(Minghui.org) Meine Schwiegermutter rezitierte in ihren letzten Lebensjahren oft die glückbringenden Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Dadurch verlängerte sich ihr Leben um sechs Jahre. Gerne möchte ich über meine Erfahrungen mit der Pflege meiner Schwiegermutter während dieser Jahre berichten.

Bei meiner Schwiegermutter wurde 2012 vom Provinzkrankenhaus eine interstitielle Pneumonie diagnostiziert. Das ist eine relativ seltene Krankheit. Sie wurde über 40 Tage lang im Provinzkrankenhaus behandelt. In dieser Zeit diagnostizierten die Ärzte eine lebensbedrohliche Erkrankung. Unsere Familie fuhr mit mehreren Autos Hunderte von Kilometern, in der Hoffnung, sie ein letztes Mal zu sehen. Auch ich fuhr zum Krankenhaus, um meine Schwiegermutter in ihren letzten Momenten daran zu erinnern, dass Falun Dafa gut ist und dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind, damit sie durch Falun Dafa Erlösung finden konnte.

Nach der Ankunft im Krankenhaus gab es strenge Vorschriften, da nicht mehrere Personen gleichzeitig das Krankenzimmer betreten durften. Der Familie wurde mitgeteilt, dass jeweils nur wenige Personen gleichzeitig eintreten dürften. Ich war die letzte Person, die hineinging. Ich sah, dass meine Schwiegermutter guter Dinge war. Nach ein paar Höflichkeitsfloskeln wollte sie auf die Toilette und so begleitete ich sie. Ich erkannte dies als Gelegenheit, mit ihr zu sprechen, da nun niemand sonst in der Nähe war. Also sagte ich schnell zu ihr: „Mutter, du musst dich daran erinnern: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘. Ich bin hier, um dir das zu sagen.“ Sie stimmte bereitwillig zu.

Ich war erleichtert. Meine Schwiegermutter war Christin, lehnte alle anderen Glaubensrichtungen ab und stand meiner Kultivierung im Falun Dafa besonders kritisch gegenüber. Darüber hinaus hatten die Lügen und die Propaganda der Kommunistischen Partei (KPCh) dazu geführt, dass sie viele negative Gedanken über Falun Dafa hatte.

Das Provinzkrankenhaus wollte meine Schwiegermutter nicht dabehalten, doch wir konnten sie auch nicht mit nach Hause nehmen, daher mussten wir sie zurück in das Kreiskrankenhaus in unserer Stadt bringen. Dort erhielt meine Schwiegermutter täglich die besten entzündungshemmenden Medikamente und Hormonpräparate; auch verschiedene chinesische und westliche Medikamente wurden ihr verabreicht. Einige Monate später wurde sie auf wundersame Weise aus dem Krankenhaus entlassen. Ich glaube, das lag daran, dass sie in dieser kritischen Lebenssituation ein richtiges Verständnis von Dafa hatte, sodass der Meister ihr die Gelegenheit gab, mehr über Dafa zu erfahren.

Die Lunge meiner Schwiegermutter war an vielen Stellen abgestorben. Dass sie überlebt hatte, war bereits ein medizinisches Wunder. Bei dieser Krankheit hat man jedoch Angst vor Erkältungen und Fieber; schon bei einer leichten Erkältung musste sie sofort ins Krankenhaus. So wurde meine Schwiegermutter zur regelmäßigen Patientin im Krankenhaus und musste jedes Jahr mehrere Male dortbleiben. Sie hat vier Söhne und lebte damals getrennt von meinem Schwiegervater. Ihre Söhne haben alle Arbeit, nur ich habe flexible Arbeitszeiten und mehr Zeit, sodass die Pflege während ihrer Krankenhausaufenthalte im Grunde genommen auf mir lastete. Ich kümmerte mich liebevoll um sie, unterhielt mich mit ihr, ging mit ihr spazieren und kochte, wenn ich Zeit hatte, eine schmackhafte Mahlzeit für sie. Die anderen Patienten im Krankenhaus dachten, ich sei ihre Tochter.

Meine Schwiegermutter war eine eigensinnige und willensstarke Person. Wenn man etwas tat, womit sie nicht einverstanden war, hörte sie einem überhaupt nicht zu. Also sagte ich nichts und behandelte sie einfach nur freundlich. Aufgrund meiner Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Fürsorge begann meine Schwiegermutter allmählich, mir zu vertrauen. Sie erzählte mir von der ungerechten Behandlung, die sie in ihren jungen Jahren von der Familie ihres Mannes erfahren hatte und an die sie sich auch nach Jahrzehnten noch erinnerte. Außer mit ihren jüngeren Geschwistern sprach sie selten mit anderen über diese Familienangelegenheiten. Ich nutzte die Prinzipien, die ich in der Kultivierung gelernt hatte, um sie aufzuklären, sodass sich die Knoten in ihrem Inneren nach und nach auflösten. Nach und nach begann ich auch, mit ihr über Falun Dafa zu sprechen. Meine Schwiegermutter war eine gebildete Person und stellte viele Fragen zu Dafa.

Ich behandelte sie wie meine eigene Mutter. Ich tat das, was ihre Söhne und die anderen Schwiegertöchter nicht taten. Eines Tages fragte mich meine Schwiegermutter: „Warum bist du so freundlich zu mir?“ Ich erwiderte: „Ich praktiziere Falun Dafa. Unser Meister lehrt uns, freundlich zu sein und zuerst an andere zu denken.“ Meine Schwiegermutter veränderte sich immer mehr. Sie lehnte Falun Dafa nicht mehr ab und hörte mir gerne zu, wenn ich von den wundersamen Dingen und der Schönheit von Dafa erzählte. Als ich sie jedoch bat, die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ zu rezitieren, weigerte sie sich. Sie sagte, dass sie an das Christentum glaube und es daher nicht rezitieren könne. Sie könne nicht an andere Gottheiten glauben.

Die Nekrose in den Lungen meiner Schwiegermutter verschlimmerte sich. Sie erzählte mir, dass sie keine Treppen mehr steigen und nur noch in der Wohnung bleiben könne, wo sie zusätzlichen Sauerstoff benötige. Da sie ständig hustete, musste sie das ganze Jahr über Hormone und entzündungshemmende Medikamente einnehmen, was für sie sehr schädlich war.

Im Jahr 2016 hatte meine Schwiegermutter Fieber und wurde erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Diesmal war es ernster, sodass sie länger im Krankenhaus bleiben musste und auch das Neujahrsfest dort verbringen musste. Alle anderen Familienangehörigen waren mit ihrer Arbeit beschäftigt, deshalb kümmerte ich mich tagsüber um sie, gab ihr Spritzen und Medikamente und kümmerte mich auch um ihre täglichen Bedürfnisse. Nachdem sie eine Spritze bekommen hatte, begleitete ich sie, wenn sie eine Weile im Krankenhausflur spazieren wollte. 

Die Gesundheit meiner Schwiegermutter hatte sich deutlich verschlechtert, ihre Beine waren schwach. Ich hatte Angst, dass sie stürzen könnte, daher stützte ich sie. Erneut bat ich sie, aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, was ihrer körperlichen Genesung zuträglich sein würde. Ich sagte: „Ich habe nichts gegen deinen christlichen Glauben. Aber deine Gesundheit verschlechtert sich. Deine Söhne sind alle sehr pflichtbewusst, aber können sie dir dieses Leid abnehmen? Wenn ich du wäre, würde ich alles versuchen, was mir helfen könnte, um gesund zu werden.“ Meine Schwiegermutter sagte nichts dazu, aber es schien, als hätten meine Worte sie berührt.

Nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen worden war, besprachen wir, dass wir abwechselnd nachts bei ihr bleiben würden, um sie zu betreuen. Mein Schwiegervater war fast 80 Jahre alt und es war schwierig für ihn, sich tagsüber um sie zu kümmern und zusätzlich auch noch nachts auf sie aufzupassen. Meine Schwiegermutter hatte vier Schwiegertöchter, aber die Pflege eines älteren Elternteils war eine freiwillige Aufgabe. Letztendlich übernahmen die jüngste Schwiegertochter und ich die Aufgabe, sie nachts zu pflegen. Wir wechselten uns dabei ab. Ich erklärte meiner Schwiegermutter, dass ich bei ihr wohnen könne, jedoch währenddessen das Fa lesen und die Übungen machen würde. Sie war sofort damit einverstanden.

Da die Wohnung klein war, schlief meine Schwiegermutter auf dem Bett im Wohnzimmer und ich schlief neben ihr auf dem Boden. So konnte ich schnell erkennen, wann sie nachts aufstehen musste. Ich kaufte oft Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs für sie, wusch ihr die Haare, die Füße und ihre Wäsche und unterhielt mich mit ihr. Ich erzählte ihr von den wundersamen Wirkungen von Falun Dafa bei der Heilung von Krankheiten und der Verbesserung der Gesundheit. Ich berichtete ihr auch von den Segnungen, die ich durch das Praktizieren von Falun Dafa körperlich und geistig gewonnen hatte.

Bevor ich mit dem Praktizieren begann, litt ich an einem Bandscheibenvorfall im unteren Bereich meiner Wirbelsäule, der häufige Rückenschmerzen verursachte und mich daran hinderte, gerade zu stehen. Meine Schwiegermutter wusste davon.

Eines Tages sagte sie zu mir: „Ich habe in letzter Zeit jeden Tag die Worte rezitiert, die du mir beigebracht hast. Wenn ich mitten in der Nacht aufwache und nicht einschlafen kann, setze ich mich auf und rezitiere sie. Wenn ich morgens aufstehe, sitze ich da und rezitiere sie. Es ist für mich zu einer Gewohnheit geworden. Ich rezitiere sie, wenn ich daran denke oder wenn ich nichts zu tun habe.“ Als ich das hörte, freute ich mich sehr für sie.

Die Gesundheit meiner Schwiegermutter verbesserte sich allmählich. Auf dem hinteren Balkon zog es, deshalb wagte sie sich mehrere Jahre lang nicht dorthin. Jetzt traut sie sich, sich auf die Fensterbank des Balkons zu stützen, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren und dabei auf die Landschaft vor dem Fenster zu blicken. Jetzt kann sie mehrere Stunden lang ohne Sauerstoff auskommen (normalerweise haben Patienten mit Lungennekrose einen niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut und können nicht lange ohne Sauerstoff sein). Meine Schwiegermutter sagte zu ihrer Schwester: „Weißt du, warum ich jetzt nicht mehr huste?“ Sie erzählte ihrer Schwester, dass sie die Worte rezitiert habe, die ich ihr beigebracht hätte. Ihre Schwester antwortete: „Wenn du glaubst, dass es gut für deine Gesundheit ist, sag einfach weiter die Worte auf.“

Meine Schwiegermutter begann nicht mit dem Praktizieren von Falun Dafa, weil sie den christlichen Glauben nicht loslassen wollte. Sie verstarb genau sechs Jahre, nachdem das Krankenhaus eine kritische Krankheitsdiagnose gestellt hatte, das war im Jahr 2012. Meine Familienangehörigen sagten, dass das Leben meiner Schwiegermutter um sechs Jahre verlängert worden sei. Ich weiß, dass ihr der Meister sechs weitere Lebensjahre geschenkt hat. In diesen Jahren nutzte ich die Gelegenheit, in meinem familiären Umfeld die Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu praktizieren.

Meine Schwiegermutter hatte eine starke Persönlichkeit und war sehr wählerisch. Als meine Schwägerin sich um sie kümmerte, war sie so wütend, dass sie in Tränen ausbrach. Sie beschwerte sich mehrmals bei der Schwester meiner Schwiegermutter und sagte: „Ich kann mich nicht mehr um meine Schwiegermutter kümmern, bitte sucht jemand anderen dafür.“ Da ich Falun Dafa praktiziere, verstehe ich die Bedeutung und die Maßstäbe von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Meine Familie hat meine Freundlichkeit und Toleranz gegenüber meiner Schwiegermutter gesehen. Viele in meiner Familie sind Christen, einige glauben an andere Religionen. Im Laufe der Jahre haben sie durch mein Verhalten die Schönheit von Dafa erkannt und gleichzeitig wurden die Lügen der Partei über Falun Dafa widerlegt. Selbst meine Schwägerin, die christlichen Glaubens ist, sagte: „Ich habe nicht die Mentalität meiner Schwägerin [sie meinte mich], wenn ich mich um meine Schwiegermutter kümmere.“

Mein Mann war zu Beginn strikt gegen meine Kultivierung und schlug und beschimpfte mich deswegen. Ich stritt mit ihm, weil ich meinen Kampfgeist nicht loslassen und diese Prüfung lange Zeit nicht überwinden konnte. Während ich mich um meine Schwiegermutter kümmerte, sagte ich zu meinem Mann, dass ich die Pflege gut machen könne, weil ich Falun Dafa praktizieren würde. Sonst könne ich es auch nicht schaffen. Natürlich kamen bei mir während dieses Prozesses auch viele schlechte Gedanken auf, darunter Neid, Konkurrenzdenken, Groll, Ungeduld und der Wunsch nach Belohnung. Während des Kultivierungsprozesses korrigierte ich mich allmählich und handelte gemäß den Anforderungen von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Danach änderte sich auch mein Mann. Er stört mich nun nicht mehr, wenn ich das Fa lerne, die Übungen mache und die Minghui-Website besuche.

Ich danke meiner Familie aufrichtig dafür, dass sie mir auf meinem Weg der Selbstkultivierung zum Erfolg verholfen hat.