(Minghui.org) Eine Frau aus Huichun, Provinz Jilin, leistet derzeit eine dreieinhalbjährige Haftstrafe wegen Praktizierens von Falun Dafa ab, wie Minghui.org kürzlich erfuhr.
Zhou Yanhua wurde am 7. August 2024 in einem Hochgeschwindigkeitszug festgenommen. Beamte des Staatssicherzeit der Stadt Tumen durchsuchten ihr Gepäck sowie später ihre Wohnung und ihr Geschäft. Anschließend wurde sie in die Haftanstalt von Yanji gebracht. Yanji ist der Verwaltungssitz der Autonomen koreanischen Präfektur Yanbian, dem sowohl Huichun als auch Tumen zugeordnet sind.
Zhou wurde in der zweiten Jahreshälfte 2025 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt und kurz darauf in das Frauengefängnis der Provinz Jilin überstellt. Weitere Einzelheiten ihrer Strafverfolgung sind unbekannt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Zhou aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurde. Bereits 2001 wurde sie zu einem Jahr Zwangsarbeit im Frauenarbeitslager Heizuizi verurteilt. Die Wärter setzten sie wiederholt Elektroschocks aus, weil sie sich weigerte, Falun Dafa abzuschwören. Mehr als einmal verlor sie durch die Elektroschocks das Bewusstsein. Selbst nachdem bei ihr später ein Lymphom diagnostiziert worden war, wurde sie weiterhin gefoltert.
2003 wurde Zhou erneut zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Während ihrer Haft auf der Polizeiwache von Huichun wurde sie geschlagen und auf andere Weise gefoltert.
2008 wurde Zhou erneut wegen der Verbreitung von Informationsmaterialien zu Falun Dafa verhaftet und 15 Tage lang festgehalten.
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