(Minghui.org) Zum 27. Jahrestag des Appells vom 25. April 1999 in Peking veranstalteten Falun-Gong-Praktizierende am 25. April 2026 eine Gedenkaktion am Brandenburger Tor. Die Resonanz der Passanten war durchweg positiv.
An dem sonnigen Tag ließ sich das Publikum von der ruhigen, meditativen Musik anziehen, während die Praktizierenden die Falun-Gong-Übungen vorführten. Viele blieben stehen, informierten sich über Falun Gong und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), einschließlich der Berichte über Zwangsorganentnahmen. Einige unterzeichneten Petitionen, die ein Ende dieses brutalen Vorgehens forderten; andere zeigten Interesse daran, die Übungen selbst zu erlernen.
Gedenkveranstaltung der Falun-Gong-Praktizierenden in Berlin

Passanten bleiben stehen und schauen zu




Falun-Gong-Praktizierende zeigen die Übungen




Zunehmendes Interesse an Falun Gong
Nachdem im April 1999 Dutzende Falun-Gong-Praktizierende in der nahegelegenen Stadt Tianjin verhaftet worden waren, versammelten sich am 25. April 1999 etwa 10.000 Praktizierende friedlich vor dem Nationalen Beschwerdebüro in Peking. Noch am selben Tag wurden die in Tianjin Inhaftierten freigelassen und alle kehrten nach Hause zurück. Dieses Ereignis wurde von Medien weltweit als die größte und friedlichste Petition in der Geschichte Chinas bezeichnet. Drei Monate später jedoch begann die KPCh die landesweite Verfolgung von Falun Gong, die bis heute andauert.
Was Passanten bewegt
Patrick Keller aus Berlin unterstützt die Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden für ein Ende der Verfolgung
Patrick Keller, der in Berlin lebt, sah die Falun-Gong-Praktizierenden bei ihren Übungen und las ihre Transparente. Er nahm einen Flyer von einer Praktizierenden an, las ihn auf der Stelle durch und unterzeichnete die Petition, die ein Ende der Verfolgung forderte. Erschrocken über diese grausame Realität meinte er immer wieder: „Diese Verfolgung muss sofort aufhören!“
Dies war das erste Mal, dass Keller von Falun Gong hörte. Er hoffe, die Unterdrückung in China werde bald beendet, sagte er und wünschte den Praktizierenden viel Erfolg.
Sujana Sundran, eine Krankenschwester aus München, die Berlin besuchte, und ihre Freundin Tia blieben vor dem Brandenburger Tor stehen, um der Übungsvorführung der Praktizierenden zuzusehen. Sie unterhielten sich lange mit einem Praktizierenden am Informationsstand.
Sujana: „Die Organentnahme der KPCh an Falun-Gong-Praktizierenden ist so grausam. Menschen sind Menschen; wir leben alle in derselben Welt. So etwas darf nicht passieren.“ Daher unterzeichneten sie und auch Tia die Petition gegen die Verfolgung.
Der Däne Kenn Håkanson und seine Frau unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Unterdrückung von Falun Gong fordert. „Die Tötung, Folter und Inhaftierung von Menschen in China sind entsetzlich; der Organraub ist noch schlimmer“, erklärte Herr Håkanson. Er betonte, dass dies illegal sei und nicht geschehen dürfe. Er hofft, dass die internationale Gemeinschaft, einschließlich der EU, etwas dagegen unternehmen wird.
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