(Minghui.org) Vor einem Jahr brach sich meine Schwiegermutter das Bein und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Daher kündigte ich meine Arbeit, begleitete sie ins Krankenhaus und pflegte sie. Während dieser Zeit versäumte ich keinen Tag, das Fa zu lernen, da ich mich selbst als eine Falun-Dafa-Kultivierende betrachtete und mich mit ganzem Herzen um meine Schwiegermutter kümmerte. Ich drehte sie regelmäßig um, wusch sie, gab ihr zu essen und so weiter. Da ich das Fa in mir trug, hegte ich keinen Groll gegen meine Schwiegermutter. Obwohl sie psychisch krank und nicht ganz gesund war, schien sie meine Hingabe zu spüren und kooperierte bei allem, was ich tat.

Im Gegensatz dazu praktiziert meine Schwiegertochter nicht Falun Dafa. Sie hatte eine Abneigung gegen ihre Mutter und war ungeduldig mit ihr. Deshalb war meine Schwiegermutter unwillig, ihre Hilfe anzunehmen. Die Patientin im Nachbarbett hielt mich für ihre Tochter. Als sie erfuhr, dass ich ihre Schwiegertochter bin, war sie sehr überrascht. Ich erklärte ihr  die wahren Umstände über Falun Dafa. Sie hörte mir aufmerksam zu und glaubte mir.

Als meine Schwiegermutter ihre Behandlung im Krankenhaus beendet hatte, wollte meine Schwiegertochter sie nicht pflegen. Deshalb kehrte meine Schwiegermutter in ihr Dorf auf dem Land zurück. Mein Schwiegervater konnte sie allerdings nicht allein betreuen. Ich besprach mit meinem Mann, ob wir meine Schwiegermutter zu uns holen könnten, damit ich mich leichter um sie kümmern konnte. Mein besorgter Schwiegervater kam ebenfalls mit. Wir brachten sie zu uns und gaben ihnen das sonnige Zimmer. Ich war die Jüngste in meiner Familie und hatte zuvor nie viel im Haushalt gearbeitet. Aber weil ich an Dafa glaubte, konnte ich mich gut um meine Schwiegermutter kümmern. Ich half ihr bei den Toilettengängen und empfand dabei gar keinen Ekel. Es war, als hätte der Meister meine Abneigung gegen Schmutz und Gerüche beseitigt. Mein Mann hingegen war schon beim Anblick ihres Nachttopfs angewidert.

Ich kaufte und kochte, was meine Schwiegereltern gerne aßen. Jeden Tag wollten sie Schweinskopf essen. Obwohl ich nicht die beste Köchin bin, aßen sie es mit Genuss. Während dieser Zeit vernachlässigte ich  die drei Dinge allerdings nicht. Ich ging hinaus, um den Menschen die wahren Begebenheiten über Falun Dafa zu erklären. Währenddessen blieb mein Schwiegervater zu Hause und passte auf meine Schwiegermutter auf. Wenn ich zurückkam, ging er spazieren, um sich zu entspannen. Nach etwa zehn Tagen fühlte sich mein Schwiegervater beruhigt. Da er sich jedoch Sorgen um das Vieh und den Wachhund machte, kehrte er nach Hause zurück.

Zu dieser Zeit litt meine Schwiegermutter unter einer psychischen Erkrankung, schlief wenig und murmelte ständig vor sich hin. Ich wollte, dass sie die Tatsachen über Falun Dafa erfuhr. In jenem Jahr waren Shen-Yun-DVDs erhältlich. Daher beschloss ich, ihr die Aufführung vorzuspielen. Sobald die DVD startete, reagierte meine Schwiegermutter, als hätte sie einen Stromschlag bekommen. Sie wich langsam in eine Ecke zurück, ihr Gesichtsausdruck war von Angst gezeichnet. Sie hatte sichtlich Angst und wollte nicht mehr weiterschauen. Ich hatte nicht erwartet, dass Shen Yun so wirkungsvoll sein würde. Ihre Reaktion bestärkte mich, ihr Shen Yun vorzuspielen. Diesmal gab ich nicht nach und ließ die DVD laufen, bis sie abends ins Bett ging.

In den folgenden Tagen wandelte sich ihr Gesichtsausdruck von Angst zu Gleichgültigkeit. Dann wurde sie immer entspannter, und schließlich schaute sie gebannt den Künstlern zu. Ihr kalter, düsterer Blick verschwand – sie begann sogar zu lächeln. Schließlich lief der Fernseher ununterbrochen. Wir mussten ihr rund um die Uhr die Shen-Yun-DVDs vorspielen. Auch ihr psychischer Zustand verbesserte sich deutlich. Als sie zu uns kam, waren ihre Haare verfilzt. Sie wollte sie weder schneiden noch kämmen lassen. Nachdem sie eine Weile die Shen-Yun-DVDs angeschaut hatte, erlaubte sie mir, ihr die Haare zu waschen und zu kämmen. Ihre Haut bekam einen rosigen Teint. Sie willigte sogar ein, zu baden und neue Kleidung anzuziehen. Sie wirkte wie ein völlig anderer Mensch. Später heilte die Beinverletzung meiner Schwiegermutter fast vollständig aus. Da ich wieder arbeiten musste und keine Zeit mehr hatte, mich um sie zu kümmern, schickten wir sie wieder nach Hause und gaben ihr die Shen-Yun-DVD mit.

Zuhause betteten wir sie auf den Kang (beheiztes Ziegelbett) und bezogen das Bett neu. Sie kuschelte sich in die Decken auf dem Kang. Ihr Haar war ordentlich gekämmt und sauber. Familienangehörige und Nachbarn besuchten sie. Als sie sie sahen, waren sie wie verwandelt. Als sie unsere Erklärungen der wahren Umstände über Falun Dafa hörten, lobten sie aufrichtig die Schönheit von Falun Dafa und nahmen die Informationsmaterialien bereitwillig an. Denn ihre bloße Anwesenheit war der beste Beweis für die Wahrheit! Sogar Verwandte, die zuvor keinen Kontakt zu ihr gehabt hatten, kamen von außerhalb, um zu sehen, wie sehr sie sich verändert hatte. Angesichts dieser dramatischen Wandlung nahmen auch sie die Tatsachen über Falun Dafa an. Wir wussten, dass der Meister dafür gesorgt hatte, dass sie auf diese Weise von Falun Dafa erfuhren und gerettet wurden.

Normalerweise kaufen wir für meine Schwiegereltern die Dinge des täglichen Bedarfs, darunter Öl, Salz und Waschmittel. Jedes Jahr zum chinesischen Neujahr schenken wir ihnen neue Kleidung von Kopf bis Fuß, inklusive Unterwäsche, Schuhe, Socken und warme Winterkleidung. Mein Schwiegervater trägt seine neuen Kleider voller Freude, wenn er andere Familien im Dorf besucht und Neujahrsgrüße überbringt.

Durch diese Veränderungen hat sich auch das Verhältnis zwischen meinem Schwiegervater und meinem Mann verbessert. Mein Mann wurde in seiner Kindheit oft von seinem Vater geschlagen und beschimpft. Nachdem er angefangen hatte zu arbeiten, wurde er von seinem Vater aus dem Haus geworfen, wenn er während des Neujahrsfestes länger als drei Tage nach Hause kam. Doch jetzt möchte mein Schwiegervater ihn nicht mehr gehen lassen, wenn wir ihn zum Neujahr besuchen.

Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht im Arbeitsalltag

Ich arbeite als Kassiererin und Lageristin. Anfangs war ich nur Lageristin, aber keine Kassiererin, denn ich wusste nicht, wie das funktionierte. Als Lageristin behandelte ich die mir anvertrauten Waren stets mit der Haltung einer Falun-Dafa-Praktizierenden und nahm niemals etwas für mich. Zu Beginn, als ich Pause hatte und andere das Lager leiteten, kam es gelegentlich zu Fehlern und Fehlbeständen. Der Vorgesetzte sagte dann zu mir: „Nimm die zusätzlichen Artikel, um die Differenz auszugleichen“ oder „kompensiere die Differenz durch Tausch von nicht reduzierten gegen reduzierte Artikeln“. Später empfand ich das als unehrlich. War das nicht Betrug? War das nicht auch ein Zeichen meines eigenen Egoismus? Einmal, an meinem freien Tag, öffnete der Vorgesetzte das Lager. Später stellte ich aus irgendeinem Grund fest, dass Waren im Wert von über hundert Yuan (etwa 12 Euro) fehlten. Ich dachte, als Falun-Dafa-Praktizierende kann ich doch nicht betrügen. Deshalb informierte ich den Vorgesetzten und bezahlte die fehlenden Artikel selbst.

Eine Zeit lang mangelte es an Kassierern. Das Unternehmen musste aufgrund seiner wirtschaftlichen Lage häufig Mitarbeiter entlassen. Da mein Chef wusste, dass ich ehrlich bin, wollte er mir eine Teilzeitstelle als Kassiererin anbieten, zum gleichen Gehalt. Anfangs dachte ich, ich sei zu alt, um mir eine andere Arbeitsstelle zu suchen, deshalb nahm ich die Stelle an. Die anderen Mitarbeiter fanden diese Arbeit sehr nachteilig und redeten ständig auf mich ein. Schließlich nahm ich sie doch an.

Die Arbeit als Kassiererin ist für die meisten Menschen schwer zu erlernen. Viele Auszubildende brauchen einen Monat, um die nötigen Kenntnisse zu erwerben, und sind danach immer noch unsicher. Manche geben auf, weil sie nicht mithalten können. Aber als ich es lernte, wurde mir nichts systematisch beigebracht. Ich beobachtete einfach die anderen Kassiererinnen zwei oder drei Tage lang. Wenn ich etwas nicht verstand, fragte ich nach. Dann machte es plötzlich Klick. Ich lernte es in nur wenigen Tagen und entwickelte sogar meine eigenen Lernmethoden. Ich weiß, dass ich das alles der Weisheit von Falun Dafa zu verdanken habe.

Die Arbeit als Kassierer erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und ethischem Handeln. Früher war es üblich, dass Kassierer nicht rabattierte Artikel in rabattierte umwandelten und die Preisdifferenz für sich einsteckten. Ich bin mir bewusst, dass ich eine Falun-Dafa-Schülerin bin und mich an die Prinzipien von Falun Dafa halten muss, also weder gierig sein noch Dinge unterschlagen darf. Ich habe nie einen einzigen Cent von meinem Arbeitsplatz mitgenommen. Manche Kunden vergessen ihr Wechselgeld, deshalb bewahre ich es für sie auf. Viele kommen aber nie wieder. Als ich in Rente ging, hatte ich etwa 500 Yuan (etwa 62 Euro) angespart und übergab sie der Buchhaltung.

Später, aufgrund der hohen Personalfluktuation nach der Pandemie, baten mich meine Arbeitgeber immer noch häufig, als Kassiererin zu arbeiten. Sie schätzen sowohl mein ehrliches Verhalten als auch Falun Dafa. Sie wussten auch, dass nur Falun-Dafa-Praktizierende in dieser materialistischen Welt solche Demut und Bescheidenheit bewahren können.

Shen Yun bringt Segen für Familienangehörige und Freunde

Lin, der Sohn eines Praktizierenden, lebte mit seiner Frau außerhalb Chinas. Das Paar verdiente nur ein bescheidenes Gehalt. Lin war einmal mit seinem Chef auf Geschäftsreise und hatte alle wichtigen Dokumente bei sich. Nach Verlassen des Flughafens machten sie eine Pause an einem öffentlichen Blumenbeet, wo auch viele andere Menschen saßen. Als sie ein Taxi nehmen wollten, bemerkte Lin plötzlich, dass seine Tasche mit den Dokumenten fehlte. Darin befanden sich seine und die Ausweispapiere seines Chefs. Ihm brach kalter Schweiß aus. Der Verlust war keine Kleinigkeit und könnte seine Kündigung bedeuten. Da erinnerte sich Lin an den Rat seiner Mutter, in Gefahrensituationen die verheißungsvollen Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Er rezitierte sie still und bat Meister Li um Hilfe. Dann ging er den Weg zurück, während er unaufhörlich „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitierte. Schliesslich fand er zu seiner Erleichterung die Tasche direkt neben dem Blumenbeet, wo viele Leute saßen, die sie anscheinend gar nicht bemerkt hatten. Seit diesem Vorfall war Lin von Falun Dafa begeistert. Wann immer er in eine schwierige Situation geriet, rezitierte er die glückverheißenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“.

Lin, seine Frau und sein Verwandter, ein Falun-Dafa-Praktizierender, besuchten gemeinsam eine Shen-Yun-Aufführung. Kurz nach der Vorstellung fragte ihn ein Freund, ob er nicht ein eigenes Geschäft eröffnen wolle. Lin antwortete: „Natürlich, aber mir fehlt das Geld.“ Sein Freund sagte: „Ich habe zufällig ein Haus, das sich gut für ein Geschäft eignet. Du könntest es führen und mir das Geld zurückzahlen, sobald du Gewinn gemacht hast.“

Dieser Freund schenkte Lin sogar das Haus und seine Frau erledigte die Formalitäten erstaunlich reibungslos. Sie verdienten in kurzer Zeit viel Geld, zahlten ihrem Freund schnell das Geld zurück, und das Geschäft florierte. Zum chinesischen Neujahr lud Lin seine Angestellten zu einem Buffet ein. Lin beschrieb es als ein Geschenk des Himmels. Dieses Glück traf ihn wie ein Blitz. Shen Yun hatte ihnen wahrlich Segen gebracht. Von da an besuchten Lin und seine Frau jedes Jahr ohne Ausnahme die Shen-Yun-Aufführung.

Eine andere Verwandte von mir litt zwölf Jahre lang unter anhaltendem Ohrenausfluss. Eines Jahres, als sie sich im Ausland eine Shen-Yun-Aufführung ansah, riet ihr jemand, an eine ihrer Beschwerden zu denken. Der Besuch von Shen Yun würde sie heilen. Sie dachte an ihr Ohr. Nach dem Besuch einer Shen-Yun-Aufführung hörte der Ausfluss auf und sie ist seit Jahren kerngesund.

Der Gesundheitszustand des Sohnes einer Mitpraktizierenden hatte in den letzten ein bis zwei Jahren stark geschwankt, was ihm große Sorgen bereitete. Er versuchte es mit Krankenhausbehandlungen, Volksheilmitteln und traditioneller chinesischer Medizin, aber nichts schien zu helfen. Die Praktizierende wollte ihren Sohn davon überzeugen, sich eine Shen-Yun-Aufführung im Ausland anzusehen, da ihm die Fernsehübertragungen nicht besonders gefallen hatten.

Diesmal gelang es ihr schließlich, ihren Sohn zu überzeugen, ins Ausland zu reisen, um die Shen-Yun-Aufführung live anzusehen. Als er zurückkam, war er wie verwandelt. Er sagte zu ihr: „Ich habe gedacht, das Shen-Yun-Publikum würde hauptsächlich aus älteren Menschen bestehen. Aber so viele junge Leute zu sehen, hat mich sehr überrascht. Als der Vorhang aufging, liefen mir sofort die Tränen über die Wangen. Ich konnte meine Augen nicht von den Tänzern abwenden, ich wollte keinen Moment verpassen.“ Er war tief berührt und spürte eine kraftvolle Energie in sich aufsteigen. Zuerst schämte er sich ein wenig für seine Tränen, doch dann bemerkte er, dass auch andere um ihn herum weinten. Nach seiner Rückkehr fühlte er sich wie gereinigt. Wir sahen, dass er völlig anders war als zuvor, als er noch so teilnahmslos und niedergeschlagen gewirkt hatte. Nun war er voller Energie, seine Augen leuchteten, wann immer Shen Yun erwähnt wurde, und er war tief bewegt. Er sagte: „Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen Shen Yun kennenlernen und ins Ausland reisen, um sich die Vorstellungen anzusehen.“

Seitdem ich im Jahr 1995 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen habe, bin ich stets von der grenzenlosen Gnade von Falun Dafa umgeben. Auf meinem Weg gab es Höhen und Tiefen, aber der barmherzige Meister hat mich stets beschützt. Ohne den Schutz des Meisters wäre ich heute nicht so weit gekommen. Meine Dankbarkeit ist unbeschreiblich. Um die unermessliche Barmherzigkeit des Meisters zu erwidern, kann ich mich nur noch fleißiger kultivieren.