(Minghui.org) Ein 51-Jähriger aus der Stadt Chifeng in der Inneren Mongolei wurde in das Gefängnis der Stadt Chifeng eingeliefert, wo er eine dreijährige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa verbüßen muss.

Lyu Tonggang wurde am 29. April 2025 von Beamten der Staatssicherheit des Kreises Ningcheng und der örtlichen Polizeistation festgenommen. Sie durchsuchten seine Wohnung und hielten ihn in der Haftanstalt des Landkreises Ningcheng fest. Am 7. Januar 2026 wurde er verurteilt und zu einem unbekannten Zeitpunkt ins Gefängnis verlegt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lyu wegen seines Glaubens ins Visier genommen wurde. Zuvor war er am 11. April 2009 festgenommen worden. Die Polizei durchsuchte seine Wohnung und beschlagnahmte seinen Fernseher, seinen Computer, seinen Drucker und weitere persönliche Besitztümer. Die Haftanstalt Ningcheng lehnte wiederholt die Besuchsanträge seiner Familie ab. Am 14. September 2009 wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt und in das Gefängnis der Stadt Chifeng eingeliefert. Seine alte Mutter ging viele Male zum Gefängnis, durfte ihn jedoch jedes Mal nicht sehen.

Am 21. Mai 2024 drang eine Gruppe von Polizeibeamten in Lyus Wohnung ein und beschlagnahmte zahlreiche persönliche Gegenstände. Da er nicht zu Hause war, nahmen sie seinen Vater fest. Dieser wurde kurz darauf wieder freigelassen. Nachdem die Polizisten vom Dorfleiter erfahren hatten, dass Lyu nach seiner Nachtschicht häufig seinen Vater besuchte, blieben sie bis 23 Uhr vor seinem Haus. Aufgrund seines veränderten Arbeitsplans kam er in jener Nacht jedoch nicht.

Um einer Festnahme zu entgehen, sah sich Lyu gezwungen, von zu Hause wegzubleiben. Im April 2025 wurde er dennoch festgenommen und später zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.