(Minghui.org) Bei dieser Nachricht geht es um mindestens 28 Praktizierende in zwölf Städten oder Kreisen in acht Provinzen, die kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt wurden.

1. [Stadt Datong, Provinz Shanxi] Chen Zhongli (w) vor Gericht gestellt2. [Kreis Jintang, Provinz Sichuan] Drei Praktizierende zu Haftstrafen verurteilt3. [Stadt Jinhua, Provinz Zhejiang] Der inhaftierte Zhu Zuoxin (m) seit über neun Monaten im Hungerstreik4. [Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong] Drei weibliche Praktizierende inhaftiert5. [Stadt Yinchuan, Autonome Region Ningxia Hui] Elf Praktizierende werden strafverfolgt6. [Stadt Hailun, Provinz Heilongjiang] Tong Guoqin (w) verhaftet7. [Stadt Yantai, Provinz Shandong] Nie Xiaomei (w) vor Gericht gestellt8. [Stadt Qingzhou, Provinz Shandong] Chen Shuxiang (w) inhaftiert9. [Stadt Dalian, Provinz Liaoning] Fang Caixias (w) Berufung abgewiesen10. [Tianjin] Wang Guijun (m) schikaniert11. [Stadt Yanji, Provinz Jilin] Li Lanshu (w) zu einer Gefängnisstrafe verurteilt; Cui Fenghua (w) vermisst12. [Kreis Changle, Provinz Shandong] Qin Guofeng (w) gegen Kaution freigelassen

1. [Stadt Datong, Provinz Shanxi] Chen Zhongli (w) vor Gericht gestellt

Chen Zhongli sollte am 28. Mai 2026 vor dem Bezirksgericht Yungang stehen.

2. [Kreis Jintang, Provinz Sichuan] Drei Praktizierende zu Haftstrafen verurteilt

Im Mai 2026 wurden drei Praktizierende zu einer Haftstrafe verurteilt: Fan Mingzhen (w) zu zwei Jahren; Wang Huayu (w) zu einem Jahr und sechs Monaten; und Zeng Changmo zu zwei Jahren mit einer dreijährigen Bewährungsstrafe.

3. [Stadt Jinhua, Provinz Zhejiang] Der inhaftierte Zhu Zuoxin (m) seit über neun Monaten im Hungerstreik

Zhu Zuoxin verbüßt eine fünfjährige Haftstrafe im Gefängnis Nr. 4 der Provinz Zhejiang. Er trat mehr als neun Monate lang in den Hungerstreik. Die Gefängnisleitung hat ihm nun erlaubt, bis zu seiner Freilassung im Jahr 2027 die Falun-Dafa-Übungen zu praktizieren.

4. [Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong] Drei weibliche Praktizierende inhaftiert

Am 25. April 2026 wurden Qiao Shuyun, Lan Juxiang und Wei Shuju der Polizei gemeldet, weil sie mit Schülern über Falun Dafa gesprochen hatten. Auf Druck der Polizei brachten ihre Familien sie am 2. Mai zur Polizeistation der Stadt Linglong. Sie wurden 15 Tage lang in Gewahrsam genommen und inzwischen wieder freigelassen.

5. [Stadt Yinchuan, Autonome Region Ningxia Hui] Elf Praktizierende werden strafverfolgt

Am 2. November 2025 wurden elf Praktizierende verhaftet. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Xixia gab den Fall im Dezember 2025 an die Polizei zurück. Diese reichte den Fall am 7. Mai 2026 erneut bei der Staatsanwaltschaft ein. Der Staatsanwalt versuchte, die Praktizierenden dazu zu zwingen, ihre Anwälte zu entlassen und stattdessen Pflichtverteidiger in Anspruch zu nehmen, die automatisch ein Schuldbekenntnis für sie abgeben würden.

Bei den elf Praktizierenden handelt es sich um Xie Yiqiang, Li Jinhua, Li Shilin, Zhu Lin, Mao Minwu, Li Tianyuan, Liang Yuhua, Li Mengying, Ding Qian, Shen Dongmei und Zhao Lin.

Sie werden derzeit in der Haftanstalt der Stadt Yinchuan festgehalten und mit unterschiedlichen Methoden körperlich und psychisch misshandelt. Li Jinhua hat Blut im Urin und im Stuhl; Liang Yuhua leidet unter Harninkontinenz, geistiger Desorientierung und erheblichem Gedächtnisverlust; Shen Dongmei hat Schwierigkeiten beim Gehen und benötigt die Hilfe von zwei Personen; Ding Qians Verletzungen am unteren Rücken und Steißbein, die ihm bei seiner Festnahme zugefügt wurden, sind noch nicht verheilt.

6. [Stadt Hailun, Provinz Heilongjiang] Tong Guoqin (w) verhaftet

Tong Guoqin wurde am 23. April 2025 an ihrem Arbeitsplatz festgenommen. Jemand hatte sie angezeigt, weil sie mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Die Beamten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten ihre persönlichen Gegenstände. Sie wurde noch am selben Abend in der Stadt Suihua inhaftiert.

7. [Stadt Yantai, Provinz Shandong] Nie Xiaomei (w) vor Gericht gestellt

Die 54-jährige Nie Xiaomei muss sich vor dem Bezirksgericht Penglai verantworten.

8. [Stadt Qingzhou, Provinz Shandong] Chen Shuxiang (w) inhaftiert

Die 68-jährige Chen Shuxiang wurde am 10. April 2026 von Beamten der Polizeistation Dongxia verhaftet und fünf Tage lang festgehalten.

9. [Stadt Dalian, Provinz Liaoning] Fang Caixias (w) Berufung abgewiesen

Am 18. Mai 2026 bestätigte das Mittlere Gericht der Stadt Dalian die gegen Fang Caixia verhängte Gefängnisstrafe von 3,5 Jahren. Ihr Sohn, Wu Qi, reichte beim Mittleren Gericht einen Antrag auf Überprüfung des Urteils ein.

10. [Tianjin] Wang Guijun (m) schikaniert

Wang Guijun wurde am 14. und 15. Mai 2026 von Beamten der Polizeistation Dagu telefonisch schikaniert und aufgefordert, sich auf der Polizeistation einzufinden. Die Polizei versuchte zudem, Druck auf seine Angehörigen auszuüben, um ihn dazu zu zwingen, eine Erklärung zu schreiben, in der er Falun Dafa abschwört.

11. [Stadt Yanji, Provinz Jilin] Li Lanshu (w) zu einer Gefängnisstrafe verurteilt; Cui Fenghua (w) vermisst

Die 69-jährige Li Lanshu, Angehörige der koreanischen ethnischen Minderheit, wurde vor dem 6. Februar 2026 festgenommen. Sie wurde zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und inhaftiert.

Die 66-jährige Cui Fenghua, ebenfalls Angehörige der koreanischen ethnischen Minderheit, aus der Stadt Longjing in der Autonomen Präfektur Yanbian, wird seit 11. Februar 2026 vermisst.

12. [Kreis Changle, Provinz Shandong] Qin Guofeng (w) gegen Kaution freigelassen

Qin Guofeng wurde am 4. Januar 2026 am Eingang ihres Wohngebiets von fünf Beamten verhaftet. Sie verdrehten ihr die Arme auf den Rücken, legten ihr Handschellen an und beschlagnahmten ihren Rucksack und ihre Schlüssel. Anschließend durchsuchten sie Qins Wohnung und beschlagnahmten Fotos des Begründers von Falun Dafa, ihre Falun-Dafa-Bücher, über 6.000 Yuan Bargeld (etwa 760 Euro), ihr Mobiltelefon, einen Laptop, einen Drucker ihres Familienunternehmens, zwei von ihrem Kind genutzte Computer sowie weitere persönliche Gegenstände.

Qin wurde zum Verhör zur Polizeistation Chengxi gebracht und dort zwei Tage lang in Handschellen gehalten. Als Grund für die Festnahme nannte die Polizei, dass sie beim Anbringen von Falun-Dafa-Aufklebern in der Öffentlichkeit von Überwachungskameras gefilmt worden sei.

Am 6. Januar wurde Qin in die Haftanstalt der Stadt Weifang überstellt und eine Woche später gegen Kaution freigelassen. Sie wurde aufgefordert, sich täglich bei der Polizei zu melden und einmal im Monat zur Polizeistation zu gehen. Die Polizei drohte zudem, ihre Familienangehörigen festzunehmen, falls Qin erneut bei Aktivitäten im Zusammenhang mit Falun Dafa gesehen werde.