich weinte. Ich fühlte mich wieder wie erstickt. Aber schließlich überstand ich den Tag.
Seitdem habe ich jeden meiner Gedanken gewissenhaft beobachtet und gleichzeitig das tägliche Fa-Lernen, die Übungen und die aufrichtigen Gedanken beibehalten. Jede menschliche Anschauung und jede aufgetauchte Anhaftung betrachtete ich mit der geistigen Klarheit, die ich dadurch gewann, dass ich Leben und Tod losgelassen hatte.
Endlich bin ich an diesem Punkt meiner Erzählung angelangt. Ohne die barmherzige Rettung durch den Meister kann ich mir nicht vorstellen, was aus mir geworden wäre. Ohne die barmherzige Führung durch den Meister, der das Blatt gewendet hat, kann ich mir nicht vorstellen, welche schrecklichen Dinge sich hätten ereignen können.
Der Meister hat mir ein neues Leben geschenkt und mir ermöglicht, mich im Falun Dafa zu korrigieren und zu reinigen. Ich verspreche, mich fleißig zu kultivieren. Das Fa hat mich von einem Menschen mit allen erdenklichen Lastern zu einem wahren Kultivierenden verwandelt, der nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebt und geistig wie auch körperlich gesund ist. Ich knie nieder und bringe dem Meister meine tiefste Dankbarkeit und meinen tiefsten Respekt dar.
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