(Minghui.org) Mein Mann arbeitete außerhalb der Stadt, bis er im vergangenen November seine Arbeit aufgrund der ungünstigen Wirtschaftslage in China kündigte. Er war gerade etwas mehr als einen Monat zu Hause, als er am Abend des 3. Januar dieses Jahres mit Freunden zum Essen ging. Er trank etwas zu viel und stürzte dann auf dem Heimweg mit seinem Elektroroller in einer Kurve. Bei dem Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu und lag bewusstlos auf dem Boden. Passanten riefen die Polizei, die ihn in ein Krankenhaus brachte und anschließend unseren Sohn benachrichtigte.
Es war nach 23 Uhr, als unser Sohn anrief, um mir mitzuteilen, dass sich sein Vater in einem kritischen Zustand befinde. Sofort fuhr ich ins Krankenhaus. Dort angekommen sah ich meinen Mann auf der Trage des Krankenwagens liegen. Sein Kopf war stark angeschwollen. Er lag in Koma und hatte die Kontrolle über Blase und Darm verloren und die Pupille eines Auges war erweitert. Die Ärzte sagten uns, dass sofort eine Notfall-Kraniotomie durchgeführt werden müsse. Es gebe noch einen Funken Hoffnung, aber jede Verzögerung wäre tödlich. Sie baten mich, die Einverständniserklärung zu unterschreiben, damit er operiert werden könne. Angesichts dieser verzweifelten Lage flehte ich den Meister inständig an, meinen Mann zu retten. Mein Mann hatte mich immer sehr bei dem Praktizieren von Falun Dafa unterstützt und glaubte fest an die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Es war mittlerweile nach Mitternacht. Ich ergriff seine Hand und flüsterte ihm ins Ohr: „Du musst daran denken – Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut. Nur Meister Li kann dich erretten.“ Dann wurde er in den Operationssaal gefahren.
Unser Sohn und ich warteten über vier Stunden, bis die Operation vorbei war und mein Mann auf die Intensivstation kam. Während ich vor der Intensivstation stand, verbrachte die ganze Nacht damit, den Meister anzuflehen, meinen Mann zu retten. Am nächsten Tag dann das Wunder: Die Intensivstation überbrachte uns die gute Nachricht, dass mein Mann wieder bei Bewusstsein sei, seine Pupillen sich langsam normalisiert hätten und er das Gefühl in seinen Armen und Beinen zurückgewonnen habe. Von Emotionen überwältigt dachte ich: „Es war der Meister, der ihn gerettet hat. Danke, Meister! Es war die außergewöhnliche Kraft von Dafa, die ihn vom Rande des Todes zurückgeholt hat.“
Er blieb fünf Tage auf der Intensivstation. Da mein Mann Raucher war, bildete sich bei ihm übermäßiger Schleim, weshalb er eine Tracheotomie erhielt und nun an zahlreiche Maschinen angeschlossen war. Seine Vitalwerte hatten sich jedoch stabilisiert, sodass er auf eine allgemeine Station verlegt wurde.
Auf der allgemeinen Station kümmerten sich unser Sohn, die beiden jüngeren Brüder meines Mannes und ich um ihn. Schläuche verbanden ihn mit einer Vielzahl von Geräten. Wir mussten ihn ständig umdrehen, seine Ausscheidungen beseitigen, ihm Medikamente verabreichen und ihm das Essen reichen. Er war nicht in der Lage, dabei mitzuhelfen. Da keiner von uns wusste, wie man sich richtig um ihn kümmert, beschlossen wir, eine professionelle Pflegekraft einzustellen.
Zu dieser Zeit war mein Mann ziemlich unruhig; er schlug mit den Gliedmaßen um sich und konnte nachts nicht schlafen. Daher verschrieb ihm der Arzt insgesamt 36 Schlaftabletten, die dreimal täglich zu je 12 Stück verabreicht werden sollten. Die Pflegekraft überprüfte die Anweisungen nicht und auch wir achteten nicht genau genug darauf, sodass sie 36 Tabletten zerkleinerte und sie ihm über seine nasale Ernährungssonde verabreichte. Etwa 15 Minuten später bemerkte mein Sohn, dass etwas nicht stimmte. Erst nachdem wir die Pflegekraft befragt hatten, wurde uns klar, dass sie alle 36 Tabletten auf einmal verabreicht hatte. Die Ärzte und das medizinische Personal eilten sofort herbei und brachten meinen Mann zurück auf die Intensivstation.
Erneut befand sich mein Mann in einer lebensbedrohlichen Situation. In diesem Moment hatte ich nur einen Gedanken: „Nur der Meister kann ihn retten.“ Als ich daran dachte, wie viel der Meister ertragen hat, um Lebewesen zu erretten, verspürte ich im Inneren einen tiefen Schmerz.
Mein Sohn war unbeschreiblich verängstigt, da er miterlebt hatte, wie sein Vater innerhalb so kurzer Zeit zweimal dem sicheren Tod ins Auge geblickt hatte. Die Pflegekraft war ebenfalls in Panik und wiederholte immer wieder ihre Entschuldigungen. Ich tat mein Bestes, um meinen Sohn zu trösten, und sagte zu ihm: „Der Meister beschützt deinen Vater, es wird ihm gutgehen. Die Pflegekraft hat das nicht absichtlich getan.“ Als Dafa-Praktizierende verstand ich, dass ein einziger gedanklicher Fehler, selbst ein momentanes Versehen, zu völlig unterschiedlichen Folgen führen kann.
Mein Mann blieb noch zwei weitere Tage auf der Intensivstation, bis sich seine Vitalwerte wieder stabilisiert hatten. Danach wurde er wieder auf die allgemeine Station verlegt.
Während des gesamten Krankenhausaufenthalts meines Mannes blieb ich an seinem Bett und flüsterte ihm immer wieder zu, er solle „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitieren. Er wiederholte die Worte und auf diese Weise ging es ihm von Tag zu Tag besser. Nach mehr als 20 Tagen im Krankenhaus war er im Wesentlichen wieder ganz der Alte. Die Ärzte bemerkten, dass seine Genesung angesichts der Schwere seiner Verletzungen ein Wunder war – er hatte sich so gut erholt, dass er praktisch keine bleibenden Folgeschäden davongetragen hatte. Sie sagten uns, er könne entlassen werden und zur weiteren Erholung nach Hause gehen.
Zurück zu Hause sagte ich zu meinem Mann, dass es der Meister gewesen sei, der ihn während der beiden lebensbedrohlichen Situationen gerettet habe – die außergewöhnliche Kraft von Dafa hatte ihn vor dem sicheren Tod bewahrt. Gemeinsam begannen wir, das Zhuan Falun zu lesen. Durch das wiederholte Lesen des Buches erkannte er, dass es beim Praktizieren von Dafa um Kultivierung geht und dass Kultivierung ein fortwährender Prozess des Loslassens von menschlichen Anschauungen ist.
Eines Tages wollte ich meinen Mann mit meinem Elektro-Dreirad zum Einkaufen fahren. Er bestand jedoch darauf, das Fahrrad selbst zu fahren. Da er erst kurz zuvor aus dem Krankenhaus entlassen worden war, fühlte ich mich nicht wohl dabei, ihn vorne sitzen zu lassen. Daher bat ich ihn, es zu lassen. Doch er reagierte mit harschen, beleidigenden Worten auf meine Bitte und erklärte, dann würde er nirgendwo hinfahren, und stieg vom E-Bike ab. Ich fuhr das Dreirad nach Hause und wir gingen nicht einkaufen. Kurz darauf kehrte er nach Hause zurück und tat so, als wäre nichts geschehen. Ich fragte ihn: „Warum bist du zurück?“ – „Mir ist plötzlich eingefallen, dass Kultivierende, wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, nach innen schauen müssen“, antwortete er. „Mir ist klar geworden, dass ich mich falsch verhalten habe – ich hätte dich nicht beschimpfen dürfen und jetzt bitte ich dich um Entschuldigung.“ Da war ich tief bewegt. Endlich hatte mein Mann das Fa wirklich erhalten. Von da an lernte er das Fa und praktizierte jeden Tag die Übungen.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.