(Minghui.org) Minghui.org berichtete bereits, dass ein 59-jähriger Mann aus Guangzhou (Provinz Guangdong) wegen Praktizierens von Falun Dafa zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.
Neue Informationen zeigen nun, dass das Bezirksgericht Liwan in Guangzhou Cheng Lei am 16. September 2026 zu 7,5 Jahren Haft verurteilt hat. Er hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Cheng wurde am 29. Oktober 2025 an seinem Arbeitsplatz von zahlreichen Beamten der Polizei des Bezirks Conghua in Guangzhou festgenommen. Ein Insider enthüllte, dass die Polizei ihn schon länger überwacht hatte, nachdem sie herausgefunden hatte, dass er mithilfe von Apps auf seinem Handy und Laptop gemeinsam mit anderen Praktizierenden die Falun-Dafa-Lehre studierte.
Bei der für die Inhaftierung erforderlichen ärztlichen Untersuchung wurden schwere Herzprobleme festgestellt, woraufhin ihm im Polizeikrankenhaus ein Stent eingesetzt wurde. Noch vor seiner vollständigen Genesung wurde er von der Polizei in das Gefängnis von Guangzhou gebracht.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Cheng aufgrund seines Glaubens ins Visier geraten ist. Während er noch in Shulan in der Provinz Jilin lebte, musste er zwischen 2000 und 2001 eine anderthalbjährige Zwangsarbeitsstrafe und von 2001 bis 2005 eine vierjährige Haftstrafe ableisten. Nachdem er in die Provinz Guangdong gezogen war, wurde er im Juni 2012 verhaftet und zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er wurde im März 2016 freigelassen, wurde aber im Oktober 2025 erneut verhaftet und kürzlich zu weiteren siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.
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