(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!
Da ich es mir gerne bequem mache, habe ich seit über zehn Jahren keinen Artikel mehr für eine Falun-Dafa-Konferenz geschrieben. Eines Tages kam ein Praktizierender zu mir und fragte: „Der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für die China Fahui ist veröffentlicht. Wirst du etwas schreiben?“ Ich antwortete nicht. Nachdem der Praktizierende gegangen war, dachte ich mir, dass ich nichts schreiben würde.
Zwei Tage später, am Morgen des 14. August 2026, hatte ich einen klaren Traum. Jemand fragte mich: „Wirst du denn nicht ein Manuskript einreichen, um Menschen zu erretten?“ Mir wurde klar, dass der Meister mir einen Hinweis gab, einen Artikel zu schreiben. Ich weiß, dass der Meister direkt neben mir ist und alles weiß, was ich denke. Jeder Schritt, den wir bei der Rettung von Menschen und der wahren Kultivierung gehen, ist dem unermüdlichen Einsatz des Meisters, seiner unermesslichen Ausdauer, seiner barmherzigen Führung und seinem Segen zu verdanken! Als ich darüber nachdachte, konnte ich die Tränen nicht zurückhalten und erkannte, dass ich über meine Kultivierungserfahrungen schreiben musste.
Was sollte ich schreiben?
Während der vielen Jahre, in denen die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Dafa verfolgt, habe ich unter dem sorgfältigen Arrangement, der Anleitung und Erleuchtung durch den Meister unermüdlich daran gearbeitet, über die wahren Umstände zu informieren. Sei es durch das Versenden von Informationsmaterialien, Telefonate oder persönliche Gespräche mit Mitarbeitern der Abteilungen für öffentliche Sicherheit und der Komitees für Politik und Recht – ich habe nie nachgelassen. Ich war überzeugt, dass diese Beharrlichkeit drei wesentliche Vorteile bietet: Erstens können die Lebewesen hinter den Menschen gerettet werden, sobald diese die Wahrheit verstehen, und sie selbst vermeiden es, Karma anzusammeln. Zweitens ist es weniger wahrscheinlich, dass sie andere Praktizierende in ihrer Umgebung verfolgen oder behindern, wenn diese Menschen retten – oder zumindest wird die Verfolgung gemildert. Drittens führt weniger Verfolgung zu einer entspannteren Atmosphäre; dies ermutigt weitere Praktizierende, sich zu engagieren, was wiederum allen Lebewesen Segen bringt und dazu führt, dass mehr von ihnen gerettet werden – all das ist es, was der Meister wünscht.
Durch mein intensives Lernen des Fa und die Stärkung meiner aufrichtigen Gedanken waren meine Bemühungen nicht vergeblich. Einige Verantwortliche der öffentlichen Sicherheit haben Aspekte der Zusammenhänge erkannt und sind den Falun-Dafa-Praktizierenden sogar wohlgesonnen. Hier möchte ich meine Erfahrungen mit der Aufklärung der Fakten im persönlichen Gespräch mit Beamten der örtlichen Staatssicherheit teilen. Auch möchte ich berichten, wie ich Informationsmaterialien an verschiedene Institutionen wie das Stadtkomitee, die öffentliche Sicherheit, die Staatsanwaltschaft, die Justiz und das Bildungsamt (mit Schwerpunkt auf der Abteilung für öffentliche Sicherheit) weitergegeben habe.
Begegnungen mit der örtlichen Polizei
Ich muss ganz von vorn anfangen. Vor etwa zehn Jahren wurde ich, als ich mit Leuten über die Verfolgung sprach, von jemandem, der die Sachlage nicht kannte, gepackt und auf eine örtliche Polizeiwache gezerrt. Dort wurde ich den ganzen Vormittag festgehalten, bevor ich nach Hause durfte. Dort angekommen, stellte ich fest, dass die Polizei einige meiner Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmt hatte.
Am nächsten Tag ging ich zur Polizeiwache und bat den Dienststellenleiter, mir meine Falun-Dafa-Bücher zurückzugeben. Der Wachmann am Eingang sagte mir, der Leiter sei nicht da und ich dürfe sein Büro nicht betreten – selbst, wenn ich es versucht hätte, wäre es mir nicht gelungen. Ich beschloss, direkt in der Eingangshalle des Büros zu meditieren. Ich blieb etwa eine halbe Stunde sitzen, doch niemand sprach mich an oder befragte mich. Da ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte, stand ich auf und ging zum Hinterhof. Ich wollte den Namen des Abteilungsleiters in Richtung der oberen Stockwerke rufen. Der Hof war voller Parkplätze, und obwohl es eine Tür gab, konnte ich nicht hinein. Da ich keine andere Wahl hatte, blieb ich einfach stehen und rief den Namen des Abteilungsleiters in Richtung des Gebäudes darüber.
Kurz darauf kam ein freundlicher Beamter und schlug vor: „Lassen Sie uns einen Spaziergang machen und uns unterhalten.“ Während wir gingen, erklärte ich ihm, was Falun Dafa ist. Er stellte viele Fragen, die ich alle beantwortete. Er wählte das Pseudonym „Wei Min“ (Für das Volk), um seine Mitgliedschaft in der KPCh aufzugeben.
Inzwischen fuhr der Abteilungsleiter zu mir nach Hause und sagte zu meinem Sohn (wie der mir später erzählte): „Sag deiner Mutter, sie soll nach Hause gehen – sie sollte nicht im ganzen Haus herumschreien. Hier ist meine Telefonnummer. Wenn sie etwas braucht, kann sie mich anrufen.“ So kamen wir an die Telefonnummer des Abteilungsleiters – ein Kontakt, der sich als sehr nützlich erweisen sollte.
Einmal besuchten mich der Abteilungsleiter und der Beamte „Wei Min“. Während der Abteilungsleiter in der Nähe der Tür stand, flüsterte mir „Wei Min“ zu, dass er es wirklich bereue, an der Verfolgung beteiligt zu sein, und fragte, ob ich ihm helfen könne, eine andere Arbeit zu finden. Ich entgegnete: „Wenn Sie weiterhin heimlich Falun-Dafa-Praktizierende beschützen, werden Sie sich unermesslich verdient machen. Wenn Sie diesen Beruf wirklich aufgeben wollen, können Sie auch den Meister von Falun Dafa um Hilfe bitten.“ Das war das letzte Mal, dass ich diesen Beamten sah.
Göttlich inspirierte Kultur weckt freundliche Gedanken
Sobald ich die Telefonnummer des Abteilungsleiters hatte, rief ich ihn etwa alle zwei Wochen an – entweder um ihm von Falun Dafa zu erzählen oder um ein Treffen nach Feierabend zu vereinbaren. Er kam immer, wenn ich anrief. Manchmal, wenn mir die Gesprächsthemen ausgingen und ich vorschlug, das Gespräch ein anderes Mal fortzusetzen, sagte er, er habe noch nicht genug gehört.
Einmal, kurz nach 17 Uhr, verabredete ich mich mit dem Abteilungsleiter an unserem üblichen Treffpunkt. Drei Polizisten erschienen. Ich gab dem Leiter einen kleinen tragbaren Audioplayer mit Inhalten über die traditionelle, göttlich inspirierte chinesische Kultur. Dazu erklärte ich ihm: „Es enthält die Essenz unserer göttlich inspirierten Kultur – etwas, was jungen Menschen heute so sehr fehlt. Sie drei sollten es sich anhören. Ich bin sicher, Sie werden Erkenntnisse gewinnen.“ Sie nahmen es, hörten eine Weile zu und behielten es dann. Alle drei sagten: „Vielen Dank!“ Ich antwortete: „Der Meister von Falun Dafa bittet die Praktizierenden, die Wahrheit zu sagen – Sie sollten ihm danken!“
Da ich ziemlich weit von zu Hause entfernt war und noch etwas zu essen zubereiten musste, machte ich mich zum Gehen bereit. Als ich hinausging, ermahnten mich alle drei Polizisten zur Vorsicht. Ich war sehr gerührt und dankte ihnen.
Später kam aus der Abteilung die Nachricht, dass der Leiter, nachdem er sich die Aufnahmen angehört hatte, das Gerät dem Büroleiter übergeben hatte. Während einer Besprechung hielt der Büroleiter das Gerät hoch und sagte: „Die Leute sagen, Falun Dafa sei schlecht, aber hört euch das an – es geht darum, wie man ein guter Mensch wird.“ Ein Beamter stand auf und fragte: „Aber was ist mit dem Druck der Anweisungen von oben?“ Der Büroleiter schlug vor: „Könnt ihr das nicht einfach hinauszögern oder einen Weg finden, es beiseite zu schieben?“ Ich spürte, wie diese göttlich inspirierte Kultur die angeborene Güte des Büroleiters erweckt hatte.
Nachdem Jiang Zemin angezeigt worden war
Als die Anzeigewelle gegen Jiang, den Hauptverantwortlichen der Verfolgung, einsetzte, arbeiteten die Praktizierenden in unserer Gegend zusammen. Viele engagierten sich mit ganzem Herzen – sie suchten online nach den richtigen Dokumentenformaten, telefonierten, verfassten und überarbeiteten die Anzeigen gegen Jiang Zemin, kümmerten sich um die Einreichung oder koordinierten die Kurierdienste. Ein Praktizierender schlief kaum und verlor innerhalb eines Monats mehrere Kilo. Mir ging es genauso.
Ein anderer Praktizierender und ich fuhren täglich aufs Land, um den dortigen Praktizierenden bei der Vorbereitung ihrer Anzeigen gegen Jiang zu helfen. Da die Reise lang war und wir den Praktizierenden keine Unannehmlichkeiten bereiten wollten, kauften wir Essen und Trinken, aßen und ruhten uns kurz in einem kleinen Wäldchen aus und fuhren dann ins Dorf, um sie zu treffen. Einige der älteren Praktizierenden, die nicht wussten, wie sie die Dokumente verschicken sollten, lud ich zu mir nach Hause ein. Ich beauftragte einen Kurierdienst mit dem Versand. Die meisten dieser Anzeigen erhielten schließlich offizielle Empfangsbestätigungen. Dank unserer gemeinsamen Bemühungen beteiligten sich 90 Prozent der Praktizierenden in unserer Region (einer Stadt auf Kreisebene) an der Einreichung dieser Strafanzeigen.
Später erfuhr ich, dass einige der Strafanzeigen an unsere Region zurückgeschickt worden waren und sich nun in den Händen des Abteilungsleiters befanden. Ich rief ihn an, um mich danach zu erkundigen; er stritt es ab. Ich sagte: „Bitte unternehmen Sie nichts. Die kosmische Konstellation hat sich verändert – was können Sie schon tun? Man kann sich dem Willen des Himmels nicht widersetzen. Sie haben karmische Schulden angehäuft, und der Himmel führt Buch darüber. Sie haben Eltern, eine Frau und Kinder – was wird aus ihnen? Sehen Sie einfach darüber hinweg, es genügt, dass Sie Ihren Lohn erhalten. Unser Meister ist barmherzig. Die Anzeigen wurden eingereicht, um Jiangs üble Taten aufzudecken. Bringen Sie sich nicht in Schwierigkeiten – Sie müssen die Verantwortung für Ihr eigenes Leben übernehmen! Wenn Falun Dafa in Zukunft rehabilitiert wird und Sie vor Gericht stehen, werde ich persönlich als Ihre Verteidigerin auftreten. Außerdem wird der Himmel es bemerken, wenn Sie rechtschaffen handeln, und Ihnen wird sogar großes Verdienst zugeschrieben werden.“
Obwohl die lokalen Praktizierenden bei ihren Anzeigen gegen Jiang ihre echten Namen und privaten Telefonnummern angaben, unternahm die örtliche Polizeistation nichts, und die Praktizierenden wurden nicht verfolgt.
Nachdem eine Produktionsstätte für Materialien untergraben wurde
Im Jahr 2016 durchsuchte die Polizei der örtlichen Wache das Haus einer Praktizierenden auf dem Land. Sie beschlagnahmten ihren Drucker, Computer und andere Gegenstände; ihr gelang die Flucht. Drei oder vier Jahre später kam der Abteilungsleiter zu mir und berichtete, er habe die Sache seit diesem Vorfall nicht weiter verfolgt und sie auch nicht besucht. Ich erklärte: „Das ist genau richtig – wirklich lobenswert.“ Er fügte hinzu: „Ich denke darüber nach, dass ich sie in den nächsten Tagen besuchen sollte.“ Gerade als er gehen wollte, packte ich seine Hände. Mit Tränen in den Augen flehte ich: „Bitte, gehen Sie nicht! Es ist drei oder vier Jahre her – lassen Sie es einfach gut sein. Seien Sie ein guter Mensch. Warum sollten Sie sich überhaupt einmischen? Drücken Sie einfach ein Auge zu. Solange Sie Ihr Gehalt bekommen, ist das doch genug, oder? Außerdem ist diese Praktizierende sehr ängstlich; wenn der Druck der Verfolgung zu groß wird, könnte etwas Schreckliches passieren – und dann wäre es zu spät für Reue.“ Er lächelte und deutete an, dass er doch nicht gehen würde. Ich ließ seine Hände los, und er ging.
Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Er ist weder zum Haus der Praktizierenden gegangen, noch hat er den Fall weiter verfolgt. Ihr geht es gut. Rückblickend wurde mir klar: Wie konnte ich, eine Frau, die Hände eines jungen Mannes so festhalten?! Meine Güte … nun ja, letztendlich zählt nur, dass die Praktizierende vor Verfolgung verschont blieb.
Schutz der Dafa-Bücher und des Porträts des Meisters
Durch das Fa-Lernen habe ich verstanden, dass Dafa barmherzig und zugleich würdevoll ist. Ich möchte einige Beispiele nennen.
Der Abteilungsleiter nahm mir meine Dafa-Bücher nie weg. Wenn er jedoch in Begleitung anderer Polizisten war, hatte er manchmal das Gefühl, sich in Szene setzen zu müssen, um zu demonstrieren, dass er die Verfolgungspolitik der KPCh unterstützte. Einmal entdeckte er ein Exemplar des Zhuan Falun und nahm es an sich, angeblich um es zu Hause zu lesen. Ich schlug ihm vor, es gleich dort zu lesen – es würde nicht lange dauern –, aber er bestand darauf, es mitzunehmen. Er packte das Buch oben, und ich packte sofort das untere Ende. Streng sagte ich: „Lassen Sie los! Wenn Sie es wagen, mir heute mein Dafa-Buch wegzunehmen, werde ich es mit meinem Leben verteidigen – versuchen Sie es nur!“ Er lachte und ließ los.
Ein anderes Mal schnappte sich ein junger Polizist – in der Annahme, ich würde nicht aufpassen – ein kleines Porträt des Meisters und versteckte es hinter seinem Rücken. Wortlos nahm ich ihm das Porträt wieder ab. „Das ist mein Meister, nicht Ihrer“, gab ich zu verstehen. „Sie haben kein Recht, es zu nehmen.“ Ich drückte das Porträt fest an meine Brust. Sie versuchten nichts weiter und sagten auch kein Wort mehr.
Die Liste derer, die aus der KPCh austraten, schützen
Ich war zu Hause und sortierte eine Liste mit über tausend Namen von Personen, die aus der Partei ausgetreten waren. Ich hatte gerade die Namen abgeschrieben, als es an der Tür klopfte. Ich dachte, es wäre ein Praktizierender, und öffnete die Tür – dort standen aber Polizisten. Mir stockte der Atem. Ich eilte in den Nebenraum und versuchte, die Liste unter eine Decke zu schieben, doch bevor ich sie ganz verdecken konnte, betraten die Polizisten den Raum.
Der Abteilungsleiter sah, was ich tat, und fragte: „Was machen Sie da?“ Da ich merkte, dass ich sie nicht verstecken konnte, sagte ich: „Ich kopiere eine Liste von Leuten, die aus der Partei ausgetreten sind.“ Er forderte: „Zeigen Sie sie mir.“
Ich erwiderte: „Ich kann sie Ihnen nicht geben – Sie könnten sie zerreißen.“ Er bestand darauf, sie zu sehen. Ich nahm eines der Notizbücher, die ich gerade fertig kopiert hatte, und erklärte, auf jeden Eintrag zeigend: „Diese Seite ist für diejenigen, die die Partei verlassen haben – diese Seite ist für diejenigen, die aus den Jugendverband ausgetreten sind.“ Er hielt die beiden oberen Ecken des Notizbuchs fest, ich die beiden unteren. Ich sagte: „Haben Sie kein schlechtes Gewissen, so viel Karma zu erzeugen? Es scheint, als wollten Sie diese Liste unbedingt haben.“ Ich fügte hinzu: „Lassen Sie sie los! Zerreißen Sie sie nicht! Haben Sie eine Ahnung, wie viel Mühe sich die Falun-Dafa-Praktizierenden mit dieser Liste gegeben haben? Es ist keine Kleinigkeit, auch nur einen Menschen zum Austritt zu bewegen! Hier stehen die Leben dieser Wesen!“ Er lächelte und ließ sie los.
Die Liste blieb unversehrt. Danke, Meister, dass Sie mir Weisheit und Mut geschenkt haben!
Die Polizei an ihren Machenschaften hindern
Seit die KP Falun Dafa verfolgt, benutze ich eine Telefonnummer, die auf einen anderen Namen registriert ist. Deshalb konnte ich meine Altersrente nicht beziehen. Die Dorfbeamten in meiner Heimatstadt behaupteten, meine Unterlagen seien unvollständig und bestanden darauf, dass ich eine auf meinen Namen registrierte Telefonnummer benutzte. Da ich keine andere Wahl hatte, registrierte ich vor zwei Jahren eine Handynummer auf meinen Namen. Vier Tage später, als es draußen regnete und ich nicht hinausgehen konnte, um andere Menschen über die wahren Umstände aufzuklären, rief ich mit diesem Telefon Praktizierende meiner lokalen Falun-Dafa-Lerngruppe an und lud sie zum gemeinsamen Fa-Lernen ein. Sie trafen um 8:00 Uhr ein.
Vor 9:00 Uhr drang der Leiter der Staatssicherheitsabteilung in Begleitung zweier weiterer Polizisten gewaltsam in meine Wohnung ein. Mein erster Gedanke war, dass mein Telefon abgehört worden sein musste. Beim Eintreten fragte er: „Was machen Sie hier?“ Ich antwortete: „Ich lerne das Fa.“ Als er sah, dass wir zu viert waren, fragte er: „Wer hat Ihnen gesagt, dass Sie das Fa lernen sollen?“ – „Haben Sie nicht gesagt, wir könnten zu Hause studieren und üben?“, fragte ich. Er entgegnete: „Außer Ihnen kommen die anderen drei mit.“ Ich sprang auf und rief: „Mal sehen, wer es wagt, heute jemanden mitzunehmen! Es ist nichts Verwerfliches daran, die Fa zu studieren, aber selbst, wenn, wäre es meine Schuld. Ich habe sie schließlich eingeladen. Wenn Sie jemanden mitnehmen wollen, nehmen Sie mich mit – aber die anderen drei rühren Sie nicht an!“
Sie lachten, setzten sich und sagten: „Alle reden von Organraub an Lebenden, aber seht uns an, fehlt hier irgendjemandem etwas?“ Ich antwortete: „Die Mitarbeiter in Ihrem Büro sind gütiger und haben noch ein Gewissen. Aber haben Sie bedacht, ob Sie und Ihre Kollegen die Konsequenzen tragen müssten, wenn Sie einen Dafa-Praktizierenden tatsächlich zu Tode verfolgen würden? Die Prinzipien des Himmels sind gerecht.“
Briefe an Strafverfolgungsbeamte
Ich fühlte mich verpflichtet, den Angehörigen der öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaft und der Justiz die Fakten über die Verfolgung mitzuteilen. Ich glaube, dies war die Anweisung des Meisters. Gerade als ich mich entschlossen hatte, diese Briefe zu schreiben, begann die COVID-Pandemie, und ich musste zu Hause bleiben. Ich verbrachte meine Vormittage mit Fa-Lernen und meine Nachmittage mit dem Schreiben der Briefe – das Ganze nahm fast zwei Monate in Anspruch.
Aufgrund meiner begrenzten Schulbildung fiel es mir manchmal schwer, mich auszudrücken, aber mit der Anleitung und Inspiration durch den Meister konnte ich die Aufgabe schließlich abschließen. Als ich beispielsweise darüber schrieb, dass Jiang Zemin keine Befugnis hatte, Gesetze zu „machen“, kam mir plötzlich der Gedanke: „Die richtige Bezeichnung ist „erlassen“. Jian hatte keine Befugnis, Gesetze zu erlassen. Mir wurde sofort klar, dass dies eine Eingebung des Meisters war, und ich war tief bewegt.
Ich verfasste verschiedene Briefe. Beim Schreiben verfolge ich stets ein bestimmtes Ziel: die Dinge aus der Perspektive der Empfänger zu sehen und sicherzustellen, dass die Güte und die Würde von Dafa zum Ausdruck kommen. Nachdem ein Praktizierender einen meiner Briefe gelesen hatte, sagte er: „Kein Wort zu viel und kein Wort zu wenig.“ Ich bin dem Meister für seine Hilfe zutiefst dankbar!
Ich schrieb zwanzig Briefe, jeder zehn Seiten lang, alle handschriftlich. Zu den Empfängern gehörten der örtliche Parteisekretär, der Leiter des Bildungsamtes, der Leiter des Amtes für Öffentliche Sicherheit, der Sekretär des Komitees für Politik und Recht, der Leiter und sein Stellvertreter der Staatssicherheitsabteilung sowie die Leiter der örtlichen Polizeistationen in jeder Gemeinde.
Verwicklungen beim Versenden der Briefe
Nachdem ich die Briefe fertig geschrieben hatte, machte ich mich auf den Weg, sie zur Post zu bringen. Ich begann im Hauptpostamt, wo ich die Gelegenheit nutzte, dem Postangestellten alles Wichtige über Falun Dafa zu erklären; er war sehr verständnisvoll. Ich gab dort über ein Dutzend Briefe auf, aber da ich dachte, dass es zu viele für ein Poststelle seien, beschloss ich, die restlichen zwei zu einer kleineren Postfiliale zu bringen. In der kleineren Filiale begann ich damit, dem Angestellten die wahren Umstände zu erklären. Während er die Post bearbeitete, machte er unangenehme Bemerkungen und ging sogar nach draußen, um das Kennzeichen meines Autos zu überprüfen. Ich fühlte mich ziemlich unwohl. Sobald die Post aufgegeben war, machte ich mich auf den Heimweg. Gerade als ich meine Haustür erreichte, drehte ich mich um und sah mehrere Polizisten. Der Dienststellenleiter sagte: „Kommen Sie mit.“ Mir wurde klar, dass etwas nicht stimmte, und ich antwortete: „Ich kann mitkommen, muss aber bis Mittag zurück sein, um das Mittagessen vorzubereiten.“ Sie brachten mich in einem Streifenwagen zur örtlichen Polizeiwache. Vom Dienststellenleiter war weit und breit nichts zu sehen – wie sich herausstellte, war er zu mir nach Hause gefahren, um eine Durchsuchung durchzuführen.
Der Beamte, der mich verhörte, wies mich an, auf dem Stuhl für Kriminelle Platz zu nehmen. Ich protestierte: „Ich habe kein Verbrechen begangen. Warum sollte ich auf einem Gefangenenstuhl sitzen?“ Daraufhin brachte er mir einen kleinen Hocker. Er hielt die beiden Briefe hoch und fragte: „Haben Sie diese abgeschickt? Wer hat Ihnen gesagt, dass Sie sie abschicken sollen? Und was ist der Zweck dieser Briefe?“ Ich erklärte: „Ich habe sie abgeschickt. Angesichts der sich ausbreitenden Pandemie hatte ich Angst, dass Sie Ihr Leben verlieren könnten, deshalb wollte ich Ihnen sagen, wie Sie diese Katastrophe überstehen können.“ – „Sie sind mir aber eine! Wie viele Tage haben Sie gebraucht, um diese Briefe abzuschreiben? Sie sind so förmlich geschrieben,“ erwiderte er und ich sagte: „Wenn ich möchte, dass Sie gerettet werden, muss ich Ihnen zuerst Respekt erweisen. Ich möchte, dass Sie sie lesen, damit Sie gerettet werden können.“ Innerlich betete ich, dass die etwa zwölf Briefe, die ich zuvor abgeschickt hatte, alle ihr Ziel erreichen würden – sonst wäre meine ganze Mühe der letzten Wochen umsonst gewesen.
Kurz darauf kam der Polizeiabteilungsleiter zurück und fuhr mich nach Hause. Etwa fünf oder sechs Tage später sprach er meinen Sohn an und fragte: „Hat Ihre Mutter noch mehr Briefe verschickt?“ Mein Sohn erkannte nun, dass alle vorherigen Briefe ihre Empfänger erreicht hatten. Er antwortete: „Sie wurden alle gleichzeitig mit den anderen abgeschickt.“ Und damit war die Sache erledigt.
Meine Dafa-Bücher wiederfinden
Das folgende knüpft an das an, was ich zuvor erzählt habe. Während ich auf der örtlichen Polizeiwache festgehalten wurde, weil ich Informationsmaterialien verschickt hatte, beschloss der Leiter der Polizeiabteilung, meine Wohnung zu durchsuchen. Er bestellte meinen Sohn, der bei der Arbeit war, nach Hause, damit er ihnen die Tür öffnete. Neben meinem Bett stand ein großer Karton mit Dutzenden von Dafa-Büchern und etwa hundert Flugblättern mit dem Titel „Ein Brief an jene mit einer Schicksalsverbindung“. Naiv wie ich war, hatte ich überhaupt nicht daran gedacht, dass das Versenden dieser Briefe zu solchen Problemen führen könnte. Ich hatte sie nicht versteckt, und so beschlagnahmten der Hauptmann und sein Team alles. Ich war von so tiefem Bedauern erfüllt, dass ich hemmungslos weinte und weder essen noch schlafen konnte.
Am nächsten Tag, noch bevor der Abteilungsleiter und sein Team zur Arbeit erschienen waren, rief ich ihn an. Ich schaute nach innen und beschloss, ihnen keine Vorwürfe zu machen. Ich sagte: „Es ist ganz allein meine Schuld. Wie konnten Sie die fünf Bücher einfach dort liegen lassen, wo sie doch so offen da standen? Hätten Sie sie nicht mitgenommen, wäre Ihre Arbeit doch viel schwieriger gewesen, nicht wahr? Ich rufe heute an, weil ich meine Bücher zurückhaben möchte. Wenn Sie sie zurückgeben, werden Sie eine tugendhafte Tat vollbringen – der Himmel wird Ihnen dafür sicherlich reichlich danken. Wenn Sie sie nicht zurückgeben können, nehme ich Ihnen das nicht übel; aber bitte richten Sie dem Polizeichef aus, dass ich ab morgen dann im Polizeipräsidium bleiben werde. Wenn die Bücher dort sind, werde ich auch dort sein. Wenn die Bücher weg sind, werde ich gehen. Wie könnte ich als Dafa-Praktizierende jemals dem Meister gegenübertreten, der mich gerettet hat, wenn ich nicht einmal die Dafa-Bücher schützen kann?“ Ich sagte dies unter bitteren Tränen. Ich fügte hinzu: „Wenn ein Mönch seine Schriften verliert, wie soll er dann noch weiter meditieren?! Außerdem habe ich keinen Appetit und kann nicht schlafen. Leben und Tod bedeuten mir in diesem Moment nichts mehr.“ Er entgegnete: „Tuen Sie nichts Übereiltes – lassen Sie mich sehen, was ich tun kann. Sagen Sie Ihrem Sohn, er soll zu Hause warten.“ Dann bat er mich, meinem Sohn das Telefon zu geben, damit er ein paar Worte sagen konnte.
Um drei Uhr nachmittags rief der Abteilungsleiter meinen Sohn an und bat ihn hinzukommen. Mein Sohn kam voller Freude mit dem großen Karton voller Bücher zurück – sogar die über hundert Informationsblätter waren dabei. Ich fragte: „Hast du dich bedankt?“ Mein Sohn bejahte. Ich lächelte zufrieden. Es war, wie der Meister gesagt hatte:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36).
Die Güte des Büroleiters
Kurz darauf erhielt ich einen Brief. Der Brief durchquerte mehrere Städte, bevor er an einen Praktizierenden in meiner Gegend geschickt wurde, der ihn mir dann übergab. In dem Brief wurde erklärt, dass ein Mann aus einem Nachbardorf meiner Heimatstadt als Leiter des Polizeipräsidiums in einer anderen Stadt tätig war. Auf seine Anweisung hin waren mehr als ein Dutzend Dafa-Praktizierende verhaftet und einige später verurteilt worden. Da mich der Praktizierende ausdrücklich gebeten hatte, Kontakt zu ihm aufzunehmen und ihm die Fakten über Dafa zu erklären, sah ich dies als Auftrag meines Meisters an. Ich kopierte den Entwurf eines Briefes zur Aufklärung der Fakten von einem, den ich bereits verwendet hatte, und schickte ihn an den Leiter des Polizeipräsidiums in jener Stadt.
Etwa zehn Tage später kam der Abteilungsleiter zu mir nach Hause und sagte: „Reicht es Ihnen nicht, hier in der Stadt Ärger zu machen? Jetzt stiften Sie auch noch Unruhe in anderen Städten!“ Ich erwiderte: „Ich war nicht dort. Ich habe lediglich einen Brief geschickt, in dem ich die Wahrheit hinter der Verfolgung erkläre. Der Leiter des Präsidiums ist ein Mitbürger – wie konnten wir einfach zusehen, wie er sich so schwere karmische Schulden aufhäuft? Sollten wir nicht versuchen, ihm zu helfen?“ Er berichtete: „Dieser Chef kam gestern mit fünf oder sechs Männern hierher, um Sie zu verhaften, aber unser Büroleiter hat sie aufgehalten.“ Ich sagte: „Bitte richten Sie dem Büroleiter meinen Dank aus, wenn Sie ihn sehen, und ich danke Ihnen ebenfalls. Die Augen des Göttlichen sind wie Blitze – der Himmel hat Ihnen beiden gerade eine große, verdienstvolle Tat zugeschrieben!“
Abschließende Gedanken
Ich glaube, dass wir als Praktizierende gemäß den Maßstäben für Praktizierende und im Einklang mit den Anforderungen des Meisters handeln sollten. Solange unser Handeln mit dem Fa und den Anforderungen des Meisters übereinstimmt, indem wir persönliche Anhaftungen und die Anhaftung an Leben und Tod loslassen und an das Wohl aller Lebewesen denken, wird uns Dafa Weisheit, Mut und die Kraft zum Erfolg schenken, und der Meister wird für unsere Sicherheit sorgen.
Es ist mir eine große Ehre, in diesem Leben eine Schülerin des Meisters – eine Falun-Dafa-Praktizierende – zu sein. Ich werde weiterhin fleißig sein: das Fa gründlich lernen, mich selbst kultivieren, die drei Dinge gut machen und weitere Lebewesen retten, um die grenzenlose Gnade des Meisters zu erwidern. Vielen Dank, Meister! Vielen Dank auch an meine Mitpraktizierenden für eure gegenseitige Unterstützung, Zusammenarbeit und Ermutigung.
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