(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit fast 30 Jahren unter dem barmherzigen Schutz und der Führung des Meisters. Anlässlich des 27. Welt-Falun-Dafa-Tages möchte ich einige der wundersamen Geschichten von meinem Kultivierungsweg mitteilen, die von der außergewöhnlichen Natur von Falun Dafa und der Größe des Meisters zeugen.

In nur zwei Tagen sind erstaunliche Dinge geschehen

Vor meiner Pensionierung war ich Lehrerin. Ich war gesundheitlich ziemlich schlecht dran und hatte Herz- und Nieren-Erkrankungen, Arthritis, Magenbeschwerden und Schwindel. Den ganzen Tag lang war ich damit beschäftigt, zu essen und Medikamente einzunehmen. Mein Mann ist Arzt, und zu Hause hatten wir viele medizinische Fachbücher. Wenn ich zu Hause nichts zu tun hatte, blätterte ich gewöhnlich in diesen Büchern, suchte nach Symptomen, die auf mich zutrafen, und stellte mir selbst Diagnosen, sodass ich schließlich fast schon eine halbe Ärztin geworden war.

Damals, im Jahr 1996, als ich gerade Anfang 40 war, stieg meine Herzfrequenz bei Tachykardie-Anfällen auf über 160 Schläge pro Minute, und sobald der Anfall nachließ, stieg mir das Blut in den Kopf, sodass mein Gesicht knallrot anlief.

Eines Tages, während ich unterrichtete, verspürte ich plötzlich einen Schmerz im Herzen, der bis in den Rücken ausstrahlte. Ich bekam Atembeschwerden, sah verschwommen, und dann brach ich direkt dort am Lehrerpult zusammen.

An jenem Abend kehrte ich aus dem Krankenhaus nach Hause zurück und rief meine ältere Schwester an, die in einer anderen Stadt lebte, um ihr zu erzählen, was passiert war. Besorgt um mich sagte sie: „Es gibt hier eine hervorragende Übungspraxis, auch wenn du sie vielleicht nicht erlernen kannst. Sie ist anders als jedes Qigong, das du bisher praktiziert hast. Es geht um mehr als nur körperliche Bewegungen – der Schwerpunkt liegt in erster Linie darauf, das eigene Herz und den Charakter zu kultivieren und die Anhaftungen an Ruhm, Reichtum und Sentimentalität loszulassen, an denen gewöhnliche Menschen festhalten. Es heißt Falun Gong.“ Spontan antwortete ich: „Ich kann diese Dinge loslassen!“ Meine Schwester notierte sich meine Telefonnummer und versprach, am nächsten Tag den Koordinator an ihrem Übungsort zu fragen, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass ich diese Methode erlernen könnte.

Am nächsten Tag rief mich gegen Mittag eine mir unbekannte Frau an und sagte, jemand von außerhalb habe ihr erzählt, ich wolle Falun Gong lernen. Sie sagte, sie wohne hier in der Stadt und würde mich an diesem Abend um 18:30 Uhr an einer bestimmten Ampel treffen.

Ich sagte: „Aber ich kenne Sie doch gar nicht. Um halb sieben ist es stockdunkel, und an dieser Kreuzung herrscht viel Verkehr. Wie sollen wir uns denn erkennen?“ Sie antwortete: „Keine Sorge. Ich werde ein Falun-Abzeichen tragen. Seien Sie unbesorgt, der Meister wird das schon regeln.“ Ich verstand nicht, was sie meinte, da ich nicht wusste, wie ein Falun-Abzeichen aussah, wie groß es war oder wie ich sie von der anderen Straßenseite aus erkennen sollte. Kam ihr Meister auch mit?

Gerade als ich um 18:30 Uhr an der Kreuzung ankam, sprang die Ampel auf Grün, und eine Flut von Radfahrern strömte auf mich zu. Eine junge Frau, deren Gesicht von einem strahlenden Lächeln erhellt wurde, fuhr geradewegs auf mich zu und hielt direkt vor mir an. „Hallo! Bist du Mei?“, fragte sie.

Ich war überrascht: „Ja, aber wie hast du mich erkannt? Wo ist dein Falun-Abzeichen?“ Sie zeigte auf einen kleinen, runden Anstecker von der Größe eines Daumennagels auf ihrer Brust und sagte: „Er ist genau hier.“

„Meine Güte“, sagte ich, „wie hätte ich dich denn nachts mit so einem winzigen Abzeichen erkennen sollen? Das sieht man doch nicht einmal tagsüber.“ Sie antwortete: „Da wird es keinen Irrtum geben; der Meister hat alles arrangiert.“ Ich fand das ziemlich erstaunlich und sah sie mit verwirrtem Gesichtsausdruck an. Sie lächelte und sagte: „Du verstehst es noch nicht, aber später wirst du es verstehen. Ich bringe dich jetzt zu dem Ort, wo wir zusammen das Fa lernen.“

Im Raum befanden sich etwa ein Dutzend Menschen, hauptsächlich ältere Männer und Frauen, die alle auf Bodenmatten saßen und lasen. Jemand reichte mir ein Zhuan Falun und lud mich ein, mich auf eine Matte zu setzen. Da ich eine Anzughose trug, fiel mir das Hinsetzen etwas schwer. Jeder las abwechselnd einen Absatz vor. Als ich an der Reihe war, hatte ich kaum zwei Sätze gelesen, da liefen mir schon die Tränen übers Gesicht, ich hatte einen Kloß im Hals und seufzte tief. Ich spürte, wie eine komplexe Mischung aus Emotionen – Aufregung, Trauer, Angst und Qual – in mir hochstieg und sich in stille Tränen auflöste. Da ich jemand bin, die selten weint, war mir das ziemlich peinlich, und ich sagte: „Oh je, was ist denn los? Was ist los?“ – während die Tränen weiter flossen.

Ich las diese Passage mit tränenerstickter Stimme zu Ende. Ich sagte: „Ich werde nicht weiterlesen. Ich werde einfach im Buch mitlesen und den anderen beim Vorlesen zuhören.“ Jemand bemerkte: „Du hast eine gute Schicksalsverbindung; dein wissender Teil hat erkannt, dass du das Fa erhalten hast, und ist deshalb tief bewegt.“ Ich schaffte es, so weiterzumachen, bis das gemeinsame Fa-Lesen beendet war.

Auf dem Heimweg erzählte mir die junge Frau von Falun Gong. Sie wollte mir zunächst ihr Buch zum Lesen leihen, und wenn es mir gefiele, sollte ich sie anrufen, dann würde sie mit mir gehen, um mir mein eigenes Exemplar zu kaufen.

Ich kehrte nach Hause zurück und schlug das Buch auf. Auf der zweiten Seite sagt der Meister:

„Überlegt mal, was es bedeutet, einen Kultivierungsweg zu hohen Ebenen zu verbreiten. Bedeutet das nicht, Menschen zu erlösen? In diesem Fall bist du auf dem Weg, dich wirklich zu kultivieren. Es geht dann nicht mehr nur um Heilung und Gesundheitsförderung, denn bei der wirklichen Kultivierung werden auch hohe Ansprüche an die Xinxing der Schüler gestellt.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 2 ff.)

Als ich das Wort „Kultivierung“ sah, war ich tief bewegt, und mir traten erneut Tränen in die Augen. Mit aneinandergelegten Händen wandte ich mich an das Bild des Meisters im Buch und sagte: „Meister, endlich kann ich mich kultivieren.“

Soweit ich mich zurückerinnern kann, mochte ich schon immer gerne Spielzeug, das etwas mit spiritueller Praxis zu tun hatte – zum Beispiel Holzfische (Buddhismus) und kleine Kürbisse (Taoismus). Als ich in der zweiten Klasse war, sah ich einen Mönch vor mir gehen. Ich rannte ihm hinterher und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Später zu Hause ahmte ich seine Gangart nach, was mir eine strenge Zurechtweisung von meiner Mutter einbrachte. Nachdem ich geheiratet hatte, sagte ich oft zu meinem Mann: „Ich möchte unbedingt einen echten Meister finden, um zu lernen, mich zu kultivieren. Könntest du mich zum Berg Emei oder zum Berg Heng mitnehmen, damit ich einen echten Meister finde, der mich unterrichtet? Keine Sorge, ich werde keine Nonne werden; ich möchte mich nur kultivieren.“ Mein Mann antwortete immer: „Wo sollen wir denn überhaupt einen echten Meister finden? Warte einfach noch ein bisschen.“

Jetzt hatte ich endlich einen gefunden und konnte mich kultivieren.

Ich rief die junge Praktizierende sofort an: „Ich habe mich entschlossen, Falun Gong zu praktizieren, und würde gerne ein Zhuan Falun kaufen.“ Am nächsten Tag erhielt ich das Buch, ein Porträt des Meisters, zwei Abbildungen des Falun-Emblems und ein kleines Falun-Abzeichen. Damit begann meine Kultivierungsreise im Falun Dafa und die Rückkehr zu meinem wahren Selbst.

Wunder inmitten von Krankheitskarma-Beseitigung

Ein paar Tage später brachte sie mir eine Reihe von Videokassetten mit den Vorträgen des Meisters in Jinan. Damals waren diese Vortragsbänder Mangelware – es gab nur zwei oder drei Sätze für die ganze Stadt –, deshalb musste ich sie nach dem Anschauen weitergeben. Sobald ich mir die Videos ansah, spürte ich, wie mir ein Schauer über den ganzen Körper lief; eine Kälte schien aus tiefsten Knochen nach außen zu dringen und meine Zähne klapperten. Selbst wenn ich mich in eine Decke wickelte, half das nichts. Wenn ich die Videos nicht ansah, war mir nicht kalt, aber sobald ich sie einschaltete, zitterte ich vor Kälte. Ich verstand, dass dies Karma war. Da Karma von Yin-Natur ist, äußert sich seine Ausstoßung als Kältegefühl im Körper.

Nachdem ich mir alle neun Vorträge angesehen hatte – etwa zwei Wochen, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte –, bekam ich eines Morgens gegen 04:00 Uhr plötzlich starken wässrigen Durchfall. Gegen 05:00 Uhr morgens hatte ich erneut Durchfall. Mein Mann machte sich Sorgen, weil er wusste, dass ich solch einen Durchfall nicht verkraften konnte. Er fragte mich, ob ich das aushalten könne und ob mir das Herz wehtue. Ich sagte, es gehe mir gut. Gegen 06:00 Uhr morgens hatte ich erneut Durchfall, und mein Mann wurde unruhig, da er vermutete, ich hätte Cholera. Er fragte mich, ob ich mich übergeben müsse. Ich verneinte.

Aus meiner bisherigen Erfahrung wusste ich, dass meine Fingerspitzen nach dreimal Durchfall meist schrumpelig wurden, mein Herz sich überfordert anfühlte und ich sogar zusammenbrechen konnte. Besorgt betrachtete ich mein Spiegelbild. Meine Lippen waren nicht violett, und mein Teint sah nicht so schlecht aus, wie ich erwartet hatte. Mir wurde klar, dass vielleicht der Meister meinen Körper reinigte.

Mein Mann wollte mich ins Krankenhaus bringen, aber ich weigerte mich mitzugehen, und so rief er meine Mutter an, und bat sie, mich zu überreden. Ich erklärte ihr: „Mama, ich weiß, was ich tue. All die Jahre war mein erster Gedanke immer, ins Krankenhaus zu gehen, wenn ich krank wurde. Aber dieser Durchfall ist anders. Ich fühle mich körperlich nicht unwohl – nur ein leichter Schmerz im Unterbauch. Ich bin auch nicht dehydriert: Meine Fingerspitzen sehen prall aus, meine Lippen verfärben sich nicht violett und mein Teint sieht gesund aus. Ist das wirklich eine Krankheit? Es ist das, was das Buch Zhuan Falun als Körperreinigung beschreibt. Denk nur an all die Medikamente, die ich im Laufe der Jahre eingenommen habe – ich bin praktisch zu einer wandelnden Hausapotheke geworden. Um mich zu kultivieren, muss ich doch sicherlich all diese Giftstoffe aus meinem Körper ausscheiden, oder?“ Als sie das hörte, sagte meine Mutter: „Nun, dann geh einfach klug damit um.“

Mein Mann musste zur Arbeit, daher war ich allein zu Hause. Ich ging etwa jede Stunde auf die Toilette. Jedes Mal hatte ich nur leichte Bauchschmerzen, und ich hatte überhaupt keine Angst. In seiner Mittagspause kam mein Mann nach Hause, um nach mir zu sehen. Ich hatte kein Gewicht verloren. Er fragte mich, ob ich mich unwohl fühle, aber ich sagte ihm, dass ich mich nicht krank fühlte, nur ein bisschen schwach. Auch er fand das bemerkenswert. Ich hatte weder gefrühstückt noch zu Mittag gegessen, und kurz nach 16:00 Uhr nachmittags hatte ich bereits neunmal Stuhlgang gehabt.

Als ich im Bett lag, dachte ich mir: „Ich hatte neun Stuhlgänge in zwölf Stunden – das reicht doch wohl, oder?“ In dem Moment, als mir dieser Gedanke kam, hörte der Durchfall auf. Es war wirklich erstaunlich, dass der Meister wusste, was ich dachte. Hinterher bereute ich es. Ich hätte es den Meister entscheiden lassen sollen, anstatt blindlings meine eigenen Pläne zu schmieden.

Ich aß zwei Tage lang nichts und trank nur Wasser. Am dritten Tag radelte ich ziemlich lange mit meinem Kind durch die Stadt, um das Nötigste einzukaufen. Früher war ich selbst dann erschöpft, wenn ich gesund war. Aber dieses Mal konnte ich, obwohl ich zwei Tage lang nichts gegessen hatte, so lange mit meinem Kind herumfahren! Als wir nach Hause kamen, starrte mich mein Mann an und sagte: „Du warst so lange weg. Ich hatte Angst, du könntest da draußen ohnmächtig werden. Dieses Falun Gong scheint gut zu sein. Ich habe keine andere Wahl, als daran zu glauben.“

Nachdem ich weniger als einen Monat lang praktiziert hatte, erlebte ich, dass alles, was im Zhuan Falun steht, der Wahrheit entspricht. Zum Beispiel, dass der Meister unseren Körper reinigt, sobald wir wirklich beginnen zu praktizieren; dass sich während des Reinigungsprozesses verschiedene Zustände zeigen; dass Karma eine negative Substanz ist; und dass der Meister genau weiß, was ich denke.

Danach warf ich alle meine anderen Qigong-Bücher und meine gesamten Medikamente weg. Seitdem ich dieses Krankheitskarma beseitigt habe, verspüre ich keine Krankheitssymptome mehr.

Im Jahr 2001 wurde ich wegen Praktizierens von Falun Gong rechtswidrig zu Zwangsarbeit verurteilt. Einmal untersuchte der Gefängnisarzt eine Reihe von uns. Als er bei mir angelangt war, hörte er mit seinem Stethoskop ungewöhnlich lange mein Herz ab. Danach bemerkte er: „Ihr Herzschlag klingt wunderbar – es gibt nicht die geringste Spur eines Herzgeräuschs, und der Rhythmus ist vollkommen gleichmäßig und ruhig. Wie schaffen Sie es, Ihr Herz so gut zu pflegen?“ Ich antwortete: „Herr Doktor, jeder in dieser Reihe praktiziert Falun Gong. Ich habe wegen einer Herzerkrankung mit dem Praktizieren begonnen, und gerade wegen des Praktizierens von Falun Gong wurde ich in dieses Arbeitslager geschickt.“ Er sah mich nur sprachlos an.

Nachdem er die zwei oder drei Personen hinter mir untersucht hatte, rief er mich zurück und hörte bei mir noch einmal sehr aufmerksam das Herz ab. Nachdem die gesamte Reihe untersucht worden war, sprach er mit dem diensthabenden Wachmann, der mich herüberrief, damit der Arzt mich ein drittes Mal abhören konnte. Diesmal fragte er mich nach meiner bisherigen Herzerkrankung – wie lange ich schon an einer Herzerkrankung litt, nach meinem Alter und so weiter. Ich beantwortete alle seine Fragen.

Nachdem ich in die Zelle zurückgekehrt war, sagte eine Praktizierende im Bett mir gegenüber: „Glaub nicht, dass er dir wirklich ein Kompliment für deine geistige und körperliche Gesundheit gemacht hat. Letztes Jahr gab es in unserer Abteilung eine Praktizierende, der nach einer Untersuchung ebenfalls gesagt wurde, sie sei bei bester Gesundheit. Später behaupteten sie, sie habe sich eine unheilbare Krankheit zugezogen, und uns wurde mitgeteilt, sie sei nach Hause geschickt worden. Ihrer Familie wurde jedoch gesagt, sie sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Niemand wusste, wohin sie tatsächlich gebracht worden war.“ Als ich das hörte, hatte ich einfach das Gefühl, dass der Arzt heuchlerisch war, und ich dachte nicht weiter darüber nach. Als später aufgedeckt wurde, dass Organe von lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden entnommen wurden, war ich von Entsetzen ergriffen.

Die erstaunliche Erfahrung der Bibliothekarin Zhang

Nicht wenige der Lehrer mittleren Alters und auch jüngere Lehrer an unserer Schule praktizierten schon seit vielen Jahren Qigong, und einer von ihnen hatte ein offenes Himmelsauge. Einige von uns Älteren sprachen oft gemeinsam über Qigong und versuchten, gute Übungen zu finden, um unsere Beschwerden zu heilen. Eine von ihnen, die Bibliothekarin Zhang, war am schwersten erkrankt. Sie litt an einer Nierenerkrankung. Eine Niere war ihr bereits entfernt worden, und die andere war das ganze Jahr über entzündet. Außerdem litt sie unter Bluthochdruck, gynäkologischen Problemen und anderen Krankheiten und hatte sich einer Hysterektomie unterzogen.

Eines Tages schickte Zhang einen Schüler zu mir und bat mich, in die Bibliothek zu kommen. Als ich dort ankam, sagte sie geheimnisvoll zu mir: „Komm nach der Arbeit zum Abendessen zu mir nach Hause. Ich muss dir etwas Wichtiges sagen.“ An diesem Abend erzählte sie mir, dass der Lehrer mit dem offenen Himmelsauge ihr gesagt hatte: „Diese Lehrerin (sie meinte mich) muss eine hochrangige Kultivierungsmethode praktizieren. Früher war über ihrem Kopf eine Masse schwarzer Aura, aber jetzt ist diese schwarze Aura verschwunden und hat nur eine schwache Spur gelber Aura hinterlassen.“

Sie fragte mich, welche Übung ich machte, dass mein Teint so strahlend aussehe. Ich zögerte, weil ich befürchtete, die Lehrer in der Schule könnten mich wegen meines Aberglaubens verspotten. Ich sagte: „Es heißt Falun Gong. Es erklärt Gottheiten und Buddhas, und ich wollte nicht, dass die Lehrer in der Schule davon erfahren.“ Sie versprach, es niemandem zu erzählen, und sagte, es bliebe nur unter uns beiden. Dann fragte sie, wie lange ich schon praktizierte und ob es Bücher dazu gäbe.

Ich erzählte ihr, dass ich erst seit weniger als einem Monat praktizierte. Sie rief aus: „Du siehst nach weniger als einem Monat schon so aus?“ Ich sagte ihr auch, dass sie in die Buchhandlung gehen und sich dort ein Zhuan Falun für neun Yuan kaufen könne. Ihr Mann kaufte es ihr.

Nachdem wir gegessen hatten, brachte ich ihr die Übungen bei. Als sie die erste Übung, „Buddha streckt tausende von Händen aus“, lernte, sagte sie: „Oh, es fühlt sich an, als würde sich ein Baby in meinem Bauch bewegen.“ Ich war begeistert, das zu hören, und sagte: „Du hast eine ausgezeichnete Schicksalsverbindung!“ Dann erzählte ich ihr, was der Meister im Zhuan Falun über dieses Phänomen lehrt. Sie war so begeistert, dass ihr Atem etwas schneller wurde und sagte immer wieder: „Es ist wahr. Oh, das ist also das Falun. Man kann es tatsächlich bekommen, indem man einfach das Buch liest.“

Nach etwa zwei Wochen zeigte auch die Zhang Symptome der Karma-Beseitigung mit 40 °C Fieber und fiel ins Koma. Die Abteilungsleiter, die sie besuchten, sagten alle, dass Zhang es diesmal angesichts ihres ohnehin schon geschwächten Gesundheitszustandes wahrscheinlich nicht schaffen würde. Aber ich wusste es besser: Sie praktizierte Falun Dafa. Solange sie Vertrauen in den Meister und das Fa hatte und frei von Angst blieb, würde es ihr gut gehen – alles hing von ihrem eigenen Verständnis ab.

Eine Woche später kehrte Zhang an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Leute flüsterten untereinander: „Es ist wirklich erstaunlich. Nach dieser schweren Krankheit wirkt Zhang wie ein völlig anderer Mensch. Ihr Gesicht, das früher tiefrot war, strahlt nun gesund und rosig. Sie benutzt den Rollator nicht mehr und geht mit zügigen, energischen Schritten.“ Noch überraschender war, dass sie auf einem Grundstück östlich der Mitarbeiter-Wohnsiedlung einen kleinen Gemüsegarten angelegt hatte.

Das hatte erhebliche Auswirkungen auf die Schule. Zhang erzählte mir, dass viele Leute sie gefragt hätten, welche Übungen sie mache. Mir wurde klar, dass es falsch und egoistisch gewesen war, ihr zu sagen, sie solle es nicht weitergeben. Ich sagte: „Erzähl es ihnen ruhig. Wenn jemand es lernen möchte, bringen wir es ihm bei.“ Innerhalb von zwei oder drei Monaten begannen neun Leute an unserer Schule mit den Übungen und richteten einen Übungsplatz ein.

Am Ende des Semesters bemerkte der Schulleiter bei einer Lehrerkonferenz: „Wenn das gesamte Kollegium Falun Gong praktizieren würde, wäre meine Arbeit als Schulleiter ein Kinderspiel. Seht nur – die diesjährigen herausragenden Mitarbeiter sind allesamt Falun-Gong-Praktizierende.“ Nachdem die KPCh jedoch 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, wurde dieser Schulleiter wegen seiner Äußerungen mehrfach gezwungen, Selbstkritik zu verfassen.

Ich erzähle meine persönlichen Geschichten, um den Menschen zu vermitteln, dass Falun Dafa das Große Gesetz des Universums ist und dass jedes Wort im Zhuan Falun absolut wahr ist.