(Minghui.org) Am Tag nach unserem Klassentreffen der Mittelschule rief mich mein früherer Mitschüler Anqi an, um zu fragen, wie mir das Treffen gefallen habe. Anqi sagte: „Dass du eingeladen wurdest, war das Highlight dieses Treffens!“ Er sagte, dass normalerweise nur Ehemalige, die Beamte geworden oder wohlhabend waren, zu solchen Veranstaltungen eingeladen würden, damit sie sich untereinander vernetzen könnten. Er hatte nicht erwartet, dass der Veranstalter ausdrücklich darum gebeten habe, mich einzuladen.
Ich wurde von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgt, weil ich unbeirrt an meinem Glauben an Falun Dafa festhielt. Sie hatten mich zu Unrecht mehr als zehn Jahre lang inhaftiert. Ich verlor damals meinen Arbeitsplatz und meine Familie. Sogar meine mehr als zehnjährige Betriebszugehörigkeit wurde zunichte gemacht. Ich wurde zur Zielscheibe der Unterdrückung durch das KPCh-Regime. Offensichtlich steckte kein eigennütziges Motiv hinter der Einladung.
„Das liegt an deinem guten Charakter“, sagte Anqi. „Wir respektieren deinen Glauben, aber wir sehen nicht, dass er dir irgendwelche Vorteile bringt.“ Da wir uns telefonisch unterhielten, fiel es mir schwer, es zu erklären.
Nach dem Gespräch war ich in tiefe Gedanken versunken. Die „Gewinne und Verluste“ eines Kultivierenden sind nur uns selbst bekannt. Ich begann, mich an die Gewinne und Verluste meiner 30-jährigen Kultivierung im Falun Dafa zu erinnern, und ich möchte, dass die Menschen wissen, warum ich trotz dieser brutalen Verfolgung an meiner Kultivierung festhielt.
Falun Dafa gab mir einen gesunden Körper und einen friedlichen Geist
Ich war eine von nur zwei Schülerinnen aus meiner Klasse in der Mittelstufe gewesen, denen es gelungen war, an die Universität zu gehen. Ich wurde an einer besseren Universität angenommen, und alle meine Mitschüler beneideten mich.
Keiner von ihnen wusste jedoch, dass ich ab meinem dritten Studienjahr unter starken Rückenschmerzen litt. Die Prognose jagte mir Angst ein, insbesondere die Aussicht auf eine Wirbelsäulenversteifung, die die Krankheit letztlich verursachen würde. Ich probierte verschiedene traditionelle chinesische und westliche Medikamente aus und hielt an körperlichen Übungen und Physiotherapie fest, doch nichts half. Ich praktizierte sogar verschiedene Formen von Qigong, doch sie verschafften mir nur vorübergehende Linderung der Symptome.
Im Jahr 1996, nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte und den Entschluss gefasst hatte, mich im Falun Dafa zu kultivieren, verschwanden die Rückenschmerzen. Das ist nun 30 Jahre her. Seitdem habe ich wirklich ein Gefühl der Leichtigkeit erfahren und bin frei von jeglicher Krankheit. Meine ganze Familie weiß davon. Vor der Verfolgung hatte mich mein Ex-Mann bei meiner Kultivierung voll und ganz unterstützt.
Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – leiten die Kultivierenden dazu an, in Wort und Tat rücksichtsvoll zu sein. Wenn Konflikte auftreten, suchen wir den Grund auch in uns selbst. Das hat meinen Horizont erweitert, und ich bin zunehmend gelassener geworden.
Noch wichtiger ist, dass Dafa mir den wahren Zweck des Menschseins auf dieser Welt gezeigt hat, nämlich zu meinem wahren Ursprung zurückzukehren, sodass ich mich im Leben nicht mehr verloren fühle. Falun Dafa zu praktizieren und dem gütigen, großen Meister zu folgen hat mich mit Licht und Hoffnung erfüllt, und ich fühle mich geerdet und in Frieden.
Ich arbeitete in der medizinischen Forschung und hatte erfolglos Forschungsgelder beantragt. Nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, befolgte ich die Lehre des Meisters, dass wir zunächst unsere Arbeit gut machen müssen. Danach erhielt ich Fördermittel von der Naturwissenschaftlichen Stiftung.
Bei der jährlichen Leistungsbeurteilung des Instituts erhielt ich eine der wenigen Auszeichnungen und wurde noch im selben Jahr zur stellvertretenden Leiterin meiner Abteilung befördert. Bei der letzten Wohnungsvergabe des Instituts bat ich weder meinen Chef um eine Wohnung, noch warb ich wie andere Kollegen um Stimmen bei den Juroren. Trotzdem wurde mir, wie ich es mir gewünscht hatte, eine Wohnung in der Nähe unseres Instituts zugewiesen.
Bevor ich mit der Kultivierung begann, war ich emotional stark an meinen Mann gebunden. Ich beklagte mich oft darüber, dass er sich nicht genug um mich kümmerte. Wenn mir die Hausarbeit zu viel wurde, war ich verärgert und erinnerte meinen Mann immer wieder daran, dass ich nicht sein Kindermädchen sei.
Seit ich Falun Dafa praktiziere, bin ich rücksichtsvoller geworden, und auch er hat sich verändert. Er kam pünktlich von der Arbeit nach Hause, ging mit unserem Sohn und mir ins Kino, und an Wochenenden und Feiertagen spazierten wir gemeinsam durch Parks. Außerdem rief er uns an, wenn er auf Dienstreisen war, um uns mitzuteilen, dass es ihm gut ginge. Unsere ganze Familie genoss eine glückliche und harmonische Zeit. Das war etwas, wonach ich mich schon lange gesehnt hatte, bevor ich mit der Kultivierung begann.
Außerdem dachte ich seitdem ich Falun Dafa praktizierte nicht mehr über Gewinn und Verlust nach und pflegte ein harmonisches Verhältnis zu meinen Nachbarn. Ich konnte auch einen Konflikt mit einem Kollegen lösen, der aufgrund eines Missverständnisses entstanden war.
Die drei Jahre von dem Zeitpunkt, als ich das Fa erhielt, bis zum Beginn der Verfolgung durch die KP Chinas waren die glücklichsten Tage meines Lebens.
Die übernatürliche Natur von Falun Dafa und die Bosheit der Kommunistischen Partei
Im Juli 1999 begann Jiang Zemin, der ehemalige Chef der KP Chinas, mit der brutalen Verfolgung von Falun Dafa. Ich gab meinen Glauben nicht auf und hielt daran fest, den Menschen die Fakten über Dafa zu erklären. Aus diesem Grund wurde ich überwacht und rechtswidrig inhaftiert.
Mein Mann ließ sich von mir scheiden, weil er befürchtete, im Rahmen der Politik der KPCh, auch Familienangehörige, Freunde und Kollegen zu verfolgen, mit hineingezogen zu werden. Ich verlor meine Arbeit und meine Familie, die jeder bewunderte, und viele Menschen hatten Mitleid mit mir. Allerdings war ich mit meiner Arbeit nicht zufrieden gewesen und hatte erfolglos versucht, Redakteurin zu werden. Nachdem ich meine Stelle in der medizinischen Forschung verloren hatte, bekam ich eine als Redakteurin und erfüllte mir damit meinen Traum, Redakteurin zu werden.
An dieser Stelle möchte ich ein paar Beispiele dafür schildern, die Falun Dafas außergewöhnliche Kraft unter Beweis stellen.
Keine Schmerzen und keine Verletzungen trotz schwerer körperlicher Misshandlung
Im Untersuchungsgefängnis schlug mich ein Wärter brutal, weil ich die Falun-Dafa-Übungen machte. Diese Tortur erschreckte eine Mitgefangene so sehr, dass sie in Tränen ausbrach. Ich jedoch spürte keinerlei Schmerzen, und es gab nicht einmal Rötungen oder Schwellungen.
Stattdessen klagte schon am nächsten Tag der Wärter, der mich geschlagen hatte, darüber, dass ihm die Hand von den Schlägen wehtat. Die Zellenälteste bemerkte seufzend: „Nur ihr Praktizierenden könnt so etwas aushalten. Wäre es einer von uns gewesen, wären wir in Stücke geschlagen worden.“
Der Hochspannungs-Elektroschocker versagt
Während meiner Haftzeit wurde ich zweimal von den Wärtern mit Elektroschocks gefoltert, weil ich mich geweigert hatte, Zwangsarbeit zu verrichten. Beim ersten Mal versagte der Elektroschocker, als er mich berührte.
Die Wärter gingen davon aus, dass die Batterie schwach war, und luden sie für den zweiten Versuch vollständig auf. Ich blieb regungslos, egal ob im Stehen oder im Sitzen, woraufhin die Wärter erstaunt ausriefen: „Warum gibt es keine Reaktion?“
Vorbeikommende Häftlinge wurden Zeugen des zweiten Versuchs und sagten, ich würde offenbar überhaupt keine Schmerzen verspüren. Danach hatte ich lediglich eine lokale Hautrötung und ein paar Beulen. Ich habe wirklich kaum Schmerzen gespürt. Ich wusste, dass der Meister mich beschützte.
Nachdem ich an einen bestimmten Vortrag gedacht hatte, tauchte er auf
Als ich hörte, dass der Meister einen Vortrag gehalten hatte, wollte ich ihn unbedingt lesen. Zufälligerweise brachte eine Praktizierende, die neu im Gefängnis war, eine Kopie dieses Vortrags mit.
Ich wollte auch den Vortrag Die letzte Anhaftung beseitigen (12.08.2000) lesen. Die Praktizierende, die in derselben Zelle inhaftiert war, hatte ebenfalls eine Kopie davon.
Keine Verletzungen trotz Biss von einer Tibetdogge
Ein Verwandter von mir hatte seine Tibetdogge, ein sehr großes Tier, in seinem Hof frei laufen lassen. Gerade als ich zurückging, um etwas zu holen, stürzte er sich auf mich und biss mich zweimal in das rechte Bein.
Danach hörte er auf und sah mir einige Sekunden lang direkt in die Augen. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, was gerade geschehen war und ich verspürte keine Angst. Der Hund wurde dann von seinem Besitzer weggezogen. Nach dem Angriff war mein Bein völlig unverletzt. Nicht einmal meine Hose war zerrissen.
Trotz der Parteipropaganda, die mir seit meiner Kindheit eingeimpft wurde, habe ich die Gehirnwäsche überwunden. Während dieser brutalen Verfolgung, insbesondere im Gefängnis, war ich Lügen und Täuschungen, gewaltsamer Nötigung, Demütigungen und Misshandlungen ausgesetzt, die unter dem Deckmantel der „Umerziehung und Rettung“ stattfanden.
Ich erkannte die Partei als das, was sie wirklich ist – eine regelrechte kriminelle Sekte. Das steht in krassem Gegensatz zu Falun Dafa und dem Meister, die Menschen retten, indem sie ihren Charakter durch die Prinzipien des Fa verbessern, ein Ansatz, der von Barmherzigkeit geprägt ist und jede Art von Zwang ausschließt. Wie könnte ich das Gute aufgeben, um mich dem Bösen zuzuwenden?
Die Lebewesen erwachen
Da Dafa-Praktizierende beharrlich daran festhalten, die Menschen zu informieren, erkennen immer mehr Menschen die Schönheit von Falun Dafa und die Barmherzigkeit der Dafa-Praktizierenden.
Selbst die meisten Polizisten und Wärter sind nicht mehr so bösartig wie früher. Sie schlugen mich nicht mehr, wenn ich im Untersuchungsgefängnis die Übungen machte. Im Gefängnis versuchten die Wärter auch nicht mehr so sehr, Dafa-Praktizierende „umzuerziehen“. Auch Mitgefangene, die die Partei durchschaut haben, schützten die Dafa-Praktizierenden.
Die Kultivierung im Falun Dafa schenkt Glückseligkeit. Obwohl die KP Chinas die Politik verfolgte, Dafa-Praktizierende „finanziell zu ruinieren“, fand ich andere Arbeiten, und mein Einkommen reichte aus, um meine Lebenshaltungskosten zu decken.
In einer Zeit, in der ich mich auf das Fa-Lernen konzentrieren und vorübergehend aufhören wollte zu arbeiten, erhielt ich unerwartet eine Prämie von 2.000 Yuan (rund 260 Euro). Ein ehemaliger Kollege staunte und sagte: „Das ist ein Glücksfall.“ Ein Praktizierender bemerkte: „Der Meister sorgt für deine Lebenshaltungskosten.“
Ich habe mittlerweile das Rentenalter überschritten, bin aber immer noch vollkommen gesund und gebe mein Bestes, um das zu tun, was Kultivierende tun sollten. Unter dem Schutz des Meisters werde ich meinen zukünftigen Kultivierungsweg gut meistern und den Moment miterleben, an dem die ganze Welt feiert.
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