(Minghui.org) Im Jahr 1999 habe ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Ich gebe mein Bestes, um ein guter Mensch zu sein, so wie es uns der Meister gelehrt hat. So versuche ich immer, meinen Nachbarn zu helfen. Sie wissen, dass Falun Dafa großartig ist und mich vor Verfolgung schützt.
Meine Nachbarin Hongping hat ein kleines Kind. Ihre Schwiegermutter will nicht auf das Kind aufpassen. Und so brachte Hongping ihr Kind immer zu mir, wenn sie Besorgungen machen musste. Ihr Mann arbeitet als Fahrer und ist oft unterwegs. Mein Mann und ich helfen ihr, schwere Sachen zu heben.
Seitdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa eingeleitet hat, werden in Fernseh- und Radiosendungen Verleumdungen gegen Falun Dafa verbreitet und behauptet, dass Praktizierende Selbstmord begehen und ihre Familien ruinieren. Ich habe den Händlern, die in unser Dorf kamen, die wahren Umstände über Falun Dafa erzählt, aber sie glauben immer noch an das, was im Fernsehen gesagt wird.
Hongping deutete auf mich und sagte zu ihnen: „Glaubt diesen Sendungen nicht! Seht sie doch an: Sie praktiziert Falun Dafa und ist großartig! Stets arbeitet sie hart und kümmert sich hervorragend um ältere Menschen. Sie tötet niemanden, wie es in den Fernsehsendungen behauptet wird.“ Nachdem die Händler Hongpings Worte gehört hatten, nahmen sie meine Broschüren über Falun Dafa an und lasen sie.
Immer wenn Hongping sieht, wie ich mit Leuten darüber spreche, aus kommunistischen Organisationen auszutreten, hilft sie mir, indem sie ihnen sagt: „Tretet ruhig aus! Was sie sagt, ist wahr!“
Einmal kam mein Bruder zu Besuch, als ich nicht zu Hause war. Mein Bruder fragte Hongping, wo ich sei. Hongping hatte meinen Bruder noch nie zuvor gesehen. Sie dachte, ein Funktionär der Kommunistischen Partei sei gekommen, um mich zu schikanieren, und schrie: „Warum suchen Sie sie? Ich weiß nicht, wo sie ist. Haben Sie nichts Besseres zu tun?“ Völlig verblüfft beeilte sich mein Bruder zu erklären: „Ich bin ihr Bruder.“ Da war Hongping verlegen. „Entschuldigung, ich dachte, du wärst vom Parteikomitee. Sie ist in ihrem Gemüsegarten.“
Meine Nachbarinnen
Ich habe noch eine Nachbarin namens Xiyan. Ihr Mann hat Rückenprobleme, deshalb muss Xiyan den Großteil der schweren Arbeit erledigen. Ihre Schwiegereltern gehen nicht nett mit ihr um, ihr Mann beschimpft sie sogar. Xiyan weinte oft und sagte, sie denke über eine Scheidung nach. Ich sagte zu ihr: „Ich hoffe, dass sich die Dinge bessern, wenn deine Kinder größer werden. Sie brauchen eine intakte Familie.“ Seitdem hat Xiyan die Scheidung nicht mehr erwähnt.
Xiyan wurde während der Erntezeit operiert. Ihr Schwiegervater lag im Krankenhaus und ihr Mann war dort, um sich um seinen Vater zu kümmern. Niemand aus der Familie war da, um den Mais zu ernten. Mein Mann und ich fragten ein paar Nachbarn und dann ernteten wir den Mais. Einmal lag Xiyan im Krankenhaus und ihr Mann war allein zu Hause. Da ich wusste, dass er nicht kochen kann, bat ich meinen Mann, ihm etwas Essen zu bringen, das ich zubereitet hatte.
Als Xiyans Schwägerin sie besuchte, brachte ich ihr Broschüren über Falun Dafa mit. Xiyans Mann zeigte auf mich und sagte: „Sie ist so nett! Als deine Schwägerin im Krankenhaus lag, hat Mutter nicht für mich gekocht. Sie dagegen hat mir Essen bringen lassen. Ich werde widersprechen, wenn jemand sagt, Falun Dafa sei nicht gut. Du musst daran denken: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!‘" Seine Schwester nickte immer wieder und sah mich zustimmend an.
Xiuzhen, eine weitere Nachbarin, ist eine sehr direkte Person. Da sie drei Töchter hat, sahen ihre Schwiegermutter und ihre Schwägerinnen auf sie herab und wollten ihr nicht dabei helfen, auf ihre Kinder aufzupassen. Xiuzhen hat ständig alle Hände voll zu tun. Wenn ihre Kinder nach der Schule nirgendwo hinkonnten, nahm ich sie mit nach Hause und gab ihnen etwas zu essen. Außerdem half ich Xiuzhen bei den Hausarbeiten, die sie nicht alleine bewältigen konnte.
Alle meine Nachbarinnen sind aus den kommunistischen Organisationen ausgetreten. Wir unterhalten uns oft miteinander und erzählen uns gegenseitig von schönen Dingen. Xiyans Lachen ist am lautesten. Xiuzhen meinte, das ganze Dorf könne uns lachen hören. Wir teilen auch oft unser gutes Essen miteinander.
Alle drei Nachbarinnen versuchen, mich vor der Verfolgung zu beschützen. Kurz vor Neujahr 2000 kamen die örtliche Polizei und Mitglieder des Komitees der Kommunistischen Partei Chinas zu mir nach Hause und versuchten, mich dazu zu bringen, eine Garantieerklärung zu unterzeichnen. Ich weigerte mich zu unterschreiben. Sie drohten mir mit Verhaftung und dem Abriss meines Hauses.
Ich sagte zu meinem Mann: „Ich kann nicht zulassen, dass sie mich verschleppen. Wenn sie unser Haus abreißen, würde ich lieber betteln gehen, als mit dem Praktizieren aufzuhören.“ Mein Mann nickte. Er unterstützt mich in meiner Kultivierung. Ich verließ das Haus an einem verschneiten Tag. Meine Nachbarinnen hatten davon gehört. Sie boten meinem Mann an, ihm dabei zu helfen, unsere Ernte zu ihren Häusern zu bringen, damit sie nicht beschlagnahmt wurde.
Die Verfolgung
Ein paar Monate später kam ein Mann zu mir nach Hause, der behauptete, der stellvertretende Bürgermeister unserer Gemeinde zu sein. Er forderte mich auf, zum Büro des Parteikomitees der Kommunistischen Partei zu gehen, um mir ein Video über die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens anzusehen. Ich sagte: „Das werde ich nicht tun. Das ist eine Fälschung. Unser Meister hat uns gesagt, wir sollen nicht töten. Diejenigen, die sich selbst anzünden, können keine Falun-Dafa-Praktizierenden sein.“ Der Mann antwortete: „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass Sie zum Büro des Parteikomitees gehen sollen. Wenn Sie das nicht tun, wird die Polizei übermorgen kommen und Sie abholen.“ Nachdem er gegangen war, fasste ich den Entschluss, mich nicht mitnehmen zu lassen.
Ein paar Tage später wollte ich morgens gerade die Tür schließen, nachdem mein Mann zur Arbeit und mein Sohn zur Schule gegangen waren, als mein Bruder mit einer Tüte Broschüren zur Erklärung der wahren Umstände hereinkam. Er ist ebenfalls ein Falun-Dafa-Praktizierender. Ich fragte: „Warum bist du heute gekommen? Sie schicken die Polizei, um mich abzuholen.“ Kurz nachdem er hereingekommen war, hielt ein Polizeiauto vor meiner Tür und Polizisten klopften an.
Mein Bruder und ich nahmen die Broschüren und sprangen über den Zaun zum Haus meiner Nachbarin Xiyan. Xiyans Schwiegermutter nahm unsere Broschüren entgegen und versteckte sie. Ich sprang über einen weiteren Zaun zu Hongpings Haus. Hongping sagte: „Mach dir keine Sorgen. Bleib hier und geh nicht weg.“ Hongping ging hinaus, um nachzuschauen. Die Polizisten entfernten sich erst gegen Mittag. Nachdem sie weg waren, kehrte ich nach Hause zurück. Auch mein Bruder kam wohlbehalten nach Hause.
Eines Tages im Winter 2009 wurden eine Mitpraktizierende und ich auf eine Polizeiwache verschleppt, als wir den Menschen auf der Straße die wahren Umstände erklärten. Mein Mann sorgte sich und machte sich auf die Suche nach mir. Die Beamten des Büro 610 und der Polizeiwache versuchten, meine Wohnung zu durchsuchen. Als sie sahen, dass meine Tür verschlossen war, sprangen sie vom Dach meiner Nachbarin Xiuzhen auf mein Dach und drangen in meinen Hof ein.
Als Xiuzhen bemerkte, dass eine Gruppe von Männern über ihr Dach in meinen Hof gelangte, kletterte sie auf ihr Dach und rief: „Wer seid ihr? Warum kommt ihr hier rein, während sie nicht da sind?“ Sie sagten: „Pst! Wir sind von der Polizei.“ Xiuzhen erwiderte: „Polizei? Ihr seht aus wie Banditen. Verschwindet von hier!“ Sie sagten verunsichert: „Schrei nicht so!“ Xiuzhen rief weiter: „Hallo, ihr alle! Kommt und schaut her! Bei Xiaobin wurde eingebrochen.“
Sobald meine Nachbarn sie hörten, kamen sie heraus. Einige riefen: „Tötet sie!“, „Gib mir eine Schaufel!“ und „Los, halt mich nicht auf!“ Die Polizisten zogen sich verlegen zurück.
Sie holten den Dorfvorsteher und zwangen ihn, sie zu unserem Haus zu führen, damit sie es durchsuchen konnten. Als sie zurückkamen, war mein Mann bereits zu Hause. Er schloss das Tor ab, nachdem sie den Vorgarten betreten hatten, und sagte: „Ich habe euch gesucht! Ihr kommt gerade recht! Keiner von euch kommt hier raus, bevor meine Frau freigelassen wird!“ Die örtlichen Polizisten hatten zuvor mit ihm gesprochen und kannten sein Temperament. Sie hatten solch eine Angst vor meinem Mann, dass sie auf das Dach kletterten.
Die Beamten vom Büro 610 kannten meinen Mann nicht. Der Anführer sagte: „Wir sind von der Stadtpolizei. Ihre Frau hat Flyer verteilt und damit gegen das Gesetz verstoßen.“ Mein Mann erwiderte: „Das Verteilen von Broschüren verstößt gegen kein Gesetz. Ihr seid es, die gegen das Gesetz verstoßen haben! Jiang Zemin [ehemaliger Chef der KPCh, der die Verfolgung inszeniert hat] wurde in anderen Ländern verklagt, doch ihr folgt immer noch seiner Politik, gute Menschen zu verfolgen. Jeder einzelne von euch wird bestraft werden! Kommt und holt mich, wenn ihr keine Angst vor dem Tod habt! Ich habe keine!“ Keiner von ihnen wagte es, sich mit meinem Mann anzulegen.
Schließlich stellten sie meinem Mann eine Garantie aus, in der sie versprachen, mich freizulassen. Mein Mann holte mich noch am selben Abend nach Hause. Auch meine Mitpraktizierende ließen sie frei. An diesem Tag fand ein harter Kampf zwischen Gut und Böse statt.
Meine Nachbarn freuten sich riesig, mich am nächsten Morgen zu sehen. Sie erzählten mir, was am Vortag passiert war. Xiyan lobte meinen Mann und sagte zu mir: „Onkel hat das großartig gemacht! Als er laut gerufen hat, konnte man das im ganzen Dorf hören. Er sagte ihnen: ‚Meine Frau ist ein guter Mensch! Wenn ihr sie nicht freilasst, darf keiner von euch hier weg!‘“ Sie lachte laut, als sie mir das erzählte.
Eines Tages im Mai 2023 rief Xiuzhens Mann meinen Mann an und sagte: „Die Polizei war bei euch vor der Tür, ist aber wieder gegangen, als sie sah, dass ihr nicht zu Hause wart. Ich habe zufällig in der Nähe des Gewächshauses gearbeitet und habe deshalb die Tür zu eurem Gewächshaus verschlossen. Sie kamen, um nachzuschauen, sind aber wieder gegangen, als sie sahen, dass die Tür verschlossen war.“ Ein weiterer Versuch, Praktizierende zu verfolgen, wurde unter dem Schutz des Meisters vereitelt.
Meine Nachbarn haben die Vorteile von Falun Dafa erkannt und beschlossen, auf der Seite der Gerechten zu stehen. Sie werden von Falun Dafa gesegnet werden. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen die Wahrheit erfahren und gesegnet werden.
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