(Minghui.org) Einige ältere einheimische Praktizierende, die Krankheitssymptome erlebt haben, sind den Kultivierungsweg gegangen und dem Meister seit Beginn der brutalen Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Jahr 1999 standhaft gefolgt. Viele von ihnen wurden wiederholt verfolgt, doch ihr Wille, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, ist ungebrochen. Sie standen an vorderster Front und unterstützten den Meister trotz des enormen Drucks – sie taten alles, was Praktizierende tun sollten. Viele von ihnen übernahmen die verantwortungsvolle Aufgabe eines Koordinators.

Viele von ihnen sind nun ins hohe Alter gekommen. Leider haben einige aufgrund von Krankheitskarma ihr Leben verloren. Manche suchten im Krankenhaus Linderung ihrer Leiden, während andere trotz ihrer Leiden weiterhin die drei Dinge tun. Die anderen Praktizierenden sind sehr besorgt über ihre Situation und haben vieles versucht, um ihnen zu helfen, unter anderem indem sie von ihren eigenen Erfahrungen berichteten. Doch bei manchen Praktizierenden hat sich dadurch nichts gebessert.

Auch ich habe versucht, einer Familienangehörigen, die ebenfalls unter Krankheitskarma leidet, zu helfen. Ich möchte euch von meinen Gedanken und meinen Erfahrungen berichten.

Die Betreffende praktiziert Falun Dafa seit fast 30 Jahren, und die anderen Praktizierenden sind der Meinung, dass sie die drei Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte, und Nachsicht sehr gut umsetzt. Dennoch leidet sie seit Langem unter Krankheitskarma. Die Praktizierenden vor Ort haben ihr Bestes gegeben, um ihr zu helfen, aber ihr Zustand hat sich kaum verbessert. Da ich mit ihr zusammenlebe, konnte ich ihr Problem genau erkennen, und war zutiefst besorgt. Ich bemühte mich, ihr zu helfen, doch sie sträubte sich gegen Veränderungen.

Ich war von der Kultur der KPCh beeinflusst, und als ich mit ihren Anhaftungen, ihren menschlichen Anschauungen und ihrem hinterlistigen Verhalten konfrontiert wurde, reagierte ich nicht mit der Barmherzigkeit einer Kultivierenden, sondern war voller Anklage. Sie weigerte sich, mir ihre wahre Situation zu offenbaren und suchte heimlich ärztliche Hilfe.

Eines Tages war ich so verzweifelt, dass ich nicht mehr wusste, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Ich stellte mich vor das Porträt des Meisters, legte die Hände vor der Brust aneinander und schilderte meine tiefsitzenden Gefühle von Groll. Während ich sprach, wurde mir plötzlich mein Problem bewusst: Mein negatives und herablassendes Verhalten, voller Unfreundlichkeit und Selbstgerechtigkeit, verletzte sie, diejenige, die sich mitten in einer schweren Prüfung befand!

Wir alle wissen, dass Fehler in der Kultivierung unvermeidlich sind, da wir immer noch Menschen sind und menschliche Anhaftungen, Anschauungen und Gefühle haben. Wenn meine Familienangehörige ihre Anhaftungen zeigt, sollte ich nach innen schauen, denn der Meister hat uns bereits gesagt, dass Praktizierende einander helfen und sich gegenseitig unterstützen sollten. Mir wurde klar, dass ich mein Verständnis erweitern und ihre Schwierigkeiten aus ihrer Perspektive betrachten sollte. Wenn ich mit ihr spreche, muss ich freundlich und ermutigend sein, vor allem, weil sie sehr verletzlich ist.

Ich sollte damit beginnen, ihre Stärken anzuerkennen und ihr dann mein Verständnis des Fa auf demütige und freundliche Weise vermitteln. Mein Tonfall muss ruhig bleiben und ich darf mich weder aufdringlich noch herablassend verhalten. Wenn ich ihre menschlichen Anhaftungen sehe, manche davon scheinen mir sehr negativ zu sein, muss ich dennoch auf meine Xinxing achten. Meine erste Reaktion sollte immer sein, nach innen zu schauen und mich gut zu kultivieren.

Ich muss ihr mit Liebe und Güte begegnen, meine Empathie stärken und ihr meine Barmherzigkeit zeigen. Wir alle wissen, dass im Kultivierungsprozess nichts zufällig geschieht. Unabhängig davon, ob Prüfungen aus der Verfolgung durch die alten Mächte oder aus eigenen Lücken in der Kultivierung entstehen – solange ich diesen Herausforderungen begegne, indem ich strikt der Lehre des Meisters folge, weise ich die Verfolgung zurück, unterstütze die Fa-Berichtigung des Meisters und gehe meinen eigenen Kultivierungsweg.

Mir wurde bewusst, dass ich aufrichtige Gedanken für die lokalen Praktizierenden aussenden sollte, die Krankheitskarma erfahren, unabhängig von ihrer Kultivierungsebene. Wir alle wissen, dass Kultivierung äußerst mühsam ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die wahre Befreiung von Anhaftungen ein wiederkehrender Prozess des ständigen Loslassens ist. In manchen Fällen ist es mir selbst nach jahrelangen Bemühungen noch nicht gelungen, sie vollständig zu beseitigen. Praktizierende, die seit 1999 auf dem Weg der Kultivierung sind, sind großartig und wertvoll, solange sie standhaft bleiben und den Weg der Fa-Berichtigung des Meisters beschreiten. Sie verdienen Respekt und Wertschätzung. Ich rate allen Praktizierenden, diesen Praktizierenden mit Freundlichkeit und Liebe zu begegnen und ihnen Barmherzigkeit entgegenzubringen, anstatt sie anzuklagen oder auf sie herabzusehen!

Ich ermutige alle Praktizierenden, sich Zeit zu nehmen und aufrichtige Gedanken für Praktizierende mit Krankheitskarma auszusenden, da wir alle Teil eines Ganzen, ein Körper, sind. Wir bemühen uns nach Kräften, Nicht-Praktizierende zu unterstützen; wir sollten uns noch mehr darum bemühen, unseren Mitpraktizierenden zu helfen, denn ihr Leben ist unschätzbar wertvoll! Ich glaube, es ist unsere Verantwortung, Praktizierenden mit Krankheitskarma zu helfen, ihre Leiden zu überwinden, da dies auch dem Meister bei der Fa-Berichtigung hilft.

Das ist mein Verständnis auf meiner momentanen Ebene. Sollte etwas nicht mit dem Fa übereinstimmen, bitte ich um Korrektur. Ich ermutige auch erfahrene Praktizierende, ihre Erkenntnisse mit uns zu teilen. Ich hoffe aufrichtig, dass Praktizierende mit Krankheitskarma ihre Leiden bald überwinden können.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.