(Minghui.org) Ein Einwohner der Stadt Luoyang, Provinz Henan, wurde am 26. September 2024 nach einer 18-monatigen Haftstrafe wegen seines Glaubens an Falun Dafa aus der Haft entlassen. Dies hat Minghui.org vor Kurzem bestätigt.
Jiao Zhanwei, geboren 1971, war am 27. März 2023 festgenommen worden. Rund zehn Beamte in Zivil brachen an diesem Tag gegen 21 Uhr seine Tür auf und durchsuchten seine Wohnung. Sie beschlagnahmten seine Falun-Dafa-Bücher, sein Mobiltelefon, seinen Computer, seinen Drucker, sein Abspielgerät, seinen Personalausweis sowie seine Bankkarten, Videokassetten, Tonbänder und sein Elektromotorrad.
Gegen 23 Uhr wurden Jiao und seine Schwiegertochter zur Polizeistation des Bezirks Yibin gebracht. Etwa drei Stunden später rief die Polizei seine Tochter an, die außerhalb der Stadt studiert. Die junge Frau hatte zwar eine Praktikumstelle bekommen, konnte aber aufgrund der Schikanen durch die Polizei nicht zur Arbeit gehen.
Jiao wurde einem Marathon-Verhör unterzogen, das erst am nächsten Tag gegen Mittag endete. Die Polizei fotografierte ihn ohne sein Einverständnis, nahm ihm gewaltsam Fingerabdrücke und Handflächenabdrücke ab und fotografierte seine Iris. Ein junger Beamter bog seine Finger so stark nach hinten, dass er unsägliche Schmerzen hatte. Einmal drohte die Polizei ihm, ihn mit einem Elektrostab mit 20.000 Volt zu foltern.
Gleich nach dem Verhör sperrten die Beamten Chang Xiaobing und Zhang den Praktizierenden in eine Arrestzelle der Haftanstalt der Stadt Luoyang. Nach Ablauf einer 15-tägigen Verwaltungshaft am 12. April 2023 wurde er direkt in die Haftanstalt der Stadt Luoyang überstellt.
Im August 2023 führte das Bezirksgericht Gaoxin eine Anhörung durch und verurteilte Jiao zwei Monate später zu eineinhalb Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von 4.000 Yuan (etwa 480 Euro). Das Landgericht Luoyang verhandelte seine Berufung am 30. November 2023 und erließ kurz darauf ein Urteil, welches das ursprüngliche Urteil aufrechterhielt.
Jiao wurde im März 2024 in das Gefängnis Xinmi eingeliefert und dort der 9. Abteilung zugewiesen. Hauptmann Lu Junyi stiftete den Mörder Qiao Guangqing und andere Straftäter dazu an, ihn zu misshandeln.
Am 26. September 2024 wurde Jiao freigelassen, sah sich jedoch fortwährenden Schikanen durch die Polizei ausgesetzt. Seine gesamte Familie lebt in ständiger Angst.
Die aktuelle Situation von Jiaos Schwiegertochter ist nicht bekannt.
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