(Minghui.org) Ich bin eine junge Falun-Dafa-Praktizierende, die relativ spät mit der Kultivierung begonnen hat. Da mein Opa, meine Oma, meine Mama und meine Tante alle langjährige Praktizierende sind, hatte ich schon in jungen Jahren ein oberflächliches Verständnis für Falun Dafa und habe den Meister und Dafa immer zutiefst respektiert. Daher glaubte ich, dass ich mich fleißig kultivieren würde.

Doch die Welt steckt voller Verlockungen. Allmählich verlor ich mich in alltäglichen Vergnügungen und einem bunten Lebensstil – und damit auch meine Orientierung.

Das Fa-Lernen und die Übungen betrachtete ich nur noch als reine Formalität. Monatelang las ich nicht im Zhuan Falun und obwohl wir zu Hause eine kleine Produktionsstätte für Informationsmaterialien betrieben, las ich keine Erfahrungsberichte von Mitpraktizierenden. Ich unternahm praktisch nichts, um aufrichtige Gedanken auszusenden, die wahren Umstände zu erklären oder Lebewesen zu erretten. Der einzige Unterschied zwischen mir und einem gewöhnlichen Menschen bestand darin, dass ich tief im Inneren wusste, dass mein Lebensziel ein anderes war als das der gewöhnlichen Menschen. Dennoch ließ ich die Jahre einfach so im Nebel dahinziehen.

Als ich im August 2025 nach einer zweitägigen Schicht von der Arbeit nach Hause kam, zeigte mir meine Mutter einen Artikel, den sie ausgedruckt hatte. Mit ernster Stimme sagte sie zu mir: „Bitte lies das schnell durch. Die Fa-Berichtigung des Meisters wird bald zu Ende sein und wir haben wirklich nicht mehr viel Zeit. Wenn wir weiterhin nachlässig sind bei dem, was wir tun sollen, werden wir bestimmt den Anschluss verlieren!“

Die Worte meiner Mama versetzten mich in eine gewisse Anspannung, jedoch nur geringfügig. Ich nahm den Artikel und las die Überschrift: „Beeilt euch! Unsere Kultivierung kann jeden Moment zu Ende gehen“.

Hastig las ich den Artikel. Gemischte Gefühle stiegen in mir auf. Mir war klar, dass die Fa-Berichtigung sich tatsächlich ihrem Ende nähert, da der Mitpraktizierende die verbleibende Zeit konkret bestimmen konnte. Ich fühlte mich innerlich wie betäubt.

Als meine Mutter mich schweigend dasitzen sah, wischte sie ihre Tränen weg und sagte: „Nachdem ich gestern den Artikel gelesen hatte, geschahen zwei wundersame Dinge. Letzte Nacht sah ich in meinem Traum, dass ich im Bett lag, aber mein Körper war der eines 20-jährigen jungen Mannes in einem weißen Gewand. Plötzlich bewegten sich zwei große Hände ein paar Mal über meinen Körper. Im Traum erkannte ich deutlich, dass der Meister mich vollständig verändert hatte! Als ich aufwachte, erinnerte ich mich noch an jedes Detail aus meinem Traum und spürte, dass mein Verstand frei von allen Anhaftungen und zufälligen Gedanken war – als hätte der Meister sie entfernt.“ Sie fuhr fort: „Ich schaltete meinen Computer ein und innerhalb von nur fünf Minuten konnte ich Minghui.org aufrufen! Es ist wirklich unglaublich!“

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir fast einen Monat lang keinen Zugang zu Minghui.org gehabt. Meine Mutter wurde immer emotionaler, als sie mir all das erzählte: „Mein Kind, wir nähern uns dem letzten Moment, wir können nicht mehr so weitermachen. Du musst deine starke Anhaftung an das Schreiben von Romanen loslassen. Solange du den Gedanken hast, dich zu erhöhen und fleißig zu kultivieren, wird der Meister sich bestimmt um dich kümmern!“

Als ich meine Mutter in diesem Moment anschaute, konnte ich es kaum fassen: Noch vor zwei Tagen hatte sie sich bis nach Mitternacht kurze Dramen auf ihrem Handy angesehen. Ich war mir sicher, dass es unser großartiger, barmherziger Meister war, der ihr geholfen hatte, sich zu erhöhen. Statt etwas zu sagen, ging ich in mein Zimmer, wo ich über meinen sogenannten Kultivierungsweg nachdachte.

Ich schämte mich sehr und fühlte mich des Titels einer „Dafa-Schülerin“ unwürdig. „Wird sich der Meister noch um jemanden wie mich kümmern? Verdiene ich noch die Güte und Gnade des Meisters?“, fragte ich mich. Plötzlich spürte ich eine tiefe Schwere in meinem Herzen und konnte kaum noch atmen.

In diesem Moment schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Ich sollte besser aufhören, Romane zu schreiben. Es wäre wirklich gut, wenn ich diese starke Anhaftung loslassen könnte.“ Sofort griff ich nach meinem Handy und löschte die Sammlung von Ideen und Konzepten – fast zehn Millionen Wörter, die ich im Laufe der Jahre zusammengetragen hatte.

In dem Moment, als ich die Dateien gelöscht hatte, fühlte ich mich völlig unbeschwert, als wäre eine schwere Last von meinen Schultern genommen. Mit Tränen in den Augen kam ich aus meinem Zimmer und erzählte meiner Mutter, was ich gerade getan hatte.

Sie nickte immer wieder, auch ihr standen die Tränen in den Augen. „Gut, sehr gut. Danke, Meister! Danke, Meister!“, sagte sie und fügte hinzu: „Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass du all diese Dinge löschen kannst. Du hast endlich diese größte Hürde in deinem Leben überwunden. Der Meister hat uns nie aufgegeben. Es gibt noch Hoffnung für uns!“ In der Tat war unser Meister immer so barmherzig und nachsichtig gegenüber jedem Dafa-Schüler.

Danach schlug meine Mutter vor, dass wir uns gemeinsam den Film „Einst waren wir Gottheiten“ ansehen sollten. Sie hatte ihn schon früher mehrmals erwähnt und mich dazu ermutigt, aber ich hatte mich geweigert. Zu sehr war ich mit den alltäglichen Unterhaltungsangeboten beschäftigt gewesen. Aber dieses Mal konnte ich es kaum erwarten, mir den Film mit ihr anzusehen.

Der Film offenbarte so viele Himmelsgeheimnisse! Ich konnte ganz klar verstehen, warum der Meister das Fa berichtigen will, warum ich eine Dafa-Schülerin werden konnte und welche ernsthafte Mission und Verantwortung wir auf unseren Schultern tragen – nämlich dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten. Wenn wir in unserer Kultivierung scheitern und unser Gelübde nicht erfüllen, werden wir die schwerwiegenden und unwiderruflichen Auswirkungen zu spüren bekommen.

Seither haben meine Mama und ich beschlossen, uns in der verbleibenden Zeit fleißig zu kultivieren. Wir lernen öfter das Fa und sind bemüht, uns stets nach den Fa-Prinzipien zu verhalten. Wir haben auch erlebt, wie wunderbar es ist, ganz in das Fa einzutauchen.

Meine Mutter meinte: „Ich kultiviere mich schon so viele Jahre im Dafa, aber erst jetzt verstehe ich, was solide Kultivierung bedeutet!“

Da meine Mama im Vergleich zu den Mitpraktizierenden in unserer Gegend relativ jung ist und wir zu Hause auch eine kleine Produktionsstätte für Materialien haben, trägt sie die Verantwortung für die Kommunikation zwischen den lokalen Praktizierenden.

Mit ihrer neuen Erkenntnis in der Kultivierung denkt sie an andere und ermutigt lokale Praktizierende, sich den Film herunterzuladen und anzuschauen und besagten Artikel zu lesen.

Der Austausch in der Gruppe inspirierte alle dazu, sich zu verbessern und sich fleißiger zu kultivieren. Mit diesem einen Gedanken entfernte unser barmherziger Meister viele degenerierte Dinge und destruktive Gedanken von uns. Wir sollten sofort klar im Kopf werden und fleißiger sein in allem, was wir tun sollten.

Ich möchte gern über einige meiner Kultivierungserfahrungen der vergangenen vier Monate berichten.

Ohne Groll, frei von Konkurrenzdenken und Kampfgeist

Als ich mich intensiver der Kultivierung widmete, begann ich erstmalig, die Schriften aus den Vorträgen des Meisters zu lesen, die er an verschiedenen Orten gegeben hatte. Oft war ich von der Tiefe der Fa-Prinzipien und der grenzenlosen Barmherzigkeit des Meisters für alle Lebewesen tief bewegt und zu Tränen gerührt. Während ich in meiner Kultivierung Fortschritte machte, stellte der Meister mich auch vor neue Xinxing-Prüfungen, damit ich mich noch weiter erhöhe.

Meine Chefin ist sehr streng und unbeliebt. Häufig kritisierte sie mich sehr unverblümt und ohne Grund mit harschen Worten. Wenn ich es nicht mehr ertragen konnte, schlug ich mit der Faust auf den Tisch und schrie sie voller Groll und Feindseligkeit an. Das geschah mehr als einmal.

Als ich eines Tages die „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz der Betreuer in Changchun“ las, fiel mir dieser Satz auf: 

„Diejenigen, die schlecht über dich reden, sind gewöhnliche Menschen, keine Buddhas oder Gottheiten. Wie kann das Herz eines Kultivierenden bewegt werden?“ (26.07.1998) 

Sofort wurde ich wach und dachte: „Warum schenke ich den Worten meiner Chefin so viel Aufmerksamkeit? Das hat doch keine Bedeutung. Außerdem gibt sie mir die Möglichkeit, meine Xinxing zu erhöhen. Ich will doch Durchbrüche in meiner Kultivierung erzielen – und das liegt nicht in der Verantwortung meiner Chefin.

Fast augenblicklich ließ ich all meinen Hass und meinen Groll auf sie los, auch meine Angst, kritisiert zu werden. Ich beschloss, mich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu verhalten und gegenüber meiner Chefin freundlich zu sein, damit ich das Fa besser bestätigen kann. Vielleicht bietet sich sogar die Gelegenheit, ihr die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären. So könnte auch sie gerettet werden.

Seit dieser Erkenntnis habe ich meine Chefin immer als hübsch und sehr kompetent angesehen. Sie hat sich seitdem gewandelt und verhält sich mir gegenüber freundlich und rücksichtsvoll.

Selbstbewusst denken und das Richtige tun

Ich bin fest davon überzeugt: Wenn ich verstehe, wie ich mich nach den Fa-Prinzipien kultiviere, werde ich Schwierigkeiten leichter überwinden, neue Durchbrüche erzielen und gleichzeitig noch mehr Fa-Prinzipien verstehen.

Obwohl ich erst spät mit der Kultivierung angefangen habe, spüre ich sehr stark die Dringlichkeit, dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten. Allerdings ist das nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt habe. Dank der Ermutigung meiner Mama gehen wir oft abends hinaus, um Aufkleber über Falun Dafa anzubringen und den Menschen auf großen Märkten persönlich die Hintergründe von Falun Dafa zu erklären. Während dieses Prozesses kamen auch einige Anhaftungen zum Vorschein, die mir zuvor nicht bewusst waren, wie Angst, Unruhe und ein Gefühl des Widerstands.

Meine Mutter sagt dann: „Nur wenn du hinausgehst und dich den Herausforderungen stellst, kannst du diese Anhaftungen Schicht für Schicht loslassen. Hab keine Angst, denn der Meister beschützt uns die ganze Zeit.“

Eines Abends, gerade als ich einen Aufkleber an einem Strommast angebracht hatte, fuhr ein Polizeiauto an mir vorbei. Eigentlich hätten sie mich sehen müssen. Aber sie fuhren vorüber, als wäre ich unsichtbar. Danke, Meister, für Ihren barmherzigen Schutz! Seit diesem Erlebnis habe ich viel weniger Angst, sodass ich begonnen habe, bekannten Kunden von Falun Dafa zu erzählen. Dank der Ermutigung des Meisters sind die Ergebnisse recht gut.

In letzter Zeit habe ich viele Artikel auf Minghui.org gelesen und viel daraus gelernt. Im Vergleich zu den Autoren bin ich jedoch weit zurückgefallen. Der einzige Weg, um aufzuholen, besteht darin, mich fleißiger zu kultivieren und nie wieder zu versäumen, der barmherzigen Erlösung des Meisters und der freundlichen Hilfe und Ermutigung meiner Mitpraktizierenden gerecht zu werden.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte an alle richten, die sich vielleicht wie ich in der Vergangenheit gehen lassen und von den Mitpraktizierenden distanziert haben: Bitte wacht schnell auf! Selbst mir, die so nachlässig und zerstreut war, hat der Meister immer wieder Chancen gegeben und mich nie aufgegeben.

Wir sind schon einen langen Weg gegangen, um dort anzukommen, wo wir jetzt sind. Bitte gebt in diesem entscheidenden Moment nicht auf! Der einzige Weg, nicht aufzugeben, besteht darin, uns schnell zusammenzureißen und weiterzumachen!

Das Obige ist nur ein Teil meines oberflächlichen Verständnisses. Falls etwas unangemessen sein sollte, bitte ich um einen freundlichen Hinweis.

Vielen Dank, Meister, für Ihre barmherzige Erlösung. Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende, für eure freundliche Ermutigung und Hilfe.