(Minghui.org) Als ich Mitte 30 war, wurde bei mir eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Man gab mir noch höchstens fünf Jahre zu leben. Glücklicherweise stieß ich auf Falun Dafa. Meister Li war es, der mich vom Rande des Todes zurückholte. Dank der Barmherzigkeit und Großartigkeit des Meisters erhielt ich ein neues Leben und konnte wie ein verdorrter Baum im Frühling wieder neu aufblühen.

Unheilbar krank

Es war im Jahr 1995, als ich gerade 36 Jahre alt war und beunruhigende Symptome auftraten. Alles begann mit roten Flecken an den Füßen, die allmählich größer wurden. Dann kam Fieber hinzu und ich wurde so schwach, dass ich kaum noch etwas tun konnte. Als ich eines Tages bei einer Nachbarin zu Besuch war und dort fernsah, begannen mir büschelweise Haare auszufallen. Sie bedeckten den Boden. Ich war völlig verstört und wusste nicht, was geschah. Später sagte die Nachbarin zu meiner Mutter: „Deine Tochter verliert so viele Haare. Du solltest sie unbedingt zur Untersuchung ins Krankenhaus bringen.“ Nach Ansicht älterer Menschen ist ein solch starker Haarausfall ein Zeichen für eine unheilbare Krankheit.

Als meine Mutter davon erfuhr, brachte sie mich umgehend ins Krankenhaus. Bei der ersten ambulanten Untersuchung konnte die Krankheitsursache nicht festgestellt werden. Wir bezahlten dann aus eigener Tasche eine Behandlung in einer Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Dort wurden täglich medizinische Pflaster und Salben aufgetragen. Sie kühlten zwar meine Haut, verschafften aber nur vorübergehende Linderung des Fiebers. Jedes Pflaster kostete Dutzende Yuan – eine enorme finanzielle Belastung für unsere einkommensschwache Familie. Doch auch nach längerer Behandlung trat keine Besserung ein. Diese Tage schienen endlos. Ich war völlig kraftlos und fühlte mich wie eine nutzlose Kranke. Um in einen Bus einzusteigen, musste ich mich mit beiden Händen am Türrahmen festhalten und all meine Kraft aufbieten, um überhaupt hineinzukommen. Die Kinder im Bus riefen: „Hallo, Oma“, obwohl ich erst 36 Jahre alt war! Ständig traten mir Tränen in die Augen. Ich weinte im Stillen, geplagt von tiefer Verzweiflung.

Als meine Mutter sah, wie sehr ich litt, brachte sie mich zur Behandlung in ein großes Krankenhaus. Kurz vor dem Mittherbstfest 1995 wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert. Pathologische Untersuchungen führten zur Diagnose einer systemischen Polyarthritis nodosa – einer Krankheit, von der zu diesem Zeitpunkt niemand von uns je gehört hatte und deren Bedeutung wir nicht verstanden. Der Arzt erklärte, dass sie unheilbar sei. Die Erkrankung ließ sich lediglich mit Kortikosteroiden behandeln, ergänzt durch Medikamente zum Schutz von Leber, Gehirn und Herz. Zudem durfte die Steroiddosis nur erhöht, aber niemals verringert werden. Wöchentlich musste ich zu Blutuntersuchungen ins Krankenhaus.

Diese Krankheit verursacht Organschädigungen durch Minderdurchblutung sowie Funktionsstörungen und kann sogar lebensbedrohlich sein. Zu den Symptomen gehören allgemeine Schwäche, Fieber und das Auftreten kleiner roter Knoten, die anschwellen und sich entzünden. Kleine rote Flecken an meinen Füßen deuteten darauf hin, dass die dortigen Blutgefäße entzündet und verstopft waren. Diese Flecken wurden allmählich größer, breiteten sich von den Füßen bis zu den Oberschenkeln aus und weiter nach oben. Die Aussichten waren deprimierend. Die Ärzte teilten meiner Mutter mit, dass mir höchstens noch fünf Jahre zu leben blieben.

Gleichzeitig schwoll mein Gesicht durch die hochdosierte Steroideinnahme stark an und wirkte aufgedunsen, während mein Körper steinhart wurde und starr wie Blech. Zudem verlor ich immer mehr Haare, bis ich fast kahl war. Mein Neffe hatte große Angst und weinte, wenn er mich sah, während Verwandte und Freunde vermuteten, ich würde eine Chemotherapie durchlaufen. Meine Mutter weinte ununterbrochen. Ich litt solche Qualen und wünschte mir so sehr den Tod, dass ich tatsächlich mit dem Gedanken an Selbstmord spielte. Doch meine Mutter lebte noch und mein Kind war noch so klein. Wie herzzerreißend wäre es für meine Eltern, ihre erwachsene Tochter zu Grabe zu tragen! Wie beklagenswert wäre das Schicksal meines Kindes ohne die Liebe seiner Mutter! Ich brachte es einfach nicht übers Herz aufzugeben und verwarf den Gedanken an Selbstmord deshalb wieder.

Täglich nahm ich sechs Mahlzeiten zu mir. Meine Mutter kochte mir jeden Tag Kräutermedizin und kaufte Enten, um daraus eine nahrhafte Suppe zuzubereiten. Aufgrund der Steroide litt ich unter innerer Hitze und musste kühlende Speisen zu mir nehmen. Entenfleisch gilt als kühlend und half dabei, diese Hitze zu lindern. In meiner Gegenwart gab sich meine Mutter stets fröhlich und zwang sich jeden Tag zu einem Lächeln. Sobald sie allerdings unter anderen Menschen war, brach sie in Tränen aus. Ihre Augen waren vom vielen Weinen ständig geschwollen.

Falun Dafa entdecken

Anfang Februar 1996 hörte ich, dass Falun Dafa Krankheiten heilen und die körperliche Gesundheit verbessern könne. Ein Funke Hoffnung keimte in mir auf. Ich fragte mich: „Was ist Falun Dafa? Kann es mich retten? Wo kann ich es finden?“

Verzweifelt auf der Suche nach Hilfe und mit unsicherem Gang schleppte ich meinen kranken Körper in den Park und suchte nach Falun Dafa. Am ersten Tag betrat ich den Park durch das Osttor. Am Eingang angekommen, fragte ich jemanden: „Wird hier Falun Dafa praktiziert?“ Die Person antwortete: „Nein! Warum machen Sie nicht lieber bei unserem Tanz mit?“ Ich erklärte, dass ich Falun Dafa praktizieren wolle. Da ich den Übungsort an jenem Tag nicht finden konnte, ging ich wieder nach Hause.

Am nächsten Tag ging ich nochmals in den Park. Diesmal betrat ich ihn durch das Südtor. Wieder fragte ich jemanden, ob hier Falun Dafa praktiziert werde. Die Frau sagte: „Das habe ich hier noch nicht gesehen. Warum versuchen Sie es nicht mal mit diesem Tanz?“ Wieder lehnte ich ab und erklärte, dass ich Falun Dafa praktizieren wolle. Dann umrundete ich den gesamten Park, konnte aber nichts finden, sodass ich erneut nach Hause gehen musste. Rückblickend betrachtet, prüfte der Meister vielleicht meine Entschlossenheit, ob ich mich wirklich kultivieren wollte.

Am dritten Tag ging ich wieder in den Park; diesmal ging ich direkt hinein. Es war ein kalter, regnerischer Tag. Ich trug Handschuhe und hielt einen Regenschirmen der Hand. Als ich die kleine Brücke in der Nähe des Pavillons erreichte, legte ich die Hände zum Buddha-Gruß zusammen und sagte: „Meister Li, bitte gewähren Sie mir Ihren Segen und zeigen Sie mir, wo Falun Dafa praktiziert wird. Ich möchte Falun Dafa praktizieren!“ Ich wiederholte dies mehrmals. Plötzlich hatte ich das Gefühl, auf einem Boot zu stehen, das von aufeinanderfolgenden Wellen sanft vorwärts geschoben wurde – ein angenehmes Gefühl. Instinktiv wandte ich mich nach rechts. Als ich eine freie Fläche erreichte, fiel ein strahlender weißer Lichtstrahl direkt auf meinen Kopf herab. In diesem Moment hörte ich die Audio-Anleitung für die erste Falun-Dafa-Übung. Ich eilte auf das Geräusch zu und sah zwei Personen, die unter einer Weide am Teich die Übungen praktizierten. Da wusste ich, dass ich endlich Falun Dafa gefunden hatte! Der barmherzige Meister hatte mich dorthin geführt!

Ich ging auf sie zu und sagte: „Ich möchte auch Falun Dafa praktizieren! Könntet ihr es mir bitte beibringen?“ Eine der Personen erwiderte: „Sehr gerne! Bitte zieh deine Handschuhe aus.“ Ich zog sofort meine Handschuhe aus und machte gemeinsam mit ihnen die Übungen. Obwohl das Wetter kühl war, spürte ich die Kälte überhaupt nicht, sondern fühlte mich innerlich warm. Später erfuhr ich, dass es sich bei den beiden Personen, die es mir beigebracht hatten, um einen Behördenleiter und seine Frau handelte.

Falun Dafa wirkt Wunder

Bald wurde in unserer Gegend ein Übungsplatz eingerichtet, wo ich jeden Tag die Übungen praktizierte. Das Buch Zhuan Falun war nur schwer zu bekommen. Da ich selbst kein Exemplar besaß, konzentrierte ich mich einfach darauf, die Übungen häufiger zu praktizieren – einmal morgens und einmal abends. Die Sitzmeditation fiel mir sehr schwer. Durch die Einnahme der Steroide waren mein Körper sowie meine Beine und Füße steif geworden. Wenn ich versuchte, im vollen Lotussitz zu sitzen, hatte ich große Mühe, meine Beine hochzuheben. Selbst wenn es mir gelang, ein Bein anzuheben, fiel es schnell mit einem lauten Aufschlag wieder herab, was sehr schmerzhaft war. Doch ich gab nicht auf. Ich hob mein Bein immer wieder an. Nach und nach gelang es mir, die Position fünf, zehn und schließlich fünfzehn Minuten lang zu halten. Ich blieb beharrlich und überwand die Schwierigkeiten Schritt für Schritt. Die Fähigkeit, fünfzehn Minuten lang im doppelten Lotussitz zu sitzen, empfand ich als riesigen Erfolg. Später schaffte ich es sogar, eine halbe Stunde lang zu sitzen. Die Marke von einer halben Stunde zu überschreiten, war eine weitere große Hürde. Auf diese Weise bewältigte ich Tag für Tag neue Herausforderungen.

Es ging nicht nur um die Herausforderung, in dieser Meditationsposition zu sitzen. Jedes Mal nach der Meditationsübung bildete sich eine Wasserlache auf dem Boden – eine Flüssigkeit, die aus meinem Körper ausgeschieden worden war. Im Winter war mein Meditationskissen völlig durchnässt. Die Flüssigkeit hatte einen üblen, stechenden Geruch. Ein starker Geruch nach Traditioneller Chinesischer Medizin erfüllte den ganzen Raum.

Eines Tages wurde mir plötzlich klar, dass der Meister meinen Körper reinigte! Der Meister leitete die Unreinheiten und Medikamentenrückstände aus jenen Bereichen aus, in denen sich zuvor meine Krankheiten befunden hatten. Überwältigt von meinen Gefühlen und unfähig, die Tränen zurückzuhalten, empfand ich erneut tiefe Dankbarkeit! Ich konnte nur erahnen, wie viel der Meister für mich ertragen und wie viel Karma er für mich beseitigt hatte. Ohne die barmherzige Erlösung durch den Meister wäre ich schon längst gestorben.

Ich wollte unbedingt ein Zhuan Falun erhalten und hörte, dass ein bestimmter Behördenleiter eines besaß. Und so ging ich zu ihm nach Hause, um es mir auszuleihen. Ich bat darum, es eine Woche lang behalten zu dürfen, damit meine Mutter und ich es gemeinsam lesen konnten. Er willigte ein, legte mir jedoch ans Herz, das Buch ohne Unterbrechung von Anfang bis Ende zu lesen. Sofort stimmte ich zu und war überglücklich, als hätte ich ein unschätzbares Juwel gefunden. Auf dem Heimweg behütete ich das Buch voller Wertschätzung. Ich wickelte es in weißes Papier ein, aus Sorge, es könnte beschädigt werden. Vor dem Lesen wusch ich mir stets gründlich die Hände und begegnete dem Buch des Meisters mit größter Ehrfurcht. In zwei Tagen las ich das Zhuan Falun durch, meine Mutter in fünf Tagen.

Falun Dafa erwies sich als wahrhaft wunderbar, wenn es darum ging, Krankheiten zu beseitigen und meine Gesundheit wiederherzustellen! Nach sechs Monaten des Praktizierens war mein Haar nachgewachsen. Es war dicht, schwarz und glänzend und mein Teint war rosig und strahlend. Meine körperliche Verfassung war besser als in meinen jungen Jahren. Alle im Betrieb staunten über meine Verwandlung. Angeregt durch mein Beispiel begannen viele Menschen, Falun Dafa zu praktizieren, darunter auch etliche Familienangehörige!

Die bösartige Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas begann im Jahr 1999. Eines Tages kamen acht Personen zu mir nach Hause. Sie behaupteten, die Regierung habe das Praktizieren von Falun Dafa verboten, und setzten uns unter Druck, damit wir es aufgaben. Ich schilderte ihnen sofort meine persönlichen Erfahrungen mit Falun Dafa. Auch meine Mutter berichtete von meinem Gesundheitszustand vor und nach Beginn des Praktizierens. In diesem Moment enthüllte meine Mutter eine wahre Begebenheit, die sie mir zuvor nie zu sagen gewagt hatte: Die Ärzte hatten ursprünglich prognostiziert, dass ich nur noch fünf Jahre zu leben hätte. Diese Beamten waren gekommen, um uns „umzuerziehen“, das heißt, sie wollten uns zwingen, unserem Glauben abzuschwören. Als sie jedoch meinen ausgezeichneten körperlichen Zustand sahen, bemerkten sie, als sie im Gehen begriffen waren: „Am Ende wären wir durch euch fast selbst ‚umerzogen‘ worden!“