(Minghui.org) Wenn ich auf meinen mehr als zwanzigjährigen Kultivierungsweg zurückblicke, erkenne ich, dass mich der Meister bei jedem Schritt barmherzig beschützt hat. Ich bin ihm für seine barmherzige Errettung sehr dankbar! Hier möchte ich dem Meister von einigen meiner Erfahrungen beim Lernen und Auswendiglernen des Fa berichten.

Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, fing ich an, das Zhuan Falun auswendig zu lernen. Durch die grenzenlose Gnade des Dafa verstand ich, welch kostbare Gelegenheit es ist, mich im Dafa zu kultivieren, und dass dieses großartige und heilige Dafa uns errettet. Nachdem ich das Zhuan Falun einmal vollständig auswendig gelernt hatte, reiste ich kurz vor dem chinesischen Neujahr 2000 nach Peking, um dort das Außergewöhnliche und die Großartigkeit von Dafa zu bestätigen.

Obwohl ich damals festgenommen und in ein Arbeitslager gebracht wurde, trug ich das Fa im Herzen und konnte deshalb auch in dieser bösartigen Umgebung an meinem Glauben an Dafa festhalten.

Ich begann 1996, Falun Dafa zu praktizieren, und lernte damals häufig die neu veröffentlichten Artikel des Meisters auswendig. Nachdem die Verfolgung begonnen hatte und insbesondere nachdem ich die neuen Artikel des Meisters gelesen hatte, verstand ich noch tiefer die Bedeutung dessen, was der Meister uns lehrte:

„Das Fa kann alle Anhaftungen aufbrechen; das Fa kann alles Böse besiegen; das Fa kann alle Lügen zerschlagen; und das Fa kann die aufrichtigen Gedanken stärken.“ (Störungen beseitigen, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Im Arbeitslager das Auswendiglernen des Fa fortsetzen und der Verfolgung entgegentreten

Als ich im Arbeitslager festgehalten wurde, setzte die Einrichtung ehemalige Falun-Dafa-Praktizierende (die ihrem Glauben abgeschworen hatten) als Handlanger ein, um mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Manchmal dauerten die Sitzungen von 5 Uhr morgens bis Mitternacht. Mehr als 50 Tage lang wurde ich täglich mit bösartigen Lügen konfrontiert. Der Leiter der Abteilung zwang mich außerdem, Berichte über meine Gedanken zu schreiben. Daraufhin schrieb ich: „Jeden Tag sehe ich fern, jeden Tag höre ich mir die Gehirnwäsche an, aber was auch immer geschieht, meine aufrichtigen Gedanken und meine Entschlossenheit, Falun Dafa zu praktizieren, können dadurch nicht verändert werden.“ Danach hörte die tägliche Gehirnwäsche auf.

Ehrlich gesagt hatte ich in dieser bösen Umgebung Angst und war nervös. Nachts ging ich nicht sofort schlafen, nachdem ich in die Zelle zurückgekehrt war, sondern rezitierte zuerst das Fa. Ich hatte ein klares Verständnis von dieser Verfolgung. Unter der Anleitung von Falun Dafa gelang es mir, auf dem richtigen Weg zu bleiben, Dafa zu bestätigen und der Verfolgung entgegenzutreten.

Im Arbeitslager gab es eine Mitte zwanzigjährige junge Frau, die infolge der erzwungenen Umerziehung psychisch krank geworden war. Beim Essen schluckte sie die Nahrung hinunter, ohne zu kauen, und verschluckte sich häufig. Das Arbeitslager forderte alle auf, Geld für sie zu spenden. Ich spendete nichts und sagte: „In ihrem jetzigen Zustand sollte sie nach Hause entlassen werden.“ Das Arbeitslager weigerte sich jedoch, sie freizulassen.

Diese junge Frau ging nachts umher, stellte sich manchmal neben das Bett eines Insassen und erschreckte die schlafende Person. Als ich sie so sah, war ich innerlich hin- und hergerissen: Sie war gezwungen worden, ihrem Glauben abzuschwören – sollte ich also ein paar Worte zu ihren Gunsten sagen? Während ich das Fa rezitierte, wurde mir klar, dass das, was sie getan hatte, nicht ihrem eigenen Willen entsprach. Außerdem war die Mehrheit der Praktizierenden, die ihrem Glauben abgeschworen hatten, dazu gezwungen worden. Ich sollte etwas unternehmen.

Deshalb ging ich zu einem Wärter und sagte: „Sie ist bereits in einem solchen Zustand. Nach den Bestimmungen über die Umerziehung durch Arbeit hätte sie gar nicht aufgenommen werden dürfen. Sie sollte nach Hause entlassen werden.“ Der Wärter erwiderte: „Sie war schon so, bevor sie hierherkam. Außerdem hat sie niemanden zu Hause.“

In Wirklichkeit waren das nur Ausreden. Ich sagte: „Es war von Anfang an falsch, sie hierherzubringen.“

Zwei Tage später wurde sie nach Hause entlassen. Da verstand ich: Als Dafa-Praktizierende sollten wir der Verfolgung durch das Böse Einhalt gebieten.

Einmal wurde eine Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Widerstands gegen die Verfolgung zwangsernährt. Die Zwangsernährung fand direkt in unserer Zelle statt. Damals befanden wir uns noch im alten Arbeitslager. Weil dort so viele Menschen festgehalten wurden, waren in einer nicht einmal 30 Quadratmeter großen Zelle 23 oder 24 Personen zusammengepfercht. Wir aßen, schliefen und arbeiteten alle in diesem einen Raum. Die qualvollen Schreie und das Stöhnen der zwangsernährten Praktizierenden hallten durch die ganze Zelle. Ich schrieb daraufhin einen Brief an die leitende Wärterin und wies sie darauf hin, wie barbarisch und grausam diese Zwangsernährung war.

Als ich ihr den Brief gab, nahm sie ihn zunächst erfreut entgegen. Kurze Zeit später kam sie jedoch wütend zurück. Vor allen anderen in der Zelle schrie sie mich an und warf mir vor, mich in Dinge einzumischen, die mich nichts angingen, und die Kommunistische Partei herauszufordern. Daraufhin begann auch ich den Hungerstreik, um die Mitpraktizierenden zu unterstützen, die mit ihrem Hungerstreik gegen die Verfolgung protestierten.

Ein anderes Mal fand ein sogenannter Kurs zur Rechtskunde statt. Ein leitender Wärter sprach dort über die Pflichten der Menschen, die zur Umerziehung durch Arbeit verurteilt worden waren. Nach dem Unterricht forderte mich die Person, die mich überwachte, auf zu gehen, doch ich blieb. Ich sagte zu dem Wärter: „Heute haben Sie nur über die Pflichten und Aufgaben der Menschen gesprochen, die hier zur Umerziehung sind. Über unsere Rechte haben Sie nichts gesagt.“

Sofort wurde er wütend: „Was willst du? Das hier ist ein Arbeitslager. Hier kannst du nicht einfach tun, was du willst.“ Ich antwortete ruhig: „Auch wir haben Rechte. Uns zwölf Stunden am Tag arbeiten zu lassen, verstößt gegen die Bestimmungen über die Umerziehung durch Arbeit.“

Außer Drohungen hatte er darauf nichts zu erwidern. Tatsächlich war es bereits rechtswidrig, uns, die wir nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gute Menschen sein wollten, überhaupt festzunehmen und hierherzubringen. Zu meiner Überraschung mussten wir noch am selben Abend keine Überstunden mehr machen.

Der Meister wacht jederzeit über uns. Solange wir aufrichtige Gedanken haben, lässt uns der Meister Wunder erleben.

Vom Meister beschützt – das Fa unter den schwierigen Bedingungen im Arbeitslager lernen

Als ich erneut in ein Arbeitslager gebracht wurde, gab mir eine Mitpraktizierende ein Exemplar des Zhuan Falun im Taschenformat. Ich war überglücklich: Endlich konnte ich wieder das Fa lernen. Nichts fürchteten die Verantwortlichen des Arbeitslagers mehr, als dass wir Bücher und Artikel von Dafa bei uns hatten. Denn solange wir uns nach den Anforderungen von Dafa richteten, konnte das Böse nichts gegen uns ausrichten.

Ich trug dieses Zhuan Falun immer bei mir und las jeden Abend darin. Das Erstaunlichste geschah an einem Tag, an dem die Wärter mich dreimal durchsuchten, das Zhuan Falun, das ich bei mir trug, jedoch nicht fanden. Als ich an diesem Tag erfuhr, dass die Wärter Leibesvisitationen durchführen wollten, sandte ich fortwährend aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren aufzulösen, die hinter den Menschen standen und sie dazu brachten, Schlechtes zu tun.

Am Morgen wurde ich an unserem Arbeitsplatz durchsucht. Mittags, als wir vor der Kantine Schlange standen, wurde ich erneut durchsucht. Und am Abend nach der Arbeit durchsuchte mich die leitende Wärterin noch einmal persönlich. Doch kein einziges Mal fanden sie das Zhuan Falun, das ich bei mir trug. Acht Monate lang las ich darin. Als ich aus dem Arbeitslager entlassen wurde, gab ich es an eine andere Mitpraktizierende weiter.

Im Arbeitslager erhielt ich außerdem Artikel des Meisters wie Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika 1998 und lernte sie auswendig.

Die leitende Wärterin unserer Abteilung hatte die Polizeiakademie absolviert. Sie schlug Dafa-Praktizierende häufig und ziemlich heftig. Wenn ich solche Polizisten sah, empfand ich ihnen gegenüber einen gewissen Hass. 

Doch der Meister lehrte uns:

„[…] dass ein Kultivierender keine Feinde hat. Ihr habt nur die Aufgabe, Menschen zu erretten, ihr habt nicht die Aufgabe, menschliche Methoden und menschliche Grundsätze anzuwenden, um Menschen zu bestrafen und über sie zu urteilen. Das ist doch ein wesentlicher Punkt.“ (Fa-Erklärung in Chicago-City, 26.06.2005)

Daraufhin schrieb ich ihr einen Brief: „Ich wurde verfolgt und in dieses Arbeitslager gebracht. Als ich Ihnen begegnete, hatte ich das Gefühl, Sie schon einmal gesehen zu haben. Vielleicht ist das Schicksalsverbindung. Vielleicht waren wir in früheren Leben einmal Schwestern, Verwandte oder Freundinnen.“

Ich erzählte ihr von der Schönheit von Dafa und von der inszenierten „Selbstverbrennung“ auf dem Tiananmen-Platz und versuchte, sie zum Guten zu bewegen. Da sie ihr Kind häufig mit ins Arbeitslager brachte, schrieb ich ihr auch meine Gedanken dazu: „Ich sehe, dass Ihre Tochter sehr unschuldig und lebhaft ist. Mutter zu sein, ist nicht leicht. Wir sollten Verantwortung für unsere Kinder übernehmen. Wenn eines Tages die Wahrheit über Falun Dafa in der ganzen Welt bekannt ist, wie werden Sie dann auf die Frage Ihres Kindes antworten: Mama, was hast du damals getan?“

Als ich ihr den Brief geben wollte, wollte sie ihn zunächst nicht annehmen. Ich sagte: „Das kommt von Herzen. Lesen Sie ihn bitte.“ Widerwillig nahm sie ihn schließlich entgegen.

Als sie später aus unserer Abteilung versetzt wurde, waren wir gerade draußen beim Bäumepflanzen. Als sie sah, dass niemand in meiner Nähe war, sagte sie zu mir: „Arbeite nicht zu hart. Überanstrenge dich nicht.“

Ich hätte niemals erwartet, solche Worte von ihr zu hören. Ein zuvor so harter Mensch hatte sich verändert. Damals sah ich sie nur schweigend an und sagte nichts. Zu dieser Zeit war meine Barmherzigkeit noch nicht ausreichend. Ich hätte ihr danken und ihr wünschen sollen, dass sie auch alle anderen Falun-Dafa-Praktizierenden so behandelt.

Wir arbeiteten jeden Tag wie Sklaven und mussten unter anderem Militärmäntel und Anzüge herstellen. Besonders bei den Arbeiten mit Baumwolle waren die Bedingungen schwierig. In einem einfachen Raum stand eine alte Maschine aus den 1960er- oder 1970er-Jahren. Mehr als zwanzig von uns waren dort zusammengepfercht und führten den ersten Arbeitsschritt bei der Herstellung von Militärmänteln aus: das Pressen der Baumwollschichten. Ich war beim zweiten Arbeitsschritt eingesetzt und legte die Baumwollschichten übereinander.

Eines Tages bemerkte ich einen verbrannten Geruch. Eigentlich war es uns dort verboten zu sprechen. Doch in dieser Situation dachte ich nicht daran. Um die Sicherheit aller zu gewährleisten, forderte ich den Arbeitsaufseher – ebenfalls eine Person, die zur Umerziehung durch Arbeit verurteilt worden war – auf, den Strom abzuschalten.

Dann stellten wir fest, dass aus der Maschine bereits schwarzer Rauch aufstieg. Innerhalb kürzester Zeit war der ganze Raum voller Rauch. Gleichzeitig hatten die Wärter unseren einzigen Ausgang – die Tür – verschlossen, ohne sich darum zu kümmern, ob wir lebten oder starben. Der Raum war voller Baumwolle und die Situation äußerst gefährlich. Hätten wir nur ein wenig länger gewartet, hätten wir uns mitten in einem Flammenmeer befunden.

In meinem Herzen war ich dem Meister sehr dankbar, dass er mir einen Hinweis gegeben hatte, sodass ich die Gefahr bemerkte und darauf aufmerksam machte. Der Meister beschützt seine Schüler überall.

Verbesserung meines Kultivierungszustands durch das Auswendiglernen des Fa

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder versucht, das Fa auswendig zu lernen, aber nie dauerhaft durchgehalten. In den letzten Jahren hatte ich zunehmend das Gefühl, dass meine Kultivierung in der Gesellschaft nur noch oberflächlich war. Was sollte ich tun?

2021 begann ich erneut, das Fa auswendig zu lernen, zunächst Absatz für Absatz. Im Juli 2023 begann ich gemeinsam mit einer Mitpraktizierenden zu lernen. Da wir beide das Fa bereits zuvor auswendig gelernt hatten, lernten wir anfangs 20 Seiten pro Woche. Dabei stellten wir fest, dass wir uns beim Rezitieren noch häufig gegenseitig helfen und korrigieren mussten. Nachdem wir es einmal vollständig auswendig gelernt hatten, gingen wir dazu über, zehn Seiten pro Woche zu lernen. Nachdem wir es auf diese Weise zweimal auswendig gelernt hatten, lernten wir weiterhin zehn Seiten pro Woche und wiederholten zusätzlich die zehn Seiten aus der Vorwoche. Auf diese Weise lernten wir innerhalb von genau zwei Jahren das Zhuan Falun viermal vollständig auswendig. Jetzt haben wir wieder damit begonnen, jeder für sich auswendig zu lernen.

Während dieser Zeit stellte ich mir eine weiße Schreibtafel bereit. Darauf schrieb ich die Stellen des Fa, die ich nicht auswendig konnte oder leicht vergaß, und las sie mir häufig durch. Dabei stellte ich fest, dass gerade die Stellen des Fa, die ich mir nur schwer merken konnte, häufig genau die Bereiche betrafen, auf die der Meister mich hinweisen wollte und in denen ich mich verbessern musste. Während dieser Zeit schrieb ich außerdem das Zhuan Falun zweimal vollständig von Hand ab.

Durch das Auswendiglernen des Fa lernte ich, mich selbst zu kultivieren. Früher richtete ich bei Problemen meinen Blick immer nach außen. Ich dachte, die anderen würden mich schlecht behandeln, und entwickelte dadurch Groll.

Eine Praktizierende bat mich, der Praktizierenden Jing eine Nachricht zu übermitteln. Ich übermittelte Jing die Nachricht, doch sie kam der Bitte nicht nach. Die Praktizierende beschwerte sich immer wieder bei mir über die Situation, bis ich die Beherrschung verlor und herausplatzte: „Jing ist nicht erschienen – was bringt es also, wenn du das weiterhin mit mir diskutierst?“

Diese Praktizierende schimpfte direkt vor meiner Haustür mit mir. Da ich nicht wusste, wie ich mit ihr umgehen sollte, begann ich mir Sorgen zu machen, was passieren würde, wenn sie zu laut würde. Sie beschwerte sich ununterbrochen weiter. Mein Nachbar wusste, dass ich eine Falun-Dafa-Praktizierende bin. Was würden die Leute von Dafa-Praktizierenden denken, wenn sie hörten, wie ich mich mit einer anderen Person stritt? Durch diese Angelegenheit kamen meine Angst, meine Sorgen, mein Kampfgeist, mein Wunsch, mein Gesicht zu wahren, und weitere Anhaftungen zum Vorschein.

Als ich die vierte Lektion des Zhuan Falun auswendig lernte, erkannte ich, dass ich uneinsichtig gewesen war. Ich war innerlich noch immer wütend und hegte Groll gegen andere. Damit hatte ich nicht auf die Worte des Meisters gehört.

Als ich über unseren Konflikt nachdachte, wurde mir klar, dass diese Praktizierende mir half, mich zu verbessern. Sie sprach so mit mir wegen meiner Anhaftungen. Ich hatte nicht nur nicht nach meinen eigenen Fehlern gesucht, sondern sie schließlich auch noch abgelehnt und damit die Chance verpasst, meine Xinxing zu erhöhen. Wäre ich geduldiger und nachsichtiger gewesen, hätte diese Praktizierende womöglich freundlichere Worte gewählt. Wie kann ich sie dafür ablehnen? Bei diesem Gedanken öffnete sich mein Herz und meine negativen Gefühle lösten sich auf.

Gelegentlich bittet mich mein Sohn, ihm bei der Hausarbeit zu helfen. Er wohnt bei der Mutter seiner Frau, die die Angewohnheit hatte, alles zu sagen, was ihr gerade durch den Kopf ging, ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen. Ihre Äußerungen störten mich oft, weshalb ich nicht zum Haus meines Sohnes gehen wollte. Da mein Sohn jedoch meine Hilfe brauchte, ging ich hin.

Der Hauptgrund war eigentlich, dass die Schwiegermutter meines Sohnes stark von den Vorstellungen der KPCh geprägt war und die wahren Umstände nicht kannte. Ich versuchte, ihr die wahren Umstände zu erklären, aber sie wollte mir nicht zuhören. Tatsächlich zeigte mir auch, dass es in meiner Kultivierung noch Probleme gab, die mir selbst nicht bewusst waren. Ich konnte ihr keinen Vorwurf machen. Ich hatte mich selbst noch nicht gut genug kultiviert, sodass meine Worte ihr Herz nicht erreichen konnten.

Vor Kurzem verletzte sich mein Sohn am Arm. Als ich ihn besuchte, bat mich seine Schwiegermutter, für die Familie Mittagessen zu kochen. Durch das fortwährende Auswendiglernen des Fa hatte Dafa mein Herz weiter werden lassen. Ganz gleich, was sie sagte, ich ließ mich davon nicht mehr berühren. Ich wusste, dass sie mir dabei half, mich zu erhöhen. Ich bin eine Dafa-Praktizierende, und auch sie wartet darauf, errettet zu werden. Mein Verhalten und meine Worte zeigen ihr die Wahrheit. Deshalb sollte ich mich nach den Anforderungen von Dafa richten und den Lebewesen mit Barmherzigkeit begegnen.

Bei der Hausarbeit respektierte ich deshalb ihre Vorstellungen und ihre Art, die Dinge zu erledigen, ganz gleich, welche Gewohnheiten ich selbst hatte. Ich bestand nicht auf meiner eigenen Meinung. In meinem Herzen gab es weder Groll noch Unzufriedenheit. Stattdessen war ich stets heiter und freundlich.

Durch das fortwährende Auswendiglernen des Fa habe ich viele Fa-Grundsätze verstanden. Wann immer mir etwas begegnet, betrachte ich es anhand des Fa. So lasse ich mich nicht von den Dingen der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen mitreißen und nicht von oberflächlichen Erscheinungen täuschen.

Auch in Zukunft werde ich dem Fa weiterhin gewissenhaft folgen und stets dankbar sein für die barmherzige Rettung durch den Meister.