(Minghui.org) Meine Mutter begann bereits vor 1999, als ich noch ein Kind war, Falun Dafa zu praktizieren. Ich lernte gemeinsam das Fa mit ihr und half sogar dabei, Informationsmaterialien zu verteilen. Schon von klein auf hat Dafa tief in meinem Inneren Wurzeln geschlagen.
Heute habe ich meine eigene Familie und Kinder, und meine Mutter ermutigt mich oft, das Fa zu lernen.
Vor kurzem schloss sich meine Mutter einer Fa-Lerngruppe an, in der Mitpraktizierende die Schriften des Meisters „Essentielles für weitere Fortschritte“ lesen. Mir fiel auf, dass ihr Groll meinem Vater gegenüber nachgelassen hat. Außerdem beobachtete ich eine deutliche Veränderung in ihrem allgemeinen Befinden: Sie hat nun wirklich Freude an ihrer Kultivierung.
Inspiriert durch dieses Beispiel schloss ich mich ihr beim Fa-Lesen an, was einen tiefgreifenden Einfluss auf mich hatte. Ich möchte einige meiner Erkenntnisse teilen.
Das Lesen des Artikels „Kurze Erklärung über Shan“ in „Essentielles für weitere Fortschritte I“ lehrte mich, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht alles umfasst. Alles in der menschlichen Welt enthält die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
Menschen geraten in Not, wenn sie vom rechten Weg abkommen. Prüfungen entstehen aufgrund von Karma. Diese Prüfungen zu ertragen und zu überwinden ist schmerzhaft und kann einen Menschen tief erschüttern. Wenn die dämonische Natur das wahre Selbst unterdrückt, können die härtesten Worte und Handlungen zum Vorschein kommen. Gerade in solchen Momenten müssen wir erkennen, dass Güte unsere wahre Natur ist, während Wut, Groll und Gereiztheit von unserer dämonischen Seite stammen und nicht von unserem wahren Selbst.
Ich habe gelernt, zwischen meinem wahren und meinem falschen Selbst zu unterscheiden: Das wahre Selbst ist gut, das falsche Selbst ist böse.
Bei der Kultivierung muss Karma beseitigt werden, deshalb gibt es Leid. Mir ist klar geworden, dass ich an meiner eigenen Güte festhalten muss. Früher glaubte ich, Schweigen sei ein Akt der Güte, doch nun verstehe ich, dass sich Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auch in der Nachsicht verkörpert.
Wenn mein Herz gütig ist, sollte ich diese Güte zum Ausdruck bringen, anstatt sie zurückzuhalten. Mich in die Lage anderer zu versetzen, ihnen ermutigende Worte zu sagen, ihren Einsatz anzuerkennen und aufrichtig zu kommunizieren — all das ist ebenfalls Ausdruck von Güte.
Früher glaubte ich, dass alle sowohl bei der Arbeit als auch im Alltag egoistisch sind und jeder in dieser schnelllebigen Gesellschaft ein anstrengendes Leben führt. Doch nachdem ich die „Kurze Erklärung über Shan“ gelesen hatte, stellte ich fest, dass ich wirklich gütig geworden bin. Wenn ich jetzt auf diese Welt blicke, erscheint alles schön.
Die Freundlichkeit, die wir zum Ausdruck bringen, schenkt unseren Mitmenschen ein wenig Wärme. Achtsam mit unseren Worten umzugehen bedeutet nicht, zu schweigen, sondern freundliche und aufbauende Worte zu sagen. Güte benötigt ein Mittel, durch das sie zum Ausdruck gebracht werden kann. Das können warme Worte sein, aber auch materielle Hilfe.
Ich habe die barmherzige Kraft des Meisters gespürt und erkannt, dass ich Freundlichkeit verbreiten sollte, anstatt mich zu beklagen. Auch Worte können bewirken, dass andere Güte und Wärme spüren.
Manche Menschen glauben, dass andere einen ausnutzen werden, wenn man freundlich ist. Wenn andere einen schikanieren oder beschimpfen und man nicht mit ihnen streitet, wird man für dumm gehalten. Als Praktizierende verstehen wir jedoch, dass das Ertragen eines Verlustes Segen in sich birgt. Ein Dorf, in dem Freundlichkeit herrscht, wird Frieden genießen, während ein Dorf mit großem Karma von schweren Katastrophen betroffen sein wird.
Ich möchte ein Bote des Göttlichen sein und mit Güte die Menschen in meiner Umgebung berühren. Durch meine Worte und Taten möchte ich anderen dabei helfen, zwischen Recht und Unrecht sowie zwischen Gutem und Bösem zu unterscheiden. Ich möchte nicht zulassen, dass sie Verbrechen gegen Dafa begehen. Über Dafa zu informieren und Lebewesen zu retten, ist meine Mission.
Ich habe keine Angst mehr davor, meinen Mann davon zu überzeugen, Falun Dafa zu praktizieren. Und ich grüble auch nicht mehr darüber, dass meine Kinder noch klein sind oder der Alltag belastend ist.
Stattdessen konzentriere ich mich darauf, meiner Familie zu helfen, die Güte von Falun Dafa wirklich zu erfahren und zu erkennen, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind. Gefühle sind ansteckend, die Kraft der Güte gibt anderen Freude und Glück. Ich spüre wirklich selbst die Freude, die das Lernen des Fa mit sich bringt.
Danke, Meister!
Danke, Mitpraktizierende!
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