(Minghui.org) In einer Zeit voller Turbulenzen und Verwirrung erhielt ich das kostbare Buch Zhuan Falun. Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – halfen mir, ein guter Mensch zu werden. Diese Grundsätze sind tief in den Herzen von Millionen von Dafa-Praktizierenden auf der ganzen Welt verankert. Hier möchte ich meine Kultivierungserfahrungen meinem Lehrer, Meister Li Hongzhi, und meinen Mitpraktizierenden mitteilen.

Die Freude, gesund zu sein

Bevor ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, war ich sehr egoistisch und engstirnig. Hätte ich mich nicht für das Praktizieren entschieden, dann hätten mein Bruder, meine Schwägerin und ich wahrscheinlich niemals wieder miteinander gesprochen. Meine Schwiegermutter hatte den größten Teil des Familienbesitzes ihrem ältesten Sohn vermacht. Daraufhin sagte ich zu meinem Mann: „Wir haben keinen Cent vom Familienvermögen bekommen, somit bin ich auch nicht verpflichtet, deine Mutter zu unterstützen.“ Wenn unser Sohn mit den Kindern meines Schwagers spielte, schlug ich ihn sogar und warf ihm vor, gar keinen Stolz zu haben.

Gier und Verzweiflung beherrschten mich auch bei kleinen persönlichen Vorteilen und ich war nicht bereit, auch nur im Geringsten nachzugeben. Schließlich litt ich unter zahlreichen gesundheitlichen Problemen, darunter rheumatische Herzerkrankungen, Arthritis, chronische Nasenschleimhautentzündungen, ein Bandscheibenvorfall und krankhafte Veränderungen der Wirbelsäule. Diese Krankheiten quälten mich sehr. Um die Beschwerden vorübergehend zu lindern, musste ich verschiedene Medikamente einnehmen, was meine ohnehin arme Familie zusätzlich belastete.

Bereits mit Anfang dreißig hatte ich Falten und mein Gesicht war von Sorgen gezeichnet. Ich erinnere mich, wie ich einmal mit meiner Tochter auf dem Arm durch einen Park ging und eine Frau mich fragte, ob das meine Enkelin sei. Beschämt antwortete ich: „Nein, das ist meine jüngste Tochter.“

In dieser schwersten Zeit meines Lebens – als ich oft dachte, dass ein so elendes Leben schlimmer sei als der Tod – hatte ich das Glück, mit der Kultivierung in Dafa zu beginnen. Nach etwa drei Monaten fühlte ich mich leichter und meine Krankheiten waren verschwunden! Das Gefühl, gesund und unbeschwert zu sein, hatte ich lange nicht erlebt. An trüben oder regnerischen Tagen hatte ich keine Atembeschwerden mehr und ich musste nicht mehr vor Rückenschmerzen weinen, wenn ich meine Tochter die Treppe hinauftrug. Auch meine Nasenschleimhaut entzündete sich nicht mehr bei Kälte oder Hitze.

Als ich das Zhuan Falun las, erkannte ich, dass es kein gewöhnliches Buch war, sondern das Buddha-Gebot, dem man folgen kann, um sich auf hohe Ebenen zu kultivieren. Ich sagte mir, dass ich den Worten des Meisters folgen und mich gut kultivieren werde.

Daran denken, dass ich ein Dafa-Jünger bin

Meine Schwester rief mich an und erzählte, dass ihr Sohn heiraten werde. Sie hoffte, dass ich ihr bei den Vorbereitungen helfen könnte. In unserer ländlichen Gegend werden Hochzeitsfeiern gewöhnlich zu Hause ausgerichtet. Ich dachte mir: „Ich bin eine Praktizierende und sollte dem Meister keine Schande bereiten.“ Mein Mann, der ebenfalls Falun Dafa praktiziert, und ich nahmen uns einige Tage frei, um schon vor der Feier zu meiner Schwester zu fahren. Jeden Morgen standen wir bei Tagesanbruch auf und begannen mit den Vorbereitungen. Wir scheuten weder Schmutz noch harte Arbeit. Wo Hilfe gebraucht wurde, waren wir zur Stelle. Dabei erinnerte ich mich immer wieder daran: „Ich bin eine Praktizierende und repräsentiere das Bild von Dafa.“

Während der gesamten Vorbereitungszeit waren wir ununterbrochen beschäftigt. Obwohl die Mahlzeiten von Köchen zubereitet wurden, half ich ihnen bei allen anfallenden Arbeiten. Der Chefkoch bemerkte erstaunt: „Sie sind wirklich in Topform!“ Das gab mir die Gelegenheit zu erzählen, dass ich Dafa praktiziere, mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halte und stets Rücksicht auf andere nehme. Außerdem informierte ich sie über die Hintergründe von Falun Dafa. Sie fanden die Praxis bemerkenswert und erklärten bereitwillig ihren Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Jugendorganisationen.

Die Sommerhitze war unerträglich; meine Kleidung war schweißnass. Deshalb wusch ich mir immer wieder das Gesicht, um mich etwas abzukühlen. Mein Mann und ich störten uns nicht daran, dass einige Verwandte meines Schwagers im Schatten der Bäume saßen, Wassermelone aßen und Sonnenblumenkerne knabberten. Ohne uns zu beklagen, erledigten wir die anfallenden Arbeiten. Wir fegten den Hof, kümmerten uns um die Hühner und Fische und ernteten das Gemüse.

Eines Tages bemerkte ein Verwandter die Falun-Anstecknadel (Gebotsrad), die ich an meinem Hemd trug, betrachtete sie aufmerksam und fragte: „Ist das nicht das Falun-Symbol?“ Als ich dies bejahte, bat er mich, ihm mehr davon zu berichten.

Ich erzählte ihm, wie ich mich in der Vergangenheit verhalten hatte und wie der Meister uns anleitet, uns zu verhalten. Außerdem berichtete ich ihm, wie ich durch die Kultivierung im Falun Dafa, einer tugendhaften Kultivierungspraxis auf hohen Ebenen, gesund geworden war. Ich betonte, dass die Kultivierung dazu beiträgt, den eigenen moralischen Maßstab zu erhöhen und das eigene Herz zu reinigen. Deshalb würde ich mich bemühen, nach diesen Prinzipien zu leben und in allem, was ich tue, Rücksicht auf andere zu nehmen.

Außerdem sprach ich darüber, dass der ehemalige Parteichef Jiang Zemin seine Macht dazu genutzt hatte, die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz zu arrangieren, um die Dafa-Praktizierenden zu verleumden und die Verfolgung zu rechtfertigen. Der Meister lehrt uns:

„… deshalb ist der Selbstmord eine Sünde.“ (Fa-Erklärung in Sydney, 03.08.1996)

und fordert uns auf:

„… ein guter und noch besserer Mensch zu werden … “ (Fa-Erklärung in Los Angeles City, 25.02.2006)

Er verstand schließlich, dass Dafa eine Kultivierungspraxis auf hoher Ebene ist. Er erwähnte, dass er an einer Herzerkrankung leide. Ich sagte zu ihm: „Dann empfehle ich dir, aufrichtig diese Worte zu rezitieren: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Wenn du es ehrlich meinst, wirst du Segen erfahren. Wenn du wirklich daran glaubst, wird sich der Meister um dich kümmern.“ Er antwortete: „Wenn ich sehe, wie freundlich und hilfsbereit du bist, glaube ich dir.“

Bei dieser Gelegenheit konnten viele Menschen erleben, wie mein Mann und ich allen mit Aufrichtigkeit begegneten, Schwierigkeiten mit Güte meisterten und die Unzulänglichkeiten anderer tolerierten. Gemeinsam halfen wir 89 Menschen dabei, aus der KPCh auszutreten. Sie verstanden dadurch, dass Dafa in dieser Welt verbreitet wurde, um alle zu erretten.

Die Menschen schätzen Falun-Dafa-Andenken

Zwei meiner Brüder standen Falun Dafa aufgrund der von der KPCh verbreiteten Propaganda sehr kritisch gegenüber. Eines Tages rief mich mein jüngerer Bruder, der ein Restaurant besaß, an und erzählte mir, dass seine Frau gerade operiert worden sei und nun jemanden brauche, der sich um sie kümmere. Ich brachte meine jüngste Tochter in die Kindertagesstätte und kümmerte mich um meine Schwägerin. Wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde, hätte ich das nicht getan. Ich war ohnehin schon mit der Arbeit, dem Hin- und Herfahren der Kinder zur Schule und wieder nachhause sowie dem Kochen voll ausgelastet. Dennoch wusste ich, dass ich mich in dieser Situation besonders gut verhalten musste, damit meine Familie erkennen konnte, dass Dafa etwas Gutes ist.

Am Tag nach der Operation, bei der ein gutartiger Tumor aus ihrer Brust entfernt worden war, schien es ihr gutzugehen. Allerdings stand sie noch unter dem Einfluss der Narkose und war noch nicht voll bei Bewusstsein. Der Arzt bat mich, bei ihr zu bleiben, bis sie aufwache. Während ich wartete, wusch ich ihre Hände und Füße mit einem warmen Handtuch und schnitt ihr die Nägel. Auf Anweisung des Arztes hielt ich auch ihre Hand und sprach sie immer wieder mit ihrem Namen an.

Mein Bruder war bei der Arbeit sehr beschäftigt und vergaß, mir etwas zu essen zu bringen. Mein Magen knurrte bereits, aber ich wagte nicht, meine Schwägerin auch nur für einen Moment allein zu lassen, nicht einmal, um mir ein Glas Wasser zu holen. Erst gegen Mitternacht wachte sie auf und fragte mich, ob ich schon etwas gegessen hätte. Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Bruder endlich Feierabend und brachte mir etwas vorbei.

Im Krankenhaus kümmerte ich mich aufmerksam um meine Schwägerin. Wenn sie sich frisch machen wollte, drückte ich Zahnpasta auf ihre Zahnbürste, half ihr beim Waschen des Gesichts und cremte sie mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Eine Mitarbeiterin des Krankenhauses fragte mich: „Sind Sie ihre Schwester?“ Ich antwortete: „Nein, ich bin ihre Schwägerin.“ Erstaunt hakte sie nach: „Ihre Schwägerin? Sie kümmern sich so gut um sie, als wäre sie Ihre eigene Schwester!“ Lächelnd erwiderte ich: „Ich praktiziere Falun Dafa. Meister Li lehrt uns, gute Menschen zu sein und allen gegenüber freundlich zu sein.“

Außerdem riet ich meiner Schwägerin, die glücksverheißenden Sätze im Stillen zu wiederholen, damit sie sich schneller erholen könne. Nach einer Woche wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen. Kurz bevor sie nach Hause ging, half ich ihr noch einmal beim Waschen. Danach wollte ich mich etwas ausruhen und suchte nach einem ruhigen Zimmer. Ich fand einen Raum, in dem nur eine einzige Patientin lag, und fragte höflich: „Darf ich mich hier kurz ausruhen?“ Sie antwortete: „Natürlich. Ich werde ohnehin bald nach Hause gehen. Ruhen Sie sich gerne hier aus.“

Wir kamen ins Gespräch, und ich erfuhr, dass bei ihr Brustkrebs diagnostiziert worden war. Ihre Brust war entfernt worden, ebenso einige Lymphknoten unter dem Arm. Nun erhielt sie eine Chemotherapie, deren starke Medikamente ihren Mund mit schmerzhaften Geschwüren übersäten. Ich sagte zu ihr: „Vielleicht ist es kein Zufall, dass wir uns getroffen haben!“

Dann erzählte ich ihr, dass ich früher unter vielen gesundheitlichen Problemen gelitten hätte, die verschwanden, nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren. Ich erklärte ihr, dass Falun Dafa ein spiritueller Kultivierungsweg der Buddha Schule sei und Menschen helfen könne. Dann fragte ich sie: „Glauben Sie, dass Buddhas und göttliche Wesen gute Menschen beschützen?“ Sie antwortete: „Ja, das glaube ich. Ich bemühe mich ebenfalls, ein guter Mensch zu sein. Ich leite das Bildungsamt und habe einer armen Schülerin die Ausbildung finanziert. Sie hat inzwischen ihr Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin abgeschlossen.“ – „Wenn Sie aufrichtig die Worte ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut‘ rezitieren, könnten wunderbare Dinge geschehen. Wenn Sie wirklich Vertrauen in Dafa haben, kann Meister Li Ihnen helfen.“

Als ich sie fragte, ob sie Mitglied einer Organisation der KPCh sei, erzählte sie mir, dass sie Parteimitglied sei. Ich erklärte ihr: „Diese böse Partei hat nach ihrer Machtübernahme 80 Millionen unschuldige Chinesen getötet, und jetzt entnimmt sie Praktizierenden gegen deren Willen Organe. Trennen Sie sich von ihr und gehen Sie nicht mit ihr unter.“ Ich ermutigte sie, ihre Mitgliedschaft zu kündigen. Sie stimmte zu.

Vier Tage später erschien sie am Eingang der Station, während ich noch immer meine Schwägerin betreute. Sie rief: „Falun Dafa ist gut!“ Dabei zeigte sie mir mit erhobenem Daumen ihre Zustimmung. Anschließend berichtete sie von ihren Erlebnissen der vergangenen Tage. Am ersten Tag zu Hause hatte sie vergessen, die Sätze zu rezitieren. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie waren unerträglich: Sie habe ständig Speichel verloren, die Haut um ihren Mund sei stark angegriffen gewesen, und sie habe sich ausschließlich über Infusionen ernähren können. Am nächsten Tag erinnerte sie sich plötzlich wieder an unser Gespräch und so wiederholte sie einen Tag lang die Worte. Noch in derselben Nacht habe das ständige Speicheln wie durch ein Wunder aufgehört! Am dritten Tag habe sie weiter rezitiert, und die Geschwüre in ihrem Mund begannen zu verkrusten und abzuheilen. Am frühen Morgen des vierten Tages sei sie ins Krankenhaus gekommen, um mir davon zu berichten

Dann fragte sie mich: „Als wir uns neulich unterhalten haben, meine ich, gehört zu haben, dass Sie kleine Falun-Dafa-Andenken dabeihaben. Stimmt das?“ Ich gab ihr eines dieser Andenken. Daraufhin bat sie um ein weiteres. Ich sagte: „Wenn Sie daran glauben, reicht eigentlich eines.“ Sie erklärte mir, dass das zweite nicht für sie, sondern für ihren Sohn sei, und bat dann schließlich noch um ein drittes für ihren Schwiegersohn. Ich ermutigte sie: „Denken Sie daran, die Sätze jeden Tag zu rezitieren. Dann werden Sie bestimmt bald wieder gesund. Der Meister wird auf Sie achten.“

Als ich anschließend auf die Station zurückging und den anderen Patienten sowie ihren Angehörigen von diesem Erlebnis erzählte, fragten sie alle: „Haben Sie noch weitere solche Andenken?“ Daraufhin holte ich eine Handvoll hervor und ließ jeden sein ganz persönliches „Falun-Dafa-Andenken“ auswählen.