(Minghui.org) Als ich nach mehr als drei Jahren rechtswidriger Haft nach Hause zurückkehrte, stellte ich fest, dass die Frist für meinen Rentenantrag bereits abgelaufen war.
Lange überlegte ich, ob ich meine Rente überhaupt beantragen und in Anspruch nehmen sollte. Die Auseinandersetzung mit dieser Frage und alles, was darauf folgte, wurden für mich zu einer wertvollen Gelegenheit zur Kultivierung. Davon möchte ich im Folgenden berichten.
Schwierigkeiten vermeiden
Ich hatte eine sehr gute Anstellung, wurde jedoch 2007 aufgrund der Verfolgung von meinem Arbeitgeber entlassen. Über zehn Jahre lang hatte ich keinerlei Einkommensquelle. Ich suchte einige meiner ehemaligen Vorgesetzten in dem Unternehmen auf, in dem ich gearbeitet hatte, um ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung zu berichten. Als ich sie über die von Falun Dafa aufklärte, zeigten sie aufrichtiges Mitgefühl für meine schwierige Lage. Doch aufgrund des Drucks ihrer Vorgesetzten und der anhaltenden Verfolgung in China konnten sie mir nicht helfen.
Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, meiner kürzlichen Haftentlassung sowie der Berichte, die ich auf Minghui.org gelesen hatte, war mir nur allzu bewusst, mit welchen Hürden Praktizierende konfrontiert sind, wenn sie versuchen, ihre Rente zu erhalten. Eine Mitpraktizierende aus meiner Gegend befand sich in einer ähnlichen Lage: Sie war gemeinsam mit ihrer Familie Hunderte von Kilometern zur zuständigen Provinzbehörde gereist, um ihre Situation zu schildern, doch am Ende erhielt sie lediglich eine sehr geringe monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt. Da ich immer wieder von solchen Schwierigkeiten hörte und las, baute sich in mir eine große innere Hürde auf.
Um meine finanziellen Nöte zu lindern, versuchte ich mehrmals, eine vorübergehende Beschäftigung zu finden – jedoch ohne Erfolg. Rückblickend wurde mir klar, dass dies daran lag, dass ich nicht im Einklang mit dem Fa handelte.
Da all meine Familienangehörigen berufstätig sind, kümmere ich mich täglich um meinen Enkel, koche und erledige den Haushalt. Dadurch bleibt mir kaum Zeit, das Fa zu lernen und meinen Geist zur Ruhe zu bringen. Wenn meine Gedanken jedoch nicht im Fa verankert sind und es mir an aufrichtigen Gedanken fehlt, mangelt es mir auch an Weisheit. Mehrmals nahm ich mir vor, bei meinem ehemaligen Arbeitgeber meinen Ruhestand und meine Rente zu beantragen. Doch immer wieder hielten mich menschliche Anhaftungen und vorgefasste Meinungen davon ab. So schob ich mein Vorhaben stets auf und fand mich schließlich mit meiner Situation ab. Es fiel mir schwer, den ersten Schritt zu tun.
Die tieferliegenden Ursachen der Verfolgung erkennen
Ich weiß, dass aufrichtige Gedanken aus dem Fa hervorgehen. Nachdem ich meinen Geist beruhigt und in Ruhe das Fa gelernt hatte, erkannte ich, dass ich die tieferliegenden Ursachen für den Verlust meines Arbeitsplatzes nie klar und vernünftig betrachtet hatte. Bisher hatte ich alles auf die bösartige Verfolgung zurückgeführt und geglaubt, meine Vorgesetzten hätten mit der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zusammengearbeitet, um mich aus dem Unternehmen zu drängen und sich selbst zu schützen. Doch als Kultivierende dürfen wir nicht nur die oberflächlichen Umstände betrachten, sondern müssen nach innen schauen.
Als die KPCh 1999 mit der Verfolgung begann, stellte man mich an meinem Arbeitsplatz vor die Wahl: entweder mein Glaube oder meine Mitgliedschaft in der KPCh. Ohne Zögern entschied ich mich für Falun Dafa. Daraufhin veranlasste mein Arbeitgeber meinen Ausschluss aus der Partei. Damals war ich sehr auf den zeitlichen Verlauf der Fa-Berichtigung fixiert und wollte die ständigen Schikanen am Arbeitsplatz nicht länger ertragen. Unter dem beruflichen und psychischen Druck kam mir der Gedanke: „Ich halte an meinem Glauben fest und gebe dafür meine Arbeit auf.“ Irrtümlich hielt ich dies für einen Ausdruck besonderer Standhaftigkeit im Glauben. Doch die alten Mächte nutzten diesen unreinen Gedanken aus, sodass ich tatsächlich meinen Arbeitsplatz verlor.
Dies brachte nicht nur Schwierigkeiten für mich selbst mit sich, sondern hatte auch negative Auswirkungen auf mein Umfeld. Während meiner Berufstätigkeit hatten viele Menschen die wahren Umstände erfahren und sich entschlossen, aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten. Nachdem ich meinen Arbeitsplatz verloren hatte, glaubten sie jedoch, dass mir meine Arbeit aufgrund meines Glaubens an Falun Dafa gleichgültig geworden sei. Deshalb distanzierten sie sich zunehmend von mir.
Glücklicherweise ist die Fa-Berichtigung noch nicht abgeschlossen, sodass ich weiterhin die Gelegenheit hatte, meine Fehler wiedergutzumachen. Durch das beständige Nach-innen-Schauen und das Ablegen menschlicher Anhaftungen wurden meine aufrichtigen Gedanken gestärkt. Schließlich fasste ich den Entschluss, meinen ehemaligen Arbeitgeber aufzusuchen, um die Angelegenheiten rund um meinen Ruhestand und meine Rente zu regeln.
Groll gegenüber meinem Ehemann loslassen
Als mein Mann eines Tages zu Hause war, zog ich mich um, um auszugehen. Bevor ich das Haus verließ, fragte er mich: „Wo gehst du hin?“ – „Ich möchte zu meinem ehemaligen Arbeitsplatz gehen und mich wegen meines Ruhestands erkundigen.“ Sofort wurde er wütend: „Du traust dich tatsächlich noch, dorthin zu gehen? Glaubst du etwa, dass jemand wie du ganz normal in den Ruhestand gehen und eine Rente beziehen kann? Wie stellst du dir das vor? Du überschätzt dich völlig!“ Ich sah ihn nur ruhig an und sagte: „Pass bitte eine Weile auf die Kinder auf. Ich bin bald wieder da.“
Als ich das Haus verließ, dachte ich über unsere gemeinsame Vergangenheit nach. Früher waren wir eine wohlhabende Familie gewesen. Seit ich meinen Arbeitsplatz verloren hatte, trug mein Mann sämtliche Haushaltskosten. Er war schon immer sparsam gewesen und hatte viele Entbehrungen auf sich genommen. Doch seit meiner Rückkehr aus der rechtswidrigen Haft begegnete er mir, obwohl er meine Kultivierung früher stets unterstützt hatte, mit Kälte und Spott. Außerdem hatte er die alleinige Kontrolle über unsere Finanzen übernommen. Wenn ich längere Zeit unterwegs war, reagierte er bei meiner Rückkehr verärgert.
Meistens konnte ich sein Verhalten zwar ertragen, doch innerlich war ich stets davon überzeugt, dass ich im Recht war und er im Unrecht. Oft grollte ich Groll ihm. Ich warf ihm vor, mich finanziell zu kontrollieren, mich vor Verwandten und Freunden herabzusetzen und mir gerade in meiner schwierigsten Zeit nicht beizustehen, sondern meine Verletzungen noch zu vertiefen. Ich sah nur seine Fehler. Doch dann erkannte ich, wie falsch meine Haltung war. Seit fast 30 Jahren kultiviere ich mich bereits und dennoch maß ich mich an einem gewöhnlichen Menschen und beurteilte mit menschlichen Anschauungen, wer recht und wer unrecht hatte. Wie konnte das richtig sein?
All die Jahre war mein Mann in guten wie in schlechten Zeiten an meiner Seite geblieben. Er hatte stets daran geglaubt, dass der Meister und Falun Dafa aufrichtig sind, besonders seit Beginn der Verfolgung. Er begleitete mich, wenn wir DVDs zur Aufklärung über die Hintergründe der Verfolgung verteilten oder entsprechende Aufkleber anbrachten. In einer stürmischen Nacht ging er sogar allein hinaus und entfernte im strömenden Regen eine Schautafel, auf der Dafa verleumdet wurde.
Während meiner rechtswidrigen Inhaftierung hielt er unser Zuhause aufrecht und ertrug sein Leid im Stillen. Als die Verfolgung ihren schlimmsten Höhepunkt erreichte, vergoss er Tränen des Schmerzes. In jener Zeit herrschte ein Klima der Angst. Dennoch war er bereit, große Risiken auf sich zu nehmen, um mich bei meinen Aktivitäten zur Bestätigung des Fa zu unterstützen. Wenn ich heute daran zurückdenke, bin ich noch immer zutiefst bewegt.
Die Wahrheit berichtigt die Herzen der Menschen
Bald erreichte ich das Tor meines ehemaligen Arbeitsplatzes. Hier hatte ich 28 Jahre lang gearbeitet und gelebt. Seit über zehn Jahren war ich nicht mehr dort gewesen. Vor Beginn der Verfolgung hatte ich meine Arbeit geliebt und mich diesem Ort sehr verbunden gefühlt. Doch als die Verfolgung einsetzte, änderte sich alles. Ich war ungerechter Behandlung und ständigen Schikanen ausgesetzt. Immer wieder verlangte man von mir, Erklärungen zu unterschreiben oder abzugeben, mit denen ich meinem Glauben abschwören sollte. Allmählich entwickelte ich eine innere Abwehr und fühlte mich an diesem Ort nicht mehr sicher. Obwohl alle wussten, dass wir Praktizierenden gute Menschen sind, ließen sich viele unter dem enormen Druck der KPCh von ihren Eigeninteressen leiten und beteiligten sich an der Verfolgung von Dafa und seinen Praktizierenden.
Nachdem ich mich am Eingang angemeldet hatte, ging ich zum Büro. Der zuständige Leiter war ein ehemaliger Kollege, den ich gut kannte. Umso mehr überraschte mich seine kühle Haltung, als er mich beiläufig fragte: „Was führt Sie hierher?“ – „Ich möchte meine Rente beantragen.“
Verwundert entgegnete er: „Sie haben doch seit so vielen Jahren nicht mehr hier gearbeitet. Was haben Sie überhaupt noch mit dem Unternehmen zu tun? Warum wollen Sie jetzt Ihre Rente beantragen?“ Ich erwiderte: „Dass ich seit so vielen Jahren nicht mehr hier gearbeitet habe, liegt nicht an einem Fehlverhalten meinerseits, sondern an der ungerechtfertigten Verfolgung. Das wissen Sie genau. Ich habe mit allen früheren Vorgesetzten gesprochen, nur mit dem jetzigen noch nicht. Keiner von ihnen hat je behauptet, dass ich nicht mehr zum Unternehmen gehöre. Wir haben schließlich zusammengearbeitet und ich war fast 30 Jahre hier beschäftigt. Das können Sie bestätigen. Außerdem wurden während meiner Beschäftigung Beiträge zur Rentenversicherung von meinem Gehalt abgezogen. All das lässt sich nicht einfach mit einem Federstrich auslöschen.“
Meine ruhigen, aber bestimmten Worte schienen ihn nachdenklich zu stimmen. Einen Moment lang sah er mich verblüfft an, dann sagte er: „So habe ich das nicht gemeint. Ich weiß nur nicht, wie ich in dieser Angelegenheit vorgehen soll.“ Ich lächelte und erwiderte: „Das verstehe ich. Könnten Sie sich vielleicht erkundigen, welche Möglichkeiten es gibt?“ Er stimmte sofort zu: „In Ordnung, ich werde bei meinen Vorgesetzten nachfragen, wie wir weiter vorgehen sollen.“
Die Angst vor Vorgesetzten überwinden
Als ich das Büro verließ und gerade die Treppe hinuntergehen wollte, traf ich zufällig eine ehemalige Kollegin. Sie war sehr hilfsbereit, als sie erfuhr, dass ich wegen meiner Rente dort war. Ich schilderte ihr kurz die Situation, worauf sie vorschlug: „Damit kommen Sie bei ihm nicht weiter, Sie müssen sich direkt an die höheren Stellen wenden. Der Verantwortliche heißt Hao Ming (Pseudonym).“ Sie gab mir ihre eigene Telefonnummer sowie die von Hao und riet mir eindringlich, die Angelegenheit zügig anzugehen und mich jederzeit bei ihr zu melden. Was für ein Zufall! Ich wusste, dass der Meister über mich wachte und mir half.
Nun stand mir die Begegnung mit jenen Vorgesetzten bevor, vor denen ich mich schon immer gefürchtet hatte. Ob in der Kindheit oder im Erwachsenenalter, in der Schule oder im Beruf – die allgegenwärtigen „Anweisungen von oben“ und „Kontrollen durch Vorgesetzte“ schufen ein Klima, das ganz unbewusst für Anspannung und Angst sorgte. Dieses monströse Phänomen, das nur innerhalb des Teufelskreises der Kultur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) entstehen konnte, hatte sich tief in den Herzen der Menschen verankert; es beherrschte und vergiftete sie. Wäre ich keine Praktizierende, wäre ich niemals in der Lage gewesen, dieses Gift zu erkennen und zu beseitigen. Die „Vorgesetzten“, die ich einst als eine unüberwindbare Festung betrachtet hatte, begannen zu bröckeln, nachdem ich ihr wahres Wesen erkannt hatte.
Gleichzeitig wurde mir klar, was es bedeutet, in der Zeit der Fa-Berichtigung eine Praktizierende zu sein. Wir tragen nicht nur Verantwortung und haben bestimmte Missionen, sondern wir verfügen auch über grenzenlose übernatürliche Kräfte und Fähigkeiten. Sehr oft sind es unsere unzureichenden aufrichtigen Gedanken oder gar das völlige Fehlen solcher Gedanken, die uns zögern und bei Problemen innehalten lassen.
Begegnung mit den jeweiligen Vorgesetzten
Am nächsten Tag fuhr mich mein Sohn zur übergeordneten Dienststelle. Da sie mehr als 100 Kilometer entfernt lag, kamen wir erst nach neun Uhr morgens dort an. Als wir das Gebäude betraten, fragte mich der Sicherheitsbeamte, wen ich sprechen wolle. „Hao Ming“, antwortete ich. Er versuchte mehrmals, sie telefonisch zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Schließlich sagte er: „Es meldet sich niemand. Gehen Sie einfach hinein!“ Dann nannte er mir ihre Büronummer.
Als ich im neunten Stock aus dem Aufzug trat, begann mein Herz heftig zu schlagen und meine Zähne klapperten unkontrolliert. In diesem Moment erkannte ich, dass dieses Zittern nicht meinem wahren Selbst entsprang, sondern der tief verwurzelten Angst, die sich über Jahre hinweg in mir festgesetzt hatte. Schon die bloße Erwähnung eines Vorgesetzten hatte mich früher zusammenzucken lassen. Ich bat den Meister um Hilfe und sandte gleichzeitig kraftvolle aufrichtige Gedanken aus, um die Störungen durch das Böse in anderen Dimensionen zu beseitigen.
Als ich vor der Bürotür stand, hatte ich meine innere Ruhe wiedergefunden. Ich klopfte, woraufhin eine etwa vierzigjährige Frau mir öffnete. „Wen suchen Sie?“, wollte sie wissen. „Hao Ming“, antwortete ich. „Worum geht es?“ Ich hatte den Eindruck, dass sie selbst Hao Ming war. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, erklärte ich ihr mein Anliegen. Sie erwiderte: „Ich habe von Ihrer Geschichte gehört. Praktizieren Sie immer noch Falun Dafa?“ – „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind doch wunderbar, nicht wahr?“, antwortete ich.
Einige der Anwesenden, die gerade mit ihrer Arbeit beschäftigt waren, blickten überrascht auf. Ich lächelte, ließ meinen Blick kurz durch den Raum schweifen und wandte mich dann wieder freundlich Hao zu. Auch sie lächelte und sagte: „Geben Sie nicht auf! Vielleicht erhalten Sie tatsächlich noch Ihre Rentenbescheinigung.“
„An wen sollte ich mich wenden?“, hakte ich nach. „Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Vorgesetzten“, riet sie mir und erklärte, dass ich die damaligen Kündigungsunterlagen benötigen würde. „Diese Unterlagen habe ich nicht“, erwiderte ich. „Hat Ihnen Ihr Unternehmen damals keine ausgehändigt?“, fragte sie. „Kann ich dort jetzt nachfragen?“ – „Ja, natürlich.“
Ich wählte die Telefonnummer meines ehemaligen Unternehmens. Der Direktor fragte sofort: „Wo sind Sie gerade?“ Als er erfuhr, dass ich mich in der Stadt bei der übergeordneten Dienststelle befand, wurde er sichtlich nervös. „Warum sind Sie direkt dorthin gegangen? Kommen Sie schnell zurück! Wir besprechen alles, wenn Sie wieder hier sind.“ Bevor ich ging, sagte Hao zu mir: „Sie haben bereits einen so weiten Weg auf sich genommen. Sie brauchen nicht noch einmal herzukommen. Lassen Sie die Angelegenheit einfach vom zuständigen Büroleiter regeln.“
Nach meiner Rückkehr suchte ich direkt das Büro meines ehemaligen Vorgesetzten auf. Bevor ich an seine Tür klopfte, betrachtete ich mich noch einmal im Spiegel. Ich war angemessen gekleidet, mein Gesichtsausdruck war ruhig und ich wirkte natürlich und entspannt. Damit wollte ich ihm auch meinen Respekt zeigen. Da wir uns zum ersten Mal begegneten, stellte ich mich vor und erklärte mein Anliegen. Er sagte: „Ich kenne Ihre Situation. Ich hätte allerdings nicht erwartet, Sie in so guter Verfassung anzutreffen.“
Nachdem wir Platz genommen hatten, kamen wir auf den Glauben und die Wahrheit zu sprechen. Schließlich erzählte ich ihm von den zahlreichen Schwierigkeiten, die mir durch den Verlust meines Arbeitsplatzes und meines Einkommens entstanden waren. „Ich habe in den vergangenen Jahren viel durchgemacht“, erklärte ich. „Die Entbehrungen des Alltags machen mir inzwischen nichts mehr aus. Schwierig wird es für mich nur, wenn es um finanzielle Angelegenheiten mit Verwandten und Freunden geht.“
Er dachte einen Moment nach und fragte dann: „Was würden Sie davon halten, wenn ich Ihnen zunächst bei einigen Ihrer derzeitigen Schwierigkeiten helfen würde?“ Sein Angebot überraschte mich. Rasch erwiderte ich: „So habe ich das nicht gemeint. Würde ich Sie damit nicht in eine schwierige Lage bringen? Außerdem möchte ich nichts annehmen, worauf ich keinen Anspruch habe. Bitte helfen Sie mir einfach, meine Rentenangelegenheit zu regeln.“
Er sagte: „Ich hätte nicht erwartet, dass Sie so rücksichtsvoll sind. Machen Sie sich keine Sorgen. Wenn ich etwas für Sie tun kann, werde ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen – nicht nur zu 90 Prozent.“ Ich bedankte mich herzlich bei ihm und verabschiedete mich. Er erhob sich und begleitete mich bis zum Treppenhaus.
Beginn und Ende der Pandemie
Da mir mein Arbeitgeber bei meinem Ausscheiden die erforderlichen Unterlagen nicht ausgehändigt hatte und sich der zuständige Mitarbeiter nicht mehr an meinen Fall erinnerte, blieb die Angelegenheit bis zum Ende der dreijährigen COVID-Pandemie ungeklärt. Zudem waren mir einige Verfahrensabläufe unklar, sodass ich einen Anwalt hätte hinzuziehen müssen, was mit zusätzlichen Kosten verbunden gewesen wäre. Deshalb ließ ich die Angelegenheit vorerst ruhen, wodurch sich alles erheblich verzögerte.
Nach dem Ende der Pandemie erhielt ich überraschend Besuch von einem entfernten Neffen, den ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Er arbeitete in einem großen chinesischen Staatsunternehmen und erkundigte sich aus Sorge um mich nach meiner Rente. Da er einige Jahre zuvor seine Zulassung als Anwalt erhalten hatte, bat ich ihn, mir einige rechtliche Fragen zu erklären. Nach seiner Rückkehr setzte er sich von sich aus telefonisch mit meinem Vorgesetzten in Verbindung, um die Bearbeitung meiner Angelegenheit voranzubringen. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass meine Personalakte erneut nicht auffindbar war. Mein Neffe riet mir: „Du musst dich noch einmal an deinen ehemaligen Arbeitgeber wenden.“
Als ich meinen Vorgesetzten erneut aufsuchte, sagte er: „Wir melden uns bei Ihnen, sobald wir etwas herausgefunden haben.“ Einige Tage später erhielt ich einen Anruf und suchte wieder sein Büro auf. Ich bemerkte sofort, dass er unter großem Druck stand. Nach kurzem Zögern sagte er resigniert: „Wir haben in den vergangenen Tagen das gesamte Büro durchsucht. Gestern haben wir sogar zwei junge Mitarbeiter zusammen mit dem Büroleiter in die Stadt geschickt. Wir haben überall nachgesehen, wo Ihre Akte sein könnte, aber sie bleibt verschwunden. Ich weiß nicht, ob sich die Unterlagen überhaupt wiederherstellen lassen.“ – „Möglicherweise wäre dafür ein Gutachten der Justizbehörde erforderlich“, erwiderte ich. „Dann sollten Sie das Unternehmen verklagen. Das ist wohl der einzige Weg“, meinte er.
Anschließend wurde er zunehmend aufgebracht und beklagte sich über die chaotischen Verwaltungsabläufe der vergangenen Jahre und die vielen Probleme, mit denen er zu kämpfen hatte. All dies habe ihn in den letzten beiden Tagen so sehr belastet, dass er sich unwohl gefühlt und unter Schwindel gelitten habe. Ich hörte ihm schweigend zu und konnte seine Belastung gut nachvollziehen. Deshalb begegnete ich ihm mit Verständnis und Nachsicht. Als er bemerkte, dass er die Beherrschung verloren hatte, verstummte er plötzlich und wirkte verlegen.
Ruhig sagte ich: „Danke, dass Sie mir so viel Vertrauen entgegenbringen und mir von Ihren Sorgen erzählen. Wissen Sie, schon bei unserer ersten Begegnung hatte ich den Eindruck, dass Sie ein aufrichtiger, verantwortungsbewusster und zuverlässiger Mensch sind. Vielleicht ist es eine Schicksalsverbindung, die uns zusammengeführt hat. Natürlich hoffe ich, dass sich meine Angelegenheit klären lässt. Aber ich möchte Ihnen weder Schwierigkeiten bereiten noch Ihnen schaden. Nur wenn es wirklich keinen anderen Ausweg gibt, würde ich das Unternehmen verklagen. Überlegen wir doch gemeinsam, ob es noch eine andere Lösung gibt.“
Plötzlich fiel ihm etwas ein. „Wissen Sie was? Ein Kollege von Ihnen geht nächstes Jahr ebenfalls in Rente. Er wird vor demselben Problem stehen.“ – „Verstehe“, erwiderte ich. „Dann könnten wir doch versuchen, unsere Probleme gemeinsam zu lösen, nicht wahr?“ – „Das ist eine gute Idee!“, stimmte er zu. Kaum hatte er das ausgesprochen, schien ihm noch etwas eingefallen zu sein. Er stand unvermittelt auf und meinte: „Kommen Sie mit!“
Auf dem Flur begegneten wir dem für die Personalakten zuständigen Sachbearbeiter. Mein Vorgesetzter winkte ihn zu sich und rief: „Können Personalakten einfach verschwinden? Sehen Sie doch einmal nach, ob meine Akte vielleicht auch verloren gegangen ist!“ Anschließend gingen wir gemeinsam in ein Büro. Dort wies er den Büroleiter an: „Suchen Sie die Telefonnummer des städtischen Personalaktenzentrums heraus und erkundigen Sie sich, ob die Akten dort liegen.“
Kurz darauf wählte der Büroleiter die Nummer und reichte mir den Hörer. Ich schilderte mein Anliegen, woraufhin mein Gesprächspartner bestätigte, dass sowohl meine Personalakte als auch die meines Kollegen dort aufbewahrt waren.
Wie wahr es doch ist: Wer anderen hilft, hilft damit auch sich selbst. Als ich später die Formalitäten für meinen Ruhestand erledigte, unterstützte mich jener Kollege, der ebenfalls kurz vor der Pensionierung stand, tatkräftig. Seine Familie half mir sogar bei der Betreuung meines Enkelkindes. Durch unsere gemeinsamen Bemühungen konnten wir die Angelegenheit schließlich reibungslos regeln.
Nachdem die Akten gefunden worden waren, sagte mein Vorgesetzter voller Freude: „Das Auffinden der Akten war die größte Hürde. Jetzt wird alles viel einfacher.“
Äußerlich betrachtet waren dies nur einige Begebenheiten zwischen meinem Vorgesetzten und mir. Doch ich erkannte daraus: Wenn wir uns nach den Grundsätzen von Falun Dafa richten und allen Menschen und Situationen mit Verständnis und Nachsicht begegnen, können sich Konflikte auflösen. Dabei offenbart sich auch die grenzenlose Kraft von Falun Dafa.
Eine weitere Welle von Schwierigkeiten
Da sich meine Personalakte nicht mehr bei meinem Arbeitgeber befand, konnte ich meine Rente nur noch über die Sozialversicherung beantragen. Als ich das Sozialversicherungsamt aufsuchte, begleitete mich eine ehemalige Schulfreundin. Sie hatte mich wiederholt ermahnt, meinen Glauben nicht zu erwähnen.
Wir betraten ein Einzelbüro, in dem sich der zuständige Beamte befand. Er kannte meine ehemalige Schulfreundin gut. Nach einem kurzen Austausch von Höflichkeiten stellte sie mich vor und erklärte ihm mein Anliegen. Er erkannte mich sofort und fragte: „Praktizieren Sie immer noch Falun Dafa?“ Ich antwortete: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Daraufhin verfinsterte sich sein Gesicht. Meine ehemalige Schulfreundin wirkte überrascht und verlegen. Schnell sagte sie: „Meine ehemalige Klassenkameradin ist ein so gutherziger Mensch, dass sie nicht einmal einer Ameise etwas zuleide tun würde.“ Ich lächelte den Beamten ruhig an, woraufhin sich seine Miene schlagartig aufhellte.
Er erkundigte sich nach meiner Situation und führte einige Telefongespräche, offenbar um bestimmte Angaben zu überprüfen. Anschließend sagte er: „Sie sollten die Angelegenheit möglichst schnell erledigen. Jeder weitere Monat Verzögerung bedeutet für Sie einen finanziellen Verlust.“
Danach ging ich zum Empfang und füllte ein Formular aus. Einige Tage später erhielt ich einen Anruf vom Sozialversicherungsamt. Man teilte mir mit, dass mein Fall nicht für das reguläre Rentenverfahren infrage komme und ich die entsprechenden Unterlagen persönlich abholen solle. Bei diesen Worten sank mir das Herz und Verzweiflung überkam mich.
Nach innen schauen und neue Erkenntnisse gewinnen
Als mein Mann davon erfuhr, sagte er: „Ich habe dir doch von Anfang an gesagt, dass es nicht funktionieren wird. Du erfüllst die staatlichen Voraussetzungen für den Rentenbezug nicht mehr. Aber du wolltest nicht auf mich hören und hast trotzdem darauf bestanden.“ Ich zog mich in mein Zimmer zurück und stellte mich vor das Porträt des Meisters. Innerlich fragte ich: „Meister, was soll ich jetzt tun?“
Durch das Fa war mir klar geworden, dass die rechtswidrige Inhaftierung und die anderen Formen der juristischen Verfolgung, die wir im Laufe der Jahre erdulden mussten, von den alten Mächten arrangiert worden waren. Alle von der KPCh gegen Dafa-Praktizierende erlassenen Verordnungen sind verfassungswidrig und rechtswidrig. Wie könnten wir sie anerkennen? Die KPCh behindert damit die Fa-Berichtigung des Meisters und missbraucht die Organe der öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaft, der Gerichte und der Justiz, um Verbrechen gegen Dafa zu begehen und Menschen ins Verderben zu stürzen.
Da der Meister diese Verfolgung nicht anerkennt und sie von den alten Mächten ausgeht, beschloss ich, mit aufrichtigen Gedanken alle bösen Wesen und Faktoren aufzulösen und zu beseitigen, die an der Verfolgung beteiligt waren. Ich wollte ausschließlich die Arrangements des Meisters anerkennen.
Dennoch tauchen frühere Erfahrungen, Gehörtes und Gesehenes sowie die daraus entstandenen menschlichen Anschauungen oft ganz von selbst wieder auf, auch wenn wir nicht bewusst daran denken. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Wenn wir diese Gedanken anerkennen, beeinflussen sie uns unmittelbar und unbewusst folgen wir dem Weg, den die alten Mächte arrangiert haben. Wenn wir uns dann gegen die Verfolgung wehren, erkennen wir sie an.
Wir dürfen den Worten und Handlungen der KPCh keine Bedeutung beimessen, etwa der Behauptung: „Wer verurteilt wurde, erhält keine Rente.“ Dies ist für uns Praktizierende von entscheidender Bedeutung. Mir wurde klar, dass die Beseitigung negativer Gedanken zugleich ein Prozess der Kultivierung, der Erhöhung und der Angleichung an das Fa ist.
Als ich weiter nach innen schaute, entdeckte ich auch meine Selbstbezogenheit. Warum war ich nach dem Anruf des Sozialversicherungsamtes so niedergeschlagen gewesen? Weil mein Ego getroffen worden war und sich meine Wünsche nicht erfüllt hatten.
Doch die Kultivierung ist eine ernsthafte Angelegenheit! Sollte ich etwa Bedingungen stellen oder Gegenleistungen erwarten, wenn es darum geht, das Fa zu bestätigen und Lebewesen zu erretten? Hinter meiner Haltung verbargen sich Selbstgerechtigkeit, Eigennutz sowie das Streben nach persönlichen Vorteilen und der Kampfgeist.
„Meister, ich habe mich geirrt, wirklich geirrt!“ Als ich diese unreinen Gedanken erkannt hatte, fühlte ich mich augenblicklich erleichtert, sowohl körperlich als auch seelisch.
Weitere Gedanken
Nachdem ich aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte, fuhr ich mit dem Fahrrad zum Finanzamt. Ich schilderte einem Mitarbeiter meine Situation. Er erklärte mir, dass meine alte Ausweisnummer geändert werden müsse. Doch so sehr er sich auch bemühte, es gelang ihm nicht. Ratlos sagte er: „So etwas ist mir noch nie begegnet.“ Schließlich riet er mir, beim Sozialversicherungsamt die Löschung meiner alten Ausweisnummer zu beantragen.
Ich suchte also erneut das Sozialversicherungsamt auf. Kaum hatte ich die Eingangshalle betreten, kam mir plötzlich ein klarer Gedanke: „Überprüfe deine Akte!“ Ich ging zum Empfang. Dort saß dieselbe Mitarbeiterin, die mich einige Tage zuvor angerufen hatte. Ich fragte sie: „Dürfte ich bitte meine Akte einsehen?“ – „Natürlich.“
Während sie die Akte am Computer aufrief, erklärte sie: „In Ihrer Akte befindet sich ein Dokument über Ihren Ausschluss aus der Kommunistischen Partei. Deshalb können Sie Ihre Rente nicht auf regulärem Weg beantragen.“ Sie drehte den Bildschirm zu mir. Tatsächlich handelte es sich um das offizielle Dokument aus dem Jahr 1999, mit dem mein Parteiausschluss bekannt gegeben worden war. Ich fragte: „Aber das hat doch nichts mit meinem Rentenanspruch zu tun, oder?“
Auch sie war sich nicht sicher und erkundigte sich deshalb noch einmal telefonisch. Nachdem sie die Angelegenheit geklärt hatte, entschuldigte sie sich verlegen bei mir. „Das macht nichts“, erwiderte ich. „Sie haben es schließlich nicht absichtlich getan.“
Innerlich war ich sogar überglücklich. Durch diesen Irrtum hatte ich Zeit gewonnen, über meine eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken. Mit meiner veränderten inneren Haltung kam nun auch das Rentenverfahren voran. Die Mitarbeiterin fand sofort die erforderlichen Formulare und half mir bereitwillig, sie erneut auszufüllen.
Als ich das Sozialversicherungsamt verließ, wurde mir die tiefere Bedeutung der Kultivierung bewusst. Durch das Nach-innen-Schauen hatte ich erkannt, welchen Weg ich gehen sollte, und konnte nun auch meinen Mann besser verstehen. Nachdem ich mich durch das Fa geläutert hatte, konnte ich mein Ego loslassen und hing nicht mehr am Ergebnis.
Mir wurde klar, dass sich die vermeintlichen Rückschläge in Wirklichkeit zum Guten gewendet hatten. Weil sich meine Ausweisnummer nicht ändern ließ und mir das Finanzamt nicht weiterhelfen konnte, war ich erneut zum Sozialversicherungsamt geschickt worden. Kaum hatte ich dort die Eingangshalle betreten, gab mir der Meister den Hinweis, meine Personalakte zu überprüfen. Dadurch erfuhr ich schließlich, weshalb mein Rentenantrag nicht auf regulärem Weg bearbeitet werden konnte.
Der Meister hat tatsächlich alles in seiner Hand. Wie wunderbar die Kultivierung doch ist! Ich bin dem Meister für seine barmherzige Führung und seinen Schutz unendlich dankbar.
Ein glückliches Ende
Einige Monate später erhielt ich meine erste Rentenzahlung. Der Betrag übertraf alle Erwartungen. Meine ganze Familie freute sich sehr. Mein Mann staunte: „Unglaublich! Wie hast du das nur geschafft? Du bekommst ja eine richtig hohe Rente. Das ist wirklich großartig!“ Ich antwortete: „Weil der Meister über mich wacht.“ Endlich hellte sich auch das sonst so finstere Gesicht meines Mannes wieder auf.
Einmal nahm mich bei der Hochzeit des Kindes eines ehemaligen Kollegen eine Kollegin freudig an die Hand und sagte: „Ich habe gehört, dass Falun Dafa rehabilitiert wurde.“ Noch bevor ich etwas erwidern konnte, sah sie mich an und fuhr fort: „Wie wunderbar! Deine Rente ist gesichert und du bekommst sogar einen ansehnlichen Betrag. Gute Menschen werden eben doch belohnt!“
Ein ehemaliger Kollege sagte: „Ich bewundere Falun Dafa sehr. Die Praktizierenden sind wirklich außergewöhnlich. So viele Jahre haben sie den enormen Druck und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei ertragen und alles durchgestanden. Das hätte kaum jemand anderes geschafft. Sie sind wirklich bewundernswert!“ Auch zwei ehemalige Kollegen, die bereits über 80 Jahre alt waren, kamen auf mich zu und sagten voller Freude: „Wir haben gehört, dass Sie Ihre Rente bekommen haben. Wir freuen uns alle sehr für Sie.“ Nach und nach kamen immer mehr ehemalige Kollegen, um mir zu gratulieren.
Mein Onkel, ein ehemaliger Regierungsbeamter von über 90 Jahren, hatte die wahren Umstände der Verfolgung verstanden und war aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen ausgetreten. Es war damals äußerst schwierig gewesen, ihn zu diesem Schritt zu bewegen. Er hatte lange Zeit nicht verstanden, weshalb ich meinen Arbeitsplatz verloren hatte, und war darüber verbittert gewesen. Dennoch hatte er sich immer Sorgen um mich gemacht.
Als ich ihn im Krankenhaus besuchte, erfuhr er, dass ich nun meine Rente erhielt. Tief bewegt sagte er: „Ich habe oft an dich gedacht und mir Sorgen um deine Zukunft gemacht. Jetzt, wo alles geklärt ist, bin ich endlich beruhigt und habe keine Sorgen mehr. Ich bin so glücklich!“
Seine Augen füllten sich mit Tränen. Ich sagte zu ihm: „Bitte denke immer daran: Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Er lächelte und nickte.
Der Meister sagte:
„Wenn ihr in irgendeinem Bereich richtig und auf aufrichtige Weise geht, muss die geschlossene Tür geöffnet werden. Und der Weg wird breiter sein.“ (Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 17.10.2009)
Fazit
In der Gesellschaft Festlandchinas haben wir überwiegend mit Menschen zu tun, die von der Parteikultur geprägt sind. Möglicherweise tragen auch wir selbst noch subtile Elemente dieser Kultur in uns, die nur schwer zu erkennen sind. Deshalb müssen wir das Fa noch fleißiger und gründlicher lernen und unsere aufrichtigen Gedanken beständig stärken.
Wir alle wissen, dass die KPCh nicht mit China gleichzusetzen ist. Sie missbraucht staatliche Richtlinien und Gesetze als Vorwand, um die Menschen irrezuführen und zu täuschen. Die Menschen mögen sich davon täuschen lassen, doch wir Praktizierenden müssen uns stets darüber im Klaren sein, dass wir allein der Führung des Meisters folgen. Darüber darf es für uns keinen Zweifel geben.
Der Meister hat uns den Weg geebnet. Auch wenn wir aufgrund unserer menschlichen Anhaftungen manchmal ins Straucheln geraten, hält uns unser barmherziger Meister an der Hand und ermutigt uns weiterzugehen. Wir müssen unbeirrt voranschreiten, dann werden wir unseren Weg sicher zu Ende gehen.
Je aufrichtiger unsere Gedanken sind, desto ebener wird unser Weg. Je standhafter unser Herz ist, desto weiter öffnet sich der Weg vor uns. Auf die Worte des Meisters zu hören, den von ihm arrangierten Weg zu gehen und seine Erwartungen zu erfüllen – das ist es, was jeder Praktizierende tun sollte.
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