(Minghui.org) Nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, verstand ich allmählich die innere Bedeutung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Dadurch veränderte ich mich grundlegend.

Meine Xinxing hat sich erhöht und das wirkte sich auch auf mein Geschäft aus. Jetzt ist mir klar, wie man ein guter Mensch ist und wie ich ein Geschäft führen sollte.

Während ich Geschäfte mache, bin ich nicht mehr erschöpft

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, sagte meine Frau, ich sei ein „Kampfflugzeug“: Ich war sehr ehrgeizig, aber engstirnig. Viele Dinge im Geschäftsleben ärgerten mich. Wenn zum Beispiel ein Unternehmen derselben Branche gute Produkte hatte, die ich nicht hatte, wurde ich unruhig. Wenn ich Geld an den Lieferanten überwiesen hatte, die Ware aber noch nicht erhalten hatte, wurde ich unruhig. Wenn ich einen Lagerüberhang hatte, wurde ich unruhig. Wenn Kunden nicht zahlten, wurde ich unruhig. Ich war ständig unzufrieden.

Als ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, betrachtete ich alle geschäftlichen Probleme mit dem Fa. Meine Anhaftungen ließ ich los und betrachtete die Dinge aus einer anderen Perspektive. Meine Familienmitglieder, Kunden, Branchenkollegen und Lieferanten behandelte ich mit Freundlichkeit.

Früher bekam ich Angst, wenn Kunden nicht zahlten. Einige Kunden gingen in Konkurs und konnten ihre Schulden nicht bezahlen. Die Schulden waren nicht hoch genug, um Anzeige zu erstatten. In der Situation war ich vor Wut außer mir. Seit ich Falun Dafa praktiziere, öffneten die Prinzipien von Dafa meinen geistigen Horizont. Nun kann ich die Dinge gelassen nehmen und bin durch die Arbeit nicht mehr erschöpft.

Einmal schuldete ein Kunde mir mehr als 10.000 Yuan (1.300 Euro). Sein Geschäft stand kurz vor der Schließung. Mehrmals forderte ich die Schulden ein. Er zahlte nicht. Später wurde mir klar, dass ich mich in seine Lage versetzen sollte. Er hatte kein Bargeld, daher konnte er mir mit seinen Produkten zurückzahlen. Ich sagte: „Wenn du gebrauchte Computer hast, kannst du mir zwei geben, um die Schulden zu begleichen.“ Er schickte mir sofort zwei Computer. Als ich die Computer testete, funktionierten sie nicht. Ich rief ihn an. Er wurde wütend und schimpfte: „Ich war zu nett zu dir. Es sieht so aus, als würdest du eine Tracht Prügel wollen! Du praktizierst Falun Dafa. Verstehst du das nicht? Ich werde dich bei der Polizei anzeigen.“

In dem Moment schaute ich nach innen. Ich war nicht aufrichtig gewesen und hatte Hass empfunden. Oberflächlich betrachtet war ich gut zu ihm gewesen, jedoch hatte ich in Wirklichkeit Angst gehabt, Geld zu verlieren. Er hatte ein behindertes Kind und war geschieden. Sein Geschäft stand kurz vor der Schließung. In dieser Situation sollte ich Verständnis für ihn aufbringen und keinen Druck auf ihn ausüben, wie es gewöhnliche Menschen tun würden. Ich hatte ihm zuvor die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung erklärt. Nur weil ich mein Geld zurückhaben wollte, sollte ich ihn nicht gegen Falun Dafa aufbringen. Würde ich Falun Dafa nicht praktizieren, wäre es für mich ein Leichtes gewesen, ihn aus dem Geschäft zu drängen. Augenblicklich hegte ich keinen Groll mehr gegen ihn.

„Die Polizei weiß, dass ich Falun Dafa praktiziere“, sagte ich. „Du kannst mich bei der Polizei anzeigen. Das macht mir keine Angst. Deine Situation verstehe ich. Du kannst die Zahlung der 10.000 Yuan aufschieben. Wenn du wirklich kein Geld hast, ist es für mich in Ordnung, wenn du es nicht zurückzahlst. Aber du darfst nichts gegen Falun Dafa sagen. Das würde dir selbst schaden.“ Seine Haltung änderte sich und er meinte: „Es tut mir leid, bitte vergib mir. Ich werde dich eines Tages besuchen kommen und mich bei dir bedanken.“ Er ging in Konkurs und zahlte die Schulden nicht zurück. Ich verhielt mich gemäß den Fa-Prinzipien. Der Verlust machte mir keine Sorgen und ich behandelte ihn ganz normal weiter. Danach lief mein Geschäft immer besser.

Ein Geschäftsinhaber verkaufte gefälschte Produkte im Großhandel und schadete meinem Umsatz erheblich. Früher hätte ich ihn bei den Behörden angezeigt und dafür gesorgt, dass er seine Lektion auf die harte Tour lernt. Aber jetzt praktiziere ich Falun Dafa. Ich soll mir keine Feinde machen. Daher lud ich ihn zum Abendessen ein. Während des Essens sprach ich über meine geschäftlichen Erfahrungen.

„Früher habe ich mehr gefälschte Produkte verkauft als jeder andere und mir einen schlechten Ruf erworben“, sagte ich. „Aber ich hatte ständig Angst, dass ich in Schwierigkeiten geraten könnte. Seit ich Falun Dafa praktiziere, verstehe ich, dass fleißige Menschen vom Himmel belohnt werden. Wenn wir wollen, dass unser Geschäft Bestand hat, müssen wir es auf rechtschaffene Weise betreiben. Ich wünsche dir wirklich nur Gutes.“

Er war gerührt und sagte: „Bruder, bitte sag nichts mehr. Ich werde deinem Geschäft keinen Schaden mehr zufügen. Bitte vertraue mir und schau, was ich tue.“ Seitdem hat er keine gefälschten Produkte mehr verkauft. Früher traute er sich nicht, mich anzusehen. Jetzt kommt er oft in mein Geschäft. Er lud mich als Ehrengast zur Hochzeit der Schwester seiner Frau ein und setzte mich an einen Tisch mit seinen Verwandten. Er zog mich mit, damit ich mich zusammen mit der Braut und ihren Großfamilien fotografieren ließ. Die Situation nutzte ich und erklärte seinen Eltern, seinen Schwägern und den Schwestern seiner Frau die wahren Hintergründe und half ihnen beim Parteiaustritt.

Eine meiner Mitarbeiterinnen ist sehr kompetent. Daher durfte sie meine Produkte eigenständig verkaufen. Eines Tages stellte ich fest, dass sie keine Rechnung mit der Produktliste ausgestellt und meine Waren im Wert von über 30.000 Yuan (3.900 Euro) an einen Kunden weitergegeben hatte. Um dies zu überprüfen, rief ich den Kunden an.

Er war sehr erschrocken und sagte: „Bitte melden Sie mich nicht den Behörden. Das Geld werde ich Ihnen sofort überweisen. Ich weiß, dass Sie ein guter Mensch sind.“ Er kannte vielleicht die Gesetze. Er würde wegen der 30.000 Yuan, die er illegal besaß, verurteilt werden. Ich hatte zuvor mit ihm über Falun Dafa gesprochen und ihm die Zusammenhänge erklärt. Auch meiner Mitarbeiterin hatte ich von Falun Dafa erzählt. Mir war klar, dass selbst ich Fehler gemacht hatte, seit ich Falun Dafa praktiziere, und ich habe doch die Prinzipien von Dafa, die mich leiten.

Die Mitarbeiterin ist ein ganz normaler Mensch und hat nichts, was sie davon abhalten könnte. Ist es da nicht zu erwarten, dass sie Fehler macht? Ich sollte ihr die Möglichkeit geben, ihre Fehler zu korrigieren. Sie hatte ein schweres Leben. Ihr Mann war arbeitslos. Sie hatte ein kleines Kind. Ihre Eltern haben sie finanziell unterstützt. Dafür, dass sie meinem Geschäft geschadet hat, konnte ich ihr nicht böse sein. Ich habe mein Geld zurückbekommen. Mein Führungsstil wies Lücken auf. Auch ich trage Verantwortung. Daher ließ ich sie weiterhin für mich arbeiten und bat auch ihren Mann, bei mir anzufangen. Sie war sehr gerührt und sagte: „Sie sind wirklich anders als andere Menschen.“ Später kaufte sie sich ein Zhuan Falun und lud meine Frau und mich zum Abendessen zu sich nach Hause ein. Ich klärte ihren Bruder, ihre Schwiegermutter und ihre Mutter über die Tatsachen auf.

Meine Geschäftsphilosophie

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hielt ich mich für sehr klug. Ich konnte im Voraus erkennen, welches Produkt erfolgreich sein würde. Ich verkaufte diese Produkte und fand es einfach, Geld zu verdienen. Von Geschäftsethik hatte ich allerdings keine Ahnung. Ich war glücklich, wenn mir Gutes widerfuhr. Ich war traurig, wenn mir Schlechtes widerfuhr. Ich hatte keinen moralischen Kompass.

Der Meister sagte:

„Hauptsache man betreibt faire Geschäfte und hat ein aufrichtiges Herz.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 192)

Mir ist klar, dass dies meine Geschäftsphilosophie ist. Dies ist die immerwährende Geschäftsphilosophie für die Menschheit. „Ein aufrichtiges Herz“ bezieht sich auf den Charakter eines Menschen. Nur wenn ich ein aufrichtiges Herz habe, kann ich faire Geschäfte machen. Deshalb richtete ich meine geschäftlichen Aktivitäten nach den Prinzipien von Dafa aus. Daher kaufte ich keine gefälschten Produkte mehr und ermahnte mich selbst, ein guter Geschäftsmann zu sein und Falun Dafa keinen Schaden zuzufügen. Aus dem Fa habe ich verstanden, dass ein Mensch nicht mehr gewinnt, weil er klug ist, oder weniger, weil er nicht klug ist. Gott beurteilt einen Menschen nicht nach seinen Fähigkeiten, sondern danach, wie viel Tugend oder Karma er hat.

Die Menschen aus meiner Geschäftswelt respektiere ich und behandele sie freundlich. Ich gehe rücksichtsvoll mit ihnen um. Außerdem vertraue ich anderen meine Geschäftsgeheimnisse an. Dabei habe ich keine Verluste erlitten. Im Gegenteil, ich habe mir ihren Respekt verdient. Einige Geschäftsinhaber haben mir neue Kunden vermittelt. Ich habe meine Kunden und deren Gäste zum gemeinsamen Essen eingeladen. Während des Essens habe ich ihnen die wahren Umstände erklärt und über den Austritt aus der KPCh gesprochen. In all den Jahren habe ich vielen Menschen die Tatsachen erklärt. Ich hoffe wirklich, dass die Menschen Falun Dafa lernen können. Manche wissen, dass ich Falun Dafa praktiziere, und sagten, dass Falun Dafa gut sein muss.

Wenn neue Kunden ein Geschäft eröffneten und Angst hatten, von Lieferanten betrogen zu werden, sagte ich zu ihnen: „Mein Grundsatz ist, dass ich die großen Unternehmen respektiere und die kleinen unterstütze. Ihr könnt so viel bei mir einkaufen, wie ihr wollt, ohne euch Sorgen zu machen.“ Sie waren beruhigt und hatten keine Bedenken.

Ein Geschäftsinhaber brachte mir lokale Spezialitäten mit, als er kam, um Waren bei mir zu kaufen. In dem Moment erläuterte ich ihm die Fakten. „Wir Praktizierende nehmen keine Geschenke an“, sagte ich. „Solange Sie faire Geschäfte machen, bin ich zufrieden.“ Er stimmte auch den Prinzipien von Falun Dafa zu. Jedes Mal, wenn er kam, sprachen wir über Falun Dafa. Doch nach und nach stellte ich fest, dass er seine Zahlungen nicht pünktlich leistete. Das war im Geschäftsleben Tabu. Wenn wir am Jahresende die Rechnung beglichen, schuldete er mir jedes Mal eine Menge Geld. Damals war er bei schlechter Gesundheit. Sein Kind war im schulpflichtigen Alter. Sein kleiner Laden war die einzige Einkommensquelle seiner Familie. Meine Frau wollte mehrmals aufhören, ihn mit Waren zu beliefern.

Ich beruhigte sie und sagte: „Seiner Familie geht es nicht gut. Wenn wir ihm keine Waren mehr liefern, bedeutet das, dass wir ihm die Lebensgrundlage entziehen. Wir sollten ihn unterstützen.“ Meine Frau sagte: „Du unterstützt ihn. Wer unterstützt uns?“ Ich antwortete: „Ich gehe freundlich mit Menschen um. Unserer Familie und unserem Geschäft geht es gut. Wir sind gesegnet durch Falun Dafa.“

Als ich nicht mehr im Geschäft war, rief er mich an und lud mich zweimal zu sich ein. Er sagte: „Wir haben in unserem Landkreis eine neue Touristenattraktion mit einer Investition von mehreren hundert Millionen Yuan. Bitte komm und schau sie dir an.“ Er wollte mir meine Schulden zurückzahlen. Ich bin nicht hingegangen. Er sagte: „Es ist nichts Besonderes, nur ein kleines Zeichen meiner Dankbarkeit.“ Er meinte es aufrichtig. Aber ich habe einen Grundsatz, nämlich dass ich Menschen nur helfe und ihnen nicht zur Last falle.

Ein Kunde schuldete mir mehr als 20.000 Yuan (2.600 Euro). Als er sein Geschäft eröffnete, versprach er mir dies und das. Als er bankrott ging, wusste ich nicht, wo er sich aufhielt. Ein Einheimischer sagte, er habe in eine Autobahn investiert. Die Behörden stoppten dann den Autobahnbau. Seine Investition war somit verloren. Ich hatte ihm mehrmals die Fakten bezüglich Falun Dafa erläutert. Selbst wenn ich ihn nie wieder sehen würde, bereute ich es nicht. Menschen, die gerettet wurden, sind der Reichtum des Universums. Mein bisschen Geld zählt nicht. Meine Frau sagte: „Mir reicht es, wenn er die Hälfte unseres Geldes zurückzahlt. Er hat kein Gewissen.“ Ich beruhigte sie und sagte: „Vielleicht war ich ihm in meinem früheren Leben etwas schuldig. Jetzt habe ich die Schuld beglichen.“ Sie antwortete: „Ich wäre vor Sorgen krank geworden, wenn du mich nicht beruhigt hättest."

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich bei solchen Vorfällen noch schlimmer als meine Frau. Ich habe etwa 100 Kunden. Einige von ihnen haben ihre ausstehenden Schulden bei der Schließung ihrer Geschäfte erlassen bekommen. Andere gaben die Waren zurück, um ihre Schulden zu begleichen. Wieder andere zahlten ihre Schulden überhaupt nicht. Ich hatte ein paar ausstehende Forderungen, die von einigen Tausend bis zu mehreren Zehntausend Yuan reichten. Die größte ausstehende Forderung betrug 140.000 Yuan (18.200 Euro). Ich nahm es gelassen. Ob Gewinn oder Verlust – ich folgte einfach dem natürlichen Lauf der Dinge.

Gütig sein

Jedes Ereignis im Geschäftsleben war für mich eine Gelegenheit, meinen Charakter zu verbessern. Ob man freundlich ist oder nicht, ist nur eine Frage der Einstellung. Diese Einstellung führt zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Erste Geschichte

Ein Geschäftsinhaber aus einem abgelegenen Laden kaufte jedes Mal nur wenige Produkte im Wert von jeweils einigen hundert Yuan. Manchmal schuldete er mir Geld. Er nahm den frühen Bus und kam bei meinem Laden an, noch bevor wir öffneten. Andere Lieferanten wollten einen solchen Kunden nicht akzeptieren. Aber ich wies ihn nicht ab. Ich half ihm, die Waren zu transportieren und in sein Auto zu laden. Ich ging erst nach Hause, wenn er weg war.

Eines Tages kam seine Frau, um Waren zu kaufen. Sie sagte, ihr Mann habe einen Autounfall gehabt und möglicherweise müsse ihm ein Bein amputiert werden. Sie weinte. Ich sagte: „Bitte sagen Sie ihm, er solle wiederholen: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘. Lassen Sie es möglichst nicht amputieren. Wenn er diese Sätze aufrichtig wiederholt, können Wunder geschehen.“ Sie antwortete: „Ich werde es ihm sagen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er es glauben wird.“ – „Sie müssen die Schulden jetzt nicht begleichen und müssen diese Ladung Waren auch nicht sofort bezahlen. Bitte verwenden Sie das Geld, damit er zum Arzt gehen kann.“ Sie war sehr gerührt und sagte: „Ich wusste nicht, dass mein Mann einen so guten Freund wie Sie gefunden hat.“ Während dieser Zeit lieferte ich ihnen weiterhin Waren. Ich lieferte ihnen auch neue Waren, die sie nicht bestellt hatten. Einige Jahre später wurde er zum größten Geschäft dieser Branche in ihrer Gegend. Er zollte mir jedes Mal, wenn er mich sah, großen Respekt. Wann immer er seine Geschichte erzählte, sagte er: „Das habe ich alles dir zu verdanken. Ohne dich hätte ich mein Geschäft verloren.“

Zweite Geschichte

Ich hatte ein Geschäft zu vermieten. Die übliche Miete hätte 55.000 Yuan (7.150 Euro) betragen. Ich verlangte 50.000 Yuan (6.500 Euro). Der Mieter war mir sehr dankbar und schickte mir Geschenke. Ich erklärte ihm: „Falun-Dafa-Praktizierende nehmen keine Geschenke an. Wenn Sie darauf bestehen, mir Geschenke zu schicken, werde ich die Miete erhöhen.“ Er rief aus: „Sie sind wirklich anders als andere Menschen.“

Die Straße vor dem Laden sollte eines Sommers saniert werden. Die Arbeiten sollten in 20 Tagen abgeschlossen sein. Doch sie verzögerten sich um drei Monate. Der Mieter sprach mit dem Bauunternehmer. Der Bauunternehmer sagte: „Es hat keinen Sinn, mit mir zu reden. Wie viel die Regierung mir auch gibt, ich leiste die entsprechende Arbeitsleistung.“

Er und der Besitzer eines benachbarten Ladens suchten die zuständige Behörde auf. Eine Gruppe von Polizisten begab sich ebenfalls dorthin. Die Polizisten sagten: „Wenn Sie nicht gehen, werden Sie verhaftet.“ Er sagte wütend: „Die Regierung zahlt uns keine Entschädigung für die Verluste in unserem Geschäft. Wo können wir Gerechtigkeit finden? Wir einfachen Leute werden kein gutes Leben führen, wenn die KP am Ruder bleibt.“

In der Situation tröstete ich ihn und sagte: „Ich werde Ihnen 2.000 Yuan (260 Euro) als Entschädigung zahlen. Bitte ziehen Sie das von Ihrer Miete ab.“ Er war gerührt und sagte: „Ich bewundere den Meister, der jemanden wie Sie unterrichtet hat.“ Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich sehr geizig. Es tat mir schon weh, wenn ich jemanden zum Essen einlud, geschweige denn, jemandem 2.000 Yuan zu geben. Falun Dafa hat mich grundlegend verändert.

Dritte Geschichte

Ein Geschäftsinhaber in einem Dorf war behindert. Sein Gesicht war so groß wie eine Handfläche, schmutzig und sah furchterregend aus. Als er zum ersten Mal kam, um Waren zu kaufen, erschrak der Verkäufer, als er hereinkam. Ich sagte: „Behandle ihn freundlich und hilf ihm, beim Tragen der Waren. “ Ich sprach mit ihm über Falun Dafa. „Wenn du wirklich an Falun Dafa glaubst, wirst du gesegnet sein.“ Er sagte ungläubig: „Schau dir meine Statur an. Ich erwarte keinen Segen.“

Ein Jahr später heiratete er eine behinderte Frau. Der Verkäufer sagte überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass jemand ihn heiraten würde.“ Seine Frau brachte im Jahr darauf einen Jungen zur Welt. Ich sagte zu ihm: „Das ist die Barmherzigkeit meines Meisters. Das ist der Segen von Falun Dafa. Du glaubst doch daran, oder?“ Er nickte.

Eines Tages war er damit beschäftigt, Waren zu verladen, und verpasste den letzten Bus. Er hatte mehr als 30.000 Yuan (3.900 Euro) bei sich. Da er sich nicht traute, in einem Hotel zu übernachten, fragte er meine Frau, ob er bei uns übernachten könne. Meine Frau fragte mich, ob ich damit einverstanden sei. Ich antwortete: „Ja.“ Ich glaube, dass alle Menschen gleich sind. Wir haben eine Schicksalsverbindung. Ich sollte ihn freundlich behandeln. Er blieb in dieser Nacht bei uns. Wir aßen zweimal gemeinsam. Es war eine kleine Begebenheit, die mich wirklich beeindruckte. Hätte ich Falun Dafa nicht praktiziert, hätte ich auf ihn herabgeschaut. Stattdessen war ich ganz unbefangen und aufrichtig.

Vierte Geschichte

Ein Freund lieh sich 20.000 Yuan (2.600 Euro) von mir. Er sagte, er würde es in zwei Monaten zurückzahlen und gab mir einen Schuldschein. Sofort zerriss ich ihn vor seinen Augen. Er sagte überrascht: „Was machst du da?!“ – „Vertrauen erfordert nur eine mündliche Vereinbarung.“ Meiner Meinung nach braucht nur jemand ohne moralische Verantwortung einen Schuldschein. Der Schuldschein dient als Bürgschaft. Die Menschen in der Antike hinterließen keinen Namen, wenn sie jemandem halfen. Das nannte man „Tugend für das eigene zukünftige Leben ansammeln“. Heutzutage vertrauen sich die Menschen nicht einmal mehr, selbst wenn sie einen Schuldschein haben. Sie müssen auch noch einen Bürgen finden.

Später schenkte er mir 10 Kilo Rindfleisch, die ich allerdings nicht annahm. Er war verärgert. Dann nahm ich sie doch an. Vier Jahre vergingen, und er zahlte die Schuld nicht zurück. Ich erfuhr, dass er einmal über 10 Millionen Yuan (1.300.00 Euro) durch den Verkauf von Land verdient hatte. Er investierte das Geld erneut, aber es war ein Betrug. Er hatte sich auch viel Geld geliehen. Er hatte keine Rente und keine Sozialversicherung. Er musste sich eine Wohnung mieten. Seine Frau verdiente ihren Lebensunterhalt mit dem Sammeln von Müll.

Er tat mir leid. Ich sagte: „Du musst die 20.000 Yuan, die du mir schuldest, nicht zurückzahlen. Bitte mach dir keine Sorgen.“ Er sagte: „Nein, das kann ich nicht. Ich kann dieses Jahr wieder auf die Beine kommen.“ Ich glaubte ihm nicht. Er war schon über siebzig. Wenn es nicht in seinem Schicksal lag, wie sollte er dann die Wende schaffen? Wenn jemand keine Verantwortung übernahm, wäre es besser, er hätte kein Geld.

Ich erinnerte mich noch an die 10 Kilo Rindfleisch, die er mir gegeben hatte. Ich musste ihn dafür bezahlen. Das war eine andere Sache als die Schulden, die er bei mir hatte. Der Marktpreis lag bei 45 Yuan pro Kilo, 450 Yuan (59 Euro) für 10 Kilo. Das war eine große Summe für ihn. Ich steckte 450 Yuan zusammen mit einer Notiz in eine Teedose. Dann bat ich jemanden, sie ihm zu bringen.

Fünfte Geschichte

Eine Praktizierende wurde wegen des Praktizierens von Falun Dafa inhaftiert. Ihr Mann ließ sich von ihr scheiden. Ihre Tochter ging nicht mehr zur Schule. Sie war erst 16 Jahre alt. Eine Praktizierende, die ihrer Mutter nahestand, sagte zu mir: „Bitte gib ihr Waren auf Kredit. Ich werde ihr helfen, ein Geschäft zu eröffnen. Wenn sie einfach in der Gesellschaft untergeht, ist sie verloren.“ Ich erklärte mich bereit, ihr zu helfen.

Als ich das Mädchen sah, fragte ich sie nach ihrer Mutter. Sie sagte, sie dürfe ihre Mutter im Gefängnis nicht besuchen. Ich fragte sie nach ihrem Vater. Sie antwortete: „Er kümmert sich nicht um mich. Ich koche selbst.“ Das machte mich traurig. Sie war noch so jung und musste schon für sich selbst sorgen.

Ich gab ihr Waren zum Selbstkostenpreis und sagte, sie könne die Waren jederzeit an mich zurückgeben. Ich hoffte, dass sie ihr Geschäft erfolgreich aufbauen könnte. Ihre Mutter wurde Jahre später aus dem Gefängnis entlassen und kam zu mir. Sie sagte: „Meine Tochter lobt Sie in den höchsten Tönen. Sie haben ihr sehr geholfen.“

Im Stillen sagte ich mir: „Du dankst mir. Wem soll ich danken?“ Ich würde nichts verstehen, wenn Falun Dafa mich nicht gerettet hätte. Falun Dafa ist ein reines Land. Falun Dafa erfüllt mein Herz ebenso wie die Herzen anderer Menschen. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten, als ich dies schrieb. Ich habe den Meister noch nicht gesehen und bin vielleicht kein guter Schüler. Aber ich versuche, mich auf meinem Weg ständig zu erhöhen.

Erinnerungen blitzen vor meinen Augen auf. Jede Geschichte ist ein Meilenstein in meiner Kultivierung, der die grundlegenden Veränderungen widerspiegelt, die ich erlebt habe – ein Regenbogen, der meine moralische Erhöhung im Falun Dafa widerspiegelt. Meine Erfahrungen zeugen von der Gnade des Meisters, der mich gerettet hat, und von der außergewöhnlichen Natur von Falun Dafa.