(Minghui.org) Anfang 1999 begann meine Familie, Falun Dafa zu praktizieren – darunter meine Mutter, mein Mann, mein Sohn und ich. Die Beschwerden meiner Mutter klangen ab und mein Mann brauchte keine Krücken mehr. Ich hörte auf, nachtragend zu sein, sondern wurde fröhlich und zufrieden. Meine Familie, die einst kurz vor dem Zerbrechen stand, wurde gerettet.

Beeinflusst vom Atheismus war ich jedoch anfangs skeptisch. Ich wollte ein guter Mensch sein, glaubte aber nicht vollständig an das Göttliche. Deshalb las ich nur eher selten die Dafa-Bücher und machte die Übungen.

Als meine Familie meine Mutter besuchte, wachte ich mitten in der Nacht auf und sah einen großen, bunten Falun, der sich horizontal vor mir drehte und ein schwaches Leuchten ausstrahlte. Da ich nicht glauben konnte, was ich da sah, setzte ich mich auf, rieb mir die Augen und sah mich um. Mein Sohn schlief tief und fest neben mir. Ich war so aufgeregt, dass ich fast laut ausgerufen hätte: „Es ist echt. Falun Dafa ist wirklich wahr!“ Dann verblasste der Falun allmählich.

Als meine Mutter und mein Mann am nächsten Morgen aufstanden, um die Übungen zu machen, sprang ich aus dem Bett. Sie waren überrascht, da ich oft lange im Bett blieb, und fragten sich, was los sei. Als ich ihnen erzählte, was ich in der Nacht zuvor gesehen hatte, freuten sich alle und sagten, Meister Li würde mich ermutigen. Später wurde mir klar, dass der Meister mir dies gezeigt hatte, damit ich mich von meinem Atheismus lösen konnte.

Danach fing ich an, die Übungen zu praktizieren. Als ich eines Tages meditierte, hatte ich das Gefühl, auf einer riesigen, glatten, sich drehenden Scheibe zu sitzen. Während sie sich drehte, hatte ich das Gefühl, gleich herunterzurutschen. Als ich die Augen öffnete, sah ich, dass ich immer noch im Bett saß. Als ich die Augen schloss, fühlte ich mich wieder auf der glatten, sich drehenden Scheibe. Als ich den Film „Einst waren wir Gottheiten“ sah, stellte er anschaulich dar, was ich gesehen hatte.

Eine herausragende junge Erwachsene

Als mein Mann und ich die Übungen praktizierten, ahmte unser fünfjähriger Sohn Wei unsere Bewegungen nach. Wenn wir die Schriften von Dafa lasen, hörte er zu, während er spielte. Eines Tages ging er zu seiner Großmutter väterlicherseits, um dort zu spielen. Als er zurückkam, sagte er: „Mama, im Fernsehen bei Oma laufen Leute, die Qigong praktizieren.“ – „Hast du es dir angesehen?“, fragte ich. Er verneinte.

Der Meister sagte: ‚Bei der Kultivierung muss man sich auf eine Schule konzentrieren.‘“ (Zhuan Falun, 2019, S. 125)

Das überraschte mich. Als neue Praktizierende hatte ich diesem Thema damals nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Von diesem Zeitpunkt an begann ich, Wei wie einen jungen Praktizierenden zu behandeln. Meine ganze Familie lebte harmonisch, indem sie den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – folgte.

Einige Monate später begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Unterdrückung von Falun Dafa. Zeitungen und Fernsehen veröffentlichten diffamierende Berichte, um Dafa zu verfolgen. Beeinflusst von den Medien äußerten sich meine Nachbarn negativ über Dafa, deshalb klärte ich sie über die wahren Umstände auf. Mir wurde klar, dass die Menschen durch die Propaganda der KPCh in die Irre geführt wurden, und ich wusste, dass ich mehr tun musste. Daher schrieb ich Briefe, in denen ich erklärte, was Falun Dafa ist, in der Hoffnung, dass die Menschen aufhören würden, den Lügen der KPCh zu glauben. Oft standen mir beim Schreiben dieser Briefe die Tränen in den Augen.

Die Briefe kopierte ich. Mein Sohn wickelte bunte Bänder um die Kopien und wir verteilten sie. Meine Familie lebte trotz des Drucks durch die Verfolgung glücklich zusammen.

2001 wurden mein Mann und ich dann unrechtmäßig verhaftet. Als Polizeibeamte unsere Wohnung durchsuchten, schüchterten sie den 7-jährigen Wei ein und verlangten von ihm, ihnen zu sagen, wo die Dafa-Bücher seien, doch er weigerte sich. Als sein Großvater väterlicherseits ihn fragte, war seine Antwort dieselbe. Seine Großmutter väterlicherseits wollte ihn überreden und sagte: „Ich werde deine Dafa-Bücher nicht zerstören. Ich möchte sie nur an einen anderen Ort bringen. Könntest du mir sagen, wo sie sind?“ Wei sah seine Großmutter an und schüttelte den Kopf. Sie erzählte uns, was passiert war, als wir nach Hause kamen.

„Ich verstehe, dass du es den anderen nicht gesagt hast (wo die Dafa-Bücher waren). Warum hast du dich jedoch geweigert, es auch der Großmutter zu sagen?“, fragte ich. „Ich dachte, die Großmutter wäre auch nicht ehrlich“, antwortete Wei. Seine Worte berührten mich so sehr, dass mir die Tränen kamen. Er war damals erst 7 Jahre alt. Ich wusste, dass der barmherzige Meister seine aufrichtigen Gedanken stärkte.

Später wurde ich erneut verhaftet und in ein Arbeitslager gesperrt und mein Mann und Wei wurden in ein Gehirnwäschezentrum gebracht. Als mein Mann sah, wie das Kind in einem Polizeiwagen dorthin gebracht wurde, weinte er. Als ich später nach Hause zurückkehrte, sah ich, dass Wei immer noch die Kleidung trug, die ich ihm zwei Jahre zuvor gekauft hatte, als ich noch zu Hause war, und seine Socken waren geflickt. Er war kein Stück gewachsen. Da wusste ich, dass er viel Not erlitten haben musste.

Mein Mann und ich wurden unzählige Male verhaftet, mit Geldstrafen belegt und unser Haus wurde durchsucht. Wir hatten keinen festen Wohnsitz. Wir lebten in Armut und hatten kein Geld, um Wei Snacks oder Spielzeug zu kaufen. Deshalb hing er nicht an Snacks. Da er kein Spielzeug hatte, bastelte er sich sein eigenes. Das Boot und das Flugzeug, die er bastelte, sahen sehr gut aus.

Obwohl er noch sehr jung war, achtete Wei sehr auf seine Xinxing. Als er mit seinem Cousin spielte, wurde dieser wütend und beschimpfte ihn. Da Wei nichts erwiderte, wurde der Cousin noch wütender und warf eine Kaki nach ihm, die zerplatzte und seine Kleidung beschmutzte. Ihre Großmutter war verärgert, aber Wei blieb gelassen. Seine Nachsicht beeindruckte mich.

Ein anderes Mal sprang Wei versehentlich auf eine mit einer Plastiktüte bedeckte Gabel mit zwei Zinken. Ich war gerade im Haus. Er hüpfte herein, während er sich an einem Fuß hielt. „Mama, mein Fuß tut weh!“, rief er. Ich half ihm zum Bett, zog ihm die Schuhe aus und sein Blut floss auf meine Hand. Ich geriet ein wenig in Panik, aber er sagte ruhig: „Mama, mir geht es gut.“

Er erholte sich bald wieder. Die beiden Schuhgummistücke, die von den scharfen Zinken in sein Fleisch gedrückt worden waren, traten schließlich von selbst heraus. Meine Nachbarn waren überrascht. Ich wusste, wäre dies einem Nichtpraktizierenden passiert, hätte sich sein Fuß entzündet. Falun Dafa ist wirklich erstaunlich.

Wei entwickelte keine schlechten Gewohnheiten, wie es bei vielen jungen Leuten der Fall ist. Dafa schenkte ihm Weisheit und er gehörte in seiner Klasse stets zu den fünf Besten. Seine Lehrer lobten ihn in den höchsten Tönen. „Du bist der Stolz der Klasse“, bemerkte einer von ihnen bei einer Jahresabschlussbesprechung. „Du sprichst vielleicht nicht viel, aber wenn du sprichst, beeindruckst du alle.“

Wei schnitt auch in der Mittelschule gut ab. Er wurde in eine Leistungsklasse der Oberschule aufgenommen und besuchte ein gutes Gymnasium. Wir haben seinen Lehrern nie Geschenke gemacht, wie es viele Eltern tun, um eine Sonderbehandlung für ihre Kinder zu erwirken, und wir haben auch keinen Privatlehrer engagiert. Die Leute lobten uns für unseren zurückhaltenden Erziehungsstil und sagten, wir hätten ein erfolgreiches Kind mit gutem Charakter großgezogen.

Nach seinem Hochschulabschluss wollte Wei keine Beamtenlaufbahn einschlagen wie seine Kommilitonen, da er die Indoktrination durch die KPCh nicht wollte. Stattdessen entschied er sich dafür, als Lehrer an einer Privatschule zu arbeiten, um den Zwängen der Partei zu entgehen.

Ein Mädchen, das rücksichtsvoll ist

Mein Sohn wurde erwachsen und es war Zeit zu heiraten. Er sagte, es eile nicht, da er einfach dem natürlichen Lauf der Dinge folgen wolle. Da sie seinen guten Charakter kannten, stellten Verwandte, Freunde und andere Praktizierende Wei jungen Frauen vor. Viele junge Frauen sind heutzutage sehr materialistisch. Einige beklagten sich, wir seien arm, andere meinten, Wei sei zu klein, wieder andere fanden, er sei nicht romantisch, und manche glaubten, sie passten nicht gut zusammen. Wei hatte das Gefühl, dass diese jungen Frauen nicht sein Typ waren. Er traf sich mit mindestens 15 Mädchen. „Du musst dich etwas mehr anstrengen“, sagte seine Tante. „Vielleicht wartet meine wahre Liebe irgendwo auf mich“, antwortete Wei dann.

Manchmal beschwerte ich mich und sagte, Wei wisse nicht, wie man einem Mädchen gefällt. „Mama, erzwungene Liebe kann niemals Glück bringen“, antwortete er. Ich stimmte ihm zu und sagte, man solle die Dinge einfach ihren natürlichen Lauf nehmen lassen.

Dann stellte ihm ein Praktizierender Mei vor. „Mama, sie ist mir so ähnlich“, sagte mein Sohn. Sie wuchs in einer Familie von Praktizierenden auf und war noch ein junges Mädchen, als ihre dreiköpfige Familie nach Peking ging, um für Dafa zu appellieren. Sie ertrug Entbehrungen, die weit über ihr Alter hinausgingen, doch das tat ihr nichts an.

Mei war bescheiden, ausgeglichen, aufrichtig und fröhlich. Wie Wei hatte auch sie es nicht eilig zu heiraten. Doch als sie sich trafen, waren sie überrascht über ihre Gemeinsamkeiten. Sie sagte: „Wir sind uns so ähnlich.“ Ihre Eltern, die ihre Meinung stets respektierten, sagten, es sei schwer, in der heutigen Gesellschaft einen so reinen und gutmütigen jungen Mann wie Wei zu finden. Wei fand Meis Eltern nett und vertrauenswürdig. Es gab keine Barrieren zwischen ihnen und alles verlief ganz natürlich.

Später erfuhren wir, dass Meis Mutter und ich wegen des Praktizierens von Falun Dafa im selben Arbeitslager inhaftiert gewesen waren. Wir kannten uns, hatten aber keine Gelegenheit gehabt, miteinander zu sprechen. Wir hätten nicht erwartet, uns auf diese Weise wiederzusehen. Wir redeten viel miteinander, aber nicht über Geld, ein Haus oder Autos für die Kinder. Meis Eltern waren bescheiden, respektvoll und höflich. An ihnen erkannte ich die Lücke in meiner Kultivierung.

Mei war genauso. Im Gegensatz zu anderen jungen Frauen in ihrem Alter bat sie uns nicht, ihr die „drei Goldstücke“ für ihre Hochzeit zu kaufen (Goldkette, Goldohrringe und Goldring), weil sie nicht wollte, dass wir unser Geld dafür ausgaben. Nachdem ich sie immer wieder gedrängt hatte, ging sie in ein Juweliergeschäft. Als sie zurückkam, sagte Wei zu mir: „Mama, deine zukünftige Schwiegertochter hat sich nur das dünnste Stück ausgesucht.“ Egal, was die Verkäufer im Juweliergeschäft empfahlen, sie sagte, dass dieses am schönsten sei. Ich war sehr gerührt. In der modernen Gesellschaft gibt es viele Geschichten, in denen Mädchen ein Haus, ein Auto oder teure Geschenke für ihre Hochzeit verlangen. Meis Herz ist kostbarer als Gold – das liegt daran, dass sie eine junge Falun-Dafa-Praktizierende ist.

Viele Praktizierende kamen am Tag der Hochzeit, um zu helfen. Sie kümmerten sich still um alles. Die Dorfbewohner meinten, die Dafa-Praktizierenden seien erstaunlich. Der Gastgeber sagte, er habe schon viele Hochzeiten geleitet, aber noch nie eine so harmonische, fröhliche Atmosphäre erlebt. Auch der Fotograf lobte beide Familien und sagte, sie seien rücksichtsvoll gegenüber anderen. Das Personal wurde ebenfalls Zeuge des positiven Einflusses von Falun Dafa auf die Menschen.

Am dritten Tag nach der Hochzeit gab Mei uns ihr Mitgiftgeld und sagte, es könne helfen, unsere familiären Schulden zu begleichen. Ich war sehr gerührt von ihrer Aufrichtigkeit. Junge Leute denken heutzutage nur daran, ihren Eltern oder Schwiegereltern Geld abzuknöpfen; sie geben nichts, geschweige denn, dass sie das Mitgiftgeld spenden. Ich sagte: „Liebling, wir haben keine Schulden. Selbst wenn wir welche hätten, würden wir dein Mitgiftgeld nicht dafür verwenden. Es ist dein Geld.“

Später hörte ich, dass Meis Eltern nicht wollten, dass das junge Paar Schulden macht. Also zahlten sie, nachdem sie mit Wei gesprochen hatten, ihre Hypothek ab. Sie sagten es weder meinem Mann noch mir, weil sie nicht wollten, dass wir uns Sorgen machten. „Mein Sohn, die ganze Familie deiner Frau hat uns ihr Herz geschenkt. Wir sollten dankbar sein und sie immer gut behandeln“, sagte ich zu Wei.

Das ist eine glückliche Ehe. Infolgedessen habe ich nun eine Tochter und Meis Eltern haben einen Sohn.

Aus unseren beiden Dreierfamilien ist nun eine große Sechserfamilie geworden. Nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht bemühen wir uns alle, bessere Menschen zu sein. Außerdem habe ich gelernt, dass ich mir um Wei keine Sorgen hätte machen sollen. Die Arrangements des Meisters sind die besten.

Auch einige Nachbarn oder Verwandte, die sich über unseren Glauben beschwert und uns kritisiert hatten, weil wir verfolgt wurden, haben ihre Einstellung geändert. „Schaut euch das junge Paar an. Schaut euch ihre Schwiegereltern an. Warum haben sie so viel Glück?“, kommentierte jemand. „Sie sind Falun Dafa-Praktizierende – wir können uns nicht mit ihnen vergleichen“, meinte jemand. „Das ist eine himmlische Verbindung“, betonte jemand anders.

Wir in der Familie wissen, dass dies der Segen von Falun Dafa ist. Danke, Meister, für alles!