(Minghui.org) Als sich Falun Dafa in China stark verbreitete, habe ich begonnen zu praktizieren. Jetzt bin ich 64 Jahre alt. Ich hatte das große Glück, diese einmalige Gelegenheit zu erhalten, Schülerin des Meisters zu werden. Es gibt unzählige Geschichten über die Wunder von Falun Dafa. Heute möchte ich euch eine davon erzählen.

Meine Familie lebt in einem kleinen Dorf in der Provinz Heilongjiang. Unseren Lebensunterhalt verdienen wir mit Landwirtschaft. Wir haben zwei Söhne. Der Ältere, Xiaolei, wird dieses Jahr 42 Jahre alt. Seit seiner Kindheit ist er aufgrund von Rachitis behindert und daher nur 1,40 Meter groß. Außerdem wurde er mit hochgradiger Schwerhörigkeit geboren und seine vergrößerte Milz und Leber führten zu einem aufgedunsenen Bauch.

Xiaolei ist von Natur aus gutherzig und war ein sehr gehorsames und vernünftiges Kind. Wegen seiner Schwerhörigkeit besuchte er die Schule nur bis zur zweiten Klasse. Danach blieb er bei mir zu Hause, um auf dem Feld zu arbeiten und die Hausarbeit zu erledigen. Er ist intelligent und tüchtig und hilft mir sogar beim Wäschewaschen und Kochen.

Eines Tages im April 2024 arbeiteten Xiaolei und ich auf dem Feld, als er plötzlich Atemnot bekam. Er konnte die 50 bis 60 Meter nach Hause nicht einmal mehr gehen und bedeutete mir, dass er völlig erschöpft sei. Ich merkte, dass etwas nicht stimmte, und brachte ihn deshalb ins Krankenhaus in der Stadt. Der Arzt diagnostizierte ein Lungenemphysem, eine unheilbare Lungenerkrankung. Er wurde über einen Tropf ernährt, doch es ging ihm nicht besser.

Danach brachte ich ihn in das Universitätsklinikum der Medizinischen Universität Harbin, um eine Behandlung zu erhalten, die seine Symptome zumindest lindern würde. Nach über zehn Tagen im Krankenhaus wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert. Da ich die Diagnose nicht akzeptieren wollte, brachte ich ihn für eine Zweitmeinung in ein großes Krankenhaus in Changchun. Die Ärzte dort bestätigten jedoch, dass er Leukämie hatte. In Changchun konnte er nicht stationär aufgenommen werden, da kein Bett mehr frei war. Daher kehrten wir ins Zweite Universitätsklinikum der Medizinischen Universität Harbin zurück. Nach einiger Zeit schickte uns der Arzt nach Hause, da er der Meinung war, dass eine weitere Behandlung keinen Sinn mehr ergab.

Zuhause angekommen, wurde mir klar: „So eine schwere Krankheit kann man nicht zu Hause behandeln. Da mein Sohn aus dem Zweiten Universitätsklinikum entlassen worden war, brachte ich ihn ins Vierte Universitätsklinikum. Dort war er über zehn Tage, doch dann rieten uns die Ärzte, die Behandlung abzubrechen. Sie sagten zu mir: „Die Behandlung ist zu teuer, die Krankheit ist unheilbar, Sie sollten mit ihm nach Hause gehen. Eine weitere Behandlung ist reine Zeitverschwendung.“

Alle Verwandten, die von Xiaoleis Leukämie hörten, rieten uns, die Behandlung abzubrechen. Sie wussten, dass wir sie uns nicht leisten konnten und dass es sinnlos wäre, eine oder sogar zwei Millionen Yuan (etwa 127.000–250.000 Euro) auszugeben, da die Krankheit unheilbar war. Es gab kein spezifisches Medikament für diese Krankheit. Es konnte höchstens eine kurzfristige Erleichterung erwirkt werden.

Zu diesem Zeitpunkt war Xiaoleis Hämoglobinwert extrem niedrig. Viele Menschen glauben, dass die Ärzte alle Krankheiten der Menschen heilen können. Doch wir mussten hilflos zusehen, dass ihn kein Krankenhaus aufnehmen wollte. Uns blieb nichts anderes übrig, als nach Hause zu fahren und das Unvermeidliche abzuwarten.

Auf dem Heimweg kauften wir drei Packungen blutbildende Präparate. Jede Tablette kostete 500 Yuan (etwa 63 Euro). Nachdem die drei Packungen aufgebraucht waren, wurde mir klar, dass es sinnlos war, sie ihm weiter zu geben, und so hörte ich damit auf. Mein zweiter Sohn in Peking erfuhr davon und wollte nicht, dass wir die Medikamente absetzten, deshalb kaufte er eine weitere Packung.

Dann setzte ich mich zu Xiaolei und sagte zu ihm: „Diese Medikamente nützen nichts. Es gibt kein spezifisches Medikament für deine Krankheit. Warum praktizierst du nicht mit mir zusammen Falun Dafa? Nur Meister Li kann dich jetzt noch retten. Das ist der einzige Weg, der dir bleibt.“ Er war einverstanden.

Durch seinen niedrigen Hämoglobinwert war er damals sehr schwach. Seine Hände und Füße waren blass, sein Gesicht totenblass und er war furchtbar abgemagert. Seit unser Sohn krank geworden war, weinte mein Mann ununterbrochen. Immer wenn er Xiaolei beim Fa-Lernen und beim Praktizieren der Übungen sah, besonders wenn er bei der zweiten Übung Mühe hatte zu stehen, schimpfte er mit mir. Dann verbot er unserem Sohn, weiter zu üben. Ich ließ mich nicht beirren, selbst als er mich beschimpfte, und übte weiter mit meinem Sohn.

Inzwischen wusste das ganze Dorf, dass Xiaolei Leukämie hatte. Nach unserer Rückkehr begann ich, ihn im Falun Dafa anzuleiten. Einige bemerkten: „Er hat fast kein Blut mehr, ist völlig kraftlos und sein Gesicht ist kreidebleich. Trotzdem lässt du ihn die Arme hochhalten und die Übungen machen!“ Alle verspotteten mich und warfen mir vor, ihn unnötig zu quälen.

Was auch immer die anderen sagten, ich blieb unerschütterlich. Als Falun-Dafa-Schülerin hatte ich das absolute Vertrauen, dass der Meister über uns wachte. Ich bewahrte einfach meine innere Ruhe und leitete Xiaolei weiterhin täglich beim Fa-Lernen und beim Praktizieren der Übungen an.

Nach kurzer Zeit des Praktizierens bekam er Durchfall und blutigen Stuhl. Trotzdem übte er weiter. Danach verbesserte sich sein Gesundheitszustand rasch. Zuvor waren seine Milz, Leber und sein Bauch vergrößert gewesen. Nach dem Üben ging dieses Symptom zurück und Milz und Leber normalisierten sich. Da Xiaolei mit aufrichtiger Hingabe praktizierte, war seine Genesung außergewöhnlich schnell. Xiaolei, dem die Ärzte im Krankenhaus den Tod prophezeit hatten, erholte sich auf wundersame Weise.

Die Dorfbewohner, die anfangs skeptisch und spöttisch gewesen waren, lobten ihn nun: „Wow! Er hatte Leukämie, aber Falun Dafa hat ihn geheilt! Falun Dafa ist wahrlich ein Wunder!“ 

Xiaolei war unglaublich fleißig in seiner Kultivierung und machte die Übungen zweimal täglich. Morgens weckte er mich für unsere Morgenübungen und später am Tag übte er ein weiteres Mal mit mir.

Als unsere Verwandten hörten, dass unser Sohn genesen war, konnten sie es kaum glauben und wollten ihn unbedingt selbst sehen. Über Neujahr nahm ich ihn mit zu unseren Familienangehörigen in der Stadt. Obwohl die Ärzte ihn für unheilbar aufgegeben hatten, hatte er sich auf wundersame Weise erholt. Falun Dafa ist wirklich außergewöhnlich!

Nachdem sich Xiaoleis Gesundheitszustand gebessert hatte, wandelte sich die Skepsis der Dorfbewohner, die ihn anfangs sogar verspottet hatten, in Bewunderung. Eine seiner Tanten, eine Ärztin, untersuchte seine Augen, um festzustellen, ob er noch an Blutarmut litt. Erstaunt rief sie aus: „Er ist wirklich geheilt!“ Auch eine Cousine, die ebenfalls als Ärztin in Harbin arbeitet, untersuchte seine Augen und bestätigte: „Er ist wirklich gesund.“ Unsere Verwandten staunten: „Das ist wahrlich ein Wunder! Falun Dafa ist wunderbar!“

Xiaolei war dem Tode nahe gewesen, dann hatte das Praktizieren von Falun Dafa ein Wunder bewirkt und ihm ein neues Leben geschenkt. So wurden meine Familienangehörigen, meine Freunde und das ganze Dorf Zeugen des Wunders und der Großartigkeit von Falun Dafa.

Heute praktizieren Xiaolei und ich mit Freude Falun Dafa und führen ein friedvolles Leben. Der barmherzige Meister hat uns dies geschenkt. Wir sind dem verehrten Meister zutiefst dankbar für seine barmherzige Errettung.