(Minghui.org) Ende 2008 begann ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa, weil ich meine Krankheiten heilen wollte. Ich war erst Anfang 30, litt aber bereits seit mindestens zehn Jahren an Psoriasis, und trotz verschiedener Behandlungsversuche trat keine Besserung ein. Fast jeden Abend rauchte ich, trank Alkohol und blieb lange auf. Aufgrund meines ungesunden Lebensstils und des Arbeitsstresses entwickelte ich eine chronische Rhinitis und eine zervikale Spondylose. Damals dachte ich sogar daran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Auf Anregung meiner Mutter beschloss ich, mit ihr zusammen Falun Dafa zu praktizieren.

Da meine Erleuchtungsqualität schlecht war, rauchte ich weiter, obwohl ich das Fa las und die Übungen praktizierte. Der barmherzige Meister reinigte dennoch meinen Körper. Innerhalb weniger Monate verschwanden all meine Krankheiten. Meine Haut wurde glatt und rosig und strahlte vor Gesundheit. 

Es war genau so, wie der Meister gesagt hat:

„Nachdem sich unsere Falun-Dafa-Schüler eine gewisse Zeit lang kultiviert haben, verändert sich ihr Aussehen sehr stark. Ihre Haut ist zart und fein, die Wangen strahlen rosig.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 50)

Meine Freunde sagten zu mir: „Du siehst toll aus.“ Einer meinte: „Egal, was die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sagt, allein wenn man dich ansieht, ist klar, dass Falun Dafa gut ist.“

Im Jahr 2013 wurde ich verhaftet und in eine Haftanstalt gebracht, nur weil ich Dafa praktizierte. Zunächst wurde ich in eine „Übergangszelle“ gesteckt. Die Atmosphäre dort war extrem bedrückend und bösartig. Mein Kopf war leer und benebelt und ich konnte mich an keinen einzigen Satz aus den Schriften des Meisters erinnern. Am Abend wurden wir gezwungen, uns die offizielle Nachrichtensendung der KPCh anzusehen. Das Einzige, woran ich mich erinnern konnte, waren die Verse zum Aussenden aufrichtiger Gedanken. Also rezitierte ich sie still vor mich hin, bis die Sendung endete. Allmählich kam mir die Lehre des Meisters wieder in den Sinn, meine aufrichtigen Gedanken wurden stärker und meine Angst ließ nach. Rückblickend wird mir klar, dass ich ohne den Schutz des Meisters und mit meiner begrenzten Grundlage als neuer Praktizierender diese Situation nicht hätte ertragen können.

Das Erste, was morgens erledigt wurde, ist das Zusammenlegen der Bettdecken. Zwei Personen waren dafür verantwortlich, alle Bettdecken ordentlich zu stapeln. Die meisten Insassen mieden diese Aufgabe, weil sie sie als erniedrigend empfanden. Auch ich wollte sie nicht übernehmen. Dann dachte ich: „Als Falun-Dafa-Praktizierender, der nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebt, darf ich nicht zulassen, dass mein Verhalten ein schlechtes Licht auf Dafa wirft.“ Und so meldete ich mich freiwillig für diese Aufgabe. Jemand sagte: „Du faltest so ordentlich. Sie liegen alle in einer geraden Linie.“ Als ich fertig war, belohnte mich der Wärter, indem er mir erlaubte, mich als Erster zu waschen; erst danach durften sich die anderen in meiner Zelle waschen. Dutzende von Häftlingen benutzten einen einzigen Eimer Wasser. Am Ende war das Wasser schmutzig, deshalb wollten alle möglichst vorne in der Reihe stehen. Die Person hinter mir sagte: „Wir profitieren von deinem Glück.“

In dem Augenblick wusste ich, dass es der Meister war, der mich ermutigte, damit ich über die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung aufklären konnte.

Ich erzählte meinen Zellengenossen von den Tatsachen über Falun Dafa. Eines Tages zitierte ich im Hof für einen Mitgefangenen eines der Gedichte des Meisters:

„Ruhmes wegen, das ganze Leben zürnen,Profites wegen, Verwandte nicht kennen;Gefühlen wegen, Verdruss suchen,Mühsam kämpfend gegeneinander Karma erzeugen, lebenslang.Nicht nach Ruhm streben, sorgenfrei und gemächlich,Nicht auf Profit achten, Gutherzige und Gerechte;Von Gefühlen nicht berührt, Herz rein, Begierde wenig,Sich veredeln, De sammeln lebenslang.“(Mensch sein, 13.07.1986, in: Hong Yin I)

Ein anderer Insasse, der zuhörte, sagte: „Das ist wunderschön geschrieben.“ Ich erzählte ihm: „Das wurde vom Meister von Falun Dafa geschrieben.“ Außerdem verhalf ich ihm zum Parteiaustritt. 

Ein anderer Mann beschimpfte mich einmal lautstark vor allen Anwesenden. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte, daher blieb ich ruhig und hegte keinen Groll. Als er fortfuhr, sagte er schließlich: „Eigentlich ist Falun Dafa gar nicht so schlecht.“ Jemand, der sich zunächst geweigert hatte, aus dem Kommunistischen Jugendverband auszutreten, änderte nach diesem Vorfall seine Meinung und erklärte sich bereit auszutreten. Ich wusste, dass der Meister ein weiteres Leben gerettet hatte.

Ein Vorfall hinterließ einen besonders tiefen Eindruck bei mir. Ein Mann in einer anderen Zelle, der aus der Partei ausgetreten war, wurde krank und ging zum Arzt der Haftanstalt. Die Insassen sagten, dass man, egal wie ernst der Zustand sei, niemals zum Arzt der Haftanstalt gehen solle, da man dort keine wirkliche Behandlung erhalte. Als der Insasse zurückkam, erzählte er, der Arzt habe ihm wahllos eine Nadel in die Hüfte gestochen, was starke Schmerzen verursacht habe. Ein langjähriger Insasse sagte: „Du hast Glück gehabt. Früher gab es eine Ärztin, die den Häftlingen Nadeln in den Körper stach und die Patienten schlechter behandelte als Tiere.“

Ein paar Tage später bildete sich an seiner Hüfte eine handtellergroße Beule. In seiner Verzweiflung kam er zu mir und fragte: „Weißt du, was ich tun soll?“ Er hatte Angst, wieder in die Klinik zu gehen. Ich riet ihm: „Sag einfach aufrichtig: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Wenn du an diese Worte glaubst, wird der Meister dir helfen.“ Er begann sofort, in der Zelle auf und ab zu gehen, während er die Sätze immer wieder leise wiederholte.

Zwei Tage später erzählte er mir, dass die Wunde jucke. Ich beruhigte ihn: „Das ist gut. Wenn eine Wunde juckt, bedeutet das, dass sie heilt.“ Zwei weitere Tage später berichtete er mir, dass sich die Einstichstelle geöffnet habe, beim Duschen Eiter herausgeflossen und die Schwellung zurückgegangen sei. „Der Meister errettet dich“, sagte ich. Er dankte dem Meister wiederholt.

Der Oberaufseher sagte zu mir: „Was dich anbetrifft, wirst du bald verurteilt werden.“ Da dachte ich bei mir: „Du entscheidest nicht über mein Schicksal.“ Und tatsächlich: Nach 37 Tagen Haft rief mich ein Aufseher vor dem Abendessen beim Namen und sagte mir, ich solle meine Sachen packen. Zuerst war ich etwas verwirrt, aber die ganze Zelle jubelte: „Du gehst nach Hause!“ Alle freuten sich für mich.

Seit fast 18 Jahren praktiziere ich nun Falun Dafa und weiß, dass ich in vielerlei Hinsicht noch Lücken habe; ich bin weit entfernt vom Maßstab eines wahren Kultivierenden. Besonders wenn es darum geht, die Fakten zu erklären und Menschen zu erretten, kann ich mich nicht mit fleißigeren Praktizierenden messen. Noch immer habe ich Anhaftungen, die mich zurückhalten. Allerdings bin ich fest entschlossen, strenger mit mir selbst zu sein, gemeinsam mit meinen Mitpraktizierenden zu lernen und mich zu erhöhen, um mein Gelübde zu erfüllen.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch