(Minghui.org) Einheimische und Touristen erfuhren am 11. Mai 2026 während einer Feier zum Welt-Falun-Dafa-Tag auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul mehr über Falun Dafa.

Der Gwanghwamun-Platz befindet sich vor dem Haupttor des Königspalastes Gyeongbokgung, der während der Joseon-Dynastie erbaut wurde. Er ist ein Wahrzeichen, an dem Geschichte und modernes Leben aufeinandertreffen, und bildet das Zentrum der politischen, administrativen und kulturellen Landschaft Südkoreas. In unmittelbarer Nähe befinden sich bedeutende Institutionen wie der Regierungskomplex, das Außenministerium, die US-Botschaft, das Rathaus von Seoul sowie die Büros führender Medienhäuser. Der Platz dient als Veranstaltungsort für wichtige kulturelle Ereignisse, darunter Kundgebungen und Aufführungen.

Am Vormittag führten die Praktizierenden dort die Falun-Dafa-Übungen vor und zogen damit die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Einige Menschen machten bei den Übungen mit, andere nahmen Informationsflyer entgegen.

Praktizierende führen am 11. Mai 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul die Falun-Dafa-Übungen vor

Ein Einwohner, der die Übungen selbst ausprobierte, meinte hinterher: „Ich fühle mich ruhig und erfrischt, obwohl ich sie nur für kurze Zeit gemacht habe. Meine wirren Gedanken haben sich aufgelöst.“

Eine Familie aus Neuseeland erkundigte sich, wo sie die Übungen erlernen könne, und bat um Informationen über die Übungsmethode sowie die Website von Falun Dafa.

Um 11 Uhr trat die Tian Guo Marching Band auf. Ihre Darbietung ließ viele Passanten innehalten, um zuzuhören.

Bei der anschließenden Kundgebung beschrieb Dr. Woo Sili, Generalsekretär des südkoreanischen Falun Dafa Vereins, die „Reise von Falun Dafa“ – von der öffentlichen Einführung der Praxis in China über ihre weltweite Verbreitung bis hin zur Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Er sprach über Themen wie die öffentliche Einführung im Jahr 1992, den Appell vom 25. April, die seit 1999 andauernde Verfolgung, den staatlich geförderten Organraub an Praktizierenden sowie das im US-Repräsentantenhaus verabschiedete Gesetz zum Schutz von Falun Gong.

Auch Kwon Hong-Dae, der Vorsitzende des südkoreanischen Falun Dafa Vereins, hielt eine Rede und forderte ein Ende dieser nunmehr seit 27 Jahren andauernden Verfolgung. Er äußerte die Hoffnung, dass noch mehr Menschen von den Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – erfahren mögen, um dadurch inneren Frieden zu finden und ihre Gesundheit zu verbessern.

Parade im Zentrum von Seoul

Die Parade wurde von der Tian Guo Marching Band angeführt und begann um die Mittagszeit. Der Zug bestand aus Praktizierenden, die die Übungen vorführten, einer großen Nachbildung des Buches Zhuan Falun, einer Hüfttrommelgruppe sowie Praktizierenden, die Transparente mit Informationen über die Verfolgung trugen und darüber informierten, dass Millionen von Chinesen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind.

Praktizierende ziehen am 11. Mai in einer Parade durch das Zentrum von Seoul

Die Paradestrecke verlief entlang der Sejong-daero vom Gwanghwamun-Platz bis hin zum Rathaus in Seoul. Da gerade Mittagszeit war, waren viele Büroangestellte und Anwohner auf den Straßen unterwegs und blieben stehen, um dem gewaltigen Umzug zuzusehen.

Menschen säumten beide Seiten der Strecke. Ein Mann mittleren Alters erzählte: „Ich bin einmal in China gewesen und habe dort Menschen gesehen, die in einem Park Falun Gong praktizierten. Ich wusste nicht, dass die Verfolgung immer noch andauert.“ Nachdem er über den „Falun Gong Protection Act“ im US-Kongress informiert worden war, nahm er einen Flyer entgegen und erklärte, er wolle sich näher darüber informieren.

Jenna Miller aus Australien

Jenna Miller aus Australien berichtete: „Ich habe ähnliche Veranstaltungen bereits in Australien erlebt. Ich bin der Überzeugung, dass die Freiheit – und insbesondere die Glaubensfreiheit – Rechte sind, die jedem einzelnen Menschen zustehen sollten. Ich hoffe aufrichtig, dass jeder Mensch Frieden und Glück findet.“

Teilnahme an einer Veranstaltung zur Würdigung universeller Werte

Im Anschluss an den Umzug waren die Besucher eingeladen, den für sie wichtigsten der drei universellen Werte – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – auszuwählen und einen Aufkleber unter dem entsprechenden Begriff auf einer Tafel anzubringen.

Zudem erhielten die Teilnehmer frische Gerbera-Blumen sowie Informationsmaterialien über Falun Gong. Die 500 für die Veranstaltung bereitgestellten frischen Blumen waren innerhalb von etwa vier Stunden vollständig verteilt.

Am Stand der Praktizierenden gab es außer vielen Informationen und den kleinen Lotusblumen auch noch frische Gerbera-Blumen

Eine Schülerin der Oberstufe erklärte, warum sie sich für „Güte“ entschieden hatte: „Mein Traum ist es, Krankenschwester zu werden. Die Wahl von ‚Güte‘ spiegelt meine Vergangenheit wider und erinnert mich daran, ein gütiger Mensch zu sein.“

Eine andere Schülerin wählte „Nachsicht“. Sie meinte: „In letzter Zeit habe ich aufgrund des schulischen Leistungsdrucks große innere Unruhe erlebt. Ich muss meine innere Einstellung neu ausrichten; deshalb habe ich mich für ‚Nachsicht‘ entschieden.“

Eine weitere Schülerin, die ebenfalls eine Ausbildung in der Krankenpflege anstrebt, wählte auch „Güte“. Sie äußerte: „Die Auslegung von ‚Güte‘ als Fürsorge und Rücksichtnahme hat mich tief berührt. Da ich schon immer davon überzeugt war, dass eine rechte Gesinnung und ein tugendhafter Charakter von größter Bedeutung sind, habe ich mich für ‚Güte‘ entschieden.“

Emily Finklstein aus den USA wählte sowohl „Güte“ als auch „Nachsicht“. Sie sagte: „Ich spüre die Wichtigkeit dieser Werte in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist unerlässlich, sich dieser Prinzipien zu erinnern und sie anzuwenden.“

Dorra Petit aus Frankreich wählte „Nachsicht“. Er sagte: „Wir leben in einer Welt voller Hass. Hass scheint allgegenwärtig zu sein. Deshalb ist es das Wichtigste, unsere Unterschiede zu verstehen und anzuerkennen. Nachsicht ist von allergrößter Bedeutung.“

Suraz Yadav, ein Krankenpfleger aus Großbritannien, sagte nach seiner Teilnahme an der Aktion: „Wenn Frieden und Liebe in den Herzen der Menschen wohnen, wird diese Welt eine bessere sein.“

Unter den Menschen, die eine gefaltete Origami-Lotusblume mitnahmen, zeigten viele großes Interesse an den universellen Werten und fragten, wo sie Falun Dafa erlernen könnten.

Mehrere junge Leute im Alter von um die 20 erfuhren von der Verfolgung durch die KPCh und äußerten ihre Besorgnis. Sie fragten, was Falun Gong eigentlich sei. Nachdem ihnen die universellen Werte erläutert worden waren, stellten sie fest, dass diese im völligen Gegensatz zur Ideologie der KPCh stünden.

Praktizierende, die Chinesisch sprachen, unterhielten sich mit chinesischen Studenten und Touristen. Fünf Chinesen traten während der Veranstaltung aus den Organisationen der KPCh aus.

Ein neues Leben durch die Kultivierung im Dafa

Auch die Praktizierenden selbst berichteten von ihren Erfahrungen.

Kathleen Young aus der Schweiz

„Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich ängstlich und unruhig. Jetzt jedoch habe ich inneren Frieden gefunden und ein tieferes Verständnis dafür erlangt, wie man anderen gegenüber rücksichtsvoll und einfühlsam ist“, so Kathleen.

Park Young-soon aus Daegu sagte: „Seit ich praktiziere, bin ich sanftmütiger geworden. Obwohl ich älter werde, fühle ich mich nicht müde. Ich bin körperlich und geistig vollkommen gesund.“ Sie erzählte, dass sie bei Konflikten nach innen schaue. Durch das Fa-Lernen würde sie ihren Charakter stetig weiter veredeln.

Kang Jung-ho, ein Büroangestellter aus Busan, berichtete, dass er ursprünglich durch außerschulische Aktivitäten während seiner Zeit am Gymnasium mit Falun Gong in Berührung gekommen sei. Er hatte das Praktizieren für eine Weile unterbrochen, es jedoch wieder aufgenommen, nachdem er wegen seiner Anhaftung an Geld Schwierigkeiten durchlebt hatte. Früher musste er sich häufig wegen Mandelentzündungen und zervikaler Spondylose in ärztliche Behandlung begeben. Seit er Falun Dafa praktiziert, ist er gesund geworden. Er drückte seine Dankbarkeit gegenüber dem Meister aus und versprach: „Ich werde noch rücksichtsvoller sein und ein besserer Mensch werden.“

Kwon Jeong-eun aus Daegu nahm gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter an der Veranstaltung teil. Sie erzählte, dass sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen habe, nachdem ihr Vater ihr davon erzählt hatte. Sie sei in einer katholischen Familie aufgewachsen, in der ihr stets gesagt wurde: „Nur wer an Gott glaubt, kann in den Himmel kommen.“ Eine Frage habe ihr jedoch keine Ruhe gelassen: Was ist mit jenen Menschen, die zwar gutherzig sind, aber nicht an Gott glauben?

Ihre Fragen fanden eine Antwort, als sie die Lehre von Falun Gong las. Zudem berichtete sie, dass ihre Beziehungen zu anderen Menschen harmonischer geworden seien, seit sie ihnen mit Aufrichtigkeit begegne und dabei keinerlei Gegenleistung erwarte.

Sie sagte: „Die Barmherzigkeit des Meisters ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ich hoffe, dass ich mich weiterhin fleißig kultivieren werde.“