(Minghui.org) Im Juni 1996 begann ich, das Hauptwerk von Falun Dafa, das Zhuan Falun, zu lesen, und praktiziere nun seit 30 Jahren. Da ich beim Militär gedient habe, sind viele meiner ehemaligen Kameraden inzwischen in den Ruhestand gegangen und haben im ganzen Land in verschiedenen Bereichen Arbeit gefunden, wobei sie Führungspositionen auf unterschiedlichen Ebenen bekleiden. Einige sind noch immer aktive Soldaten. Als ihnen die wahren Umstände über Falun Dafa und die anhaltende Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) präsentiert wurden, fielen ihre Reaktionen unterschiedlich aus.
Letztes Jahr habe ich auf Minghui meinen Artikel „[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] Veteranen umgehen Chinas Internet-Firewall, um die Tatsachen über Falun Dafa zu erfahren“ veröffentlicht. In diesem Jahr möchte ich weitere Geschichten meiner ehemaligen Waffenbrüder darüber erzählen, wie sie die die Internetzensur überwunden haben, um die Fakten zu erfahren und ihren Parteiaustritt aus den KP-Organisationen zu erklären.
Ein Unternehmer
Hui und ich dienten einst in derselben Einheit bei der Armee. Nach unserer Entlassung aus dem Militärdienst machte er sich selbstständig. Kurz darauf kaufte er ein Haus, und ich besuchte ihn. Sein Haus war groß und geräumig. Hui kam oft zu mir nach Hause, wo ich ihm Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa weitergab. Bei jedem seiner Besuche las er Falun-Dafa-Materialien, insbesondere Bücher des Begründers, Herrn Li Hongzhi. Ich zeigte ihm die Bücher, und während er im nördlichen Zimmer meines Hauses saß, das sehr ruhig war, konnte er sie ganze Nachmittage lang lesen.
Mithilfe von Freegate konnten wir auf Minghui.org zugreifen und ich zeigte Hui die Fakten über Falun Dafa, darunter, wie es in über 100 Ländern und Regionen praktiziert wird und wie die KPCh es verfolgt. Er verstand, dass das Praktizieren von Falun Dafa bedeutet, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ein besserer Mensch zu werden. Als er erfuhr, wie die KPCh Lügen wie die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens erfunden hat, um Falun Dafa zu diffamieren, trat er aus der Partei, dem Jugendverband und den Jungen Pionieren aus.
Später nahm Hui eine Stelle bei der Bezirkskommission für Entwicklung und Reform an, wo er von seinen Vorgesetzten hochgeschätzt und als wichtiger Kandidat für die zukünftige Führung ausgewählt wurde. Seine Zukunft schien vielversprechend. Da er jedoch die Heuchelei und Korruption der KPCh durchschaut hatte, trat er von der Kommission zurück und setzte seine geschäftlichen Unternehmungen fort.
Nach einiger Zeit gab ich Hui einen USB-Stick mit Falun-Dafa-Büchern sowie Freegate, womit er die Internetzensur umgehen konnte. Er war der erste meiner früheren Kameraden, der die Große Firewall umging und aus der KPCh austrat.
Ein Dozent an der medizinischen Fakultät deckt Organraub auf, und ein Pilot hilft über 100 Menschen, aus der KPCh auszutreten
Hong, die ebenfalls Praktizierende ist, war Dozentin an einer Militärhochschule für Medizin. Als 2005 bekannt wurde, dass die KP den Organraub an Praktizierenden orchestrierte, war ich unbeschreiblich betrübt. Hong und ich beschlossen, Ärzten, die im Bereich der Organtransplantation tätig waren, insbesondere Militärärzten, die Fakten über Falun Dafa zu erläutern.
Nach ihrer Rückkehr begann Hong, online Informationen über Krankenhäuser, Abteilungen und Ärzte zu sammeln, die an Organtransplantationen beteiligt waren, einschließlich Adressen und Postleitzahlen. Sie verfasste einen offenen Brief an diese Ärzte zum Thema Organtransplantation. Anschließend verteilte Hong die Kontaktdaten von Tausenden von Ärzten an unsere lokalen Praktizierenden, damit wir die Briefe versenden konnten. Während dieser Zeit gingen wir jeden Tag hinaus, um diese Briefe zu verschicken, wobei wir verschiedene Schriftarten und verschiedenfarbige Stifte zum Schreiben der Briefe verwendeten. Zu dieser Zeit kontrollierten die Staatssicherheit und die Staatssicherheitspolizei bereits das Postsystem und fingen häufig unsere Briefe ab und vernichteten sie.
Eines Tages erzählte Hong, dass sie kürzlich Liang getroffen habe, einen ehemaligen Militärpiloten, der später Firmenleiter geworden war. Vor kurzem hatte Liang nach einem Besuch in seiner Heimatstadt über hundert Namen von Menschen gesammelt, die aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen ausgetreten waren.
Ein Stabschef der Artillerie
Eines Nachmittags traf ich Bing, einen ehemaligen Generalstabschef der Armee, den ich seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte. Er war als Direktor zum Artilleriekommando versetzt worden. Als wir ins Gespräch kamen, sagte ich: „Bing, ich muss dir etwas sagen. Schau dir all die Naturkatastrophen der letzten Zeit an: Schwere Erdbeben, Überschwemmungen und Seuchen. Naturkatastrophen sind Warnungen als Reaktion auf die üblen Machenschaften der Partei. Der Austritt aus der Partei ist ein Weg, unser Leben zu schützen.
„Ich habe schon mehrmals einen Austrittsantrag gestellt“, sagte er, „aber er wurde noch nicht genehmigt.“ – „Wie wäre es, wenn ich dir das Pseudonym ‚Jun Zhongyuan‘ (militärische Schicksalsverbindung) gebe, um dir beim Austritt zu helfen?“, fragte ich. Bing willigte sofort ein.
Als Stabschef und Mitglied der ‚Prinzen‘ (auch bekannt als die ‚Rote Zweite Generation‘) war er sich der Korruption in den obersten Rängen der KP und des bevorstehenden Zusammenbruchs der Partei sehr wohl bewusst. Seine Entscheidung freute mich. Ich wusste, dass Bings Gesundheitszustand schon seit einiger Zeit schlecht war. Bevor wir uns trennten, wünschte ich ihm alles Gute und sagte zu ihm: „In Krisenzeiten behalte bitte immer die glückverheißenden Sätze im Gedächtnis: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“ Er dankte mir für den Rat.
Später traf ich Bings Schwägerin, deren Vater ebenfalls ein hochrangiger Militäroffizier war. Wir hatten im selben Büro zusammengearbeitet, und auch sie war aus dem Militär ausgeschieden. Auch ihr gab ich eine Software zur Umgehung der Internetzensur und bat sie, Bing eine Kopie davon zu geben.
Bevor die KPCh 1999 begann, Falun Dafa zu unterdrücken, hatte ich der Schwester einmal ein Exemplar des Zhuan Falun geschenkt, das sie sehr schätzte. Nachdem die Verfolgung begonnen hatte, kamen Mitarbeiter der Organisationsabteilung der KP in meine Firma, um zu überprüfen, ob dort Falun-Dafa-Praktizierende arbeiteten. Die Schwester sprach sich dagegen aus. Als ich wegen meines Glaubens entlassen wurde, luden sie und einige Kollegen mich zum Essen ein.
Politischer Direktor: „Die Artikel waren gut geschrieben“
Eines Tages traf ich den Leiter der politischen Abteilung meiner Brigade. Ich überlegte, ob ich ihm die Fakten über Falun Dafa erzählen sollte. Schließlich hatte er großen Einfluss, da er für die Offiziere zuständig war. Während meiner Zeit in der Armee wurde ich als hervorragender politischer Ausbilder bewertet und erhielt im Rahmen der Ausbildungsreform des Generalstabs auch Anerkennung für meine ausgezeichneten Leistungen in der Führungsausbildung und beim Schießen mit scharfer Munition.
Und so erzählte ich ihm, dass ich verfolgt worden war, weil ich Falun Dafa praktizierte und versuchte, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ein besserer Mensch zu sein. Der Leiter sagte: „Ich erhalte solche Materialien oft; sie sind Zuhause in meinem Briefkasten und ich habe sie gelesen. Die Artikel sind gut geschrieben und von hoher Qualität!“
Der Direktor galt in der Organisationsabteilung des Militärs, in der er früher tätig war, als der beste Autor, und ich war froh, dass er nun die Lügen der Partei erkennen und sich von ihnen lösen konnte. Als wir uns verabschiedeten, gab ich ihm eine DVD, die die von der KP inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens aufdeckte, mit der Falun Dafa verleumdet wurde, und ermutigte ihn, sie sich zu Hause anzusehen. Er nickte zustimmend.
Ich war den Mitpraktizierenden dankbar, die diese Materialien in seinen Briefkasten gelegt hatten. Sie hatten seinen Horizont geweitet und sein Herz bewegt, und nun hatte er beschlossen, aus den Parteiorganisationen auszutreten.
Ein langjähriger Unterstützer trat aus der Partei aus
Gang, ein Major im Ruhestand auf Bataillonsniveau, wurde nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst in die Verwaltungsabteilung meiner Einheit versetzt. Nachdem die KPCh begonnen hatte, Falun Dafa zu verfolgen, sagte er: „Falun Dafa ist überall. Die Partei hat Angst vor seiner Popularität.“ Er stammt aus der Provinz Shandong und ist ein typischer Mann aus Shandong – ehrlich, fröhlich und immer bereit, anderen zu helfen.
Als ich nach Peking gereist war, um für Falun Dafa zu appellieren, wurde ich entlassen. Ich wandte mich an meinen ehemaligen Arbeitgeber und verschiedene Regierungsbehörden, um das Problem zu klären, wurde jedoch immer abgewiesen. Gang hatte großes Verständnis für meine Notlage und schlug mir vor, mich an das Nachbarschaftskomitee zu wenden und dort um eine Stelle zu bitten. „Bürger haben Glaubensfreiheit. Falun Dafa zu praktizieren ist nicht falsch; die Partei ist im Unrecht“, sagte er.
Gangs Worte ergaben Sinn. Nach meiner unrechtmäßigen Entlassung aus dem Militärdienst wurde ich der Verwaltung des Nachbarschaftskomitees unterstellt. Ich ging dorthin sowie zum Bezirksamt für Demobilisierung, um meine Situation zu erklären. Der Leiter des Bezirksamtes für Demobilisierung war intelligent und freundlich. Er bat mich, mich an die Organisationsabteilung des Nachbarschaftskomitees zu wenden und nach einem bestimmten Abteilungsleiter zu fragen. „Wenn der Abteilungsleiter bereit ist, darüber zu berichten, wird es klappen“, erklärte er mir.
Der Abteilungsleiter empfahl mir, die Situation mit dem Gemeindevorsteher zu besprechen. Der Gemeindevorsteher kümmerte sich darum und fand eine neue Stelle für mich. Ich war Gang und den anderen, die mir geholfen hatten, dankbar.
Gangs Firma ging später in Konkurs, und er verlor seine Arbeit. Durch Bemühungen zum Schutz der Rechte von Veteranen wurde er auf eine neue Stelle versetzt. Eines Tages traf ich Gang im Bus. Er erzählte mir, er habe einen Schlaganfall gehabt, und es sei sehr schmerzhaft gewesen.
„Bitte mach dir keine Sorgen. Wenn du aufrichtig ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut‘ rezitierst, wirst du gesegnet sein“, sagte ich. Ich half ihm, aus den Parteiorganisationen auszutreten, und gab ihm eine Software, mit der er die Internetzensur umgehen konnte. „Die Epoch Times hat Informationen über die Bemühungen zum Schutz der Rechte chinesischer Veteranen, und das könnte dir gefallen“, fügte ich hinzu.
Später traf ich einen ehemaligen Nachbarn, der ebenfalls ein pensionierter Soldat war, und wir unterhielten uns über Gang. „Er ist der Organisator unserer pensionierten Offiziere“, sagte der Nachbar. „Er hat sich ein Wohnmobil gekauft und reist mit seiner Frau überall hin.“ Ich freute mich zu hören, dass sich Gangs Gesundheitszustand verbessert hatte, und wusste, dass dies ein Segen von Dafa war – denn schließlich half er den Praktizierenden.
Der stellvertretende Leiter einer Polizeiwache
Eines Morgens, als ich Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte, traf ich Dong, einen früheren Kameraden, den ich seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen hatte. Wir stammten aus derselben Stadt, und er war mittlerweile stellvertretender Leiter einer örtlichen Polizeiwache. Diese Polizeiwache war berüchtigt für die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden, und Dongs Name wurde häufig auf Minghui.org genannt. Deshalb schickte ich manchmal Falun-Dafa-Materialien an diese Polizeiwache, und die Beamten erhielten auch Anrufe von Praktizierenden außerhalb Chinas, die sie über die wahren Hintergründe aufklärten.
Als wir uns dieses Mal trafen, erzählte mir Dong, dass er die Internetzensur mit einer Software umgehen könne. „Bitte lass dir einen Ausweg offen und beteilige dich nicht mehr an der Verfolgung von Falun Dafa“, ermutigte ich ihn. „Indem du aus der KP und den ihr angegliederten Organisationen austrittst, kannst du eine gute Zukunft für dich, deine Frau und deine Kinder wählen. Schau dir all die Katastrophen dieser Tage an – Erdbeben, Überschwemmungen, Schlammlawinen. Sicherheit ist für jeden von uns sehr wichtig.“ Dong stimmte zu und beschloss, aus der Partei auszutreten.
Ein Feuer gelöscht
Sun, mein Nachbar auf der anderen Seite des Flurs, ist aktiver Soldat in der Abteilung für Streitkräfte des Bezirks. Sowohl mit ihm als auch mit seiner Frau hatte ich über die positiven Auswirkungen von Falun Dafa auf Körper und Geist gesprochen. Nach der Veröffentlichung der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ schlug ich ihnen vor, aus den Parteiorganisationen auszutreten, doch sie lehnten das ab.
Eines Tages hörte ich Suns Frau schreien: „Hilfe! Feuer!“ Sofort rannte ich hinaus und sah, dass ihre Tür weit offenstand. Sie lag zusammengesunken auf dem Küchenboden, und schwarzer Rauch quoll hervor. Der Dunstabzug in der Küche stand in Flammen; schnell schaltete ich den Strom ab und löschte das Feuer mit Wasser. Der Abzug hatte einen Kurzschluss gehabt. Hätte ich noch länger gewartet, hätten die Oberschränke ebenfalls Feuer gefangen.
Das Ehepaar war sehr beeindruckt von meiner Tat. Als die Frau verzweifelt um Hilfe flehte, war niemand zu Hilfe gekommen. Als sie sich bei mir bedankten, sagte ich: „Dafa verlangt von uns Praktizierenden, gute Menschen zu sein. Wir können so eine Situation nicht ignorieren.“
Kurz darauf traf ich Sun wieder in der Nähe des Nachbarschaftsbüros. Ich sagte: „Es gibt alle möglichen Katastrophen. Der Austritt aus der Partei wird deine Sicherheit gewährleisten.“ Diesmal stimmte er zu.
Ein erfahrener Pilot
Eines Tages nahm ich an einem Treffen von erfahrenen Aktivisten teil. Etwa 30 ehemalige Militärangehörige waren dort versammelt. Es war das erste Mal, dass ich an einer solchen Veranstaltung teilnahm.
Zu diesem Zeitpunkt war ich erst seit etwa einem Monat wieder zu Hause, zuvor hatte ich zwei Jahre lang illegale Zwangsarbeit leisten müssen. Nach meiner Vorstellung sagte ich: „Ich wurde von meinem Arbeitsplatz entlassen, weil ich Falun Dafa praktiziere und nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebe. Bürger haben das Recht auf Glaubensfreiheit, das durch die Verfassung geschützt ist. Die KP verstößt gegen die Verfassung und begeht ein Verbrechen.“
Jemand bei diesem Treffen, der von der Verfolgung von Falun Dafa gehört hatte und mit meinem Schicksal mitfühlte, rief mich später an und sagte: „Mein Kamerad Zhang praktizierte Falun Dafa. Als ich Kompaniechef war, war er der beste Soldat in unserer Kompanie. Er wurde im städtischen Gefängnis zu Tode geprügelt.“
Während der Versammlung an jenem Tag hatte ein Genosse in Polizeiuniform einen Arm in einer Schlinge. Er erzählte, dass er Pilot bei der Luftwaffe gewesen sei. Nach der Auflösung seiner Einheit wurde er im Alter von 60 Jahren Hilfspolizist beim Bezirksamt für öffentliche Sicherheit, nur um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich riet ihm, die glückverheißenden Sätze zu rezitieren, und half ihm, aus den Organisationen der KP auszutreten.
Später traf ich ihn wieder in einem Bus. Er glaubte alles, was ich ihm erzählt hatte, und nahm die Software an sich, mit der man die Internetzensur umgehen kann.
Der Sohn eines Militärbasiskommandanten
Als ich eines Tages mit dem Taxi nach Hause fuhr, fragte ich den Fahrer, ob er aus der Gegend stamme. Er verneinte und erzählte mir, dass er als Kind mit seiner Familie hierhergekommen sei. Im weiteren Gespräch erwähnte er, dass sein Vater Kommandant der örtlichen Militärbasis gewesen sei. Sowohl er als auch sein Onkel hätten damals in dessen Einheit gedient. „Ich war schon einmal auf dieser Basis“, sagte ich. „Das Personal wurde reduziert und die Kasernen sind mittlerweile Ruinen.“ – „Ja“, bestätigte er, „die Verluste waren enorm!“
Als ich aus dem Taxi stieg, reichte ich dem Fahrer einen USB-Stick: „Bitte geben Sie das Ihrem Vater weiter“, sagte ich. „Darauf befindet sich eine 17-teilige Dokumentarserie mit dem Titel ‚Der Wirkliche Jiang Zemin‘. Sie zeigt, wie Jiang Zemin als Vorsitzender der Zentralen Militärkommission die Armee zerstört und das Land ruiniert hat.“ – „Selbstverständlich!“, antwortete der Fahrer. „Danke.“
Ein Offizier, der am Massaker vom 4. Juni beteiligt war
Eines Tages traf ich Genosse Wang am Eingang zum städtischen Botanischen Garten. Er war Manager in einem Unternehmen, und ich hatte ihn dort schon einmal besucht, um ihm die Fakten über die Verfolgung von Falun Dafa zu erläutern.
Wang und ich waren in der Armee in derselben Kompanie gewesen. Er war zu unserer Einheit versetzt worden, nachdem die 39. Armee 1989 am Massaker an den Studenten auf dem Tiananmen-Platz teilgenommen hatte. Damals war ich der Vorgesetzte und er der Stellvertreter. Damals fragte mich Wang einmal: „Hast du das Videomaterial von dem gepanzerten Kommandofahrzeug gesehen, das während der Niederschlagung am 4. Juni auf dem Tiananmen-Platz angehalten hat?“
Als ich ihm sagte, dass ich mich daran erinnern würde, sagte er: „Ich war damals in diesem Kommandofahrzeug.“
Später erfuhr ich, dass die 39. Armee der Militärregion Shenyang dieses gepanzerte Kommandofahrzeug bei dem brutalen Massaker an friedlich demonstrierenden Studenten eingesetzt hatte. Wang war Augenzeuge, wie die Armee auf die Studenten schoss und sie tötete.
Als ich Wang dieses Mal traf, gab ich ihm einen USB-Stick mit Videos der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei Chinas“, der Software zur Umgehung der Internetzensur und weiteren Informationen. Mit diesem Tool konnte er ausländische Websites besuchen, die sich mit dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz von 1989 befassten.
Ich sagte Wang, dass die Unterdrückung der Falun-Dafa-Praktizierenden viel schlimmer sei als das Massaker von 1989. Wang nahm den USB-Stick entgegen und bedankte sich wiederholt bei mir.
Ein Marineoffizier auf Divisionsebene
Im Verlaufe der Pandemie wurde meine Frau mit einem gebrochenen Handgelenk ins Krankenhaus eingeliefert. Auf derselben Station lag eine Lehrerin namens Rong, die sich ebenfalls das Handgelenk gebrochen hatte und einen Tag zuvor aufgenommen worden war. Rongs Mann war aktiver Offizier auf einem Militärstützpunkt und hatte den Rang eines Divisionskommandanten inne. Meine Frau sagte zu ihnen: „Mein Mann war früher beim Militär, aber jetzt ist er im Ruhestand.“ Zu dieser Zeit funktionierte das Handy meiner Frau nicht, und die Mahlzeiten mussten über WeChat bezahlt werden, also bezahlte Rongs Mann freundlicherweise ihr Essen. Das Ehepaar kümmerte sich gut um meine Frau, als ich nicht da sein konnte.
Während ihres Krankenhausaufenthalts rezitierte meine Frau ständig: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut.“ Nach einer Woche wurde sie entlassen, und die Schwellung an ihrem Handgelenk war zurückgegangen. Nach ihrer Entlassung blieben meine Frau und Rong über WeChat in Kontakt. Ich sagte meiner Frau, sie solle Rong daran erinnern, die glückverheißenden Sätze für eine schnelle Genesung zu rezitieren. Außerdem bat ich meine Frau, Rong ein Foto von ihrem eigenen, geheilten Handgelenk zu schicken. Rong war beeindruckt, rezitierte die Sätze oft, und auch ihr Handgelenk erholte sich bald.
Als Rongs Mann in den Ruhestand ging, zogen sie nach Peking. Ihre Tochter, die ihr Studium abgeschlossen hatte, blieb in Peking, in der Hoffnung, eine Familie zu gründen. Doch nachdem sie geheiratet hatte, konnte sie nicht schwanger werden. Sie waren besorgt, also bat ich meine Frau, sie daran zu erinnern, die glückverheißenden Sätze zu rezitieren. Sie folgten diesem Rat, und bald wurde Rongs Tochter schwanger und brachte ein wunderschönes Mädchen zur Welt. Das junge Paar kaufte sich auch ein Haus.
Bevor sie nach Peking aufbrachen, kamen Rong und ihr Mann mit einer Kiste Obst und über 10 Kilogramm (22 Pfund) Haselnüssen zu uns. Auch meine Frau überreichte ihnen Geschenke. Ich schenkte jedem von ihnen einen USB-Stick mit Informationen über Falun Dafa und darüber, wie man die Internetzensur umgehen kann, und wünschte ihnen ein Leben voller Frieden.
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