(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende kamen am 9. und 10. Mai 2026 am Potsdamer Platz und am Brandenburger Tor in Berlin zusammen, um mit verschiedenen Veranstaltungen den 27. Welt-Falun-Dafa-Tag zu feiern.

Am belebten Potsdamer Platz demonstrierten die Praktizierenden die fünf Übungen von Falun Dafa. Zahlreiche Passanten blieben stehen, sahen den friedlichen Übungen zu, machten Fotos und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch, um mehr über die Praktik zu erfahren.

Zur Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages führen Praktizierende am 9. Mai am Berliner Potsdamer Platz die Übungen vor

Eine Hüfttrommelgruppe in traditioneller chinesischer Kleidung präsentierte energiegeladene Darbietungen, zu denen die Zuschauer im Rhythmus der Trommelschläge begeistert mitklatschten.

Zahlreiche Passanten zeigten Interesse an Falun Dafa, nachdem sie von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie dem Aspekt der Selbstkultivierung bei dieser Praxis erfahren hatten. Viele waren entsetzt, als sie von der andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) erfuhren, und unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen fordert.

Auftritt der Hüfttrommelgruppe am 9. Mai am Potsdamer Platz

Passanten bleiben stehen, um mehr zu erfahren

Praktizierende informieren am 9. Mai Passanten am Potsdamer Platz

Eine Frau aus Venezuela zeigte sich sichtlich bewegt, nachdem sie die Veranstaltung erlebt hatte. Sie sagte zu einem Praktizierenden, dass viele Menschen auf der Welt heutzutage sehr kühl wirkten, sie sich hier jedoch herzlich aufgenommen fühle. Sie meinte, dass diese Art der Kultivierung, die Körper und Geist zugutekommt, großartig sei und dass es wichtig sei, an das Göttliche zu glauben und ein guter Mensch zu sein.

Sie erklärte, die Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –würden in ihr ein erhebendes Gefühl wecken und diese Werte würden der Gesellschaft nützen sowie für die Menschen hilfreich sein. Sie betonte die Bedeutung der traditionellen Kultur, da die Menschen nur auf der Grundlage eines kulturellen Fundaments und moralischer Erhöhung das Chaos in der Gesellschaft durchschauen könnten. Zudem erwähnte sie, dass sie in diesem Jahr die Aufführung von Shen Yun in Berlin besucht habe; dies habe sie sehr beseelt und sie habe sich dadurch bereichert gefühlt.

Sie berichtete, dass sie Venezuela verlassen habe, weil es dort keine Freiheit gebe. Sie war über die Verfolgung durch die KPCh informiert und äußerte, dass der Kommunismus verheerende Auswirkungen auf die Menschheit gehabt habe. Aus diesem Grund unterzeichnete sie die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.

Passanten unterzeichnen am 9. Mai am Potsdamer Platz eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert

Chinesische Studenten erfahren etwas über Falun Dafa

Zwei junge Studenten aus China, die derzeit in Deutschland Natur- und Ingenieurwissenschaften studieren, unterhielten sich über eine Stunde lang mit einem Praktizierenden und stellten dabei viele Fragen.

Zunächst waren sie überrascht, dass so viele Menschen aus dem Westen Falun Gong praktizieren, und wollten mehr über diesen Kultivierungsweg erfahren. Der Praktizierende beantwortete jede ihrer Fragen auf der Grundlage des Zhuan Falun sowie aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Er erzählte ihnen zudem, dass sich all seine Fragen nach der Lektüre des Zhuan Falun beantwortet hätten – Fragen etwa zu den Prinzipien und dem Sinn des Lebens sowie zum Göttlichen.

Die Studenten erkundigten sich auch nach dem inszenierten Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Der Praktizierende klärte sie darüber auf, dass der Meister eindeutig erklärt habe, Suizid sei eine sündhafte Tat. Daher würde sich kein aufrichtiger Praktizierender auf diese Weise selbst Schaden zufügen. Er informierte sie zudem darüber, dass dieser Selbstverbrennungsvorfall von der KPCh inszeniert und gesteuert worden sei – mit dem Ziel, Falun Gong zu verleumden. Anschließend zeigte der Praktizierende ihnen einen Link zu dem Video „False Fire“ (Falsches Feuer), das diese Propaganda entlarvt. Die Studenten versicherten, sie würden sich das Video ansehen.

Danach fragten sie nach der staatlich angeordneten Zwangsorganentnahme durch die KPCh und wollten wissen, wie die Praktizierenden an diese Informationen gelangt seien. Der Praktizierende erklärte ihnen, dass die meisten Informationen aus Nachforschungen und Artikeln stammten, die öffentlich zugänglich seien, und dass Untersuchungen durch unabhängige Dritte durchgeführt worden seien. Im Verlauf des Gesprächs äußerte einer der Studenten mehrfach: „Die KPCh ist so bösartig.“ Er wirkte sichtlich schockiert angesichts der Grausamkeit des Regimes. Der Praktizierende merkte an, dass die KPCh seit ihrer Machtübernahme nie aufgehört habe, das chinesische Volk zu verfolgen – angefangen bei der Kulturrevolution und dem Massaker vom 4. Juni bis hin zur Verfolgung von Falun Dafa. Beide Studenten stimmten darin überein, dass die Ausführungen des Praktizierenden absolut schlüssig seien und dass sie die Dinge zuvor noch nie aus dieser Perspektive betrachtet hätten.

Der Praktizierende teilte ihnen außerdem mit, dass er nur deshalb so klare Erklärungen geben könne, weil er das Zhuan Falun gelesen habe. Die beiden Studenten erklärten, sie hätten von diesem Gespräch sehr profitiert und würden nun ebenfalls gerne das Zhuan Falun lesen.