(Minghui.org) Ich bin eine Dafa-Jüngerin asiatischer Herkunft und lebe jetzt in Kanada. Schon bevor ich mich im Falun Dafa kultivierte, hatte ich den Chinesen gegenüber immer ein besonderes und herzliches Gefühl. Durch das Lernen des Fa verstand ich, dass die Chinesen eine besondere Bestimmung haben und dass ihre Errettung dazu beitragen wird, dass noch mehr Menschen errettet werden. Ich habe in mehreren Ländern studiert und gearbeitet. Im tiefsten Inneren wusste ich, dass dies meine Gelegenheit und meine Verantwortung war, noch mehr Menschen die wahren Umstände zu erklären. Deshalb habe ich mich immer bemüht, jede Gelegenheit bestmöglich zu nutzen, mit noch mehr Chinesen zu sprechen. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen mitteilen, wie ich Chinesen die wahren Umstände erklärte.
In Paris vom Meister beschützt
Der erste Chinese, dem ich half, die drei Austritte zu vollziehen, war ein Kommilitone von mir. Damals lebte ich in Paris und praktizierte Falun Dafa erst seit etwa einem halben Jahr. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister um Hilfe. Anfangs versuchte dieser Freund noch, dem Thema auszuweichen. Schließlich gelang es mir jedoch, ihm ein Video über den 270 Millionen alten mysteriösen Stein mit den verborgenen Schriftzeichen „Die Kommunistische Partei Chinas bricht zusammen“ zu zeigen. Am Ende war er bereit, aus der Partei auszutreten.
Später hatte ich jedoch weniger Gelegenheiten, mit Chinesen in Kontakt zu kommen, obwohl Paris die Stadt mit den meisten Chinesen in Europa ist. Ich war auch schon an einem Ort in Chinatown, wo die lokalen Praktizierenden die wahren Umstände erklärten. Später entdeckte ich im Zentrum von Paris einen Ort, an dem viele Chinesen vorbeikamen, darunter viele junge Leute wie ich. Obwohl ich gehört hatte, dass Mitpraktizierende dort schon angegriffen worden waren, wusste ich, dass dies Lebewesen waren, die ich erretten musste. Mitpraktizierende in Festlandchina werden schwer verfolgt und bringen trotzdem die wahren Begebenheiten an alle möglichen Orte. Ich lebe in einer freien Gesellschaft – wie könnte ich da aus ein wenig persönlicher Angst heraus darauf verzichten, Menschen zu erretten? So entschloss ich mich, die örtliche Polizei zu kontaktieren, um dort einen Ort einzurichten, an dem ich die wahren Umstände erklären konnte.
Beim ersten Mal war ich allein in diesem Viertel. Ich hängte überall Schautafeln mit Informationen über Falun Dafa auf. Anfangs sahen mich die vorbeigehenden Chinesen mit seltsamen Blicken an. Ich war ein wenig nervös.
Zum Glück traf ich auf aufgeschlossene westliche Passanten treffen, die unsere Anti-Verfolgungsaktivitäten sehr unterstützten. Wir führten sehr angenehme Gespräche. Als die Chinesen sahen, dass auch Einheimische Falun Gong unterstützten, verschwanden diese verächtlichen und wütenden Blicke.
Allmählich gewann ich Zuversicht und konnte dort standhaft die Übungen praktizieren und Informationsmaterialien verteilen. Wenn ich allein war, setzte ich mich mit geschlossenen Augen hin und meditierte. Ich fühlte mich dabei sehr ruhig und gefestigt und hatte überhaupt keine Angst. Viele vorbeikommenden Chinesen sahen sich die Schautafeln mit den Informationen über Falun Dafa an und machten Fotos von der Tafel über die „inszenierte Selbstverbrennung“. Manche Chinesen kamen sogar von sich aus näher und nahmen Informationsmaterialien mit.
Dieses Viertel liegt in der Nähe der Botschaft der KP Chinas, und dort ist die Atmosphäre agressiv geladen. Aus den Fa -Grundsätzen verstand ich, dass ich es noch besser machen musste, um die Menschen in diesem Gebiet zu erretten.
Beim dritten Mal kam wieder eine Gruppe Chinesen und behauptete, wir dürften dort nicht sein, weil dieser Bereich zur chinesischen Botschaft gehöre. Ich sagte ihnen mit ernster Miene, dass ich die Erlaubnis der französischen Polizei erhalten hätte und den Chinesen die wahren Umstände erklären wolle. Sie zogen sich zurück, blieben aber in der Nähe stehen und versuchten weiter, uns daran zu hindern, mit ihren Landsleuten über Falun Dafa zu sprechen.
Genau in diesem Moment tauchte ein Polizeiwagen auf. Eigentlich waren die Beamten wegen einer Schlägerei in diesem Viertel gekommen; mit uns hatte das gar nichts zu tun. Ich half den Polizisten dennoch freundlich dabei, das Absperrtor des Straßenabschnitts zu öffnen. Ich stand in ihrer Nähe und sprach mit ihnen. Gerade deshalb wagte jene Gruppe Chinesen auch nach der Abfahrt des Polizeiwagens nicht, etwas gegen uns zu unternehmen. Sie konnten nur in einiger Entfernung stehenbleiben und gingen später schließlich weg.
In all den Jahren, die ich in Frankreich gelebt habe, hatte ich noch nie erlebt, dass die Polizei so „wie aus dem Nichts“ auftauchte – und dann auch noch auf so scheinbar zufällige Weise. Ich wusste, dass dies das Arrangement des Meisters war, der uns beschützte. Tatsächlich ist es so: Solange wir den aufrichtigen Wunsch haben, Menschen zu erretten, wird der Meister für uns das beste Ergebnis arrangieren – ganz gleich, wie schwierig die Umgebung auch sein mag.
Später kaufte ich einmal in einem Supermarkt in diesem Viertel ein. Dort versuchte ein chinesischer Mann, mich absichtlich anzurempeln. Ich reagierte nur höflich und maß der Sache keine große Bedeutung bei. Als ich an der Kasse war, wirkte die chinesische Verkäuferin, als sie mich sah, ein wenig eingeschüchtert. Danach lächelte ich sie an und kam mit ihr ins Gespräch. Allmählich öffnete sie sich mir und sagte: „Sie sind in diesem Viertel ziemlich bekannt.“ Ich lächelte und reichte ihr einen Flyer, den sie erfreut annahm.
Der Meister ermutigte mich, in Festlandchina anzurufen
Die Zeitung The Epoch Times berichtete, dass während dieser Pandemie 400 Millionen Menschen gestorben seien. Als ich diese Nachricht hörte, überkam mich ein Gefühl der Leere, und mir liefen die Tränen. So viele Leben waren verloren gegangen. Ich war sehr traurig und hatte sogar das Gefühl, als sei mein Kosmos auf einmal kleiner geworden – weil ich nicht genug getan hatte.
Ich beschloss, Menschen in Festlandchina anzurufen. Doch in den ersten Monaten konnte ich keinen einzigen Menschen dazu bewegen, die drei Austritte zu vollziehen. Da ich mit Angelegenheiten der gewöhnlichen Menschen und mit Projekten zur Fa-Bestätigung beschäftigt war und mir dafür keine feste Zeit einteilte, tätigte ich nur gelegentlich ein paar Anrufe.
Ich hatte das Gefühl, dass meine Einstellung nicht gut genug war. Ich war zu sehr auf das Ergebnis fixiert und wollte unbedingt, dass die Menschen austraten. Einmal dachte ich beim Telefonieren einfach nur: „Ich werde tun, was ich tun kann“. An diesem Tag konnte ich nacheinander ungefähr sieben Menschen zum Austritt bewegen, darunter auch einige, die ohnehin aus der Partei austreten wollten. Zuvor hatte ich so viele Anrufe getätigt, ohne auch nur einen einzigen Menschen vom Austritt überzeugen zu können, und plötzlich konnte ich so viele dazu bewegen. Nichts ist zufällig. Auch der Koordinator für die Anrufe erinnerte mich immer wieder daran: „Das alles macht der Meister.“
Was könnte ich schon ohne die Unterstützung des Meisters tun? Alles, was wir haben, ist uns vom Meister gegeben worden. Selbst wenn unsere Anhaftungen zu stark sind, wir uns in der Kultivierung lange Zeit nicht erhöht haben und mit Herausforderungen nicht gut umgehen können, ist der Meister stets barmherzig, kümmert sich um uns und hilft uns sogar, unsere Aufgaben zu erfüllen.
Der Meister sagt:
„Ich errette euch und ihr errettet die gewöhnlichen Menschen. Doch jetzt helfe ich sogar euch, eure Aufgaben zu machen“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2019, 17.05.2019)
Seitdem bewahre ich eine friedliche Haltung. Fast jedes Mal, wenn ich telefoniere, kommt es dazu, dass Menschen dem Parteiaustritt zustimmen. Mitten im geschäftigen Alltag genügt manchmal schon die Stimme eines Chinesen am anderen Ende der Leitung, um mich daran zu erinnern, den Zweck nicht zu vergessen, weshalb ich in diese Welt gekommen bin. Ein Anruf nach Festlandchina mag vielleicht zufällig erscheinen, doch die Person, die ans Telefon geht, könnte in irgendeinem früheren Leben ein Familienangehöriger von mir gewesen sein, oder vielleicht habe ich ihr einst versprochen, sie in der Endzeit zu erretten.
Die Anhaftung an das Selbst loslassen und Barmherzigkeit kultivieren
Später half ich in den USA bei einem Projekt der Dafa-Jünger. An einem freien Tag ging ich zu einem Informationsstand in Flushings Chinatown. Zwar kamen ununterbrochen Chinesen vorbei, doch viele waren gleichgültig. Es war nicht leicht, mit ihnen über Falun Dafa zu sprechen.
Ich bemühte mich, immer zu lächeln. Selbst wenn sie sich umdrehten und weggingen, hoffte ich, den Eindruck einer gütigen Praktizierenden bei ihnen hinterlassen zu haben. Mit diesem einfachen Gedanken verteilte ich viele Flyer an chinesische Passanten und füllte die Informationsmaterialien immer wieder nach. Es gab sogar Menschen, die zur Unterstützung den Daumen hoben und mir rieten, vorsichtig zu sein. Nach ein paar Tagen waren alle Flyer aufgebraucht.
Doch obwohl ich es nicht aussprach, regte sich in meinem Inneren eine Überheblichkeit. Ich hielt mich für ziemlich fähig. Einmal blieb eine Chinesin stehen und nahm einen Flyer entgegen. Ich freute mich sehr und dachte, ich könne ihr nun die wahren Umstände erklären. Doch sie zerriss den Flyer direkt vor meinen Augen. In diesem Moment tat mir das im Herzen weh, und ich schämte mich. Ich wagte nicht einmal, jemandem davon zu erzählen. Wir alle wissen, dass Orte, an denen die Tatsachen über Falun Dafa erklärt werden, ein Schlachtfeld zwischen Gut und Böse sind und dass viele Gottheiten alles beobachten. Und dennoch trug ich dabei eine solche menschliche Denkweise mit mir herum? Oberflächlich sah es vielleicht so aus, als hätte ich viel getan, aber war ich damit nicht in Wirklichkeit zum Gespött geworden? Diese Erfahrung war für mich wie ein heftiger Weckruf.
Ich erkannte, dass das noch nicht beseitigte Karma daherkommt, dass wir Dinge mit Anhaftungen tun und sie deshalb nicht wirklich gut machen. Bei mir war es so: Oberflächlich begegnete ich den Menschen lächelnd, und viele Chinesen nahmen auch die Flyer an, doch in meinem Inneren trug ich solche beschämenden Anhaftungen und Gesinnungen mit mir. Die Fa-Berichtigung nähert sich ihrem Ende. Dieses Karma habe ich selbst erzeugt; eigentlich sollte ich es auch selbst beseitigen. Doch dazu habe ich überhaupt nicht die Fähigkeit. Der Meister in seiner grenzenlosen Barmherzigkeit hat dieses gewaltige Karma für uns getragen; in der Menschenwelt zeigt sich das in jenen unbegründeten Klagen und den haltlosen Verleumdungen gegen den Meister.
Während ich dies niederschreibe, bin ich wirklich tief bewegt, und mir schießen die Tränen in die Augen. Seit uralten Zeiten hat es nie einen Meister gegeben, der so großartig ist. Im tiefsten Innern empfinde ich grenzenlose Dankbarkeit gegenüber dem Meister. Dadurch verstand ich auch die Worte des Meisters noch tiefer:
„Wenn ich dich nicht erlösen kann, kann dich niemand erlösen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 56)
Als ich nach innen schaute, bemerkte ich, dass das Erlebnis in Flushing nur ein Beispiel war. Im täglichen Leben bin ich zu sehr auf mich selbst fixiert. Ich höre gern Lob, genieße die Befriedigung meiner Eitelkeit und lasse in meinem Inneren Stolz und Selbstgefälligkeit entstehen. Offen gesagt: „War das nicht schon der erste Schritt dazu, innere Dämonen hervorzurufen? Der neue Kosmos ist uneigennützig und für andere da. Wenn ich nicht aus der Selbstsucht heraustreten kann, wie sollte ich dann den Maßstab erreichen, um in den neuen Kosmos einzutreten?“
Seitdem bemühte ich mich noch mehr, ein reines, nachsichtiges und weites Herz zu bewahren. An unserem Informationsstand, an dem wir die Menschen über die Hintergründe von Falun Dafa und über die Verfolgung aufklären, blickte ich auf die Lebewesen mit Schicksalsverbindung, rezitierte still Verse aus Hong Yin, und unwillkürlich liefen mir die Tränen über das Gesicht. Ich spürte, wie mich die Energie der Barmherzigkeit umhüllte, und wollte nur noch mehr Menschen erretten.
Unermüdlich auf Reisen die wahren Umstände verbreiten
Als ich nach Nordamerika flog, hatte ich in Tokio einen fast eintägigen Zwischenstopp. Als ich ins Stadtzentrum kam, war ich überrascht, wie viele Chinesen dort unterwegs waren. Eigentlich hatte ich nur vorgehabt, ein wenig die Stadt zu besichtigen, doch dann nutzte ich die Gelegenheit, Informationsmaterialien über Falun Dafa an chinesische Passanten zu verteilen. Ich verteilte alles, was ich bei mir hatte.
Auf dem Weg zum Flughafen fragte mich eine Chinesin nach dem Weg. Sie sah sehr freundlich aus und war völlig anders als jene Chinesen, die stark von der Parteikultur geprägt sind. Ich gab ihr meinen letzten Flyer. Sie sagte sofort: „Falun Dafa, Meister Li.“
Wie sich herausstellte, hatte sie vor 1999 Falun Dafa praktiziert, aber wegen der Verfolgung aufgehört. Sie erzählte mir, dass sie hier in Japan schon Menschen in den Parks gesehen habe, welche die Übungen machten. Ich sagte ihr, dass Japan ein freies Land sei und sie wieder praktizieren könne. Sie antwortete: „Ja!“
Ich hoffte inständig, dass sie die Kultivierung wieder aufnehmen würde. Unter den Menschenmassen auf den Straßen Tokios sprach mich ausgerechnet eine ehemalige Falun-Dafa-Praktizierende an. Wo gibt es solch einen „Zufall“? Ich wusste, dass der Meister seine Jünger immer beschützt und selbst jenen, die aufgehört haben zu praktizieren, immer wieder eine Gelegenheit zur Rückkehr gibt. Ich war tief bewegt von der grenzenlosen Barmherzigkeit des Meisters. Gleichzeitig erkannte ich auch, dass dies für mich eine Ermutigung und eine Mahnung war, jede Gelegenheit, Falun Dafa zu verbreiten, noch mehr zu schätzen.
Ich nehme oft an Veranstaltungen in den USA und Kanada teil und nutze diese Gelegenheiten, die wahren Umstände bekanntzumachen. Wenn ich am Flughafen auf meinen Flug warte, bitte ich die Menschen auch, die Petition zur Beendigung der KP Chinas zu unterschreiben.
In diesem Winter nahm ich in Toronto an einem Seminar teil. Während meines Aufenthalts besuchte ich eine Freundin im Stadtzentrum und sprach mit ihr über Falun Dafa. Sie erzählte mir, dass in ihrer Gegend sehr viele Chinesen wohnten, die meisten davon Studenten der Universität Toronto; viele von ihnen stammten aus den gesellschaftlichen Hauptschichten in Festlandchina. Ich wusste, dass diese Information nicht zufällig war. Diese Chinesen waren ungefähr in meinem Alter und vielleicht gerade jene Lebewesen, die ich erretten musste. Obwohl dies mein erstes Jahr in Kanada war und damals in Toronto eine Kälte herrschte wie seit Jahren nicht mehr, ging ich trotzdem jeden Abend in diese Gegend, um Informationsmaterialien zu verteilen.
Tatsächlich waren dort sehr viele Chinesen unterwegs. Als es dunkel wurde und ich ganz allein war, hatte ich anfangs etwas Angst, besonders wenn manche Chinesen verächtlich lächelten oder wütend blickten. Ich redete mir Mut zu: „Ich tue das Heiligste im ganzen Kosmos.“ Allmählich beruhigte ich mich. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, sodass meine Anhaftungen und negativen Gefühle allmählich verschwanden. Viele Chinesen nahmen die Materialien an und viele lasen sie sofort. In kurzer Zeit verteilte ich sehr viele Flyer.
Später stellte ich fest, dass es auch in dem Gebiet, in dem das Seminar stattfand, viele chinesische Studenten gab. Da das Seminar jedoch am Wochenende stattfand, kamen die Studenten nicht auf den Campus, und ich konnte niemanden erreichen. Mir fiel jedoch auf, dass es in der Nähe viele Plakate in chinesischer Sprache gab, also hängte ich daneben auch Plakate über die drei Austritte auf.
Nach dem Seminar ging ich durch die Straßen und brachte überall Plakate an. Es war so kalt, dass mir die Nase lief, und der heftige Wind peitschte mir unaufhörlich ins Gesicht. Vor einem Straßenschild zitterten mir vor Kälte die Hände, und das Plakat fiel zu Boden. Da kam eine starke Böe und trug das Plakat bis in die Baumkrone. Ich wusste, dass das Böse nicht wollte, dass ich das tue. Sofort sandte ich einen Gedanken aus: „Wind, du darfst nicht mehr wehen!“ Der Wind hörte augenblicklich auf, das Plakat fiel herunter, und ich konnte es ganz leicht aufheben und an der Tafel anbringen.
In den letzten Tagen war ich ständig von einem Ort zum anderen unterwegs. Ich druckte Plakate und lieh mir Materialien von Mitpraktizierenden aus. Ich lief ständig in der Kälte umher, und meine Füße taten ziemlich weh. Doch ich war zufrieden und fühlte mich innerlich leicht, weil ich mein Bestes getan hatte, um den Menschen Falun Dafa näherzubringen.
In jener Nacht, kurz vor Tagesanbruch, wachte ich von dichtem Rauch in unserer Wohnung auf. Das ganze Haus war voller Rauch. Es stellte sich heraus, dass meine Mitbewohnerin nach dem Kochen vergessen hatte, den Herd auszuschalten, und schlafen gegangen war. So etwas war noch nie vorgekommen. Das Merkwürdige war, dass die Herdplatte die ganze Nacht auf höchster Stufe an gewesen war, der Topf war aber nicht einmal explodiert. In diesem Augenblick schoss mir ein Gedanke durch den Kopf:
„Es ist der Lehrer gewesen, der mich beschützt hat!“ (Zhuan Falun, 2019, S. 170)
Ich wusste, dass das Böse mich, nachdem ich in Toronto die wahren Hintergründe erklärt hatte, hasste und mich töten wollte. Doch der Meister beschützte mich, sodass ich unversehrt blieb. Wenn ich auf meinen Weg der Kultivierung zurückblicke – wann war der Meister nicht an meiner Seite gewesen und hatte mich nicht beschützt? Ohne den Meister hätte ich bis heute nicht überleben können!
Manchmal, wenn ich auf die Menschenmengen in den Straßen schaue, denke ich daran, wie viele Leiden sie wohl durchgemacht haben, um gerade in diesem Augenblick auf die Erde zu kommen, eine Schicksalsverbindung zu knüpfen und auf die letzte Errettung zu warten. Dass wir uns im Falun Dafa kultivieren dürfen, bedeutet, dass wir die glücklichsten Lebewesen im ganzen Kosmos sind. Der Meister hat uns die ganze Zeit hindurch beschützt – wir tragen die Verantwortung, in dieser Zeit des Niedergangs die Lebewesen des Kosmos zu erretten. Wie könnten wir da nicht unser Möglichstes tun, um jeden Menschen in dieser Welt über Falun Dafa und die Verfolgung aufzuklären?
Das sind meine Erfahrungen und Erkenntnisse auf meinem Kultivierungsweg. Wenn etwas nicht mit dem Fa übereinstimmen sollte, bitte ich um barmherzige Korrektur.
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