(Minghui.org) Anlässlich des 27. Welt-Falun-Dafa-Tages am 13. Mai 2026 übersandten drei Abgeordnete des Hessischen Landtags Grußbotschaften und wünschten der bevorstehenden feierlichen Veranstaltung in Frankfurt einen erfolgreichen Verlauf.
Heiko Kasseckert, Landtagsabgeordneter Hessen (CDU) (© Hessischer Landtag)
Der Welt-Falun-Dafa-Tag ist ein besonderer Anlass, um Werte in den Mittelpunkt zu stellen, die für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben von großer Bedeutung sind: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Diese Prinzipien verbinden Menschen über kulturelle, gesellschaftliche und nationale Grenzen hinweg und geben Orientierung in einer Zeit, die vielfach von Unsicherheit, Schnelllebigkeit und Gegensätzen geprägt ist.
Falun Dafa hat seit seiner Verbreitung zahlreiche Menschen erreicht und inspiriert. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Meditation und persönliche Weiterentwicklung, sondern auch ein bewusster und achtsamer Umgang mit den Mitmenschen. Werte wie Ehrlichkeit, gegenseitiger Respekt, Mitgefühl und innere Ausgeglichenheit sind Grundlagen für ein gutes gesellschaftliches Miteinander und verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Gerade deshalb sind Veranstaltungen wie der Welt-Falun-Dafa-Tag wichtig. Sie schaffen Raum für Begegnung, kulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis. Sie laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsame Werte sichtbar zu machen. Eine offene Gesellschaft lebt vom Dialog, von Toleranz und von Menschen, die sich friedlich und engagiert in die Gemeinschaft einbringen.
Zugleich erinnert dieser Tag daran, wie wertvoll kulturelle Vielfalt und gegenseitige Achtung sind. Unterschiedliche Traditionen, Überzeugungen und Lebensweisen bereichern unsere Gesellschaft und tragen dazu bei, Brücken zwischen Menschen zu bauen. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft ist es wichtig, den respektvollen Umgang miteinander zu pflegen und den Zusammenhalt zu stärken.“
Oliver Stirböck, Mitglied des Hessischen Landtags (FDP) und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP (© Hessischer Landtag)
Oliver Stirböck schrieb: „Religions- und Gewissensfreiheit gehören zu den unveräußerlichen Grundlagen der Menschenwürde. Sie sind keine Gnade des Staates, sondern ein Recht jedes einzelnen Menschen. Dieses Recht gilt unabhängig von Herkunft, Weltanschauung, Religion oder politischer Überzeugung — und seine Geltung endet weder an deutschen noch an europäischen Grenzen.
Gerade deshalb dürfen wir nicht schweigen, wenn Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Überzeugungen oder ihres friedlichen Eintretens für Wahrheit, Barmherzigkeit und Nachsicht verfolgt werden. Für uns Freie Demokraten ist klar: Freiheit ist unteilbar. Wer sie nur dort verteidigt, wo es bequem ist, verteidigt sie am Ende gar nicht.
Die Volksrepublik China und die Kommunistische Partei Chinas treten diese Grundwerte weiterhin mit Füßen. Kulturelle, religiöse, ethnische und politische Vielfalt werden nicht als Bereicherung verstanden, sondern als Bedrohung behandelt. Falun-Dafa-Praktizierende, Christen, Uiguren, Tibeter, Bürgerrechtler, Journalisten und viele andere werden überwacht, eingeschüchtert, inhaftiert und ihrer elementaren Rechte beraubt. Die Berichte über Misshandlung, Folter, Zwangsmaßnahmen und systematische Umerziehung bleiben erschütternd.
Auch im Jahr 2026 müssen wir feststellen: Die Repression endet nicht an den Grenzen Chinas. Die Kommunistische Partei Chinas versucht, Kritik auch im Ausland zu unterdrücken — durch Propaganda, Desinformation, wirtschaftlichen Druck, Einflussnahme auf Institutionen und Einschüchterung von Exilgemeinschaften. Das betrifft auch Europa und Deutschland. Wer die Freiheit anderer Menschen im Ausland bekämpft, richtet sich damit auch gegen unsere freiheitliche Ordnung.
Hinzu kommt die fortgesetzte Bedrohung Taiwans. Die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen in Taiwan stehen immer wieder unter Druck. Für uns Freie Demokraten ist klar: Das Recht des Stärkeren darf niemals an die Stelle des Völkerrechts treten. Autoritäre Machtpolitik darf nicht zum Maßstab internationaler Beziehungen werden.
Gerade vor diesem Hintergrund ist Ihr Einsatz von besonderer Bedeutung. Sie erinnern daran, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind. Sie schaffen Öffentlichkeit, wo andere lieber wegsehen. Sie geben jenen eine Stimme, die in China zum Schweigen gebracht werden sollen. Und Sie zeigen mit Ihrem friedlichen Engagement, dass Mut, Ausdauer und Überzeugungskraft stärker sind als Einschüchterung.
Dafür gelten Ihnen mein ausdrücklicher Dank, meine Anerkennung und meine Solidarität.
Wer aus wirtschaftlichen Interessen über Menschenrechtsverletzungen hinwegsieht, handelt nicht realistisch, sondern kurzsichtig. Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde sind keine außenpolitischen Nebensachen. Sie sind die Grundlage jeder freien Gesellschaft — und sie müssen auch dann verteidigt werden, wenn es unbequem ist.
Ich bedanke mich herzlich für die Möglichkeit, auch im Jahr 2026 wieder ein Grußwort an Sie richten zu dürfen. Für Ihren Einsatz für Religionsfreiheit, Menschenwürde und Freiheit wünsche ich Ihnen weiterhin viel Kraft, Erfolg und Durchhaltevermögen. Seien Sie versichert: Ich stehe fest an Ihrer Seite.“
Martina Feldmayer, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, Abgeordnete des Hessischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen (© Hessischer Landtag)
Brief von Martina Feldmayer (© Hessischer Landtag)
Frau Martina Feldmayer schrieb: „Den beharrlichen und friedlichen Einsatz der Falun-Dafa-Praktizierenden für Menschenrechte, Glaubensfreiheit und die Achtung der Menschenwürde betrachte ich mit hoher Anerkennung und Respekt. Ich halte es für wichtig, auf gewaltfreie Weise auf bestehende Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für grundlegende Freiheiten in unserer Gesellschaft zu stärken.“
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