(Minghui.org) Die Lehre des Meisters und die Anleitung durch Falun Dafa haben mich verändert.
Nach meinem Hochschulabschluss erhielt ich eine Stelle im Staatsdienst. Als alleinstehende Person erwartete ich ein unbeschwertes, entspanntes Leben mit genügend Geld für meinen Lebensunterhalt. Doch irgendwie übernahm ich schließlich die Rolle des „Familienoberhaupts“.
Nach einigen Berufsjahren konnte ich mir ein eigenes Haus kaufen. Während das Haus noch renoviert wurde, zogen meine jüngere Schwester und ihr Mann aus beruflichen Gründen in die Gegend und wohnten bei mir. Zwei Jahre später zogen der Sohn und die Tochter meiner ältesten Schwester in meine Stadt, um in der Nähe eines Kindergartens zu sein; sie wurden von meiner Mutter begleitet. Kurz darauf brachte mein Onkel meine 80-jährige Großmutter zu mir, damit ich mich um sie kümmerte. Die Familie wuchs weiter, als meine jüngere Schwester ein wunderschönes kleines Mädchen zur Welt brachte.
Mein Haushalt war zu einer achtköpfigen Familie angewachsen. Mit der Veränderung der Familienzusammensetzung wandelte sich auch mein Kultivierungsumfeld. Während sich meine eigene Herangehensweise an die Kultivierung weiterentwickelte, durchliefen auch meine Familienangehörigen ihre eigenen Wandlungsprozesse.
Die Veränderung meines Schwagers
Mein Schwager war schon immer unglaublich geizig. Während unseres fast zwanzigjährigen Zusammenlebens gab er nie auch nur einen Cent für den Haushalt aus. Von Kleinigkeiten wie Zahnpasta, Zahnbürsten, Toilettenpapier und Kosmetika bis hin zu Grundnahrungsmitteln wie Öl, Salz, Essig und Sojasauce übernahm ich die Kosten für alles. Er hat sich nie an den Hausverwaltungskosten oder den Nebenkostenabrechnungen beteiligt. Meine Schwester wiederum verdiente kein Geld, da sie Vollzeit zu Hause blieb, um sich um ihr Kind zu kümmern.
Anfangs verstand ich zwar den Fa-Grundsatz, dass alles, was einem Praktizierenden begegnet, von karmischen Verbindungen bestimmt wird, und ich sah ein, dass ich dies als Gelegenheit nutzen sollte, mich zu erhöhen. Ich sollte persönlichen Gewinn als unwichtig betrachten und menschliche Anhaftungen loslassen. Doch ich hatte den Grundsatz nur oberflächlich erfasst, ohne die tiefere Bedeutung des Fa wirklich zu verstehen. Ich hatte das Gefühl, dass mein Schwager mich ausnutzte. Ich hegte tiefen Groll und tiefsitzende Beschwerden sowohl gegen meine Schwester als auch gegen ihren Mann. Zeitweise forderte ich sie sogar auf zu gehen, doch sie weigerten sich, was mich in einen inneren Konflikt stürzte und mir große seelische Not bereitete.
Eines Tages, als ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden das Fa lernte, erkannte ich plötzlich, welch wunderbare Gelegenheit sich mir bot. Erstens waren jene tief verwurzelten, verborgenen Anhaftungen an Eigeninteresse offengelegt worden, sodass ich sie beseitigen konnte. Zweitens ermöglichten mir die Wandlung meiner Denkweise und das Loslassen menschlicher Anhaftungen, meine Ebene in der Kultivierung zu erhöhen. Die Beseitigung menschlicher Anhaftungen und die daraus resultierenden Veränderungen durch die Erhöhung meiner Xinxing brachten Harmonie in meine Familie. Dies rettete nicht nur mich, sondern auch meine Familienangehörigen. Es zeigte die enorme Kraft des Dafa, die menschlichen Herzen zu wandeln, und inspirierte meine Familie dazu, eine tiefe Ehrfurcht vor Dafa zu entwickeln.
Ich hörte auf, mich bei meiner Schwester darüber zu beklagen, dass meine Bemühungen unbelohnt blieben, und ich machte ihnen keine Vorwürfe mehr deswegen, dass sie nichts zum gemeinsamen Alltag beitrugen. Ich wurde viel gelassener und war in der Lage, die Dinge aus der Sicht meines Schwagers zu betrachten. Er war der alleinige Ernährer und für den Unterhalt seiner Familie verantwortlich. Seine Situation war beschwerlich, weshalb er ein so sparsames Leben führte.
Ich betrachtete meinen Schwager nicht mehr als geizig und kaufte alles, was im Haushalt benötigt wurde. Ich achtete darauf, dass sie – wann immer möglich – so wenig wie nötig ausgaben, und bot meine Hilfe an, wo immer ich konnte. In jeder Situation stellte ich ihre Interessen an die erste Stelle und handelte stets mit Blick auf ihr Wohlergehen.
Mein Schwager wurde Zeuge meiner Wandlung. Auch er begann, einige seiner eigenen Verhaltensweisen zu ändern. Gelegentlich kaufte er Lebensmittel ein oder brachte leckere Dinge mit nach Hause, um sie mit allen zu teilen. Diese Großzügigkeit und die Bereitschaft, mit der Familie zu teilen, waren sehr erfreulich. Seitdem ist unser Zuhause von viel mehr Lachen und Freude erfüllt.
Wenn ich mich mit Verwandten unterhielt, hörte ich gelegentlich, wie mein Schwager unsere Großfamilie von Herzen lobte und seine Wertschätzung für andere Familienmitglieder zum Ausdruck brachte. Ich weiß, dass dies die Kraft von Falun Dafa ist, die mich und meine Familie verändert hat. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar dafür, dass er uns in seiner Barmherzigkeit errettet hat.
Die Veränderungen bei meinem Neffen und meiner Nichte
Die Familie meiner ältesten Schwester hatte mit Armut zu kämpfen. Ich legte großen Wert auf die Bildung ihrer Kinder und ermutigte sie oft: „Lernt! Verschwendet keine Zeit. Spielt nicht. Widmet jeden Augenblick dem Lernen.“ Ich war der Meinung, dass fleißiges Lernen der einzige Weg für sie sei, ihr Leben zu ändern und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen; daher drängte ich sie ständig dazu, fleißig zu sein.
Wenn ihre Noten schlechter wurden, analysierte ich eingehend die möglichen Gründe, wie etwa zu viel Schlaf, Zeitverschwendung beim Spielen, Unaufmerksamkeit im Unterricht usw. Kurz gesagt: Wann immer etwas nicht meinen eigenen Vorstellungen entsprach, kritisierte ich sie. Das führte dazu, dass sie sich hilflos und bedrückt fühlten und unter enormem Druck standen.
Die Kinder wurden ziemlich aufmüpfig. Manchmal schrien sie mich an, und bisweilen versuchten sie einfach, mir aus dem Weg zu gehen, indem sie sich in ihren Zimmern einschlossen. Ich fühlte mich hilflos und tief verletzt. Ich dachte: „Ich habe so viel für euch geopfert. Wie könnt ihr mich nur so behandeln?“
Ich erkannte meine starken Anhaftungen und die menschlichen Gefühle nicht, die nicht im Einklang mit dem Fa standen. Ich fürchtete, die Kinder könnten in der Schule schlecht abschneiden und schließlich keinen Studienplatz bekommen oder später ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Diese Überzeugung trieb mich dazu, sie ständig zum Lernen anzuhalten.
Bis eines Tages meine Zähne zu schmerzen begannen. Der Schmerz war unerbittlich, und ich konnte nicht einen einzigen Bissen essen. Selbst das Atmen löste einen anhaltenden, qualvollen Schmerz aus. Der Schmerz strahlte in mein Gesicht und meinen Kopf aus, sodass sich diese Körperhälfte elend anfühlte. Ich schaute nach innen, konnte aber dennoch nicht genau ausmachen, wo die Ursache meines Problems lag. Ich drängte die Kinder weiterhin: „Beeilt euch und lernt!“ Der Schmerz in den Zähnen hielt monatelang an.
Eines Tages, als ich das Fa lernte, wurde mir plötzlich klar, dass jeder sein eigenes Schicksal hat. Ihre Schicksale sind bereits festgelegt und liegen nicht in meiner Hand. Alles wird vom Meister arrangiert. Ich erkannte meinen Wunsch, das Schicksal anderer zu kontrollieren und zu lenken, und schämte mich dafür, dass mir dies so lange nicht bewusst gewesen war.
Mit diesem Gedanken verschwanden die Zahnschmerzen augenblicklich. Es war wahrhaftig ein Wunder. Dafa ist wirklich außergewöhnlich.
Ich gab meine herrische Haltung in Bezug auf das Lernen der Kinder auf und ließ die menschlichen Anhaftungen von Sorge und Angst um ihren Lebensweg los. Ich korrigierte mich selbst und kultivierte meinen Charakter im Einklang mit dem Fa. Wenn ich bemerkte, dass die Kinder nicht in der richtigen Verfassung waren, sprach ich auf der Grundlage des Fa mit ihnen, um ihnen zu helfen, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden.
Die Einstellung der Kinder mir gegenüber wandelte sich allmählich. Sie begannen, mich anzulächeln, während sie von Erlebnissen aus der Schule erzählten. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich allein dadurch, dass ich meine falschen Vorstellungen im Einklang mit dem Fa korrigierte, eine solche Harmonie in meine Familie bringen könnte. Ich bin dem Meister für seine Lehre zutiefst dankbar.
Eine Veränderung bei meiner Mutter
Meine Mutter und ich kamen nicht gut miteinander aus. Ich empfand ihre Art zu sprechen als schroff, während sie behauptete, ich hätte ein schreckliches Temperament. Wir brachten einander selten Toleranz oder Geduld entgegen.
Ich wollte diesen Zustand schon lange ändern und sprach einige Male mit meiner Mutter darüber. Sie antwortete dann ziemlich direkt: „Wenn du das wirklich ändern wolltest, wie könntest du dann daran scheitern?“
Ich wurde wütend und konterte: „Dann kannst du dich doch ändern! Warum musst du ständig an mir herumnörgeln? Wenn du dich kultivieren würdest, würden sich unsere Streitigkeiten dann nicht einfach auflösen?“
Das machte meine Mutter nur noch wütender: „Bin ich überhaupt deine Mutter? Was für eine Tochter spricht so mit ihrer eigenen Mutter? Du hast absolut keinen Respekt vor deiner Mutter!“ Während sie das sagte, brach sie sogar in Tränen aus. Über die Jahre hinweg gelang es weder meiner Mutter noch mir, die Situation zu verbessern.
Ich hatte meine Mutter immer an einem bestimmten Idealbild einer „Mutter“ gemessen. Aus der Sicht menschlicher Anschauungen meinte ich, eine Mutter solle ihre Kinder wertschätzen und tolerant sein, ihre Fehler und richtigen Taten bedingungslos akzeptieren, ohne Buch zu führen oder eine Gegenleistung zu erwarten. Alles, was ich meiner Mutter gegenüber getan hatte, lief auf eine schlechte Behandlung und die Anhäufung von Karma hinaus, weil ich in menschlichen Gefühlen verhaftet war. In Wirklichkeit sind meine Mutter und ich Praktizierende.
Nachdem mir das klar geworden war, änderte ich meine Haltung gegenüber meiner Mutter. Ich begann, ihr aus der Sicht einer Mitpraktizierenden zu begegnen, mit mehr Demut, Respekt und Toleranz. Seitdem konnte ich ihre Gefühle aus ihrer eigenen Perspektive betrachten. Ich war in der Lage, Rücksicht zu nehmen und fürsorglich zu sein, stets auf ihr Wohl bedacht.
Auch meine Mutter begann, sich still und leise zu wandeln. Sie wurde ruhiger, hörte sich an, was ich zu sagen hatte, und kommunizierte mit einem friedlichen Geist. Sie konnte auch tiefgründige, herzliche Gespräche mit mir führen. Sie ließ sich nicht mehr von menschlichen Vorstellungen oder Gefühlen leiten und begann, bei ihrem Handeln auch meine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Unsere Beziehung wurde zunehmend harmonischer. Wir machten gemeinsam Fortschritte in unserer Kultivierung.
Es war der Meister, der uns beide auf den aufrichtigen Weg zurückführte und unseren Kurs korrigierte, nachdem wir uns so viele Jahre vom Fa entfernt hatten.
Ich gehöre zu einer großen Familie mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Es war der Meister, der uns durch die Bande des Schicksals zusammenführte. Unter der barmherzigen Obhut des Meisters und geleitet von Dafa wandeln wir uns und verändern uns zum Besseren.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.