(Minghui.org) Ich grüße den Meister!

Ich bin dieses Jahr 77 Jahre alt. Ich freue mich, anlässlich der 23. Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende aus China auf Minghui.org (China Fahui) von meinen Kultivierungserfahrungen zu berichten.

Seit meiner Kindheit hatte ich Angst vor dem Tod

Aus irgendeinem Grund hatte ich schon als kleines Kind Angst vor dem Tod. Als ich in der Grundschule war, bestimmte mich der Lehrer bei Sportfesten manchmal dazu, die Fahne vorne in der Klasse zu tragen. Jedes Mal hatte ich Angst, den Tag des Sportfestes nicht mehr zu erleben. Meine Mutter kochte mir immer ein paar Eier als Proviant. Deshalb freute ich mich auf diesen Tag, hatte aber zugleich Angst, vorher zu sterben.

Als ich 20 Jahre alt war, heiratete ich und wurde schwanger. Ich hatte jedoch Angst, bei der Geburt zu sterben. Dieser ständige negative Gedanke verschlechterte meine Gesundheit. Mein Baby kam deshalb schon nach etwa sieben Monaten zur Welt. Im Wochenbett konnte ich weder richtig essen noch schlafen. Ich litt furchtbar. Ich hatte Angst vor Donner und Regen – so große Angst, dass ich sogar daran dachte, Räucherstäbchen anzuzünden und zu beten, dass mich jemand beschützt.

Im Alter von 27 Jahren träumte ich, dass ein Mann in blauen Gewändern sagte, die Unterwelt wolle meine Lebenszeit verlängern. Er hielt ein Rechnungsbuch in der Hand und fügte meinem Leben mehrere Jahrzehnte hinzu. Danach hatte ich keine Angst mehr vor dem Tod.

Nachdem ich angefangen hatte Falun Dafa zu praktizieren, erinnerte ich mich an dieses Erlebnis. Mir wurde klar, dass der Meister über mich gewacht hatte, damit ich eines Tages Falun Dafa praktizieren und meine Mission erfüllen konnte, bei der Errettung der Menschen zu helfen. Praktizierende unterstehen nicht mehr der Hölle, sondern dem Meister. Er hat unsere Namen aus dem Register der Hölle gestrichen.

Glücklich, Falun Dafa zu praktizieren – wie neu geboren

Im Frühjahr 1999 wurde ich plötzlich immer schwächer. Ich konnte weder gehen noch aufstehen. Im Krankenhaus stellte der Arzt eine Glomerulonephritis fest. Mein Hämoglobinwert lag bei 6 g/dl (normal sind bei Frauen 12–16 g/dl), was auf eine schwere Anämie hinwies. Ich lag über 20 Tage lang im Krankenhaus. Mein Bauch war aufgebläht und ich fühlte mich schwach. Ein Arzt sagte zu mir: „Diese Krankheit ist schwer zu heilen. Ich rate Ihnen, es mit Qigong zu versuchen.“ Vor einem nahegelegenen Kino fand ich einen Qigong-Übungsplatz (damals wusste ich nicht, um welches Qigong es sich handelte). Dort übten viele Menschen.

Am nächsten Morgen schleppte ich meinen schweren Körper zum Übungsplatz. Ich lernte die Bewegungen und begann zu üben. Ich hielt eine Stunde durch. Doch mein Bauch war so aufgebläht und ich musste so dringend Wasser lassen, dass ich auf dem Heimweg dreimal zur Toilette ging. In dieser Nacht schlief ich tief und fest. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich leicht und erfrischt und mein Bauch war nicht mehr aufgebläht. Ich war voller Energie. Mein Kopf war klar und meine Augen waren hell – ich fühlte mich gesund! Ich war verblüfft: Was ist das für ein Qigong?! Ich wusste nicht mehr, wie es hieß! Ich fuhr mit dem Fahrrad zum Kino und fragte, was für ein Qigong das war. Jemand sagte mir, es sei Falun Dafa.

Und so begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Alle meine Krankheiten verschwanden und ich kehrte zu einem normalen Leben zurück. Ich bin Meister Li sehr dankbar, dass er mich gerettet und mir ein neues Leben geschenkt hat.

Die Verfolgung beginnt

Im Juli desselben Jahres (1999) begann Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), eine wahnsinnige Verfolgung gegen Falun Dafa. Er war auf die Beliebtheit dieses Kultivierungsweges neidisch. Die örtliche Polizeiwache wusste, dass ich Falun Dafa praktizierte. Sie beschlagnahmten meinen Personalausweis und lösten unseren Übungsplatz gewaltsam auf. Damit konnte ich nicht mehr gemeinsam mit anderen üben.

Ich fragte mich: Falun Dafa lehrt die Menschen, gute Menschen zu sein. Wir verstoßen gegen kein Gesetz. Warum ist der Kultivierungsweg dann verboten? Seit ich Falun Dafa praktiziere, hat sich nicht nur meine Gesundheit verbessert, sondern auch mein Charakter. Früher stritt und fluchte ich – ich glaubte immer, im Recht zu sein. Seit ich praktiziere, sind all diese schlechten Gewohnheiten verschwunden und ich bin zu allen freundlich. Falun Dafa hat meinen Charakter verändert und meine körperlichen Leiden geheilt, doch die KPCh verbietet mir, es zu praktizieren. Die Propaganda gegen Falun Dafa ist Betrug. Ich glaubte ihr nicht und sie konnten meine Entschlossenheit nicht erschüttern. Und so übte ich allein zu Hause weiter.

Mehrere meiner Nachbarn praktizierten ebenfalls Falun Dafa und lernten bei mir zu Hause das Fa. Als die Polizei kam, um uns zu schikanieren, bekamen meine Nachbarn Angst. Ich aber blieb standhaft. Wenn die Polizei Kontakt zu mir aufnahm, erklärte ich den Beamten die wahren Umstände von Falun Dafa und gab ihnen Informationsmaterialien.

Zu einem Beamten sagte ich: „Sie wollten doch, dass ich Ihnen Informationsmaterialien über Falun Dafa bringe. Hier sind sie.“ Er fragte: „Woher haben Sie die?“ – „Die lagen vor meiner Tür. Ich weiß nicht, wer sie dort hingelegt hat. Schauen Sie sie sich an! Wenn ich wieder welche bekomme, gebe ich sie Ihnen.“ Ich brachte weiterhin Informationsmaterialien zur Polizeiwache.

Ich brachte sie auch zu Behörden und schob sie unter der Tür durch. War eine Bürotür offen, ging ich hinein, nahm eine Broschüre zur Erklärung der wahren Umstände (eine Minghui-Zeitschrift) aus der Tasche und legte sie ins Bücherregal, damit die Mitarbeiter sie lesen konnten. Ich ging viele Male zum Amt für zivile Angelegenheiten. Fragte mich jemand, warum ich da sei, sagte ich, ich wolle etwas beim Amt erledigen. War niemand da, legte ich die Broschüre im Büro ab.

So erkläre ich weiterhin die wahren Umstände. Sonntags gehe ich in Schulgebäude und lege Informationsmaterialien in die Lehrerzimmer. Für verschiedene Abteilungen packe ich Informationsmaterialien zusammen. Manche davon werden von Mitpraktizierenden ausgedruckt, manche schreibe ich mit der Hand. An einem Sonntag ging ich in ein Lehrergebäude, um Informationsmaterialien abzulegen. Als ich im Erdgeschoss die Tür öffnete, stand dort jemand. Ich grüßte ihn nicht und ging direkt nach oben. Ich stieg zwei Stockwerke hinauf und er folgte mir. Ich hatte keine Gelegenheit, die Materialien abzulegen. Und so musste ich wieder nach unten gehen.

Als ich im Erdgeschoss ankam, fragte mich der Mann, was ich hier machte. Ich sagte: „Ich suche Lehrerin XX.“ Er meinte: „Heute ist Sonntag, sie arbeitet nicht. Aber ihr Mann kommt nachher vorbei.“ – „Ich kann nicht warten. Könnten Sie ihr bitte dieses Paket geben?“ Er sagte: „Legen Sie es einfach dort hin.“ Ich legte die Materialien ab und verließ das Gebäude.

Mit dem Segen des Meisters gelang es mir, die große Tasche mit Informationsmaterialien im Schulgebäude abzulegen. Später hörte ich, dass viele Lehrer die Materialien gelesen hätten. Die Schule lag ganz in der Nähe meiner Wohnung. Danach half ich den Lehrern und dem Schulleiter, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten.

Nach Peking fahren, um für Falun Dafa einzutreten

Nachdem die Unterdrückung von Falun Dafa im Juli 1999 begonnen hatte, fuhren Mitpraktizierende nach Peking, um Falun Dafa zu bestätigen. Ich wusste nicht, wie ich dorthin kommen sollte. Doch weil dem Meister Unrecht geschah und Falun Dafa verfolgt wurde, war ich entschlossen, nach Peking zu fahren. Ich wollte das Fa bestätigen und mich für Falun Dafa einsetzen.

Am 18. Juli 2000 verließ ich das Haus mit 200 Yuan (ca. 26 Euro), ein paar Eiern, etwas Mais, zwei Melonen und vier Aufklebern mit Botschaften über Falun Dafa im Rucksack. Unterwegs stieg ich mehrmals um und kam schließlich am Platz des Himmlischen Friedens in Peking an. Ich kaufte eine Eintrittskarte und ging hinein. Nach ein paar Toren musste ich weitere Karten kaufen, um weiterzukommen. Die Eintrittskarten waren teuer und so viel Geld hatte ich nicht. Das Geld in meiner Tasche war für die Zugfahrkarte nach Hause. Ohne Karte kam ich nicht hinein. Verzweifelt sah ich zur Einlasskontrolle und bemerkte, dass mich die Frau dort anlächelte. Als ich genauer hinsah, schien sie mich zu kennen und winkte mich hinein. Ich erkannte sie aber nicht. Trotzdem ging ich hinein.

Als ich oben auf dem Torturm ankam und hinunterschaute, sah ich überall Polizei. Aus Angst fehlten mir jedoch die aufrichtigen Gedanken und ich rief nicht „Falun Dafa ist gut!“ So versäumte ich es, das Fa richtig zu bestätigen. Während ich das schreibe, weine ich.

Schweren Herzens entfernte ich mich vom Tor des Himmlischen Friedens. Ich hatte nicht getan, wofür ich gekommen war. Die vier Aufkleber in meinem Rucksack waren noch unbenutzt. Ich stand vor dem Tor, sah zum Torturm hinauf, senkte den Kopf und weinte. Ein Polizist sah mich weinen, klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Oma, seien Sie nicht traurig. Sie werden wiederkommen.“

Ich wollte mich irgendwo hinsetzen. Ich ging in einen kleinen, ummauerten Hof und setzte mich auf einen Stuhl, als zwei Polizisten auf Streife vorbeikamen. Deshalb ging ich weg und fuhr mit dem Bus zum Bahnhof Tianjin, um die Aufkleber dort anzubringen. In dieser Nacht suchten Streifenwagen das Wäldchen vor dem Bahnhof ab. Im Wäldchen verkauften Händler ihre Waren, doch ich fand keinen Platz für die Aufkleber. Mein Zug fuhr bald, aber ich beschloss, nicht abzureisen. Ich war entschlossen, die Aufkleber anzubringen. Im Schutz der Dunkelheit klebte ich zwei Aufkleber auf das große Schild am Bahnhof Tianjin. Als ich in den Zug stieg, klebte ich auf jede Seite des Zugfensters einen. Nach über 3.000 Li (ca. 1.500 Kilometer) stieg ich am nächsten Morgen aus. Die beiden Aufkleber außen am Zugfenster waren immer noch gut zu sehen.

Nach drei Tagen kam ich wohlbehalten nach Hause. Meine Kinder fragten nichts und taten so, als wäre nichts geschehen. In dieser Nacht träumte ich, dass der Meister ein Buch von Falun Dafa in der Hand hielt. Der Meister gab mir den Hinweis, das Fa mehr zu lernen und ich war dafür sehr dankbar.

„Falun Dafa ist gut“ an öffentlichen Orten auftragen

Nachdem ich aus Peking zurückgekehrt war, bestätigte ich weiter das Fa. Mit einer Schablone malte ich die Worte „Falun Dafa ist gut“ sauber auf Strommasten. Die Schablone hatte ein Mitpraktizierender aus einer anderen Gegend angefertigt. Ich kaufte einen Pinsel und einen Eimer rote Farbe und malte die Worte sorgfältig auf Betonmasten. Ich malte sie sogar auf Türen und Fenster der Polizeiwache. Ein Nachtwächter von einer Baustelle kam zu mir, um zu sehen, was ich da malte. Er hielt mich aber nicht auf. Als der Eimer leer war, ging ich nach Hause.

Am nächsten Tag suchte die Polizei überall nach der Person, die das getan hatte. Die Beamten gingen zu den Praktizierenden, die auf ihrer Liste standen, kletterten über Mauern und sprangen in die Höfe. Sie gingen auch in Geschäfte, die Farbe verkauften. Die Polizei befragte den Nachtwächter. Er sagte, es sei eine junge Frau mit rotem Oberteil und weißen Schuhen gewesen. Dabei war ich in jenem Jahr schon 51 Jahre alt.

Drei Nächte später hatte ich meinen kleinen Lebensmittelladen geschlossen und wollte gerade meinen Enkel ins Bett bringen. Da klopfte jemand an die Tür. Man sagte, man wolle Brot kaufen. Ich sagte, es sei schon spät, ich mache nicht mehr auf. Dann sagte jemand: „Wir sind von der Polizei. Machen Sie auf. Wir müssen Sie etwas fragen.“

Ich antwortete: „Nachts mache ich nicht auf. Vor ein paar Tagen ist eine Räuberbande in meinen Laden eingebrochen und hat die Fenster eingeschlagen. Ich bin zur Tür hinausgerannt und sie hätten mich beinahe eingeholt und totgeschlagen. Ich habe die Polizei angerufen, aber sie haben keine Beamten geschickt. Ich bin in die Kiesgrube gerannt, damit sie mich nicht umbringen.“ Einer von ihnen meinte: „Wir wissen, dass Sie nach diesem Vorfall die Polizei gerufen haben. Ich zeige Ihnen jetzt durch den Türspalt meine Visitenkarte. Ich bin der Leiter der Polizeiwache.“ – „Das glaube ich Ihnen nicht“, erwiderte ich. „Ich bin nur eine alte Frau, die zu Hause auf ihren Enkel aufpasst. Sonst ist niemand hier. Ich mache Ihnen nicht auf.“ Darauf der Mann: „Ach, Sie sind eine alte Frau.“ Dann gingen sie.

Nachdem sie gegangen waren, warf ich die Schablone und das rote Oberteil in den Ofen und verbrannte sie. Dann versteckte ich die Informationsmaterialien unter dem Teppich unter dem Bett. Gegen 4 Uhr morgens wurde die Tür des Ladens aufgebrochen und mehrere Polizisten stürmten herein. Sie leuchteten mit Taschenlampen überall herum und suchten etwas. Ich hielt gerade meinen dreijährigen Enkel im Arm, der vor Angst laut weinte. Sie suchten lange, fanden aber nichts und gingen wieder.

Danach parkten jeden Tag Polizeiautos vor meinem Haus. Ein paar Tage später kamen die Beamten auch in meinen Laden. Drei oder vier von ihnen saßen in meinem kleinen Laden und gingen nicht weg. Sie warteten und beobachteten, ob Mitpraktizierende kämen. Damals kannte ich keine Praktizierenden vor Ort. Ich kannte nur den Sohn eines Praktizierenden, der mir Informationsmaterialien brachte.

An diesem Morgen kam der junge Praktizierende wieder. Er brachte mir neue Artikel des Meisters und eine Ausgabe der Minghui Weekly. Weil die Polizei jeden Tag kam, dachte ich, wenn sie wiederkäme, würde ich zugeben, dass ich die Worte gemalt hatte. Ich erzählte dem jungen Praktizierenden von meinen Gedanken. Er antwortete: „Das darfst du nicht zugeben.“ Ich verstand, was er meinte: Da ich nichts Falsches getan hatte, sollte ich auch nichts zugeben.

Nachdem der junge Praktizierende gegangen war, las ich die neuen Artikel des Meisters und die Minghui Weekly. Dann kamen der Leiter der Polizeiwache und seine Kollegen. Der Leiter setzte sich aufs Sofa, schweigend und sehr ernst. Also sagte ich: „Sie kommen jeden Tag. Denken Sie, dass ich ‚Falun Dafa ist gut‘ auf die Strommasten draußen geschrieben habe? Wenn ich das gewesen wäre, wäre ich ja großartig!“ Ich lachte herzlich und sie lachten auch. Dann erzählte ich ihnen, was in der Minghui Weekly stand.

Während ich die wahren Umstände erklärte, fühlte ich mich sehr wohl. Ich lachte beim Sprechen und sie hörten zu und lachten auch. Dann gingen sie sehr höflich. Wegen der gemalten Botschaften behelligten sie mich nie wieder. Es war knapp. Ich war dem Meister sehr dankbar, dass er mir einen Mitpraktizierenden geschickt hatte, um mich zu ermahnen. Sonst wären die Folgen unvorstellbar gewesen.

Ich verteilte die Neun Kommentare

Nachdem ich in einem Zwangsarbeitslager verfolgt worden war, kam ich 2004 nach Hause und folgte dem Fortschritt der Fa-Berichtigung. Ich widmete mich ganz der Aufgabe, die wahren Umstände zu erklären und Menschen zu erretten. Viele Menschen waren von den Lügen der KPCh getäuscht worden. Wir Praktizierende mussten dem Meister helfen, sie zu erretten. Nachdem die Neun Kommentare über die Kommunistische Parteierschienen waren, verteilten Mitpraktizierende die Bücher in großen Mengen von Tür zu Tür. Nachts belud ich mein Fahrrad mit einer großen Tasche voller Bücher und anderer Informationsmaterialien. Damit fuhr ich aufs Land und verteilte sie. Meist legte ich jedes Mal 10 oder 15 Kilometer zurück. Um 6 Uhr morgens kam ich nach Hause, durchnässt vom Tau. Eines Morgens verteilte ich die Neun Kommentare in den Personalunterkünften der Grundschule. Ich legte die Exemplare auf ein großes Tablett und deckte sie zu. Als ich die Abdeckung wegnahm, leuchtete ein silbernes Licht hervor. Ich wusste, dass die Bücher göttliche Kraft besaßen und keine gewöhnlichen Bücher waren.

Als ich bei meinem Sohn wohnte, konzentrierte ich mich darauf, so schnell wie möglich Menschen zu erretten und DVDs mit Informationen über Falun Dafa zu verteilen. In dem großen Gebäude wohnten viele Bauarbeiter. Ich erklärte ihnen die wahren Umstände und überzeugte sie, aus der Partei und deren Unterorganisationen auszutreten. Gruppenweise kamen und gingen sie. Ich erklärte ihnen die wahren Umstände und überzeugte sie, aus der KPCh und deren Jugendorganisationen auszutreten. Ich ließ keinen einzigen aus. In der Eingangshalle spielte ich die DVDs der Neun Kommentare ab. Jedes Mal, wenn eine DVD zu Ende war, baten mich mehrere Leute, ihnen zu helfen, aus der Partei auszutreten. Einmal gab ich einem jungen Mann ein Exemplar der Neun Kommentare. Da fragte mich sein Zimmergenosse: „Was für ein Buch haben Sie ihm gegeben? Er hat die ganze Nacht darin gelesen. Kann ich auch eins haben?“ Nachdem ich ihm ein Exemplar gegeben hatte, las er es ebenfalls. Als er wegging, nahm er das Buch mit.

Als der Firmenchef die Arbeiter besuchte, legte ich eine DVD hinter den Scheibenwischer seines Autos. Als er das zweite Mal kam, suchte er gezielt nach mir, weil er mich sehen wollte. An diesem Tag knetete ich gerade Teig und meine Hände waren voller Teig. Doch er bestand darauf, mir die Hand zu schütteln. Ich wusste, dass er die DVD gesehen und die wahren Umstände verstanden hatte. Später bereute ich, dass ich ihn nicht gebeten hatte, aus der KPCh auszutreten!

Ich sprach mit einer Gruppe Feuerwehrleuten und ihrem Vorgesetzten über Falun Dafa. Der Vorgesetzte trat aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus. Er gab mir auch die Namen von mehr als zehn anderen Menschen, die mit ihm gekommen waren. Sie alle wollten aus den Organisationen der KPCh austreten. Als die Gruppe Arbeiter abreiste, gab ich jedem von ihnen Informationsmaterialien mit nach Hause. Manche Langzeitbewohner grüßten mich manchmal mit „Falun Dafa ist gut“ und ich grüßte genauso zurück.

Einmal sagte ein Vorgesetzter zu mir: „Oma, das Amulett, das Sie mir gegeben haben, wirkt wirklich! Ein Arbeitskollege hat es genommen. Bei einem Autounfall starben zwei andere Menschen, aber ihm ist nichts passiert.“ Ich freute mich sehr, dass dieser Mensch beschützt worden war. Der Meister ist so barmherzig.

Ich erzähle den Menschen weiterhin von der Verfolgung

Mehrere andere Praktizierende und ich teilen uns in zwei Gruppen auf, wenn wir von Tür zu Tür gehen, um den Menschen von Falun Dafa und der Verfolgung zu erzählen. Jede Gruppe besteht aus zwei Praktizierenden. Wir gehen jede Straße eines Wohnviertels ab. Jede Gruppe überzeugt jedes Mal 30 bis 40 Menschen, aus der Partei auszutreten. Beide Gruppen zusammen helfen so 70 bis 80 Menschen, aus der Partei auszutreten. Einmal wollte jemand uns nicht zuhören. Er glaubte den Lügen der KPCh und stritt mit uns.

Ich zeigte ihm ein Amulett mit den Worten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und sagte: „Wir haben auch Familien und Arbeit und sind sehr beschäftigt. Wir sind hier, um Sie zu retten! Es ist Winter und eisig kalt. Wir sind gekommen, damit Sie einer Katastrophe entgehen – zu Ihrem eigenen Wohl.“

Plötzlich griff der Mann nach dem Amulett und sagte: „Ich trete aus, ich trete aus! Ich bin Parteimitglied und komme von auswärts.“ Wir schrieben seinen Namen auf und er trat aus der KPCh aus. Als wir gingen, bedankte er sich immer wieder. Wir waren sehr bewegt. Wir verstanden, dass die Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht das Gespenst der KP beseitigt hatte, das ihn kontrolliert hatte.

In einem Dorf traf ich auf Menschen, welche die wahren Umstände über Falun Dafa nicht kannten. Sie wollten nicht zuhören und einer von ihnen sagte: „Sie trauen sich hierher? Ich zeige Sie bei der Polizei an.“ Ich lächelte und meinte: „Sie scheinen ein sehr guter Mensch zu sein. Das würden Sie nicht tun.“

Als er das hörte, legte er sein Handy weg und sagte nichts mehr. Ein paar Jahre später gingen ein Mitpraktizierender und ich erneut in dieses Dorf und trafen ihn wieder. Diesmal nahm er unsere Informationsmaterialien bereitwillig an.

Auf den Winter folgt der Frühling. Jahr für Jahr erklären wir beharrlich die wahren Umstände, verteilen Informationsmaterialien und hängen Transparente mit den Worten „Falun Dafa ist gut“ auf. In einem Dorf unterhielt sich eine Gruppe von Leuten vor einem Haus. Wir gingen hin, sprachen mit ihnen und alle traten aus der Partei und deren Unterorganisationen aus. Manche benutzten Pseudonyme, andere ihren richtigen Namen. Ich holte ein Transparent hervor und versuchte, es an dem Baum aufzuhängen, unter dem sie sich ausruhten. Doch nach mehreren Versuchen hielt es nicht. Einer von ihnen nahm es und hängte es an den Baum vor seinem Haus.

Seit vielen Jahren habe ich fast nie versäumt, am 25. April, am 13. Mai (Welt-Falun-Dafa-Tag), am 20. Juli (dem Tag, an dem die Verfolgung offiziell begann) oder zum chinesischen Neujahrsfest Transparente aufzuhängen. Wenn keine Transparente da sind, kaufe ich Stoff, schreibe die [segensreichen] Worte darauf und hänge ihn draußen auf.

In einem Winter, als es kalt war, wurden im Büro des Dorfvorstehers Parolen und Bilder ausgehängt, die Falun Dafa verleumdeten. Ich fuhr mit meinem E-Bike zum Büro. Als ich ankam, war nur der Dorfbuchhalter im Büro. Ich sagte: „Ich muss zum Parteisekretär.“

Der Buchhalter sagte mir, er sei nicht da. Ich sagte: „Geben Sie mir bitte seine Telefonnummer, dann rufe ich ihn an.“ Dann ging ich hinein, riss die verleumderische Tafel über Falun Dafa von der Wand, steckte sie unter meinen Mantel und ging.

In diesem Jahr hängte die KPCh in unserem Ort an drei verschiedenen Stellen drei Transparente auf, die Falun Dafa verleumdeten. Ich bat den Meister um Hilfe und schnitt alle drei herunter.

Wunder auf dem Weg

Während der Welle von Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der KPCh, beschlossen auch die Mitpraktizierenden in meiner Gegend, ihn anzuzeigen. Ich richtete bei mir zu Hause auch eine kleine Produktionsstätte für Informationsmaterialien ein. Praktizierende aus anderen Gegenden spendeten Geld für das Material und ich stellte es in großen Mengen her.

Manchmal verteilte ich sie nachts in Dörfern in der Nähe. Einmal war ich gerade in ein Dorf gekommen, hatte meinen Elektroroller abgestellt und wollte die Materialien verteilen, als mich jemand sah und mir folgte. Ich stellte mich an eine Wand, sendete aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister, dass dieser Mensch mich nicht sehen könne. Kaum hatte ich das gedacht, ging der Mann mit einer hellen Stirnlampe die Straße entlang und murmelte: „Wo bist du hin? Ich habe dich doch gerade gesehen, wo bist du hin?“ Murmelnd ging er an mir vorbei. Ich verteilte die restlichen Materialien, holte meinen Roller und fuhr nach Hause.

Wir müssen auch die Menschen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz erretten. Ich habe geholfen, Briefe an sie zu schreiben. Den Mitarbeitern der Polizei und der Staatssicherheit habe ich die wahren Umstände erklärt. Mehr als zehnmal wurde ich festgenommen. Diese Leute handeln auf Anweisung der KP. Sie kennen die wahren Umstände nicht und verfolgen Falun Dafa aus Unwissenheit. Sie haben keine Zukunft. Doch sie sind auch Lebewesen, deshalb müssen wir sie erretten.

Ich habe geholfen, Mitpraktizierende zu retten. Dazu habe ich dem Gefängnispersonal viele Briefe geschrieben. Später erfuhr der Leiter des Büro 610 eines Gefängnisses die wahren Umstände und wurde auf eine andere Stelle versetzt. Ich wusste, dass er errettet worden war.

Ein anderes Mal wurden drei Praktizierende festgenommen, als wir unterwegs waren, um die wahren Umstände zu erklären. Die Polizei befahl mir, dort stehen zu bleiben. Doch die Beamten vergaßen mich und gingen. Als sie sich an mich erinnerten und nach mir suchten, war ich schon entkommen. Danach wurden die Praktizierenden illegal zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. In diesen drei Jahren suchte die Staatssicherheitspolizei ständig nach mir. Mein Sohn sagte mir, ich solle mich in der Stadt verstecken. Ich könne nach Hause kommen, wenn die Praktizierenden zurück seien. Fünf Tage versteckte ich mich bei meinem Sohn. Dann sagte ich innerlich zum Meister: „Meister, ich darf nicht obdachlos sein. Ich muss nach Hause und tun, was ich tun soll.“

Und so fuhr ich am nächsten Tag nach Hause. Unterwegs ging ich zu einer Mitpraktizierenden und bat sie, mir bei der Aufnahme eines Podcastartikels für Minghui zu helfen. Als ich ging, begann es zu regnen. Sie gab mir eine Jacke, denn es regnete heftig. Mehrere Autos hielten an und die Fahrer boten mir an, mich nach Hause zu fahren. Ich lehnte ab. Kurz darauf hielt hinter mir noch ein Auto und auch dieser Fahrer bot an, mich heimzubringen. Wieder lehnte ich ab. Es regnete weiter und meine Schuhe waren durchnässt. Als ich zu Hause war und die Jacke auszog, stellte ich fest, dass die Jacke, die mir die Praktizierende gegen den Regen gegeben hatte, völlig trocken war. Auch ich war trocken. Ich war verblüfft: Der Meister hatte mich beschützt! Ich war tief bewegt und Tränen der Dankbarkeit liefen mir über das Gesicht.

Ich habe noch viele menschliche Anhaftungen, die ich nicht beseitigt habe, darunter Ungeduld. Manchmal werde ich beim Fa-Lernen müde oder unkonzentriert. Manchmal kippt mir beim Aussenden aufrichtiger Gedanken die Hand um. Ich werde mich bemühen, mich gut zu kultivieren.