(Minghui.org) Wenn es um das Thema geht, übermäßig an unsere Handys gebunden zu sein, sind manche Mitpraktizierende es vielleicht leid, davon zu hören – da dieses Thema schon unzählige Male diskutiert wurde. Ich weiß, dass viele Praktizierende bei diesem Thema schwer gestrauchelt sind und einige immer noch damit zu kämpfen haben.

Vor nicht allzu langer Zeit hätte eine Mitpraktizierende namens Yun aufgrund ihrer Besessenheit von ihrem Handy beinahe ihr Leben verloren. Sie möchte ihre Erfahrung teilen, um Mitpraktizierende, die immer noch mit der Handysucht zu kämpfen haben, daran zu erinnern, dass Kultivierung kein Spaß ist – dieses Gerät kann wirklich tödlich sein!

Yun wurde Dafa-Schülerin, bevor die Verfolgung begann. Bevor sie mit der Kultivierung im Dafa begann, ertrug sie eine unglückliche Ehe: Ihre Schwiegereltern schlugen sie ohne jeden Grund. Ihr Mann hätte sie beinahe mit einer Eisenstange zu Tode geprügelt, und ihr Schwiegervater schlug sie sogar auf der Straße. Wann immer Yun es einige Tage lang nicht schaffte, zu ihren Eltern zurückzukehren, machte sich ihr Vater Sorgen und fragte: „Haben sie ihr die Beine gebrochen, sodass sie nicht zurückkommen kann?“

Yun begann 1998 mit dem Praktizieren von Dafa. Als sie das Fa zum ersten Mal erhielt, war sie von Emotionen überwältigt; sie spürte in diesem Moment, dass die Schläge, die sie über die Jahre erdulden musste, nicht umsonst gewesen waren – sie hatte endlich einen Ort gefunden, an dem wahre Gerechtigkeit herrschte.

Als ihr Mann erneut versuchte, sie mit einer Eisenstange zu schlagen, weigerte sie sich, wegzulaufen. Ihre Nachbarn jedoch, die befürchteten, er könnte sie töten, packten sie und zogen sie weg. Sie dachte bei sich: „Ich werde nicht mehr weglaufen. Ich werde den Teil des Fa empfangen, der für mich bestimmt ist, und wenn ich zu Tode geprügelt werde, dann sei es so!“

In dem Moment, als ihr dieser Gedanke durch den Kopf ging, kniete sich ihr Mann plötzlich vor ihr nieder. Sie wusste, dass der Meister sie beschützte. Nachdem sie das Fa erhalten hatte, waren alle körperlichen Schmerzen und Verletzungen, die die Schläge hinterlassen hatten, vollständig geheilt.

Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begonnen hatte, fuhr sie mit dem Fahrrad nach Peking, um für Dafa zu appellieren. Die Reise war so lang und beschwerlich, dass sich das Vorderrad ihres Fahrrads löste, als sie erst auf halbem Weg war. Unbeeindruckt davon nahmen Mitpraktizierende sie abwechselnd auf ihren Fahrrädern mit.

Nach ihrer Ankunft in Peking wurde sie auf der Qianmen-Polizeistation festgehalten, nur um anschließend von der in der Hauptstadt stationierten Verbindungsstelle ihrer lokalen Regierung abgeholt zu werden. Inmitten der wildesten Verfolgung durch die bösen Mächte ertrug sie alle Arten von Folter und entkam nur knapp dem Tod.

Zu sagen, sie sei „knapp dem Tod entkommen“, ist keine Übertreibung. Wäre sie nicht bereit gewesen, alles zu riskieren, hätte sie es einfach nicht geschafft. Und doch stolperte diese standhafte Dafa-Schülerin in einen schmutzigen Graben und verlor beinahe ihr Leben.

In den vergangenen Jahren, als die Umstände etwas lockerer geworden sind und ihre Familie begonnen hat, ihre Kultivierung zu unterstützen, hat sie eine Anhaftung an ihr Handy entwickelt. Da sie ihr eigenes kleines Unternehmen führt und WeChat für die Arbeit benötigt, hat sie die App all die Jahre nicht deinstalliert.

Anfangs kaufte sie online ein und bestellte endlos Dinge; drei oder vier Stunden vergingen wie im Flug. Zunächst empfand sie Reue, konnte sich jedoch einfach nicht beherrschen. Das Lesen der Fa-Bücher machte sie schläfrig, und sie erkannte damals nicht, dass es sich um dämonische Störungen handelte.

Mit ihren eigenen Worten: Sie wurde süchtig nach allem, was sie tat – sogar nach der Arbeit. Sie ging erst schlafen, wenn die Arbeit erledigt war. Die kurzen Videos auf WeChat – egal, für welchen Inhalt sie Interesse zeigte: Die App schob ihr unerbittlich immer mehr davon in ihren Feed und weckte schließlich sogar lüsterne Begierden in ihr.

Sie hörte auf, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen. Sie gab zu, dass sie es nicht schaffte, das Zhuan Falun in einem ganzen Jahr auch nur zweimal zu lesen; ihre Anhaftung an das Handy war so stark geworden, dass sie sich nicht einmal mehr dazu bringen konnte, ein Dafa-Buch in die Hand zu nehmen. Sie wurde von ihrem Handy völlig vereinnahmt und geriet schließlich in einen fieberhaften Zustand, in dem sie rund um die Uhr, Tag und Nacht, Videospiele spielte und an nichts anderes dachte, als daran, wie sie das nächste Level gewinnen könnte.

In dieser Zeit schimpfte ihr Sohn mit ihr und fragte: „Warum liest du nicht deine Bücher? Warum starrst du ständig auf dein Handy?“ Auch ihr Mann sagte ihr: „Hör auf, herumzuspielen, und geh schlafen.“ Zu diesem Zeitpunkt war sie jedoch fast vollständig unter den Einfluss dämonischer Kräfte geraten – sie konnte keinen gut gemeinten Rat mehr annehmen.

Der Meister hatte ihr viele Hinweise gegeben; sie hatte oft beunruhigende Träume und verstand, dass dies Botschaften des Meisters waren, die sie leiteten. Dennoch brachte sie es nicht über sich, ihr Handy wegzulegen.

Das ging so weiter, bis eines Tages, nachdem sie etwa drei Tage und zwei Nächte lang Videospiele gespielt hatte, ihre Augen so geschwollen und überanstrengt waren, dass sie alles doppelt sah, wenn sie etwas betrachtete. Sie musste sich sogar mit den Händen abstützen, wenn sie die Treppe hinunterging. Erst dann hörte sie endlich auf, auf den Bildschirm zu schauen. In der Folge geriet sie in einen schweren Zustand von „Krankheitskarma“.

Eines Morgens wollte sie zur Toilette gehen, doch kaum stand sie auf, drehte sich alles um sie. Vorsichtig stützte sie sich an der Wand ab und schaffte es so, sich zur Toilette zu begeben. Als sie zurückkam, begann sie unaufhörlich zu erbrechen, würgte von Mitternacht bis 6 Uhr morgens, bis sie das Gefühl hatte, gleich die Galle hochzuwürgen.

Inmitten dieser qualvollen Schmerzen kam ihr ein Gedanke: „Mein Mann ist ein gewöhnlicher Mensch; wenn ich tatsächlich ins Krankenhaus gebracht würde, würde das ein negatives Licht auf Dafa werfen. Ich darf Dafa keine Schande bringen. Ich muss dafür sorgen, dass die Menschen verstehen, dass mein Zustand eine Folge meiner Abhängigkeit vom Handy ist.“

Mit diesem Gedanken bat sie den Meister still: „Bitte retten Sie mich! Bitte helfen Sie mir!“ In dem Moment, als dieser Gedanke auftauchte, spürte sie einen plötzlichen, explosionsartigen Schlag in ihrem Rücken. Ihr Haupturgeist löste sich von ihrem Körper und sie sah ihren physischen Körper auf dem Bett liegen.

Aus der aufgesprengten Wunde an ihrem Rücken sickerte dicker, tintenartiger Schaum. Ihr Körper schien fast vollständig von dieser schwarzen, tintigen Substanz verschlungen zu sein, bis auf einen winzigen Fleck fleischfarbener Rötung, der ganz in der Mitte verblieben war – ein Fleck, der sicherlich ihr unerschütterliches Herz gegenüber Dafa symbolisierte!

Später wurde sie ins Krankenhaus gebracht, wo Untersuchungen besagten, dass sie einen Schlaganfall erlitten hatte. Yun behielt einen starken aufrichtigen Gedanken bei – anstatt es als Krankheit zu betrachten, wusste sie, dass es durch ihre Anhaftung an ihr Handy verursacht worden war.

Bemerkenswerterweise erholte sie sich schnell. Ihre Schwiegertochter bemerkte: „Wenn das einem gewöhnlichen Menschen mit einem Blutdruck von über 200 passiert wäre, und mit so heftigem und so langem Erbrechen – der hätte es nicht so weit geschafft, der wäre längst tot!“

Nachdem ich Yuns Schilderung gehört hatte, war ich ziemlich neugierig: Wie konnte jemand im Alter von über sechzig Jahren so besessen von seinem Handy sein? Selbst ein ganz normaler Mensch weiß doch, dass er auf seine Gesundheit achten muss, oder?

Eine Anhaftung an Ruhm ließ sie endlos Level auf ihrem Handy durchspielen – Level, die niemals endeten. Es war etwas, das ihr das Gefühl gab, etwas Besonderes zu sein. Ihre Anhaftung an die Gartenarbeit führte zu endlosen Push-Benachrichtigungen auf ihrem Handy darüber, wie man Gemüse anbaut.

Kurz gesagt: Worauf auch immer man fixiert ist, das Handy bietet es einem. Es verstärkt diese Fixierung endlos, bis man tief darin verstrickt und unfähig ist, sich zu befreien – kontrolliert vom Dämon, von der Kultivierung weggezogen und möglicherweise sogar unter Gefahr für das eigene Leben und die ewige Zukunft!

Der Meister hat sehr ernst über diese Angelegenheit gesprochen. Doch wie viele Mitpraktizierende hängen immer noch an ihren Handys? Sie sind nicht bereit, diese aus der Hand zu legen, und verschwenden die Zeit für die Kultivierung zur Fa-Berichtigung, die der Meister unter unermesslichen Leiden ermöglicht hat.

Diese Zeit wird nicht ewig andauern. Wenn du an dem Tag, an dem sie endet, immer noch in dein Handy vertieft bist und dich nicht davon lösen kannst, wohin wird der Meister dich dann versetzen? Ist das nicht eine Frage, über die es sich lohnt, tief nachzudenken? Es ist sehr wahrscheinlich, dass du von den alten Mächten ausgelöscht wirst, noch bevor der Tag kommt, an dem das Fa die menschliche Welt berichtigt!

Wäre das nicht eine große Ungerechtigkeit? Wem könntet ihr die Schuld geben? Ist es nicht letztlich eure eigene Schuld? Yuns schwerer Fall aufgrund der Nutzung ihres Handys sollte als Weckruf für diejenigen dienen, die weiterhin davon besessen sind. Yun sagt: „Ihr müsst wirklich aufhören, süchtig nach eurem Handy zu sein. Es ist erschreckend – es kann wirklich tödlich sein.“

Yun hat nun rasche Fortschritte gemacht, indem sie das Fa lernt, die Übungen macht und gemeinsam mit Mitpraktizierenden aufrichtige Gedanken aussendet. Sie ist in der Lage, für sich selbst zu sorgen, und hängt nicht mehr an ihrem Handy, aber immerhin ist sie schwer auf die Nase gefallen.

Ich schreibe dies auf Yuns Bitte hin, um diejenigen zu warnen, die immer noch von ihren Handys besessen sind: Kultivierung ist eine sehr ernste Angelegenheit – sie ist keineswegs ein Scherz. Legt eure Handys beiseite und wiederholt nicht meine Fehler!