(Minghui.org) Ich kultiviere mich im Zustand der allmählichen Erleuchtung und habe meine Erkenntnisse nur selten mit anderen geteilt. Aufgrund der äußerst dringlichen Umstände habe ich meine Beobachtungen jedoch kürzlich aufgeschrieben, damit Mitpraktizierende die begrenzte Zeit, die uns noch bleibt, nutzen und sich fleißig kultivieren können, um unsere Mission zu erfüllen.
Während ich eines Tages meditierte, sah ich den Meister, wie er mich mit traurigen Augen ansah. Er deutete an, dass er die Fa-Berichtigung beenden werde, damit die Praktizierenden, die die Vollendung erreicht haben, nicht länger leiden müssen. Er erlaubte mir einen Einblick in verschiedene Dimensionen, in denen er die Fa-Berichtigung bereits abgeschlossen hatte – sie erschienen wahrhaft spektakulär.
Als ich die Menschenwelt betrachtete, sah ich, dass viele Praktizierende in ihrer Kultivierung noch immer nachlässig sind. Selbst langjährige Praktizierende halten weiterhin an ihren Anhaftungen fest. Viele haben bei ihren alltäglichen Belangen vergessen, dass sie in erster Linie Praktizierende sind. Ein Praktizierender zum Beispiel hatte Schwierigkeiten, eine Prüfung zu bestehen, weil er sehr an seiner Familie hing.
In der menschlichen Gesellschaft wird täglich eine enorme Menge Karma erzeugt. Diese Masse war derart überwältigend, dass alles schwarz erschien, wohin ich auch blickte – selbst der Himmel, als würde er jeden Moment einzustürzen.
Der Meister war zutiefst betrübt und konnte sich nicht dazu durchringen, die Fa-Berichtigung sofort zu beenden. Er deutete an, dass er die Zeit noch etwas verlängern werde, um denjenigen, die mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung noch nicht Schritt gehalten haben, eine weitere Gelegenheit zu geben.
Nach dem, was ich gesehen habe, haben die Dinge ihre Grenze erreicht. Wahrscheinlich bleibt uns nur weniger als ein Jahr.
Der Meister forderte mich auf, dies den Praktizierenden mitzuteilen und alle zu ermutigen, in ihrer Kultivierung fleißig voranzuschreiten. Als er in einer anderen Dimension die nachlässigen Praktizierenden erblickte, rollten Tränen über sein Gesicht. Jedes Wesen ist eines seiner Kinder.
In letzter Zeit haben viele Praktizierende das Gefühl, in ihrer Kultivierung und in ihrem Alltag auf zahlreiche Hindernisse zu stoßen, können aber den Grund dafür nicht erkennen. Ich glaube, dass der Meister ihnen eine weitere Gelegenheit gibt – indem er sie dazu drängt, ihre Ebenen zu erhöhen und mit der Fa-Berichtigung Schritt zu halten. Wenn das so ist, müssen wir uns noch mehr anstrengen, unseren Willen stärken und sicherstellen, dass wir diesen letzten Schritt erfolgreich vollenden.
Praktizierende sind kostbar und haben beispiellose Leistungen vollbracht
Einige Praktizierende beschweren sich oft über andere Praktizierende und sagen, diese hätten mehr Anhaftungen als gewöhnliche Menschen.
Der Meister sagt:
„Damit du nicht herunterfällst und dich gleichzeitig unter den gewöhnlichen Menschen kultivieren kannst, trennen wir die Portion, die du fertig kultiviert hast, sofort ab, sie wird von deinem nicht fertig kultivierten Teil, also von den groben Teilchen abgetrennt. Sie bleibt für ewig im Lotussitz wie eine Gottheit und bewegt sich nicht. Dein nicht fertig kultivierter Teil lebt jedoch für immer wie die Menschen unter den gewöhnlichen Menschen. Wenn du dich ständig nach außen hin kultivierst, also wenn du dich ständig vollendest, bis alle oberflächlichsten Moleküle vollendet, angeglichen und fertig kultiviert sind, dann ist der letzte Schritt die Vollendung. Wir gehen solch einen Weg.“ (Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika, 29.–30.03.1998)
Ein bestimmter Praktizierender hing stark am Geld und an materiellen Dingen. Viele Praktizierende sahen seine Anhaftungen und schätzten ihn deshalb nur wenig. Doch aus meiner Perspektive hatte er bereits eine sehr hohe Ebene erreicht, die außergewöhnlich prächtig war. Tatsächlich ist er einst der König einer bemerkenswert großartigen Welt gewesen, deren Lebewesen nun sehnsüchtig auf seine Rückkehr warten. Dennoch musste er eine noch höhere Ebene erreichen, konnte aber keinen Durchbruch erzielen.
Wir sollten andere nicht allein nach Äußerlichkeiten beurteilen. Viele Praktizierende haben sich sehr gut kultiviert und ihre Gong-Säulen reichen bereits über den Rand der Galaxie hinaus.
Einige Tage, nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, erschien mir vor meiner Haustür ein riesiger chinesischer Drache. Der Meister gab mir zudem ein Schwert, dessen Größe sich augenblicklich verändern konnte. Es reichte zum höchsten Punkt im Himmel bis in die Tiefen der Erde. Jeder Praktizierende hat ein solches Schwert, nicht nur ich.
Später erkannte ich, dass wir mit diesem Schwert das Böse beseitigen, wenn wir aufrichtige Gedanken aussenden. Sobald wir die Verse rezitieren, setzt die Wirkung des Schwertes ein. Wie gut es jedoch in anderen Dimensionen funktioniert, hängt von unserer Energie und von der Stärke unserer Gedanken ab.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Praktizierenden ihre Anschauungen und Anhaftungen loslassen sollten. Wir müssen die begrenzte Zeit, die uns noch bleibt, bestmöglich nutzen und die drei Dinge gut machen, damit wir in Zukunft nichts bereuen.
Meine Erfahrung ist mein persönliches Verständnis auf der Grundlage meiner begrenzten Ebene. Sollte daran etwas unangemessen sein, weist mich bitte darauf hin.
Anmerkung der Redaktion: Der Bericht ist im August 2025 erstmalig erschienen.
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