(Minghui.org) In meinem Büro arbeiten über ein Dutzend Mitarbeiter, die meisten von ihnen sind um die 30. Als es kürzlich um die Angelegenheiten anderer Abteilungen ging, erwähnten sie, dass unser Büro ein „reines Land“ sei.
Mein Verständnis ist: In dieser chaotischen Welt ist nur Falun Dafa ein reines Land. Die Güte von Falun Dafa hat meinen Kollegen dieses reine Land gezeigt.
Jetzt möchte ich erzählen, wie sich unser Team aufrichtig bemüht hat, die Schönheit von Falun Dafa zu bestätigen. Danke, Meister, für die barmherzige Errettung! Ich hoffe, dass jeder Mensch sein eigenes reines Land finden kann.
Viele Konflikte unter den Kollegen
Ich arbeite in einem staatlichen Unternehmen als Leiterin einer Geschäftsabteilung. Vor sechs Monaten war die Situation in unserem Büro noch ganz anders. Ein Mann namens Xiao Wang saß mit dem Rücken zu mir. Er spielte Spiele auf seinem Handy und zappelte dabei ständig mit den Beinen. Ich war ziemlich frustriert, wenn ich ihn sah, konnte aber nichts dagegen tun. Wenn ich ihn bat, etwas zu tun, hatte er hundert Ausreden. Wenn ihm keine Ausrede einfiel, ignorierte er mich einfach. Wenn ich ihm zehn Aufgaben auftrug, war ich schon sehr dankbar, wenn er nur eine davon erledigte. Er spielte ständig Spiele auf seinem Handy. Manchmal brachte er sogar seinen privaten Laptop mit ins Büro und spielte darauf.
Eine Mitarbeiterin Ende 20 lehnte meine Bitte sofort ab, einen Zeitplan für ein Projekt zu erstellen, für das sie verantwortlich war. Als ich ihr sagte, dass mein Vorgesetzter den Plan sehen wolle, meinte sie nur, sie habe etwas anderes zu tun. Ich bat sie dann darum, zuerst den Zeitplan zu erstellen. Sie stritt mit mir und sagte, sie müsse zuerst die anstehenden Arbeiten erledigen. Ich wusste, dass sie nichts anderes zu tun hatte, und war so wütend, dass ich beinahe geweint hätte.
Einmal bat ich einen 30-jährigen Kollegen in einem von mir organisierten Projekt, den Vertrag mit einem Kunden vorzubereiten. Die Tätigkeit gehörte zu seinem Zuständigkeitsbereich. Er lehnte jedoch ab und sagte, dass es nicht seine Sache sei; nannte aber keinen Grund dafür. Ich konnte mir sein Verhalten nicht erklären.
Ein anderes Mal bat ich eine Kollegin, mich zu einer Besprechung mit den Mitarbeitern einer anderen Abteilung zu begleiten, aber sie schnappte sich ihre Tasche und ging. Sie sagte, sie würde Urlaub beantragen, wenn ich weiter auf der Teilnahme an diesem Treffen bestehen würde.
Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich in diesem Unternehmen nicht weiterarbeiten konnte. Alle Teammitglieder wirkten wie seelenlose Körper, sogar mein Vorgesetzter. Wenn ich ihm über meine Arbeit Bericht erstattete, redete er über etwas anderes, als hätte das Ganze nichts mit ihm zu tun. Für mich war es wirklich eine Überraschung, wenn ein Mitarbeiter nur eine einzige Aufgabe pünktlich erledigte. Eine kleine Aufgabe, die normalerweise in weniger als 20 Minuten erledigt gewesen wäre, zog sich tagelang hin.
Lange Zeit konnte ich die Situation in unserer Abteilung nicht verstehen. Warum nahmen die Mitarbeiter ihre Arbeit einfach nicht ernst? Ein Punkt war, dass ich mich nicht wohl fühlte, wenn ich meinen Mitarbeitern Aufgaben zuteilen musste. Ich hatte Angst vor ihrer ablehnenden Haltung oder unangenehmen Reaktionen und wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte.
Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich eine resolute Frau gewesen. Früher hätten sich die Mitarbeiter nicht getraut, mich so zu behandeln. Wenn sie nicht auf mich hörten, konterte ich sofort oder machte später in einer Besprechung subtile Anmerkungen, damit sie es nie wieder wagten, mich auf diese Weise herauszufordern. Wenn mir Mitarbeiter oder Führungskräfte anderer Abteilungen ein Unrecht angetan hatten, war ich nachtragend und schlug bei passender Gelegenheit zurück. Aber als Falun-Dafa-Praktizierende durfte ich die Dinge nicht mehr auf diese Weise behandeln.
Mich selbst im Fa korrigieren
Durch das Fa erkannte ich, dass ich als Praktizierende jedem mit Barmherzigkeit begegnen und bei Problemen in mich gehen sollte. Doch in Konflikten fand ich keinen Fehler bei mir, egal wie ich auch suchte, sondern nur Fehler bei anderen. Danach zwang ich mich, nach innen zu schauen und nach meinen Schwächen zu suchen.
Mit wurde auch klar, dass ich mich gemäß dem Fa verhalten und weiterhin ein guter Mensch sein sollte, ganz gleich, wie sich meine Kollegen verhielten. Obwohl ich meine grundlegende Anhaftung nicht identifiziert hatte, glaubte ich aufrichtig daran, dass die Prinzipien von Falun Dafa alles durchdringen, vom Makrokosmos bis zum Mikrokosmos, und dass es in jeder Situation etwas gebe, was ich verändern und verbessern konnte. Ich lehnte den Gedanken, „Böses mit Bösem zu bekämpfen“, beharrlich ab, da er mit den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – unvereinbar war. Eines Tages, als ich das Zhuan Falun lernte, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Wenn ich in einer Auseinandersetzung wütend werde und über richtig und falsch streite, zeigt sich mein Wettbewerbsdenken. Wenn ich wirklich nachsichtig und barmherzig wäre, müsste ich mich nicht beschweren oder alles mit Tränen in den Augen ertragen.
Rückblickend verstand ich es so: Aus der Perspektive meiner Kollegen betrachtet, war ihr Handeln durchaus gerechtfertigt. Ihre Gefühle waren mir egal, ich hatte ihnen einfach nur Arbeit zugewiesen. In diesem Punkt musste ich mich ändern.
Wenn ich meinen Kollegen Arbeit zuteilte, trat ich ihnen immer als Vorgesetzte gegenüber. Obwohl ich höflich mit ihnen sprach, respektierte ich sie im Grunde nicht. Allerdings ist es kein Zufall, dass wir zusammenarbeiten. Meine Kollegen sind wertvoll. Ich sollte sie von ganzem Herzen achten und wertschätzen.
Die meisten meiner Kollegen sind um die 30 und als Einzelkinder aufgewachsen. Ich bin fast 50 Jahre alt. Es ist nicht angemessen, von ihnen zu verlangen, dass sie ihre Arbeit nach meinen Maßstäben erledigen. Sie wurden von ihren Eltern von Geburt an verwöhnt und haben nur wenig Verantwortungsbewusstsein. Da ich für alle einen einheitlichen Ansatz verwendet hatte, war ich frustriert, wenn sie meinen Maßstäben nicht gerecht wurden. Es war offensichtlich, dass ich an der Parteikultur festgehalten hatte. Jeder Mensch hat seine Eigenheiten, aber ich hatte es nicht aus ihrer Perspektive betrachtet.
Zum Beispiel hatte mir eine Mitarbeiterin wiederholt gesagt, sie wolle nicht an der Besprechung teilnehmen, weil sie einen bestimmten Manager nicht sehen wolle. Die Mitarbeiterin sagte, sie würde alles tun, was ich will, bat mich aber inständig, ihr die Teilnahme an der Besprechung zu ersparen. Ich hörte nicht auf sie und entschied, dass sie an der Besprechung teilzunehmen hat, woraufhin sie das Büro verließ.
Viele meiner Anschauungen, die sich bei der Arbeit gebildet hatten, waren das Spiegelbild der Parteikultur. Wenn die Arbeitseinheit beispielsweise von den Mitarbeitern Überstunden oder etwas anderes verlangte, machten wir das. Ich dachte nicht darüber nach, ob es richtig war oder nicht, oder ob diese Überstunden andere Dinge beeinträchtigen würden. Heutzutage haben die meisten jungen Menschen ihre eigene Meinung; das ist ein normales Verhalten. Als ich mich frustriert und hilflos fühlte, weil sie nicht auf mich hörten, wurden die von der Parteikultur geprägten Anschauungen direkt betroffen. Ich musste all diese Dinge loswerden.
Allerdings konnte ich im Konflikt meine negativen Gefühle nicht von meinem wahren Selbst unterscheiden. Wenn ich meinen Kollegen Arbeit zuwies, hatte ich vor allem Angst, abgelehnt zu werden. In diesem Fall verstärkte ich die negativen Gefühle noch. Ich war nicht aufrichtig und betrachtete mich nicht als Kultivierende. Ich wollte, dass alle auf mich hörten und hatte Angst vor Konflikten. Bei dem Umgang mit Problemen fehlte mir eine positive Einstellung. Dadurch verpasste ich viele Gelegenheiten, mich zu erhöhen. Meine Kollegen verhielten sich nur deshalb so, um mir die Gelegenheit zu bieten, mich zu kultivieren.
In diesem Prozess wurde mir eine weitere Anschauung bewusst: auf andere Menschen herabzuschauen. Ich fühlte mich sehr gut und dachte, andere Menschen seien nicht so fähig wie ich. Wenn ich etwas richtig machte und meine Kollegen im Unrecht waren, gab ich damit vor meinem Vorgesetzten an. Wenn ich hörte, dass meine Kollegen familiäre Konflikte hatten, war ich selbstgefällig, weil ich ein gutes familiäres Umfeld hatte. Ich war froh, dass mein Mann und ich uns dank Falun Dafa gegenseitig respektierten und harmonisch zusammenlebten. Ich fühlte mich gut, weil ich Dinge hatte, die andere Menschen nicht hatten. Ich achtete nicht auf meine Wortwahl. Wenn meine Kollegen tratschten, machte ich mit, was nicht mit den Anforderungen des Fa übereinstimmte.
Veränderung
Daher beschloss ich, all diese menschlichen Anhaftungen, die nicht mit dem Fa übereinstimmten, zu beseitigen. Ein wichtiger Punkt war, meine Kollegen von Herzen zu respektieren. Ich sollte sie nicht mehr als seelenlose Körper betrachten. Darüber hinaus sollte ich den Kampfgeist und meine Neigung ablegen, darüber zu streiten, wer Recht hatte und wer nicht.
Als ich versuchte, mich zu ändern, schien es, als hätte ich die Weisheit dazu bekommen. Mir wurde klar, dass meine Kollegen die Arbeit nicht ohne Grund ablehnten, sondern dass sie sie als schwierig empfanden. Sie waren der Meinung, dass sie die Aufgabe nicht bewältigen konnten. Daher traf ich mich mit ihnen, erklärte ihnen Einzelheiten und ging den Arbeitsablauf mit ihnen durch. Nach einer gewissen Zeit sprach ich sie an und schaute, wie viel sie geschafft hatten und ob sie meine Hilfe benötigten. Wenn die Arbeit kompliziert war, arbeitete ich einzelne Details mit ihnen heraus. Ich erstellte auch einen Plan für sie und besprach die Umsetzung mit ihnen. Ich handelte nicht mehr so wie früher.
Wenn sie ihre Arbeit nicht gut erledigten, meldete ich sie auch nicht mehr bei meinem Vorgesetzten. Es hätte ihn in eine schwierige Lage gebracht. Mein Vorgesetzter ist ein sehr umgänglicher Mensch; es entsprach nicht seinem Stil, seine Mitarbeiter zu tadeln. Ich nahm mir auch vor, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Wenn die Angelegenheit nicht wichtig oder dringend war, beruhigte ich mich zuerst. Dann ging ich die Arbeit mit ihnen durch, um den Grund für ihr Problem herauszufinden. Wenn die Arbeit dringend erledigt werden musste, erarbeitete ich einen Plan und bat sie, die Einzelheiten auszufüllen. So fiel es ihnen leichter, die Aufgabe zu erledigen.
Für mich wäre es eine Gelegenheit, meine Ungeduld und meine Anhaftung an persönliches Ansehen und Interessen loszulassen, da ich sonst Kritik von meinem Vorgesetzten ernten oder Aufträge verlieren könnte. Aus dem Fa verstehe ich, dass alles von höheren Lebewesen arrangiert wird, und nicht von unserem menschlichen Verstand. Diese Umstände waren eine gute Gelegenheit für mich, meine Anhaftungen herauszufinden.
Immer wenn ich mich mit den Mitarbeitern unterhielt, erinnerte ich mich daran, dass ich eine Praktizierende war. Ich sollte ihnen keine Lügengeschichten auftischen oder emotionale Äußerungen machen. Stattdessen sollte ich ihnen zeigen, wie wunderbar Falun Dafa ist und ihnen traditionelle Werte vermitteln. Außerdem sollte ich mit ihnen über die Fakten von Falun Dafa sprechen, damit sie in eine gute Zukunft eintreten konnten.
Eine Kollegin, die für ein Projekt verantwortlich war, besprach einige Aspekte mit ihrem Team und änderte sie in der Hoffnung, einen Bonus für ihr Team zu erhalten. Doch ihr Projekt wurde vom zuständigen Manager ohne Grund abgelehnt. Sie erzählten mir von dem Fall. Doch dieses Mal machte ich ihnen keine Vorwürfe. Stattdessen riet ich ihnen, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen und erklärte ihnen, dass wir gescheitert waren, weil wir nicht wahrhaftig gehandelt hatten. Ich sagte ihnen, dass wir das Richtige tun sollen, auch wenn es so aussieht, als würden wir nichts gewinnen. Sie lächelten. Ich schlug vor, dass das Projekt mit dem üblichen Vorgehen zu überarbeiten.
Heute arbeiten die Mitarbeiter im Büro gut zusammen, und erledigen die Aufgaben gemeinsam. Wir erhielten für mehrere Projekte Auszeichnungen und bekamen mehr als hunderttausend Yuan Bonus. Auch die Einkommen der Mitarbeiter stiegen. Als ich den Bonus verteilte, erinnerte ich mich an das Fa des Meisters, dass es bei einer Führungsposition darum geht, anderen Menschen zu dienen. Ich verteilte den Bonus an meine Kollegen und behielt nur einen kleinen Teil für mich. Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hätte ich das niemals getan.
Einmal sagte mein Vorgesetzter beim gemeinsamen Mittagessen, dass es für alle eine Freude sei, mit mir zusammenzuarbeiten. Ein Mitarbeiter, der sich zuvor geweigert hatte, einen Vertrag zu unterschreiben, entschuldigte sich bei mir für sein Fehlverhalten. Der Mitarbeiter, der früher ständig Spiele spielte, ist nun zur tragenden Säule unseres Teams geworden.
Voller Dankbarkeit
Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, erholte ich mich von einer unheilbaren Krankheit und wurde gesund. Nach und nach legte ich meine Aggressivität ab und wurde sanftmütiger. Im Gespräch mit meinem Mann hat sich auch einiges geändert: Früher habe ich meinen Mann herumkommandiert, ihm Vorwürfe gemacht, Forderungen an ihn gestellt, und ihm widersprochen. Jetzt bespreche ich die Dinge ruhig und respektvoll mit ihm. Wenn ich spät nach Hause komme, entschuldige ich mich. Wenn mein Mann eine andere Meinung hat, lasse ich sie so stehen. Ich nehme Rücksicht auf seine Gefühle und respektiere ihn. Meine Kollegen bewundern uns und unser familiäres Umfeld.
Ich bin so froh, dass ich Falun Dafa praktizieren kann. Es ist wirklich ein reines Land in dieser Welt. Ich hoffe, dass die Menschen das Buch Zhuan Falun lesen können und sich nicht länger von den Lügen der Kommunistischen Partei Chinas in die Irre führen lassen. Auch hoffe ich, dass sie in dieser chaotischen Welt die Führung über ihr eigenes Leben übernehmen, inneren Frieden und den Sinn im Leben finden.
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