(Minghui.org) Praktizierende weltweit veranstalteten Kundgebungen, um an den Appell vom 25. April zu erinnern. Auch in Japan protestierten sie friedlich vor chinesischen Konsulaten und Botschaften und forderten ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).
Am 25. April 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende aus der Region Kumamoto und aus Nagasaki Kundgebungen vor den chinesischen Konsulaten in Fukuoka und Nagasaki, um des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April zu gedenken. Sie riefen die Öffentlichkeit dazu auf, den schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen Beachtung zu schenken, denen Falun-Dafa-Praktizierende in China ausgesetzt sind, und forderten ein Ende dieser Verfolgung. Die Veranstaltung erregte die Aufmerksamkeit vieler Passanten; diese blieben stehen und sprachen mit den Praktizierenden.
Im Rahmen der Veranstaltungen trugen die Praktizierenden Erklärungen in japanischer und chinesischer Sprache vor und klärten die Öffentlichkeit über die Verfolgung auf. Gleichzeitig appellierten sie an die internationale Gemeinschaft, dabei mitzuwirken, die gewaltsame Unterdrückung von Falun Dafa und seinen Praktizierenden durch die KPCh zu beenden.


Praktizierende protestieren am 25. April 2026 friedlich vor den chinesischen Konsulaten in Fukuoka und Nagasaki
Vor siebenundzwanzig Jahren, am 25. April 1999, versammelten sich in Peking mehr als 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende nahe dem Nationalen Beschwerdebüro des Staatsrates, unweit von Zhongnanhai. Ihr Anliegen war die Freilassung von 45 Praktizierenden, die zuvor in Tianjin festgenommen worden waren. Ohne Transparente und ohne Parolen verharrten sie still und warteten auf eine Antwort der Regierung. Die Zusammenkunft verlief geordnet, besonnen und friedlich. Medien würdigten sie später als „die umfangreichste, vernünftigste und friedlichste Petition in der Geschichte des chinesischen Petitionswesens“ – ein Ereignis, das weltweit Beachtung fand.
Viele empfanden den Appell als einen Ausdruck der Rechtschaffenheit. Doch auch nach 27 Jahren dauert die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh unvermindert an. Zahlreiche Praktizierende sind in China widerrechtlich inhaftiert und schweben in Lebensgefahr.
Ein Augenzeugenbericht
Am Ende der Erklärung, die während der Veranstaltungen verlesen wurde, hieß es: „Wir rufen zudem Menschen aus allen Gesellschaftsschichten – einschließlich der Machthaber in China, verschiedener Organisationen und der internationalen Gemeinschaft – dazu auf, angesichts dieser beispiellosen menschlichen Katastrophe die richtige Entscheidung zu treffen: die KPCh aufzulösen und die Verfolgung zu beenden. Denn damit legen Sie den Grundstein für eine wunderbare Zukunft, für sich selbst, Ihre Familie und Ihr Land.“
Frau You war gerade sechs Monate alt, als ihre Eltern sie zu Veranstaltungen mitnahmen, die dazu dienten, die Verfolgung öffentlich zu machen. In den seither vergangenen 20 Jahren hat sie sich immer wieder an solchen Veranstaltungen beteiligt, um die Menschen über die Verfolgung aufzuklären – so auch bei Kundgebungen vor dem chinesischen Konsulat.
Sie sagte: „Ich bin umgeben von Dafa aufgewachsen. Ich habe stets den barmherzigen Schutz des Meisters gespürt und bin erfüllt von Dankbarkeit. Ich werde mich fleißig kultivieren. Zudem hoffe ich, noch mehr Menschen dabei zu helfen zu erkennen, wie wunderbar Falun Dafa ist, und die nunmehr 27-jährige Verfolgung durch die KPCh aufzudecken und so zu ihrer Beendigung beizutragen.“
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