(Minghui.org) Eine 79-jährige pensionierte Lehrerin aus der Stadt Huanggang in der Provinz Hubei wurde am 20. April 2026 zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil sie Falun Dafa praktiziert.
Liu Juhua wurde am 25. August 2025 verhaftet und am darauffolgenden Tag in strafrechtliche Untersuchungshaft genommen. Ihre Festnahme wurde am 9. September genehmigt, und zu einem unbekannten Zeitpunkt erhob die Staatsanwaltschaft der Stadt Wuxue Anklage gegen sie. Die Stadt Wuxue untersteht der Gerichtsbarkeit von Huanggang.
Das Gericht der Stadt Wuxue verhandelte den Fall am 10. Februar 2026 und sprach Liu am 20. April schuldig. Zuvor hatte sie bereits drei Haftstrafen in Arbeitslagern sowie eine Gefängnisstrafe – insgesamt neun Jahre – wegen des Praktizierens von Falun Dafa verbüßt. Im Rahmen ihrer jüngsten Verurteilung führte der Staatsanwalt ihre zweite Haftstrafe im Arbeitslager sowie ihre frühere Gefängnisstrafe als Beweismittel gegen sie an und bezeichnete sie als „Wiederholungstäterin“.
Frühere Verfolgung
Frau Liu war früher Leiterin der Lehr- und Forschungsabteilung der Chibi Education Group im Bezirk Huangzhou. Sie veröffentlichte Dutzende wissenschaftlicher Fachartikel und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Bei ihrer Tochter wurde ein angeborener Herzfehler sowie eine teilweise ausgerenkte Kniescheibe diagnostiziert, was zu einer Atrophie der Beinmuskulatur führte. Während sie nach Übungen suchte, um die Gesundheit ihrer Tochter zu verbessern, stieß sie im März 1997 auf Falun Dafa. Als sie die rasche Genesung ihrer Tochter nach dem Erlernen von Falun Dafa miterlebte, stellte sie überrascht fest, dass ihre eigenen Rückenprobleme und ihr Gebärmutterkrebs innerhalb weniger Monate verschwunden waren.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1999 die Verfolgung von Falun Dafa angeordnet hatte, wurde Liu mindestens siebenmal verhaftet. Sie wurde zweimal zu einer Haftstrafe von jeweils anderthalb Jahren sowie einmal zu zwei Jahren Haftstrafe in einem Arbeitslager verurteilt. Zudem wurde sie einmal zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und inhaftiert. Während ihrer Haftzeiten im Zwangsarbeitslager Shayang, im Zwangsarbeitslager Baimalong und im Frauengefängnis der Provinz Hubei wurde sie brutaler Folter ausgesetzt. Sie brach zweimal seelisch zusammen und wäre beinahe gestorben.
Neben der Inhaftierung war Liu auch finanzieller Verfolgung ausgesetzt, indem ihre Rentenzahlungen ausgesetzt wurden. Sie stand unter dauerhafter Überwachung und wurde an wichtigen Feiertagen oder während politischer Großereignisse schikaniert. Ihre Tochter wurde von der Schulleitung gezwungen, ihr Studium im dritten Studienjahr abzubrechen. Lius Mutter war derart traumatisiert, dass sie die Nahrungsaufnahme verweigerte und im Jahr 2013 verstarb.
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