(Minghui.org) Ich kannte ein Ehepaar, das Falun Dafa praktizierte. Beide lernten das Fa, machten die Übungen und sandten aufrichtige Gedanken aus. Aber sie erklärten den Menschen nicht die wahren Umstände der Verfolgung.

Vor Kurzem verstarb der Ehemann, er war erst 50 Jahre alt. Die Ehefrau war von seinem plötzlichen Tod erschüttert und kultivierte sich danach fleißiger. Sie spricht nun mit Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung und hat vielen Menschen geholfen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten. Sie schickt uns regelmäßig Namenslisten von Menschen, die aus der KPCh ausgetreten sind. Das sind in der Regel 100 bis 200 Namen, darunter auch Polizisten.

Ich habe beobachtet, dass viele Praktizierende, so wie dieses Paar, den Menschen die wahren Umstände erklären möchten, aber Angst haben, verfolgt zu werden. Ich weiß, dass sie hin- und hergerissen sind, denn ich habe dieselbe Erfahrung gemacht. Durch die barmherzige Erleuchtung des Meisters konnte ich meine Angst überwinden.

Vor vielen Jahren versuchte ich, einen praktizierenden Verwandten aus der Haftanstalt zu retten, und wurde daraufhin von einem Beamten der örtlichen Abteilung für innere Staatssicherheit ins Visier genommen. Danach wurde ich mehrere Monate lang rechtswidrig festgehalten.

Nach meiner Freilassung überkam mich die Angst. Obwohl ich das Fa lernte, die Übungen machte und aufrichtige Gedanken aussandte, hatte ich Angst, mit anderen über Dafa zu sprechen oder gar Materialien wie CDs, USB-Sticks oder Lesezeichen mit Informationen über Falun Dafa bei mir zu haben. Ich hatte zu viel Angst, um auch nur irgendetwas zu tun.

Eines Nachts träumte ich, dass mir jemand die Krone vom Kopf nehmen wollte. Ich rief verzweifelt: „Nimm sie mir nicht weg!“ Den gleichen Traum hatte ich auch in der nächsten Nacht und in der Nacht darauf. Ich wusste, dass der Meister mir damit sagen wollte: „Beeile dich und wecke die Menschen auf.“ Sonst wäre ich nicht mehr würdig, ein Dafa-Jünger zu sein.

Am Morgen des vierten Tages ging ich hinaus, um mit Menschen über Dafa zu sprechen, doch ich hatte immer noch Angst. Sobald ich einer Person geholfen hatte, aus der KPCh auszutreten, eilte ich nach Hause, denn ich hatte Angst, jemand könnte mich melden. Erst als ich zu Hause war, beruhigte ich mich wieder.

Das ging in den nächsten Tagen so weiter. Nachdem ich einer Person geholfen hatte, aus der KPCh auszutreten, eilte ich nach Hause und war für diesen Tag fertig. Allmählich ließ meine Angst nach. Dann nahm ich Informationsmaterialien mit und sprach weiter mit den Menschen. Mit der Zeit löste sich meine Angst ganz auf.

Vor einigen Wintern ging ich mit meinem Vater auf den Markt, um Lebensmittel einzukaufen. Auf dem Heimweg hielt mich ein Mann etwa im Alter meines Vaters an und fragte: „Junge Dame, wie komme ich zu der Wohnsiedlung?“ Ich antwortete: „Ich kenne den Weg. Ich bringe Sie hin.“ Dann sagte ich meinem Vater, er solle nach Hause gehen.

Ich begleitete den Mann und erzählte ihm von Dafa. Er war ein hochrangiger Militärangehöriger, der jeden Freitag zur Dialyse musste. Obwohl die Regierung seine Arztrechnungen übernahm, war die Behandlung für ihn sehr anstrengend. Normalerweise fuhr er mit einer Limousine, aber an diesem Tag hatte er Lust, zu Fuß zu gehen.

Ich erklärte ihm, warum ich Falun Dafa praktiziere, welche gesundheitlichen Vorteile es hat, was die Praxis beinhaltet, dass es sich bei der Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz um eine Täuschung handelte und warum bereits Millionen Chinesen aus der KPCh ausgetreten sind. Der Mann sagte: „Ich glaube alles, was Sie sagen, und ich möchte aus der Partei austreten. Brauchen Sie Geld?“

Ich sagte, ich bräuchte kein Geld. Er streckte die Hand aus und schlug den Kragen meiner Baumwolljacke hoch. Er sagte dann: „Sie sind ungefähr so alt wie meine Tochter. Es ist eiskalt hier draußen.“ Ich hatte das Gefühl, dass dieser Mann in einem früheren Leben mein Vater gewesen war.

Eines Tages, als eine Praktizierende und ich am Eingang eines Krankenhauses vorbeigingen, begegneten wir einem hochrangigen Militäroffizier. Er war etwa 50 bis 60 Jahre alt und trug einen Krankenhauskittel. Ich erzählte ihm, wie ich Dafa profitiere, und er sagte: „Sie sind doch noch so jung. Warum praktizieren Sie Falun Dafa? Ich muss Ihnen eine Lektion erteilen.“

Wir sandten sofort aufrichtige Gedanken aus, um jegliche Störung zu beseitigen. Ich sagte: „Falun Dafa ist nicht so, wie es die KPCh im Fernsehen darstellt. Wir töten nicht, stechen andere nicht nieder und zünden uns nicht selbst an. Wenn das der Fall wäre, würden die Menschen es nicht praktizieren, selbst wenn man sie dafür bezahlen würde. Falun Dafa ist eine spirituelle Disziplin, die auf der buddhistischen Tradition basiert und die Praktizierenden anleitet, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben. Der Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens war eine von der KPCh inszenierte Täuschung, um Hass gegen Falun Dafa zu schüren.“

Die Praktizierende sandte weiterhin aufrichtige Gedanken aus, bis der Beamte alles gehört hatte, was ich über Falun Dafa zu sagen hatte, und sich bereit erklärte, aus der KPCh auszutreten.

Während des Drachenbootfestes passierte etwas Interessantes. Die Straßen waren voller Menschen. Ich sprach mit mehreren Leuten, aber keiner von ihnen trat aus der Partei aus. Entmutigt machte ich mich auf den Heimweg und dachte: „Meister, hier wimmelt es nur so von Menschen. Warum konnte ich niemanden davon überzeugen, aus der Partei auszutreten?“

In diesem Moment fragte eine Frau: „Wie komme ich zur Bushaltestelle?“ Ich begleitete sie zur Bushaltestelle, sprach mit ihr über Dafa und half ihr, aus der KPCh auszutreten.

Egal, wie schwierig es auch erscheinen mag, der Meister wird uns helfen, solange wir das Herz haben, Menschen aufzuwecken, unsere Angst zu überwinden und die Arbeit zu tun. Der Meister und Dafa sind allmächtig.