(Minghui.org) Die Schwiegermutter meines Kindes ist Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin. Im Laufe ihrer Karriere hat sie unzählige Menschen behandelt und dabei geholfen, Leben zu retten. Im hohen Alter machten sich die Folgen ihres jahrzehntelangen Engagements für ihre Patienten bemerkbar: Sie begann, unter verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden zu leiden.

Aufgrund ihrer eigenen medizinischen Erfahrung versuchte sie, sich selbst zu behandeln, doch nichts schien zu helfen. In manchen Fällen verschlimmerte sich ihr Zustand sogar. Sie sagte: „Ich habe im Laufe der Jahre viele Menschen mit ähnlichen Beschwerden wie meinen geheilt, warum kann ich mich jetzt selbst nicht heilen?“ Das bestätigte wirklich das Sprichwort: „Selbst das schärfste Messer kann nicht seinen eigenen Griff schnitzen.“

Ich traf sie zum ersten Mal im Jahr 2014 und erfuhr, dass sie unter schwerer Schlaflosigkeit litt und auf Schlaftabletten angewiesen war. Deshalb erzählte ich ihr von Falun Dafa und dessen Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ und erklärte ihr, dass es bemerkenswerte heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen habe. Wenn sie die glückverheißenden Sätze „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ aufrichtig rezitieren würde, würde sie gesegnet werden und die Energie von Dafa würde dazu beitragen, ihren Zustand zu verbessern.

Zwei Jahre später sah ich sie wieder, sie sah nicht gut aus. Sie nahm immer noch Schlaftabletten und nun hatte sie auch Probleme mit dem Herzen und dem Blutdruck sowie Schmerzen im unteren Rücken und in den Beinen.

Der Kern des Problems

Als ich sie fragte, ob sie daran gedacht habe, die glücksbringenden Sätze zu rezitieren, antwortete sie: „Ich glaube, wenn Menschen krank sind, sollten sie zum Arzt gehen und Medikamente einnehmen. Das ist Wissenschaft. Außerdem habe ich schon viele Patienten mit ähnlichen Beschwerden wie meinen geheilt.“

Da wurde mir klar, wo der Kern des Problems lag. Also ging ich das Thema aus einem anderen Blickwinkel an und erzählte ihr von meinen persönlichen Erfahrungen. Bevor ich Falun Gong praktizierte, war auch ich auf Schlaftabletten angewiesen gewesen. Doch sie halfen nicht immer. Wenn ich nicht gut schlief, war ich am nächsten Tag schlecht gelaunt und in der Schule verlor ich schon wegen Kleinigkeiten die Beherrschung gegenüber meinen Kollegen.

Im Mai 1995 hatten die meisten Lehrer an unserer Schule bereits begonnen, Falun Gong zu praktizieren. Eines Tages sagte eine Kollegin zu mir: „Ich bringe dir die Übungen bei, dann wirst du heute Nacht gut schlafen.“ Das bezweifelte ich zwar, aber die Aussicht auf einen erholsamen Schlaf war sehr verlockend. Somit gingen wir in ein leeres Klassenzimmer und sie brachte mir die erste Übung bei. Ich hatte gerade erst ein paar Bewegungen gelernt, als die Glocke läutete, die das Ende des Arbeitstages signalisierte.

Nach dem Abendessen an jenem Abend versuchte ich, das Gelernte zu wiederholen, obwohl ich mir nicht einmal sicher war, ob ich die Bewegungen richtig ausführte. Dennoch schlief ich in dieser Nacht tief und fest bis zum Morgengrauen. Ich wachte erfrischt und mit klarem Kopf auf und machte sogar eine Ausnahme, indem ich zum Frühstück eine Schüssel Reis aß. Von da an praktizierte ich Falun Dafa. Bald verschwanden meine Herzbeschwerden, meine Schmerzen im unteren Rückenbereich und meine Beinschmerzen, ohne dass ich es überhaupt bemerkte.

Meine Schwiegermutter war von meiner Erfahrung beeindruckt und wollte die Übungen lernen. Sie bat mich, ihr jeden Tag eine beizubringen, und übte sehr eifrig, wobei sie genau auf jedes Detail achtete. Am nächsten Morgen rief sie aus: „Ich habe letzte Nacht sehr gut geschlafen. So gut habe ich seit Jahren nicht mehr geschlafen. Falun Gong wirkt wirklich!“

In den nächsten Tagen lernte sie alle Übungen, zögerte jedoch, sich die Vorträge des Meisters anzuhören, und sagte: „Ich glaube immer noch an die Wissenschaft.“ Ich sagte zu ihr: „Ich habe nichts dagegen, dass du an die Wissenschaft glaubst, aber in den vielen vergangenen Jahren hat die Wissenschaft dich nicht geheilt, während das Praktizieren von Falun Gong deine Gesundheit sofort verbessert hat.“ – „Ich habe während des Übens weiterhin meine Medikamente eingenommen und habe das Gefühl, dass sie jetzt wirken“, entgegnete sie. „Du nimmst diese Medikamente schon seit Jahren. Warum haben sie früher nicht gewirkt, scheinen jetzt aber zu wirken? Ist es das Medikament, das wirkt, oder sind es die Übungen?“ Da schien sie plötzlich etwas zu erkennen.

Bald darauf musste ich in meine Heimatstadt zurückkehren. In den folgenden Jahren erfuhr ich, dass die Speicherkarte mit der Übungsmusik verloren gegangen war und sie mit dem Üben aufgehört hatte. Ihre Familie stellte später eine Haushaltshilfe ein, die ihr beim Kochen und Putzen half. Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand jedoch weiter, und zwar so sehr, dass sie bettlägerig wurde und in ihre Heimatstadt zurückkehrte, um medizinische Hilfe zu suchen.

Als ich letztes Jahr mein Kind besuchte, schaute ich bei ihr vorbei. Die Haushaltshilfe erzählte mir, dass es ihr gesundheitlich schlecht gehe. Sie konnte nicht nur nachts nicht schlafen, sondern hatte auch tagsüber solche Schmerzen im Rücken und in den Beinen, dass es ihr schwerfiel, zu stehen oder in die Hocke zu gehen, weshalb sie die meiste Zeit im Bett lag. Ihre Beine waren so stark angeschwollen, sodass sie kaum noch gehen konnte.

„Da wusste ich, dass es Hoffnung gibt“

Sie hatte jede erdenkliche Behandlungsmethode ausprobiert, darunter traditionelle chinesische Medizin, westliche Medizin, Massagetherapie und Wärmebehandlungen, doch nichts hatte geholfen. Da ihr keine andere Wahl blieb, kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück, um weitere medizinische Hilfe zu suchen. Ich blieb mit ihr in Kontakt. Wenn ich anrief, lag sie meistens im Bett.

Acht Monate später freute sie sich sehr, mich zu sehen: „In dem Moment, als ich dich sah, wusste ich, dass es Hoffnung gibt.“ Ich sagte: „Du weißt, dass nur der Meister dich retten kann.“ Dieses Mal bat sie um die Aufzeichnungen der Vorträge des Meisters. Ich schlug ihr vor, sich jeden Tag einen Vortrag ohne Unterbrechung anzuhören und dabei genau zuzuhören.

Nachdem sie sich alle Vorträge angehört hatte, sagte sie, dass vieles, was der Meister gesagt habe, für sie völlig neu sei. Sie hatte aufmerksam zugehört, aber vieles noch nicht ganz verstanden. Deshalb wollte sie sich die Vorträge noch einmal anhören.

Während sie sich erneut die Vorträge des Meisters anhörte, stellten sich sowohl in ihrem körperlichen als auch in ihrem geistigen Zustand bedeutende Veränderungen ein. Früher stritt sie sich ständig mit ihrer Tochter. Ihre Tochter kritisierte sie oft wegen kleinerer Dinge im Haushalt. Sie fühlte sich deswegen verletzt, zumal sie sich trotz ihres Zustands mühsam dazu aufraffte, beim Einkaufen, Kochen, Putzen, bei den Hausarbeiten und der Kinderbetreuung zu helfen. Die emotionale Belastung lastete schwer auf ihr. Jetzt jedoch blieb sie ruhig und ließ es auf sich beruhen, wenn ihre Tochter sie kritisierte.

Auch körperlich erlebte sie eine bemerkenswerte Besserung. Anfangs hörte sie die Vorträge des Meisters im Liegen an, doch schon bald konnte sie dazu aufrecht sitzen. Auch ihr Schlaf verbesserte sich und sie konnte bis 5 Uhr morgens tief und fest schlafen. Ihr Blutdruck sank in den Normalbereich und die Schwellungen in ihren Beinen ließen nach. Sie gewann genug Kraft zurück, um wieder gehen zu können.

Nachdem sie sich die Vorträge in einer zweiten Runde angehört hatte, staunte sie: „Die Medizin konnte meine Probleme nicht lösen, aber Falun Gong schon. Falun Gong ist wirklich eine höhere Form der Wissenschaft.“

Ich sagte ihr: „Das ist dein derzeitiges Verständnis. Wenn du weiter zuhörst und übst, wirst du zu noch höheren Erkenntnissen gelangen.“ Sie bestätigte: „Das werde ich sicherlich! Und ich werde auch weiterhin die Übungen machen.“ Sie bat mich, ihr die Übungen noch einmal einzeln beizubringen. Sie lernte weiterhin mit großem Eifer und viel Liebe zum Detail.

Bis heute macht sie fleißig die Übungen und lernt täglich das Fa. Wann immer sie auf ein Problem stößt, schaut sie nach innen und bemüht sich, sich zu erhöhen. Ihr Teint strahlt nun und sie ist in der Lage, alle Hausarbeiten zu machen.

Sie sagt: „Die Tatsache, dass ich Falun Gong praktizieren kann, zeigt, dass ich eine tiefe, Schicksalsverbindung dazu habe. Der Meister hat mich als Schülerin angenommen. Ich werde diese kostbare Gelegenheit ganz sicher schätzen, mich gewissenhaft kultivieren und dem Meister für seine barmherzige Rettung danken.“