(Minghui.org) Am 25. April 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, eine Kundgebung anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April 1999.
Die Veranstaltung der Praktizierenden fand auf der belebtesten Straße der Stadt, dem Chreschtschatyk, gegenüber dem Gebäude der Stadtverwaltung statt. Sie führten die Falun-Dafa-Übungen vor und zeigten Porträts von Praktizierenden, die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) getötet worden waren.
Passanten nahmen Informationsblätter über Falun Dafa und die Verfolgung entgegen. Viele unterhielten sich mit den Praktizierenden, um mehr über Falun Dafa und die Veranstaltung selbst zu erfahren.





Aktivitäten der Praktizierenden am 25. April 2026 in Kiew zum Gedenken an den Appell in Peking
Die Ruhe vor dem Sturm
Der Appell vom 25. April fand statt, nachdem 45 Praktizierende in Tianjin willkürlich verhaftet und zuvor von der Bereitschaftspolizei geschlagen worden waren. Als andere Praktizierende bei den Behörden vorstellig wurden, um ihre Freilassung zu fordern, wiesen die Beamten in Tianjin sie an, sich für ihren Appell nach Peking zu begeben. Daraufhin versammelten sich mehr als 10.000 Praktizierende aus eigenem Antrieb vor dem Nationalen Petitionsamt. Sie taten dies in der Hoffnung auf die Freilassung ihrer Mitpraktizierenden sowie auf eine staatliche Zusicherung, dass sie künftig sicher praktizieren dürften.
Während der damalige Premierminister Zhu Rongji den Forderungen der Praktizierenden zustimmte, setzte der damalige Generalsekretär der KPCh, Jiang Zemin, drei Monate später dessen Entscheidung außer Kraft. Er leitete eine Verfolgung ein, die bis heute andauert.
Jedes Jahr veranstalten Falun-Dafa-Praktizierende weltweit am 25. April Gedenkveranstaltungen. Sie erinnern damit an diesen Moment der Ruhe vor dem Beginn der brutalen Verfolgung und würdigen zugleich den besonnenen und friedlichen Geist ihrer Mitpraktizierenden, die selbst angesichts ungerechter Behandlung ruhig und geordnet geblieben waren.
Ukrainische Praktizierende hofft, dass mehr Menschen von der Verfolgung erfahren
Zoryana erklärte, warum sie an der Veranstaltung in Kiew teilnahm: „Es ist mir wichtig, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, weil ich meine Dankbarkeit für Falun Dafa zum Ausdruck bringen und den Menschen von Falun Dafa, seiner positiven Wirkung und den Prinzipien erzählen möchte. Zudem möchte ich auf die Verfolgung von Praktizierenden in China aufmerksam machen und den Menschen helfen, die Situation zu verstehen.“
Zoryana praktiziert seit 12 Jahren Falun Dafa. Sie erzählt, dass sich ihre Gesundheit verbessert habe und sie ruhiger, ausgeglichener und rücksichtsvoller geworden sei: „Früher habe ich mir wegen allem Sorgen gemacht, doch heute gehe ich alles einfacher und gelassener an. Die Praxis hat mir geholfen, mich selbst und das Leben als Ganzes tiefer zu verstehen. Falun Dafa ist mir eine Stütze und gibt mir in schwierigen Momenten Antworten auf meine Fragen.“
Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wichtig
Eine Frau aus Odessa, die das Wochenende in Kiew verbrachte, beobachtete, wie Praktizierende die Übungen ausführten. Als sie äußerte, dass sie daran interessiert sei, die Falun-Dafa-Übungen zu lernen, erfuhr sie, dass es auch in Odessa an der Schwarzmeerküste eine Gruppe von Praktizierenden gebe. Man gab ihr sogar eine Kontaktnummer. Sie war hocherfreut und sagte, sie sei sehr begierig darauf, Falun Dafa selbst auszuprobieren.
Die Praktizierenden schenkten ihr einen Lotus-Anhänger, auf dem die Worte „Falun Dafa ist gut“ sowie „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ eingeprägt waren. Sie stimmte zu, dass diese Prinzipien jedem Menschen zutiefst am Herzen lägen. Doch leider hätten die Menschen diese oft vergessen und müssten daher immer wieder daran erinnert werden. „Diese Prinzipien sind sehr wichtig, besonders in diesen schwierigen Zeiten. Vielen Dank, dass Sie die Menschen auf sie aufmerksam machen und mich mit Falun Dafa bekannt gemacht haben!“
Mann aus Kanada unterschreibt die Petition
Ein älterer Mann aus Vancouver machte ein Foto von Praktizierenden, die die Übungen ausführten. Er sagte, er kenne Falun Dafa und sehe die Praktizierenden oft friedlich vor der chinesischen Botschaft in Vancouver meditieren. Er hatte bereits zuvor von der Verfolgung in China gehört und war überrascht, dass diese schon seit so vielen Jahren andauert. Er unterzeichnete die Petition der Praktizierenden, die die Menschenrechtsverletzungen der KPCh verurteilt.
Einheimischer spricht immer mit Praktizierenden
Dieser Ort dient seit 15 Jahren an sieben Tagen in der Woche als regelmäßiger Übungsort, weshalb viele Passanten die Praktizierenden bereits kennen. Ein älterer Mann bleibt jedes Mal stehen, um sich mit ihnen zu unterhalten, wenn er vorbeigeht. Auch am Tag der Veranstaltung sprach er mit ihnen.
Er war überrascht von der Feierlichkeit der Veranstaltung, da mehr Praktizierende als üblich anwesend waren und alle gelbe Jacken trugen. Als ihm die Bedeutung des Jahrestages vom 25. April erläutert wurde, brachte er seine Unterstützung zum Ausdruck und sagte, er hoffe, dass die Verfolgung in China bald ein Ende finde.
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