(Minghui.org) Das 13. Arrondissement von Paris beherbergt eine große asiatische Gemeinschaft und ist für seine zahlreichen Geschäfte und Restaurants mit kulturell geprägtem Angebot bekannt. Diese ziehen sowohl Einheimische als auch Touristen an. Ein großes Einkaufszentrum in der Nähe der Place d’Italie lockt zusätzlich viele Besucher an und macht das Viertel zu einem lebendigen und geschäftigen Treffpunkt.

Am Samstag, dem 6. Juni 2026, veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende auf der Place d’Italie im 13. Arrondissement eine Informationsaktion. Sie führten die Übungen vor, informierten Passanten über Falun Dafa und die Verfolgung in China und sammelten Unterschriften für eine Petition, die ein Ende dieser Verfolgung fordert.

Sie stellten Falun Dafa und seine Grundsätze – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – vor und machten auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie den staatlich geförderten Organraub an Praktizierenden in China aufmerksam. Viele Passanten zeigten sich schockiert über die geschilderten Menschenrechtsverletzungen und unterzeichneten die Petition zur Beendigung der Verfolgung. Einige Interessierte nutzten die Gelegenheit, die Übungen direkt vor Ort zu erlernen, und berichteten anschließend, dass sie sich entspannt und innerlich ruhig fühlten. Andere erkundigten sich nach den nächstgelegenen Übungsplätzen, um die Praxis näher kennenzulernen.

Praktizierende veranstalten am Samstag, dem 6. Juni, eine Aktion auf der Place d’Italie im 13. Arrondissement (Minghui.org)

Passanten unterschreiben eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Passanten schätzen Falun Dafa

Valérie blieb lange stehen und beobachtete die Praktizierenden beim Meditieren und bei der Vorführung der Übungen. Sie filmte die Übungsvorführung und sagte, sie wolle einen der Übungsplätze in Paris aufsuchen, um die Übungen zu erlernen. Sie äußerte sich wie folgt: „Falun Dafa strahlt große Ruhe aus. In einer Welt voller Krieg und Gewalt brauchen wir wirklich Dinge, die uns guttun. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht können die Seele nähren; es ist eine Praxis der Gewaltlosigkeit. Die Kultivierung in einer entspannten Atmosphäre fördert die Gesundheit. Wir brauchen solche Dinge, um die Seele zu beruhigen. Falun Dafa ist wunderbar und verdient höchste Anerkennung.“

Nachdem Hamida gemeinsam mit einer Praktizierenden die zweite Übung ausgeführt hatte, sagte sie, sie fühle sich, als hätte sie eine besonders erholsame Pause eingelegt. „Diese Praxis vermittelt ein tiefes Gefühl der Ruhe und wirkt wohltuend auf Geist und Körper“, erklärte sie. „Sie ist wirklich etwas Besonderes, weil sie es uns ermöglicht, für einen Moment Abstand von einer Welt voller Hektik, Belastungen und Gewalt zu gewinnen. Die Übungen schenken uns einen friedvollen Augenblick, in dem wir ganz bei uns selbst sein und innere Ruhe finden können. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Hamida stimmte den Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – zu: „Die Welt ist heutzutage so hektisch, dass Güte und Nachsicht nur noch schwer zu finden sind und das Leben hart ist. Wir brauchen diese Eigenschaften wirklich, um gütig und nachsichtig zu bleiben.“ Sie sagte, sie habe vor, zum Übungsplatz zu gehen, um Falun Dafa zu erlernen.

Das ist Völkermord“

Als Marie-Staphane, eine ehemalige Lehrerin, an einer Falun-Dafa-Veranstaltung vorbeikam und erfuhr, wie die KPCh die Praktizierenden verfolgt – bis hin zum Organraub –, war sie entsetzt: „Das ist unvorstellbar. Wir können uns das nicht einmal ansatzweise vorstellen. Das ist ein riesiger Skandal. Ich verstehe nicht, warum die Nationen nicht danach streben, diesen Dingen ein Ende zu setzen.“

Sie fuhr fort: „Auf der Ebene der internationalen Politik gibt es durchaus noch Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen. Da es sich um eine Straftat handelt, geht die Angelegenheit über den rein politischen Rahmen hinaus. Es handelt sich um Völkermord – ein Verbrechen. Daher müssen wir sie (die KPCh) wie Kriminelle behandeln. Es ist wirklich unfassbar. Früher wusste ich nichts davon. Mir war nicht bewusst, wie ernst die Lage ist.“ Sie ermutigte die Praktizierenden, Mut zu bewahren und durchzuhalten.

Die KPCh ist ein diktatorisches Regime

Bertrand war schockiert, als er die Informationen über die Verfolgung auf der Ausstellungstafel las. Er unterzeichnete die Petition und sagte: „Die KPCh ist ein totalitäres, blutrünstiges und diktatorisches Regime. Sie hat keinerlei Verständnis für die menschliche Natur. Ich hoffe, dass das chinesische Volk sich aus diesen Fesseln befreien, seine Demokratie zurückgewinnen und frei denken kann.“

Vor ihrem Ruhestand war Monique Professorin für Geografie an einer Universität. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit reiste sie mehrfach nach China, wo sie Feldstudien zu Landschaftsformen und Naturkatastrophen durchführte. Auf der Place d’Italie führte sie ausführliche Gespräche mit den Falun-Dafa-Praktizierenden. Dabei verurteilte sie die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) entschieden und sprach sich für das Recht der Praktizierenden auf Glaubensfreiheit aus.

Sie erklärte: „Das chinesische Volk verfügt über traditionsreiche Praktiken wie Falun Dafa. Die KPCh ist jedoch ein autoritäres Regime. Doch jeder Einzelne ist einzigartig, und seine Rechte müssen respektiert werden.“