(Minghui.org) Mit Hilfe einer Kollegin begann ich 1996, Falun Dafa zu praktizieren, und empfinde es als unglaubliches Glück, während der Zeit der Fa-Berichtigung eine Dafa-Schülerin zu sein. Hier möchte ich meine Kultivierungserfahrungen teilen. Bitte weist mich freundlich darauf hin, falls etwas nicht mit dem Fa übereinstimmt.
Eine tiefgreifende Verwandlung von Körper und Geist
Ich war damals erst um die 30 und litt unter vielen Beschwerden, darunter gynäkologische Probleme, Magen- und Herzbeschwerden und insbesondere eine Erkrankung der Halswirbelsäule, die mir ständige Qualen in Form von Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit bereitete. Mein Blutdruck stieg häufig stark an.
Jeder Tag war ein solcher Kampf, dass ich weder normal arbeiten noch den Haushalt bewältigen konnte. Meine schlechte Gesundheit wirkte sich auch negativ auf meine Laune aus, was zu häufigen Streitigkeiten mit meinem Mann wegen Kleinigkeiten führte.
Nachdem ich begonnen hatte, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen, erlebte ich eine tiefgreifende körperliche und geistige Verwandlung. Innerhalb von sechs Monaten waren alle meine Beschwerden verschwunden, und ich erlebte die Freude, frei von Krankheiten zu sein.
Noch wichtiger ist, dass sich meine Weltanschauung unter der Führung von Dafa grundlegend gewandelt hat. Ich habe verstanden, dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu seinem wahren Selbst zurückzukehren. Ich verstand auch, dass man sich nach den Maßstäben Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht richten muss, um ein guter Mensch zu sein und ein noch besserer Mensch zu werden. Ich war wie ein verlorenes Kind, das den Weg nach Hause gefunden hatte. Von da an hatte mein Leben ein Ziel.
Meinen Charakter verbessern
Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, verhielt ich mich wie eine Praktizierende und lernte, Nachsicht zu üben, bei Konflikten in mir selbst zu suchen und mich gemäß dem Fa zu verbessern.
Eines Tages kam ich zu spät nach Hause, und mein Mann war wütend. Er sagte: „Warum hast du so lange gebraucht? Das Wasser ist abgestellt worden. Warum hast du die Behälter nicht aufgefüllt?“ Ich sagte ihm, dass das Wasser im Hauswirtschaftsraum unten noch verfügbar sein sollte. Er wurde noch wütender: „Ich hole es nicht. Hol du das Wasser, oder du bekommst heute Abend nichts zu essen!“
Wäre das früher passiert, hätte ich mich mit ihm gestritten – zumal er oft spät nach Hause kam, nachdem er Mah-jongg gespielt hatte. Doch dieses Mal dachte ich: „Ich bin eine Dafa-Praktizierende. Ich muss meine Xinxing bewahren und Nachsicht zeigen.“ Ich nahm den Eimer und ging nach unten, obwohl ich immer noch ein wenig nachtragend war.
Unterwegs dachte ich über mich selbst nach: „Ich bin tatsächlich spät nach Hause gekommen und hatte das Abendessen nicht vorbereitet. Das Wasser war abgestellt. Kein Wunder, dass er die Beherrschung verloren hat.“ Ich erinnerte mich an die Lehre des Meisters:
„Ihr Ärger kommt wirklich aus dem Herzen, weil sich jeder unwohl fühlt, auf den das Karma fällt.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 199)
„Er hilft mir eigentlich dabei, mein Xinxing zu verbessern. Ich sollte ihm wirklich dankbar sein.“ Nachdem mir das klar geworden war, fühlte ich mich sofort leichter. Als ich mit dem Wasser zurückkam, sah mein Mann überrascht aus. Ich lächelte und sagte: „Ja, ich habe das Wasser geholt. Nicht schlecht, oder?“ Auch er lächelte, sein Ärger war vollständig verschwunden.
Solche Situationen ereigneten sich viele Male in meinem Alltag. Als mein Mann meine positive Veränderung miterlebte, unterstützte er meine Kultivierung sehr. Wenn ich morgens zu den Gruppenübungen ging, transportierte er die tragbaren Lautsprecher mit seinem Fahrrad zum Übungsplatz. Er hieß auch Praktizierende willkommen, wenn sie zu uns nach Hause kamen, um Videos von den Vorträgen des Meister anzusehen.
Unser Zuhause, das einst von Konflikten geprägt war, wurde friedlich und harmonisch. Mein Leben wurde jeden Tag freudvoll und erfüllend: Morgens nahm ich an den Gruppenübungen teil und abends lernte ich das Fa und tauschte mich mit meinen Mitpraktizierende über unsere Erfahrungen bei der Kultivierung aus. In meiner Freizeit ging ich los, um Dafa zu verbreiten.
Einem Fremden helfen und die wahren Umstände erklären
Je mehr ich mich mit dem Fa beschäftigte, desto mehr verstand ich, dass die historische Mission eines Dafa-Schülers nicht nur darin besteht, sich selbst gut zu kultivieren, sondern auch darin, dem Meister dabei zu helfen, das Fa zu berichtigen und Menschen zu retten. Ich begann, gemeinsam mit anderen Praktizierenden die Fakten zu erklären und denjenigen zu helfen, die von den Lügen und der Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas vergiftet worden waren.
An einem kalten Tag befand ich mich in der Nähe eines Einkaufszentrums und bemerkte einen älteren Bauern, der allein an einer Kreuzung saß. Er sah verzweifelt aus. Als ich fragte, ob er Hilfe brauche, sagte er, dass er auf dem Weg nach Hause in die Innere Mongolei sei. Doch er sei aus dem Zug geworfen worden, weil seine Rente nicht auf seiner Karte registriert worden war und er deshalb die Fahrkarte nicht bezahlen konnte.
Er lebte allein und hatte keine Familie, die er um Hilfe bitten konnte. Ihm fehlten 40 Yuan. Ich hatte nur 38 Yuan in der Tasche. Zwei Yuan behielt ich für meine Busfahrkarte und gab ihm den Rest. Er war erstaunt, dass ein Fremder ihm so selbstlos half. Ich sagte ihm: „Es ist eine Schicksalsverbindung, die uns zusammengeführt hat. Jeder braucht manchmal Hilfe. Bitte kaufen Sie sich davon zuerst etwas zu essen und überlegen Sie dann, wie Sie nach Hause kommen.“
Er zeigte mir zwei gedämpfte Brötchen und etwas gesalzenes Wurzelgemüse in seiner Tasche und bestand darauf, dass er das Geld für die Zugfahrkarte verwenden würde. Als ich seine kümmerlichen Vorräte sah, hatte ich Mitleid und bedauerte, ihm nicht mehr geben zu können.
Überwältigt von Dankbarkeit sagte der Mann: „Vielen Dank! Sie sind so ein guter Mensch. Mit diesem Geld kann ich Kurzstreckentickets kaufen und mich Stück für Stück nach Hause durchschlagen. Damit komme ich meinem Zuhause viel näher, und alles wird viel einfacher werden!“
Ich erzählte ihm, dass ich Falun Dafa praktizierte und der Meister uns lehre, gut und freundlich zu allen zu sein, indem wir den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgten. Ich berichtete ihm auch die Fakten über die Verfolgung:
„Bitte glauben Sie nicht der Propaganda gegen Falun Dafa im Fernsehen. Die Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz war inszeniert und sollte den Menschen schaden. Derzeit ereignen sich viele Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen. Bitte merken Sie sich diese glückverheißenden Worte, um sicher zu bleiben: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘. Sie werden sicherlich eine reibungslose Heimreise haben und gesegnet sein.“ Er war erfreut, das zu hören, und erklärte sich bereit, aus der KP Chinas und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten.
Ein wundersamer Stift
Im Frühjahr 2016 begab ich mich aus Sicherheitsgründen in ein Waldgebiet, um Menschen telefonisch über Falun Dafa und die Verfolgung zu informieren. Als ich gerade dabei war, die Namen derjenigen aufzuschreiben, die aus der KP Chinas austreten wollten, stellte ich fest, dass ich meinen Stift vergessen hatte.
Ich war ziemlich verärgert, denn ich würde mir ihre Namen nicht merken können, wenn ich mit weiteren Menschen sprach. Ich war weit von zu Hause entfernt und wollte nicht zurückgehen. Im Stillen sagte ich zum Meister: „Meister, ich war unachtsam!“
Genau in diesem Moment schaute ich nach unten und sah zu meiner Überraschung einen Stift direkt neben meinem Fuß liegen – genau die Art von Stift, die ich gewöhnlich benutzte! Ich konnte es kaum glauben, und Tränen traten mir in die Augen. Ich hielt den Stift fest in meinen Händen und dankte dem Meister immer wieder. Ich spürte wirklich, dass der Meister neben mir war und seiner Schülerin half. Alles ist möglich, solange wir ein reines Herz haben.
Mich erhöhen, damit ich weiterhin Menschen retten kann
Eines Morgens früh, als ich die zweite Übung machte, spürte ich eine ungewöhnliche Schwere in meinem Arm. Bald fühlte ich mich schwach. Mein Magen schmerzte, mir war schwindelig und übel, und ich hatte Schüttelfrost. Ich rezitierte die Lehre des Meisters:
„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)
Es kam ein Punkt, an dem ich nicht mehr weitermachen konnte. Ich hatte schmerzhafte Magenkrämpfe, brach in kalten Schweiß aus und hatte Mühe, die Augen offen zu halten. Ich wollte mich verzweifelt hinlegen – doch ich erinnerte mich daran, dass ich mit anderen Praktizierenden vereinbart war, um auf einem Markt über Falun Dafa zu informieren.
Mir wurde klar, dass diese Prüfung eine Störung sein musste, und ich weigerte mich, sie anzuerkennen. Ich begann, ununterbrochen aufrichtige Gedanken auszusenden, um alles Böse zu beseitigen, das mich daran hinderte, die Fakten zu erklären. Nach einer Weile fühlte ich mich viel besser und konnte die dritte und vierte Übung beenden. Danach waren die Schmerzen größtenteils verschwunden, und ich fühlte mich lediglich noch schwach.
Um den Bus nicht zu verpassen, musste ich mich beeilen. Das Frühstück ließ ich ausfallen und eilte zur Haltestelle. Der Bus sollte in 13 Minuten abfahren, aber der Weg dorthin dauerte 15 Minuten zu Fuß. Meine Beine fühlten sich so schwer an, dass ich nicht laufen konnte.
Voller Sorge bat ich den Meister um Hilfe: „Meister, ich bin auf einer Mission, um Lebewesen zu retten. Bitte geben Sie mir die Kraft, den Bus zu erreichen!“ Überraschenderweise fühlten sich meine Beine deutlich leichter an, und ich konnte laufen. Durch Rennen und zügiges Gehen erreichte ich den Bus gerade noch rechtzeitig. Ich war sehr dankbar für die barmherzige Stärkung durch den Meister.
Während ich im Bus saß, schaute ich nach innen, um die Anhaftungen zu finden, die diese Prüfung verursacht hatte. In letzter Zeit war mein Einsatz für meine Mission gut verlaufen, und ich war selbstzufrieden geworden und hatte gedacht, dass ich mich gut kultivierte. Dann gab es noch die Anhaftungen an Eigeninteresse und Gier. Wenn ich auf den Markt ging und dort mit Menschen über Falun Dafa sprach, war ich fast jeden Tag versucht, viele leckere und günstige Früchte und Gemüse zu kaufen, sodass ich mit Taschen voller Lebensmittel nach Hause zurückkehrte.
Außerdem war ich manchmal neidisch auf andere Praktizierende, wenn ich sah, dass sie mehr Menschen zum Parteiaustritt bewegten als ich. All diese starken Anhaftungen zogen die alten Mächte an, die mich ausnutzen und meine Bemühungen stören wollten. Ich sandte sofort einen starken, aufrichtigen Gedanken aus, um alle Störungen zu beseitigen.
Wie durch ein Wunder verspürte ich an jenem Tag nicht nur keinerlei Müdigkeit, sondern mein Körper wurde immer leichter und meine Schritte immer zügiger. Als ich mittags nach Hause kam, waren alle Symptome verschwunden, als wäre nie etwas geschehen.
Ich bin froh, eine Dafa-Schülerin geworden zu sein und dem Meister bei der Berichtigung des Fa helfen zu können. In der kostbaren Zeit, die noch verbleibt, bin ich entschlossen, meinem Gelübde treu zu bleiben, mich gut zu kultivieren und noch mehr Menschen zu retten, um dem Meister für seine unendliche Gnade und die barmherzige Erlösung zu danken.
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