(Minghui.org) Ich bin eine Dafa-Jüngerin, die 1996 das Fa erhielt, und bin dieses Jahr 78 Jahre alt. Anfang 2024, nur wenige Tage vor dem chinesischen Neujahr, wurde ich an einem Abend, als ich bei Grün eine Fußgängerampel überquerte, von einem rasenden Elektrofahrzeug eines Essenslieferanten angefahren.

Der Fahrer war ein junger Mann von auswärts. Weil er es eilig hatte, eine Bestellung auszuliefern, fuhr er auf dem Fußgängerüberweg so schnell, dass er mich zu Boden riss. In diesem Moment fühlte sich mein Kopf wie leer an, und ich konnte meinen Körper nicht mehr bewegen. Mein rechter Arm war schwer wie gelähmt, meine Nase war aufgerissen, und das Blut tropfte sofort unaufhörlich heraus. Innerhalb kurzer Zeit hatte sich bereits eine Blutlache auf dem Boden gebildet. Meine Daunenjacke und auch der Wollpullover darunter waren völlig mit Blut durchtränkt. Es fühlte sich an, als könnte ich meinen ganzen Körper nicht mehr bewegen.

Sofort bat ich den Meister im Stillen um Hilfe und rezitierte immer wieder: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Innerlich dachte ich: „Mir wird nichts passieren.“

Die umstehenden Menschen sagten alle, der junge Mann solle den Notruf 120 wählen und mich ins Krankenhaus bringen. Der junge Mann war ebenfalls sehr erschrocken und sagte zu mir, er werde den Rettungswagen rufen und mich ins Krankenhaus bringen lassen. Ich sagte zu ihm: „Hilf mir bitte erst einmal auf, aber ruf auf keinen Fall die 120. Mir geht es gut, ich werde dir keine Schwierigkeiten machen.“

Der junge Mann hob mich daraufhin hoch und setzte mich an den Straßenrand. Er hatte auch einen älteren Bruder dabei, der ebenfalls mit ihm zusammen Essen auslieferte. Ich sagte zu den Beiden: „Ich praktiziere Falun Gong, mir wird nichts passieren. Ihr arbeitet fern von eurer Heimat – das ist wirklich nicht leicht und sehr anstrengend. Fahrt in Zukunft unbedingt langsamer und achtet auf eure Sicherheit.“

Ich erklärte ihnen die wahren Umstände über Dafa und half ihnen, aus den Organisationen des Jugendverbandes und der Jungen Pioniere auszutreten. Ich sagte ihnen auch, sie sollten sich unbedingt merken: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Das würden sie sich merken, erwiderten sie.

Irgendwann hatte der junge Mann mir sogar noch in einer nahegelegenen Apotheke medizinische Gaze, Yunnan-Baiyao (ein traditionelles chinesisches Heilmittel) und einen Mundschutz gekauft und alles in meine äußere Jackentasche gesteckt. Ich sagte zu ihnen: „Geht nur weiter eurer Arbeit nach, ich gehe jetzt nach Hause.“

Damals erkannte ich, dass der Meister mich erneut beschützt hatte. Es war eine Schicksalsschuld, die gekommen war, um mein Leben zu fordern. Doch ich spürte überhaupt keine Schmerzen. Der Meister hatte dieses Leid mit seinem eigenen Körper für mich getragen. Danke, barmherziger Meister!

Als ich zu Hause ankam, zog ich sofort alle blutverschmierten Kleider aus und duschte. Dabei stellte ich fest, dass mein rechter Arm komplett angeschwollen war, aber er tat nicht weh – er fühlte sich nur seltsam an, und ich konnte ihn überhaupt nicht bewegen. In der Nacht hatte ich dennoch keine Schmerzen und schlief sogar ruhig und fest.

Am nächsten Tag kam zufällig meine jüngere Schwester vorbei, um mit mir auszugehen. Als sie mich sah, war sie völlig erschrocken, denn mein ganzes Gesicht war entstellt und von Blutergüssen übersät. Meinen rechten Arm hatte ich mit einem Schal gestützt. Weinend fragte sie: „Große Schwester, was ist passiert?“ Ich sagte: „Nichts weiter, ich wurde nur von einem Fahrzeug gestreift.“ Sie wollte sofort meinen Kindern Bescheid geben, damit sie nach mir sahen. Ich sagte: „Die sind alle sehr beschäftigt, mir geht es gut, sag ihnen nichts.“

Trotzdem rief sie meine jüngste Schwester und meinen Bruder an. Als sie mich sahen, fragten sie sofort, ob ich die Telefonnummer des jungen Mannes notiert hätte, und drängten mich, schnell ins Krankenhaus zu gehen. Ich sagte: „Man kann ihm keine Schuld geben. Mit meinem Arm ist schon nichts Ernstes – sobald die Schwellung zurückgeht, werde ich ihn wieder heben können.“

So vergingen mehr als zehn Tage. Ich bemerkte, dass die Blutergüsse an meinem Arm allmählich verschwanden, und versuchte, ihn anzuheben – aber ich konnte ihn noch immer kein bisschen bewegen. Meine beiden Schwestern bestanden schließlich darauf, dass ich ins Krankenhaus gehen und eine Röntgenaufnahme machen lassen sollte, damit wir Gewissheit hätten. Und so half mir meine Schwester, ein Taxi zu nehmen, und wir fuhren ins Krankenhaus.

Als meine Schwester die Röntgenbilder abgeholt hatte, sagte sie zu mir: „Es ist schlimmer, als wir gedacht haben.“ Ich nahm den Befund in die Hand und sah darauf die Worte: „Bildgebender Diagnosebericht.“ Unter dem Diagnosehinweis stand: „Trümmerbruch des proximalen rechten Oberarmknochens mit Luxation.“ Der Arzt sagte: „Diese Operation kann in unserem Krankenhaus nicht durchgeführt werden. Sie müssen sofort ins Jishuitan-Krankenhaus zur Operation, sonst wird Ihr ganzer Arm dauerhaft funktionsunfähig.“

Nun rief meine Schwester auch meinen Sohn und meine Schwiegertochter herbei. Als sie ankamen, drängten auch sie mich, schnellstmöglich ins Krankenhaus zu gehen und mich operieren zu lassen. Sie sagten, sie würden mich begleiten und sich um mich kümmern.

Da erinnerte ich mich an eine Dafa-Praktizierende, deren Bein im Gefängnis durch Schläge einen Trümmerbruch erlitten hatte. Sie war standhaft gewesen, hatte trotz allem unbeirrt weiter die Übungen gemacht und meditiert – und am Ende war alles wieder geheilt. Ich dachte bei mir: „Ich habe seit mehr als zehn Tagen keine Übungen mehr gemacht, weil ich meinte, meinen Arm nicht heben zu können.“ Auch Mitpraktizierende hatten mir schon zuvor geraten, wieder die Übungen zu machen. Deshalb fasste ich den Entschluss, alles daranzusetzen und wieder zu praktizieren.

Ich sagte zu meinen Kindern, meinem Bruder und meinen Schwestern: „Ich werde mich nicht operieren lassen!“ Sie konnten das alle kaum verstehen. Mein Bruder wurde sogar wütend und sagte, ohne Operation würde ich zum Krüppel werden, könnte später gar nichts mehr tun und würde es irgendwann bitter bereuen. Doch ich blieb bei meiner Entscheidung. Als mein Bruder merkte, dass er mich nicht umstimmen konnte, ging er verärgert hinaus und schlug die Tür hinter sich zu.

Von diesem Tag an tat ich nichts anderes mehr, als das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Gerade am Anfang war das für mich tatsächlich eine große Herausforderung. Während der Übungen kümmerte ich mich nicht darum, ob ich meinen Arm heben konnte oder nicht – ich bestand darauf, einfach weiterzumachen. Dabei schmerzten meine Arme furchtbar, besonders bei der zweiten Übung war es äußerst schwer auszuhalten.

Innerlich rezitierte ich die Worte des Meisters aus dem Zhuan Falun:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)

Ich dachte: „Das alles ist meine karmische Schuld – wie kann es sein, dass ich sie nicht zurückzahle? Der Meister hat bereits so viel für mich getragen, dann sollte ich den Rest selbst begleichen. So hielt ich Tag für Tag durch. Und schließlich stellte ich eines Tages überrascht fest, dass ich meinen Arm tatsächlich wieder über den Kopf heben konnte – ich war so begeistert! Von ganzem Herzen dankte ich dem Meister immer wieder. Nach nur einem Monat war mein Arm vollständig geheilt.

Man sagt gewöhnlich: „Eine Verletzung an Muskeln und Knochen braucht hundert Tage zur Heilung.“ Doch ich hatte kaum gelitten, und wie durch ein Wunder war nun alles wieder in Ordnung. Zugleich hatte ich auch meine Schicksalsschuld beglichen.

Meine Kinder, mein Bruder und meine Schwestern haben alle die wundersame Kraft von Falun Dafa miterlebt. Besonders meine jüngere Schwester fand es unbegreiflich: Sie selbst war einmal gestürzt und hatte sich dabei das Handgelenk gebrochen. Sie sagte, die Schmerzen seien damals so unerträglich gewesen, dass sie laut weinen und schreien musste. Sie wundert sich, warum ich mit meinem Trümmerbruch überhaupt keine Schmerzen verspürt hatte. Das konnte sie einfach nicht verstehen.

Ich sagte zu ihr: „Das liegt daran, dass ich den Meister habe. Der Meister hat diese Last für mich getragen. Der Meister trägt für alle Dafa-Jünger unermesslich große karmische Lasten. Solange man fest an Dafa und an den Meister glaubt, werden unzählige Wunder für die Dafa-Schüler geschehen. Um alle Lebewesen zu erretten, hat der Meister alles von sich gegeben.“

Dass sich dieser gefährliche Verkehrsunfall bei mir ereignet hat, war meiner Meinung nach kein Zufall. Als ich über mich selbst nachdachte, erkannte ich zum einen, dass es mit meiner karmischen Schuld zusammenhing, zum anderen, dass ich mich nicht gut genug kultiviert hatte. Ich war nicht streng genug mit mir selbst. Ich ließ meinen menschlichen Begierden freien Lauf, etwa indem ich gerne gutes Essen genoss, lange schlief und faul war. Auch beim Erklären der wahren Umstände habe ich es nicht gut gemacht. Ich wollte nur vom Dafa nehmen, war jedoch nicht bereit, etwas zu geben, sodass die alten Mächte diese Lücke ausnutzen konnten.

Kultivierung ist eine äußerst ernsthafte Angelegenheit. Ich muss Verantwortung für mich selbst übernehmen, mit dem Fa wirklich verschmelzen und den Maßstab eines Kultivierenden erreichen.

Falls etwas an meinen Ausführungen unangemessen ist, bitte ich meine Mitpraktizierenden um barmherzige Korrektur.