(Minghui.org) Viele Male wurde ich während der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verhaftet, weil ich mich weigerte, das Praktizieren aufzugeben. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar für die barmherzige Errettung, seine Führung und seinen Schutz, die es mir ermöglicht haben, meine Kultivierung seit mehr als zwei Jahrzehnten fortzusetzen. Körperlich und geistig bin ich trotz der widrigen Umstände gesund.

Ich danke meinen Angehörigen für ihre Ermutigung all die Jahre hindurch. Sie wissen, dass Falun Dafa gut ist und dass Praktizierende gute Menschen sind – sie sind freundlich und begehen keine schlechten Taten. Niemand in meiner Familie steht Dafa feindlich gegenüber und niemand hat je versucht, mich vom Praktizieren abzuhalten. Ich möchte hier nun erzählen, wie sie mich unterstützt und ermutigt haben.

Ein aufrechter und verantwortungsbewusster Vater

Mein Vater ist aufrecht, freundlich und ein Mann von Integrität. Er genießt in unserer Großfamilie sowie unter Freunden, Nachbarn und Verwandten einen ausgezeichneten Ruf und hat sich den Respekt und das Vertrauen aller erworben. Viele Jahre lang arbeitete er in einer Regierungsbehörde, stets in einer leitenden Position. Aufgrund der jahrelangen atheistischen Indoktrination durch die KPCh glaubte er nicht an die Existenz Gottes.

Nachdem meine Mutter und ich begonnen hatten, Falun Dafa zu praktizieren, unterstützte er uns sehr. Da meine Mutter nur wenige Schriftzeichen kannte, half mein Vater ihr geduldig dabei, sie zu lernen. Mittlerweile ist sie in der Lage, alle Wörter in den Dafa-Büchern zu lesen. Er brachte ihr jene Schriftzeichen bei, die sie aus den anderen Dafa-Büchern noch nicht kannte. Zudem las er meiner Mutter oft aus den Dafa-Büchern vor und begleitete sie morgens in den Park, damit sie dort die Übungen machen konnte. Abends brachte er sie über die Hauptstraße hinüber, damit sie gemeinsam mit anderen Praktizierenden das Fa lernen konnte.

Bei verschiedenen Gelegenheiten sagte er zu mir: „Falun Dafa ist äußerst wirksam bei der Verbesserung der Gesundheit. Es lehrt einen, einen aufrechten Weg zu gehen – es ist etwas Gutes. Du und deine Mutter solltet es fleißig praktizieren und euch körperlich fit halten. Denkt an nichts anderes als an Gottheiten und Buddhas – auch wenn sie noch niemand zu Gesicht bekommen hat.“ Ich bat ihn mehrmals, gemeinsam mit uns zu praktizieren, doch er lehnte ab. 

Vor über einem Jahrzehnt erkrankte meine Schwägerin plötzlich schwer. Nachdem sie sich einer Operation unterzogen hatte, teilte der Arzt meinem Bruder mit, dass sie nur noch sechs Monate zu leben habe. Die ganze Familie war deswegen tief betrübt. Ich bat sie, die Worte aufzusagen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Sie rezitierte diese Worte, während sie im Krankenhaus lag. Rasch erholte sie sich, die Ärzte sprachen von einem Wunder. Als ich nach Hause zurückkehrte, berichtete ich meinem Vater von ihrem Zustand und bat ihn erneut, mit der Kultivierung zu beginnen. Er erwiderte: „Wenn deine Schwägerin diesmal von ihrer Krankheit genesen sollte, werde ich praktizieren.“

Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus sagte meine Schwägerin immer wieder: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich brachte ihr auch die Übungen bei. Tag für Tag ging es ihr besser. Sie begab sich noch einige Male ins Krankenhaus zur Chemotherapie. Wenige Monate später hatte sie ihre Gesundheit vollständig wiedererlangt. Ein Mensch, dem die Ärzte im Krankenhaus lediglich sechs Monate Lebenszeit prognostiziert hatten, lebt nun schon seit über einem Jahrzehnt – und das bei bester Gesundheit.

Angesichts dieser lebendigen Tatsachen verflogen die hartnäckigen atheistischen Ansichten meines Vaters. Er glaubt nun fest an Falun Dafa. Zu meiner Mutter sagte er: „Gottheiten und Buddhas existieren tatsächlich in dieser Welt!“ Er begann mit der Kultivierung. Dabei erholte er sich von diversen Leiden – darunter Herzerkrankungen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Bronchitis –, die ihn jahrelang geplagt hatten. Dies bestärkte meinen Vater noch mehr in der Überzeugung, wie außergewöhnlich Dafa ist.

In den ersten Jahren der Verfolgung wurde ich wiederholt festgenommen und inhaftiert, da ich mich weigerte, das Praktizieren von Dafa einzustellen. Jedes Mal nahm mein Vater große Mühen auf sich, um unter immensem Druck meine Freilassung zu erwirken. Einmal reiste ich nach Peking, um mich für Falun Dafa einzusetzen; auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurde ich verhaftet, weil ich dort ein Transparent entrollt hatte. Da ich weder meinen Namen noch meine Anschrift preisgab, wurde ich über 40 Tage lang in zwei Pekinger Polizeistationen festgehalten.

Während ich mich in Polizeigewahrsam befand, musste sich mein Vater einer Operation unterziehen. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus war seine Wunde noch nicht vollständig verheilt; zudem litt er unter großer Angst und Ungewissheit, da er nicht wusste, wo genau ich inhaftiert war. Die Einwände meiner Familie in den Wind schlagend, suchte er daraufhin zahlreiche Polizeistationen in meiner Heimatstadt ab. Er kontaktierte auch Leute, die mich kannten, um herauszufinden, wo ich mich befand. Jemand verbreitete Gerüchte, ich sei in Peking zu Tode geprügelt und dort begraben worden. Als mein Vater das hörte, wagte er nicht, es meiner Mutter zu erzählen. Während er in der Küche kochte, vergoss er heimlich Tränen. Meine Mutter sagte zu mir: „Ich habe all die Jahre mit deinem Vater zusammengelebt und ihn nur selten weinen sehen. Seit du verhaftet wurdest, hat dein Vater viele Male geweint.“ Mein Vater ist gewöhnlich ein Mann weniger Worte und tut sich schwer damit, seine Gefühle auszudrücken; doch ist er ein Mensch von starkem Willen. Man kann sich vorstellen, wie viel Schmerz und Druck er durchmachen musste!

Einmal wurde ich verhaftet und im Keller einer Polizeiwache festgehalten. Weil ich mich weigerte zu kooperieren und Mitpraktizierende zu verraten, schlug ein Polizisten, der für seine Brutalität berüchtigt war, mir wiederholt ins Gesicht. Über Nacht schwoll mein Gesicht an, rötete sich, und ich bekam Fieber. Am nächsten Morgen, noch vor Tagesanbruch, eilte mein Vater in den Keller der Polizeiwache. Er sah mein gerötetes, geschwollenes Gesicht schon, bevor er überhaupt in meine Nähe gekommen war. Laut fragte er: „Was ist mit deinem Gesicht passiert?“ Ich antwortete ihm: „Ich wurde von XY geschlagen.“ Er sagte kein Wort und ging fort – mit einem schrecklichen Ausdruck auf dem Gesicht.

Am darauffolgenden Nachmittag bat mich ein anderer Polizeibeamter, der für meinen Fall zuständig war, seinem Kollegen zu verzeihen, der mich geschlagen hatte. Er erklärte, der Leiter habe ihn scharf gerügt und ihm aufgetragen, einen Bericht zu verfassen, in dem er versichern müsse, mich nicht erneut zu schlagen. Zudem entschuldigte er sich in dessen Namen bei mir. Ich erwiderte: „Es verstößt gegen das Gesetz, wenn die Polizei Menschen schlägt; er darf auch keine anderen Falun-Dafa-Praktizierenden schlagen.“

Später erzählte mir meine Mutter: „Nachdem dein Vater die Polizeiwache verlassen hatte, ging er direkt zum Büro für öffentliche Sicherheit und suchte dort den Leiter sowie die für deine Verhaftung verantwortlichen Vorgesetzten auf. Er erklärte ihnen unmissverständlich, dass er die Absicht habe, den Polizeibeamten, der dich geschlagen hatte, zu verklagen. Die Vorgesetzten besänftigten ihn daraufhin und erteilten dem Beamten, der dich geschlagen hatte, eine Rüge.“ Bei späteren Verhaftungen behandelte mich jener Polizeibeamte vergleichsweise höflich.

Meine Mutter gewinnt an Fähigkeiten

Meine Mutter ist ungebildet. Sie ist jedoch gütig und bodenständig. Das halbe leben lang wurde sie von Krankheiten geplagt. Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, profitierten alle Mitglieder meiner Familie davon und wollten es nach und nach ebenfalls lernen. Meine Mutter begann allerdings sofort, es zu lernen. Unter der geduldigen Anleitung meines Vaters war meine Mutter – die zuvor nur sehr wenige Wörter kannte – bald in der Lage, das Zhuan Falun zu lesen. Später konnte sie die Dafa-Bücher fließend lesen. Mittlerweile liest sie mehrere Dafa-Bücher in traditioneller chinesischer Schrift. Selbst ich – damals noch Gymnasiastin – fühlte mich ihr gegenüber unterlegen. Meine Mutter hegt ein tiefgläubiges Herz gegenüber Dafa; deshalb verlieh ihr der Meister Weisheit.

Während meine Mutter beständig das Fa las und die Übungen machte, legte sie den Hut ab, den sie aufgrund schwerer Kopfschmerzen jahrelang aus Angst nicht hatte abnehmen können; sie benötigte fortan auch nicht mehr die Lesebrille, die sie jahrelang getragen hatte, und ihr zuvor kleinliches sowie aufbrausendes Wesen besserte sich erheblich. Sie kultiviert sich nun schon seit fast drei Jahrzehnten. Ihre Medikamente hat sie abgesetzt und nie eine Spritze erhalten. Körperlich und geistig ist sie gesund. Viele haben sie gelobt und gesagt, sie sehe jung aus.

Früher war meine Mutter eine Frau ohne besondere Fähigkeiten. Als sie als junge Frau noch im Dorf lebte, kümmerte sie sich – abgesehen von der Arbeit auf den Feldern – ausschließlich um den Haushalt. Sie besuchte kaum Nachbarn und war kein geselliger Mensch. Seit sie begonnen hat, Dafa zu praktizieren, hat sich nicht nur ihr Gesundheitszustand verbessert; sie ist auch selbstbewusst und tatkräftig geworden. Sie scheut sich nicht mehr, vor vielen Menschen das Wort zu ergreifen. Ihre Ausführungen sind logisch, fundiert und überzeugend – Eigenschaften, die ihr die Bewunderung der gesamten Familie eingebracht haben.

Als ich schwerer Verfolgung ausgesetzt war, spielte meine einst so unscheinbare Mutter eine entscheidende Rolle. Immer wieder nahm sie meine jüngeren Geschwister mit zu den Orten, an denen ich widerrechtlich festgehalten wurde – sei es im Untersuchungsgefängnis, auf der Polizeiwache oder in sogenannten „Umerziehungslagern“ – und forderte mit allem Recht meine Freilassung. Den arroganten Polizisten trat sie furchtlos entgegen und versuchte, durch vernünftige Argumente auf sie einzuwirken.

Einmal untersagte uns ein Polizist die Nahrungsaufnahme und warf sogar die Lebensmittel, die unsere Familien für uns mitgebracht hatten, auf den Boden. Als meine Mutter davon erfuhr, nahm sie meine Schwester mit zur Polizeiwache und begab sich direkt in das Büro des Dienststellenleiters. Dort trafen sie auf den Leiter, seinen Stellvertreter sowie einen Parteifunktionär. Ohne auch nur die geringste Furcht zu zeigen, wandte sich meine Mutter mit ernster Stimme an sie: „Ich bin die Mutter von [Name]. Ich bin hierhergekommen, um Sie über das Fehlverhalten Ihrer Polizisten in Kenntnis zu setzen. Selbst zum Tode verurteilten Straftätern wird das Essen nicht verwehrt. Meine Tochter ist durch das Praktizieren von Falun Dafa von all ihren Krankheiten geheilt worden und tut nur Gutes. Gegen welches Gesetz soll sie also verstoßen haben? In den vergangenen Jahren wurde sie immer wieder verhaftet. Und nun weigern sich Ihre Beamten auch noch, ihr Essen zu geben. Sie versuchen doch ganz offensichtlich, sie verhungern zu lassen! Ich bin kein Mensch, der leichtfertig flucht, doch dieses Vorgehen ist schlichtweg gesetzlos. Wer hat ihnen befohlen, so zu handeln? Werden Sie als Amtsträger diesem Vorfall nachgehen?“

Der Parteifunktionär entgegnete daraufhin hastig: „Das waren nicht unsere festangestellten Mitarbeiter, die so gehandelt haben, sondern lediglich Hilfskräfte. Bitte regen Sie sich nicht auf; ich werde sofort telefonieren und die Anweisung erteilen, dass Ihre Tochter ihr Mittagessen erhalten darf.“ Er griff unverzüglich zum Hörer, rief auf der Polizeiwache an, wo ich festgehalten wurde, und wies die dortigen Beamten zurecht – mit der klaren Ansage, dass sich ein solcher Vorfall keinesfalls wiederholen dürfe. Noch am selben Nachmittag erhielt ich mein Essen. Danach fragte ich meine Mutter: „Mama, du bist doch eigentlich ein schüchterner Mensch. Hattest du denn keine Angst, als du dieses Mal auf der Polizeiwache warst?“ Sie antwortete mit einer gewissen Portion Stolz: „Wir haben doch nichts Böses getan. Wir Praktizierende streben danach, gute Menschen zu sein, und haben uns nichts zuschulden kommen lassen. Wer Praktizierende verhaftet, begeht selbst ein Verbrechen. Wovor sollte ich mich also fürchten?! Eher müssten sie Angst vor uns haben.“

Sie fügte hinzu: „An jenem Tag, als ich die Polizeiwache verließ, spürte ich plötzlich, wie mein Körper riesenhaft emporwuchs – als würde ich den Himmel stützen. Ein solches Gefühl habe ich noch nie zuvor erlebt.“ Ich erwiderte: „Mama, du hast genau das Richtige getan; der Meister hat dich ermutigt!“ Sie antwortete: „Ich bin eigentlich ein ganz unbedeutender Mensch und finde nur schwer tiefgründige Worte. Doch der Meister kümmert sich tatsächlich um mich und hat mir Weisheit verliehen; ich wagte sogar, vor diesen Beamten das Wort zu ergreifen. Ich hatte überhaupt keine Angst. Meine Worte hatten eine große Kraft. Tatsächlich habe ich Fähigkeiten entwickelt! Ich muss mich nun fleißig kultivieren und darf den Meister nicht enttäuschen.“

Mehrfach sprachen Bekannte meine Mutter an und sagten zu ihr: „Seit du Falun Dafa praktizierst, bist du frei von jeglichen Krankheiten. Du machst das wirklich gut – ganz im Gegensatz zu jenen Leuten, die auf den Platz des Himmlischen Friedens rennen, sich dort selbst anzünden und dabei von ‚Vollendung‘ faseln. Die haben doch psychische Probleme; man kann sie einfach nicht verstehen.“ Meine Mutter entgegnete darauf: „Unser Meister hat uns in seinen Büchern gelehrt, dass wir niemandem das Leben nehmen dürfen. Auch Selbstmord ist ein schwerer Fehler. Wer Falun Dafa praktiziert, ist ein guter Mensch. Sie würden niemals Verbrechen begehen. Wenn man tatsächlich durch Selbstverbrennung die Vollendung erlangen könnte, bräuchte man dafür doch nicht extra bis nach Peking zu reisen. Wäre es nicht viel einfacher, sich zu Hause anzuzünden? Das würde ihnen zudem die Reisekosten ersparen.“ Die Leute gaben ihr recht und erkannten, dass ihre Worte der Wahrheit entsprachen.

Mein gütiger und aufrechter Mann

Mein Mann und ich sind nun schon seit 45 Jahren verheiratet. Er ist ein eher introvertierter Mensch, dem es schwerfällt, seine Gedanken in Worte zu fassen – doch er ist ein zutiefst gütiger Mensch. Ich selbst kultiviere mich nun schon seit 30 Jahren. Er hat mich dabei stets stillschweigend unterstützt und sich niemals gegen meinen Glauben gestellt. Als die Verfolgung ihren Höhepunkt erreichte, wurde ich mehrfach festgenommen und inhaftiert. Doch er beklagte sich nie darüber und machte mir auch keine Vorwürfe.

In einem jener Jahre wurde ich gemeinsam mit zwei meiner Schwägerinnen – die ebenfalls Falun Dafa praktizieren – verhaftet. Wir wurden über zwei Monate lang in Haftanstalten und Polizeistationen festgehalten. Der Arbeitgeber meines Mannes handelt mit Autos. Mein Mann ist als Fahrer tätig und muss jeden Tag ausfahren, um Wagen abzuholen; zudem liefert er Autos an Kunden aus. Er stand unter enormem Druck. Dennoch kehrte er jede Woche nach Hause zurück, um am Vormittag seine Mutter zu besuchen – bevor er am Nachmittag uns drei besuchte. Oft brachte er Essen und Dinge des täglichen Bedarfs mit.

Der Polizeibeamte, der für die Weiterleitung von Gegenständen in die Haftanstalt zuständig war, sagte einmal vor vielen Häftlingen zu mir: „Ich arbeite nun schon seit fast 30 Jahren hier. Ich habe noch nie eine so gute Familie wie die Ihre erlebt. Viele kommen her, um ihre Angehörigen zurechtzuweisen; manche schlagen sie sogar oder verlangen die Scheidung. Doch ganz gleich, wie oft Ihre Familie Sie besuchen kam – ich habe ihn nie etwas Schlechtes über Sie sagen hören. Ich spüre, dass er sich wirklich um Sie sorgt und ein guter, gütiger Mann ist. Heutzutage gibt es in unserer Gesellschaft nur noch wenige Menschen wie ihn.“

Als wir auf die Polizeiwache gebracht wurden, ging mein Mann tagsüber seiner Arbeit nach und besuchte uns abends. Durch das Eisentor hindurch fragte er uns laut: „Haben sie euch geschlagen?“ Wenn ich ihm antwortete, dass dies nicht der Fall war, ging er wieder nach Hause.

Im Jahr 2001 wurde ich zu einer Haftstrafe in einem Arbeitslager verurteilt. Innerhalb von weniger als drei Monaten fuhr mein Mann meine Geschwister viermal in das über 800 Kilometer entfernte Arbeitslager, damit sie mich besuchen konnten. Jedes Mal brachte er köstliches Essen mit. Diejenigen, deren Familien nicht zu Besuch kamen, sagten voller Neid: „Deine Familie behandelt dich wirklich gut.“ Da sich mein Gesundheitszustand verschlechterte, forderte das Arbeitslager das Büro für öffentliche Sicherheit in meiner Heimatstadt auf, mich wieder abzuholen. Sie führten mehrere Telefonate, doch niemand erschien. So blieb ihnen keine andere Wahl, als meine Familie zu bitten, mich nach Hause zu holen. Als mein Mann gerade die Formalitäten erledigte, sagte ein Polizeibeamter vor mehreren Zeugen zu ihm: „Diese Frau [womit er mich meinte] hat wirklich Glück. Ihre Familie behandelt sie immer noch so gut, obwohl sie sich in einem solchen Zustand befindet.“

Eines Jahres schickte mein ehemaliger Arbeitgeber jemanden zu mir, um mich dazu zu bewegen, eine Erklärung gegen Falun Dafa zu unterschreiben. Da sie wussten, dass ich die Unterschrift verweigern würde, wandten sie sich stattdessen an meinen Mann. Mein Mann geriet in helle Wut, als er ihre Forderung hörte. Er sagte: „Was ist eine Sekte? Wer ist eine Sekte? Ihr Leute habt wohl nichts Besseres zu tun! Ich werde das nicht unterschreiben!“ Als der Mitarbeiter zurückkehrte und meinen Vorgesetzten Bericht erstattete, sagten diese zu den anderen Angestellten: „Wir können nicht einfach zu der und der nach Hause gehen. Ihr Mann beschützt sie viel zu sehr; er ist sogar regelrecht explodiert. Machen wir uns nicht lächerlich.“ Seither wandte sich mein Arbeitgeber nie wieder an mich oder meinen Mann, wenn es um Angelegenheiten im Zusammenhang mit Falun Dafa ging.

Am Arbeitsplatz meines Mannes gab es jemanden mit üblen Absichten, der zweimal versuchte, ihn zu einer Scheidung von mir zu drängen, und ihm versprach, ihm stattdessen eine jüngere Frau zu vermitteln. Jemand erzählte mir davon. Als ich mich einmal mit meinem Mann unterhielt, fragte ich ihn beiläufig: „Der Sowieso hat dich also aufgefordert, dich von mir scheiden zu lassen?“ „Was dachtest du damals?“

Er sagte: „Ich habe ihn völlig ignoriert. Du hast es ohnehin schon schwer genug. Wenn ich die Scheidung von dir verlangen würde – wären wir dann noch Mann und Frau? Ist das das Verhalten eines anständigen Menschen? Wenn ein Paar in Schwierigkeiten gerät, muss es die Last gemeinsam tragen und darf sich nicht vor der Verantwortung drücken. Mach dir keine Sorgen; ich werde nichts tun, was gegen mein Gewissen verstößt. Es sei denn natürlich, du selbst wünschst die Scheidung und möchtest auf keinen Fall mehr mit mir zusammenleben.“

Ich fragte ihn: „Du hast all die Jahre an meiner Seite so viel Entbehrung erdulden müssen. Empfindest du denn keinen Hass oder Groll gegen mich?“ Er antwortete: „Ich habe dich nie gehasst und dir auch nie Vorwürfe gemacht. Ich bin kein Mann der großen Worte, doch tief in meinem Herzen weiß ich ganz genau: Menschen, die Falun Dafa praktizieren, haben nichts Unrechtes getan und gegen kein Gesetz verstoßen. Du stehst lediglich zu deinem Glauben und stellst weder für das Land noch für unsere Familie eine Gefahr dar. Vielmehr haben diese Machthaber das Gesetz gebrochen, indem sie die guten Menschen unterdrücken. Was ist deren Handeln schon wert?“

Ich lebe nun schon seit so vielen Jahren mit meinem Mann zusammen. Doch dies war das erste Mal, dass ich solch berührende Worte aus seinem Mund hörte. Ich weiß, dass diese Worte von Herzen kamen; denn er ist ein Mensch, der lieber Taten sprechen lässt, anstatt nur darüber zu reden. Er versucht niemals, anderen bloß nach dem Mund zu reden. Ich war so tief bewegt, dass ich in Tränen ausbrach. Ich wusste nicht, was ich ihm darauf erwidern sollte. Ich konnte ihm nur von Herzen aufrichtig danken – und mir vornehmen, mich von nun an noch liebevoller um ihn zu kümmern und ihn gut zu behandeln.

Meine lieben jüngeren Geschwister

Viele Jahre sind vergangen, und ich werde immer an meine jüngeren Geschwister denken. Ich werde ihre Fürsorge und ihre Hilfe nicht vergessen – besonders in jener Zeit, als ich körperlich und seelisch litt und mich in schwierigen Umständen befand. Als meine Schwester noch berufstätig war, arbeitete sie in einer Finanzabteilung. Ihr Arbeitgeber stand in jenen Jahren vergleichsweise gut da, und die Angestellten erhielten anständige Gehälter. Ich hingegen wurde in Arbeitslager geschickt und aus meiner Anstellung im öffentlichen Dienst entlassen, weil ich mich weigerte, meinem Glauben abzuschwören.

Dem Arbeitgeber meines Mannes ging es zu jener Zeit wirtschaftlich schlecht; er zahlte seinen Angestellten über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg keine Gehälter aus. Mein Sohn studierte damals an der Universität. Meine Schwester unterstützte meine Familie in dieser Phase finanziell in großem Umfang. Sie bestritt den Großteil der Kosten für meine Verpflegung und Kleidung sowie für das Studium und die grundlegenden Lebenshaltungskosten meines Sohnes. Auch meine Eltern und meine Brüder halfen uns, wodurch es meinem Sohn ermöglicht wurde, sein Hochschulstudium erfolgreich abzuschließen und eine Arbeitsstelle mit stabilem Einkommen zu finden. Dies bewahrte unser Familienleben vor einem drastischen Umbruch. Ich bin zutiefst gerührt und habe das Gefühl, meiner Schwester unendlich viel zu verdanken. Ich versprach ihr, mich bei ihr zu revanchieren, sobald sich meine eigene Situation in der Zukunft wieder bessern würde. Nun löse ich dieses Versprechen ein.

Als ich mehrfach verhaftet wurde, scheuten meine Schwester und meine Mutter keine Mühen und wandten sich an alle erdenklichen Stellen, um meine Freilassung zu erwirken. Einmal – wenige Tage, nachdem ich in eine sogenannte Gehirnwäsche-Einrichtung verschleppt worden war – verhafteten die Behörden auch meine Schwester. Ein ehemaliger Mitpraktizierender, der seinen Glauben inzwischen aufgegeben hatte, erklärte ihr: „Wir haben dich aus einem ganz bestimmten Grund verhaftet.“ Sie versuchten nämlich, meiner Schwester sogenannte „Beweise“ gegen mich zu entlocken, um mich auf dieser Grundlage noch weiter verfolgen zu können. Doch meine Schwester weigerte sich standhaft, mit ihnen zu kooperieren, und so scheiterte ihr perfider Plan. Auch mein Bruder besuchte mich mehrfach gemeinsam mit meiner Familie, während ich widerrechtlich in Haft gehalten wurde, und setzte sich aktiv für meine Freilassung ein. Nicht zu vergessen ist auch meine Schwägerin; ihr aufrichtiges und rechtschaffenes Verhalten hat mich tief berührt.

Nach meiner Verhaftung trat ich in den Hungerstreik. Wenige Tage später verlor ich das Bewusstsein und musste zur notärztlichen Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Mitpraktizierende, die mich begleiteten, nutzten die Gelegenheit, um meine Familie zu benachrichtigen. Die gesamte Familie eilte daraufhin unverzüglich ins Krankenhaus. Als sie mich dort bewusstlos im Bett liegen sahen, wurden sie von tiefer Trauer und grenzenloser Empörung überwältigt. Sie stellten die anwesenden Polizeibeamten zur Rede. Die Beamten waren angesichts der Vorwürfe völlig sprachlos.

Nachdem ich einen ganzen Tag lang im Krankenhaus gelegen hatte, kam ich wieder zu Bewusstsein. Zahlreiche Polizeibeamte waren abgestellt worden, um mich im Schichtdienst vor dem Krankenzimmer rund um die Uhr zu überwachen. Meine Schwägerin wollte mich aus dem Zimmer im zweiten Stock holen und zu einem Verwandten im Dorf bringen. Sie erzählte einem Familienmitglied, der ebenfalls Praktizierender ist, von ihrem Plan. Es war jedoch zu riskant, mich unter der strengen Überwachung durch die Polizei wegzubringen. Um die Sicherheit meiner Schwägerin und meine eigene zu gewährleisten, erklärte dieser Familienangehörige ihr, was auf dem Spiel stand. Sie nahm den Rat des Praktizierenden an und gab den Plan auf, mich wegzuholen.

Ein anderes Mal – nach meiner Verhaftung – ging meine Schwägerin mehrmals zur Abteilung für Staatssicherheit, um meine Freilassung zu erwirken. Ein Polizeibeamter, den sie kannte, fragte sie: „Warum machen Sie sich so viel Mühe, um diese Person freizubekommen? In welcher Beziehung stehen Sie zu ihr?“

Sie antwortete: „Sie ist meine Schwägerin.“ Der Polizeibeamte entgegnete: „Es ist doch nur eine Schwägerin – nicht Ihre eigene Schwester. Ist sie all diese Mühe wirklich wert?“

Meine Schwägerin erwiderte: „Um die Wahrheit zu sagen: Diese Schwägerin behandelt mich besser als meine leibliche Schwester. Sie ist wirklich gut zu uns Geschwistern; sie kümmert sich um uns und hilft uns. Sie hat in der Familie wahrhaftig die Rolle einer großen Schwester übernommen. Wir alle respektieren sie und vertrauen ihr. Wer sie kennt, sagt, sie sei ein guter Mensch. Sie haben einen so guten Menschen verhaftet und weigern sich, sie freizulassen – das wirft kein gutes Licht auf Sie. Wir bitten Sie eindringlich, diese Frau rasch freizugeben.“ Einige Tage später durfte ich nach Hause zurückkehren.

Dafa segnet gütige Menschen

Meine Familienangehörigen glauben an Falun Dafa. Sie bewahren aufrichtige Gedanken und stehen stets an meiner Seite, wenn es darum geht, der Verfolgung durch die KPCh Widerstand zu leisten. Die gesamte Familie hat die wahren Hintergründe verstanden und ist aus der KPCh ausgetreten. Zudem beteiligten sie sich aktiv an den Anzeigen gegen Jiang. Infolgedessen empfingen sie den Segen von Dafa. Alle vier Generationen erfreuen sich bester Gesundheit, und unsere familiären Beziehungen sind harmonisch.

Meine Geschwister und ich haben gemeinsam mit unseren Familien erfolgreich unsere Pensionierung beantragt. Wir verfügen über ein stabiles Einkommen, und unsere Grundbedürfnisse sind abgesichert. In den letzten Jahren hat sich zudem jede unserer Familien eine neue Wohnung mit über 100 Quadratmetern Wohnfläche angeschafft. Wir besitzen Autos und Immobilien und verfügen über eine gesicherte Einkommensquelle. Unser Leben ist sorgenfrei, ruhig und sicher. Wir wissen, dass dies alles Segnungen des Dafa sind.

Vor einigen Jahren erkrankten mein Bruder, meine Schwägerin und mein Schwager plötzlich schwer. Ein Wunder geschah: Als ihr Leben in Gefahr schwebte, entgingen sie dem Tod. Im Haus meines Bruders versagte das Gasventil. Genau in dem Moment, als es kurz vor der Explosion stand, rezitierten wir: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Der Gasaustritt hörte schlagartig auf, und so wurde eine unvorstellbare Katastrophe verhindert.

Dafa bewahrt meine fast 90-jährige Mutter vor mehreren Stürzen

Eines Jahres fuhr mein Mann mit dem Auto los und nahm dabei meine Geschwister sowie eine weitere dreiköpfige Familie mit, um mich im Arbeitslager zu besuchen. Während der Fahrt bog plötzlich ein großer, voll beladener LKW ab. Kurz bevor die beiden Fahrzeuge zusammenstießen, spürte mein Mann eine Kraft, die ihm half, das Lenkrad um 180 Grad zu drehen. So konnten sie einer potenziell tödlichen Katastrophe entgehen und erreichten sicher ihr Ziel.

Später erzählte mir meine Schwester von dem Vorfall. Ich war so gerührt, dass ich weinte. Ich weiß, dass der Meister sich um meine Familie gekümmert hat. Diesmal hat er eine lebensbedrohliche Notlage für mehrere meiner Familienmitglieder abgewendet. Meine Verwandten, die dies selbst miterlebt haben, glauben seitdem noch mehr an den Meister und Falun Dafa und haben noch mehr Respekt davor.