(Minghui.org) Ein 58-jähriger Mann aus dem Kreis Changle, Provinz Shandong, ist wegen seines Glaubens an Falun Dafa zu einer Haftstrafe verurteilt und vor Kurzem ins Gefängnis eingeliefert worden.

Meng Xianqiang wurde am 29. Juli 2025 festgenommen. Später wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt und am 6. Februar 2026 ins Gefängnis der Provinz Shandong in der Hauptstadt Jinan, eingewiesen. Einzelheiten zu Anklage, Prozess und Urteilsverkündung sind nicht bekannt.

Meng wurde seit Juli 1999, als die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung von Falun Dafa anordnete, immer wieder wegen seines Glaubens verfolgt und während einer nicht näher bekannten Haftstrafe in einem Arbeitslager sowie einer vorherigen vierjährigen Haftstrafe unerbittlich gefoltert.

Folter im zweiten Zwangsarbeitslager der Provinz Shandong

Meng wurde am 28. September 2010 von Beamten des Büro 610 im Kreis Changle und der Gemeinde Honghe festgenommen. Sein Haus wurde durchsucht. Beamte der Polizeistation Honghe brachten ihn am nächsten Tag in die Haftanstalt des Kreises Changle.

Monate später verlegte man Meng in das zweite Zwangsarbeitslager der Provinz Shandong, wo er eine Haftstrafe unbekannter Dauer verbüßen sollte. Wärter stifteten die anderen Häftlinge an, ihn und andere inhaftierte Falun-Dafa-Praktizierende zu foltern, um sie zum Aufgeben ihres Glaubens zu zwingen.

Ein Häftling namens Liu Jun trat Meng einmal so lange in die Waden, bis sie bluteten. Ein anderes Mal, als Meng durch die Folter sehr geschwächt war, schleppte ihn der Wärter Wang Baohua zur Zwangsarbeit in die Werkstatt. Als Meng zu schwach zum Weiterarbeiten war, brachte Wang ihn in sein Büro. Dort übergoss er ihn mit Wasser und folterte ihn anschließend mit Elektrostäben zusammen mit den Wärtern Luo Guangrong, Wang Xinjiang und Shen Xijun. Wang Baohua schlug Meng außerdem mit seinem Schuh ins Gesicht und auf den Kopf und drohte damit, ihm die Organe zu entnehmen, falls er nicht hart genug arbeite.

Meng hatte im September 2011 Atemnot und hustete Blut. Die Arbeitslagerbehörde entließ ihn, als er dem Tode nahe war.

Vorherige vierjährige Haftstrafe im Gefängnis der Provinz Shandong

Am 9. Mai 2018 wurde Meng erneut festgenommen, diesmal von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Kreises Changle und der Polizeistation Honghe. Während seiner Haft im Gefängnis dieses Kreises sprach er mit anderen Häftlingen über Falun Dafa. Deshalb wurde er von dem Wärter Guo Mingliang geschlagen. Er erlitt Verletzungen am Kopf und an den Armen und wurde über zwei Monate in Einzelhaft gehalten.

Meng stand am 8. Januar 2019 vor dem Stadtgericht Qingzhou. Die von der Staatsanwaltschaft des Kreises Changle vorgelegten „Beweismittel“ umfassten ein Dutzend Falun-Dafa-Bücher, zwei Mobiltelefone, einen Fernseher und zwei Antennen. Meng sagte zu seiner Verteidigung aus und argumentierte, er habe durch das Praktizieren von Falun Dafa kein Gesetz gebrochen. Der Richter verurteilte ihn dennoch zu vier Jahren Haft.

Im Februar 2019 wurde Meng in das Gefängnis der Provinz Shandong verlegt, wo er erneut brutal gefoltert wurde, weil er seinen Glauben nicht aufgab.

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