(Minghui.org) Ich bin über 60 Jahre alt und praktiziere Falun Dafa seit 28 Jahren. Ich möchte über die Erfahrungen und Erkenntnisse berichten, die ich bei der Rückforderung meiner aufgrund der Verfolgung unrechtmäßig ausgesetzten Ein-Kind-Beihilfe und meines Wohnungsbaufonds gewonnen habe.

Verfolgung erdulden, während mir die Fa-Prinzipien noch unklar waren

Die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas erreichte um das Jahr 2001 ihren Höhepunkt. Da ich an meinem Glauben festhielt und aktiv die Fakten über die Verfolgung erklärte, wurde ich wiederholt verfolgt. Mein Arbeitgeber kürzte zunächst mein Gehalt und kündigte mir schließlich. Ich war 10 Jahre lang arbeitslos.

Im Jahr 2011, als ich 50 Jahre alt war, beantragte ich selbst meine Pensionierung. Da ich 10 Jahre lang keine Beiträge in die Sozialversicherung eingezahlt hatte, fiel meine Rente gering aus. Ich konnte weder die Ein-Kind-Beihilfe erhalten noch meinen Wohnungsbaufonds nutzen, da mein ehemaliger Arbeitgeber ein neues Passwort festgelegt hatte und mir den Zugriff auf meine Daten verwehrte. Gemäß den nationalen Vorschriften sind die Ein-Kind-Beihilfe und der Wohnungsbaufonds persönliche, gesetzlich geschützte Vermögenswerte, doch mein früherer Arbeitgeber stellte deren Auszahlung willkürlich ein und hielt sie mir vor.

Damals waren mir die Fa-Prinzipien der Kultivierung während der Zeit der Fa-Berichtigung unklar, und ich verstand den Unterschied zwischen persönlicher Kultivierung und Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung noch nicht. Ich hatte mich nicht richtig positioniert. Obwohl ich wusste, dass es meine Mission ist, dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu retten, konnte ich meine menschlichen Anhaftungen nicht loslassen.

Ich hegte immer noch Groll und Beschwerden gegenüber der Polizei und den Führungskräften am Arbeitsplatz, die mich verfolgt hatten. Ich hatte auch Angst – diese Angst hinderte mich daran, offen und aufrichtig zu meinem ehemaligen Arbeitsplatz zu gehen, um über Falun Dafa zu informieren und das Fa zu bestätigen. Deshalb ging ich nie dorthin, um meine Wohnungsbaukasse zurückzufordern. Meine Familie konnte meine Haltung nicht verstehen und entwickelte sogar Missverständnisse gegenüber Falun Dafa. Ich wusste, dass ich in dieser Angelegenheit versagt hatte, und hatte das Gefühl, Dafa Schande gebracht zu haben.

An Anhaftungen festhalten

Im Nu vergingen weitere 10 Jahre, und es war 2021. Eines Tages veröffentlichte die Gemeinde eine Mitteilung, dass Senioren ab 60 Jahren, die die Ein-Kind-Beihilfe noch nicht erhalten hatten, diese nun beantragen könnten. Ich nahm meine Unterlagen mit und ging zum Gemeindeamt, um den Antrag zu stellen. Die Mitarbeiter dort sagten mir, dass ich für mein Wohngebiet zum Büro des Nachbarschaftskomitees gehen müsse.

Dort wies mich die Empfangsdame an, zum Büro im zweiten Stock zu gehen. Ich öffnete die Bürotür und sah eine Frau mittleren Alters. Sie erkundigte sich nach meiner Situation. Ich erzählte ihr, dass ich von meinem Arbeitsplatz entlassen worden war, weil ich Falun Dafa praktiziere. Ich hatte meine Pensionierung selbst beantragt und die Ein-Kind-Beihilfe nicht erhalten. Nun erlaubten mir die staatlichen Vorschriften, diese zu beziehen.

Ich wollte meine Erfahrung, wegen meines Glaubens verfolgt worden zu sein, als Einstieg nutzen, um ihr die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären. Doch sie zeigte kein Mitgefühl.

Stattdessen sagte sie mit einem Anflug von Verachtung in den Augen kühl: „Wir können Fälle wie Ihren nicht bearbeiten. Ihre Situation ist die gleiche wie die derjenigen, die in Arbeitslager oder Gefängnisse geschickt wurden. Die Vorschriften der Gemeinde besagen, dass wir solche Fälle nicht bearbeiten dürfen. Wenn Sie einen Antrag stellen wollen, wenden Sie sich an Ihren ehemaligen Arbeitgeber!“

Ich fühlte mich beleidigt. Ich praktiziere Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht und bemühe mich, ein guter Mensch zu sein. Ich habe nichts Falsches getan. Wie konnte sie mich mit Kriminellen gleichsetzen?

Ich stand auf und ging. Danach beruhigte ich mich und erkannte, dass ich zu impulsiv gewesen war. Ich hätte mehr Mitgefühl zeigen und freundlich sein sollen, während ich ihr die Fakten weiter erklärte. Ich hätte sie bitten sollen, den Lügen der Partei keinen Glauben zu schenken und sich nicht gegen Dafa zu stellen. Ich wusste, dass ich es dieses Mal nicht gut gemacht hatte – meiner Kultivierung fehlte es an Tiefe, und ich empfand große Reue.

Diese beiden Vorfälle mögen unbedeutend erscheinen, doch sie ermöglichten es den alten Mächten, meine Schwachstellen auszunutzen und ihr Ziel zu erreichen, mich finanziell zu schikanieren und meinem Ruf zu schaden, was negative Auswirkungen auf Dafa hatte.

Menschliche Anhaftungen beseitigen

Schrittweise gelang es mir, das Fa mit ruhigem Geist und auswendig zu lernen. Ich messe mein Verhalten am Fa, anstatt nach außen zu schauen. Wenn ich auf schwierige Situationen stoße, schaue ich nach innen, kultiviere jeden Gedanken und gehe stetig den von Meister arrangierten Weg. Ich spürte, dass Meister meine Weisheit öffnete. Ich entwickelte mich von einer Falun-Dafa-Praktizierenden, die körperlich und geistig verfolgt wurde, zu einer, welche die unvergleichliche Ehre hat, Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen.

Durch das Fa-Lernen gewann ich ein neues Verständnis: Ich erkannte, dass es an uns Praktizierenden liegt, die Verfolgung zu beenden.

Wir sind Falun-Dafa-Praktizierende der Fa-Berichtigung; wir unterstützen den Meister bei der Fa-Berichtigung und müssen alles im Universum berichtigen, was nicht rechtschaffen ist. Ich dachte daran, die Dinge, die ich zuvor bei der Fa-Bestätigung nicht gut gemacht hatte, schnell zu korrigieren: Das ist meine Verantwortung, und ich wollte nichts bereuen.

Ich forderte die Ein-Kind-Beihilfe zurück

Eines Tages gegen Ende des Jahres 2024 erzählte mir meine ältere Schwester, dass meine Nichte, die im Nachbarschaftskomitee arbeitete, für die Bearbeitung der Anträge auf die Ein-Kind-Beihilfe zuständig sei. Meine Schwester fragte mich, ob ich meine bereits erhalten hätte. Das erinnerte mich daran, dass ich die Beihilfe erneut beantragen musste. Was ich vor drei Jahren nicht gut gemacht hatte, musste ich nun nachholen.

Ich fragte meine Nichte, welche Unterlagen ich mitbringen müsse. Sie fragte: „Warum beantragst du das erst jetzt? Du hast es drei Jahre lang hinausgezögert.“ Am Telefon konnte ich es nicht klar erklären, also sagte ich: „Das liegt alles an ‚dieser Sache‘.“

Meine Nichte verstand, dass ich mich darauf bezog, wegen der Ausübung von Falun Dafa verfolgt worden zu sein. Sie sagte laut: „Der Bezug der Ein-Kind-Beihilfe hat nichts mit damit zu tun. Du kannst sie erhalten, sobald du 60 wirst. Das ist in den nationalen Vorschriften klar festgelegt!“

Ihre Worte rüttelten mich wach. Ja, ich wollte einfach nur die Ein-Kind-Beihilfe erhalten – das war legal und rechtmäßig. Warum erwähnte ich überhaupt, dass ich Falun Dafa praktiziere?

Das Fa des Meisters weckte mich auf und gab mir Weisheit. Mein Geist wurde plötzlich klar, und ich wusste, was zu tun war. Zuerst suchte ich die Unterlagen heraus, die ich vor drei Jahren vorbereitet hatte. Dann sagte ich zu meinem Mann: „Morgen werde ich den Ein-Kind-Zuschuss beantragen.“

Mein Mann sagte erfreut: „Großartig! Das hättest du schon lange tun sollen. Soll ich mitkommen?“ Im Laufe der Jahre hatte auch mein Mann wegen der Verfolgung, die ich erlitten hatte, großen psychischen Druck ertragen, aber er hatte mich immer still unterstützt und beschützt. Ich lächelte und sagte: „Ich werde die Ein-Kind-Beihilfe selbst beantragen. Mach dir keine Sorgen.“ Er nickte und sagte: „Du bist klüger und reifer geworden.“

Am nächsten Tag ging ich selbstbewusst zum Nachbarschaftskomitee. Ich gab meine persönlichen Daten an. Innerlich fühlte ich mich sehr ruhig, ohne einen Hauch von Angst. Als ich eintrat, lächelte eine Mitarbeiterin und fragte: „Kann ich Ihnen helfen?“ Ich sagte höflich: „Ich bin hier, um die Ein-Kind-Beihilfe zu beantragen.“ Nachdem sie meine Wohnadresse erfragt hatte, sagte sie fröhlich: „Das Gemeindebüro in der Wohnsiedlung, in der Sie wohnen, kann das für Sie erledigen. Diese Angelegenheiten wurden alle auf die Gemeindeebene übertragen.“ Ich legte schnell meine Handflächen als Dank aneinander.

Dann ging ich zu meinem örtlichen Gemeindeamt. Das Büro war voller junger Leute, und eine Mitarbeiterin empfing mich herzlich. Sie sah sich sorgfältig die Unterlagen an, die ich mitgebracht hatte, und fragte, ob ich meinen Arbeitsplatz zehn Jahre vorzeitig verlassen hätte. Ich antwortete einfach mit „ja.“

Die junge Frau stellte keine weiteren Fragen. Sie war sehr respektvoll und half mir geduldig, die Formulare auf meinem Handy auszufüllen und das Verfahren abzuschließen. Sie bat mich außerdem, mit meiner Krankenversicherungskarte zur Bank zu gehen, um ein Konto zu eröffnen.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, sagte ich mit einem Lächeln: „Junge Dame, Sie waren heute sehr hilfsbereit. Vielen Dank!“ Sie lächelte und sagte: „Ich sehe, dass Sie ein sehr freundlicher Mensch sind. Es ist mir eine Freude, Ihnen zu helfen. Das macht mich innerlich glücklich!“

Als ich das Büro verließ, fühlte ich mich beschwingt. Alles verlief sehr reibungslos. Ich verstand, dass dies alles die sorgfältige Anordnung des Meisters war; dieses Mal hatte ich es richtig gemacht. Wenn ich an das zurückdachte, was vor drei Jahren vorgefallen war, dann lag es an meiner Unvernunft und Impulsivität, dass die alten Mächte meine Lücken ausnutzten und sich die Dinge entgegen meinen Wünschen entwickelten.

Den Wohnungsbaufonds zurückfordern

Als ich nach Hause kam und meiner Familie erzählte, dass alles für den Erhalt der Ein-Kind-Beihilfe geregelt sei, freuten sie sich sehr. An diesem Abend sagte ich voller Zuversicht zu meiner Familie: „Morgen werde ich auch mein Geld aus dem Wohnungsbaufonds zurückfordern. Aber es ist schon 13 Jahre her, seit ich das zuletzt versucht habe – wo muss ich überhaupt hingehen, um das zu erledigen?“ Mein Mann sagte zuversichtlich: „Lass mich morgen mitkommen. Du bekommst das Geld auf jeden Fall zurück!“

Ich erinnerte mich an das, was vor 13 Jahren passiert war. Nachdem ich mit 50 Jahren in den Ruhestand gegangen war, ging ich zum städtischen Büro des Wohnungsbaufonds, um mein Geld abzuheben. Die Mitarbeiter dort sagten: „Ihr Arbeitgeber hat ein Passwort festgelegt, daher können wir das Geld nicht auszahlen. Sie benötigen das Passwort, das ihr Arbeitgeber festgelegt hat.“

Damals bin ich sehr enttäuscht nach Hause gegangen. Ich wollte das Management meines ehemaligen Arbeitgebers nicht sehen, aus Angst, dass sie und die Polizei sich wieder in meine Angelegenheiten einmischen und mich verfolgen würden. Meine Familie wollte mich nicht verärgern, daher sprach niemand mehr über diese Angelegenheit.

Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Prüfungen und Schwierigkeiten durchlebt. Nun war es an der Zeit, diese Angelegenheit zu berichtigen. Mir wurde klar, dass es hier auch darum ging, Menschen zu retten; das heißt, ich sollte nicht zulassen, dass sie ausgelöscht werden, weil sie an der Verfolgung beteiligt waren.

Am nächsten Morgen gingen mein Mann und ich zunächst zum Bezirksbüro der Wohnungsbaukasse, doch dieses war umgezogen. Also fuhren wir mit dem Bus zum städtischen Büro.

Während ich darauf wartete, bis meine Nummer aufgerufen wurde, sandte ich aufrichtige Gedanken aus und verneinte alle Arrangements der alten Mächte sowie jegliche böswillige Einmischung. Ich erklärte, dass ich den Anordnungen des Meisters folge. Ich dachte, wenn ich wirklich zu meinem früheren Arbeitsplatz zurückkehren müsste, um nach dem Passwort zu fragen, dann würde ich das tun. Der Wohnungsbaufonds ist persönliches Eigentum, und seine Rückforderung ist legal und rechtmäßig.

Als ich dann meine Unterlagen bearbeitete, teilte mir die Mitarbeiterin mit, ich könne das Geld abheben – von einem Passwort war keine Rede. Es schien, dass meine aufrichtigen Gedanken die dunklen Handlanger, verdorbenen Dämonen und bösen Faktoren hinter den Kulissen beseitigt hatten, und die Kontrolle der alten Mächte zerfiel.

Sie sagte lächelnd: „Was für ein Zufall! In unserer Stadt gibt es jemanden, der denselben Namen wie Sie hat, und dessen Situation ähnlich ist. Solange Sie Unterlagen haben, die belegen, dass Sie dort gearbeitet haben, ist das alles, was Sie benötigen.“

So einfach war diese kleine Prüfung – mein Mann und ich kehrten nach Hause zurück, um die Dokumente zu holen.

Am selben Nachmittag suchte ich die von meinem Arbeitgeber abgestempelten Unterlagen heraus. Danach kehrte ich zum städtischen Büro des Wohnungsbaufonds zurück, um die Sachbearbeiterin erneut aufzusuchen. Nachdem sie sich die Unterlagen angesehen hatte, überwies sie das Geld sofort auf meine Bankkarte. Das Ganze dauerte nur wenige Minuten.

Künftig werde ich den Worten des Meisters folgen und mich fleißig kultivieren. Ich werde diese seit unzähligen Zeitaltern vorbestimmte Beziehung zu Dafa schätzen, die barmherzige Errettung des Meisters wertschätzen und den von ihm arrangierten Kultivierungsweg gut gehen.