(Minghui.org) Minghui.org hat bereits über die elf Einwohnern der Stadt Hengyang in der Provinz Hunan auferlegten Gefängnisstrafen am 31. Dezember 2025 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa berichtet.
Davon betroffen war auch die 61-jährige Hu Xiaoyun, eine pensionierte Angestellte der Schuhfabrik Hengyang, die zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Yuan verurteilt wurde. Ihre Berufung wurde im April 2026 vom Mittleren Gericht der Stadt Hengyang abgewiesen.
Dieser Bericht enthüllt neue Informationen über Hus frühere Verfolgung.
Frühere Haftstrafe und Schikanen
Am 27. September 2017 bestieg Hu einen Zug nach Shenzhen in der Provinz Guangdong, um ihren Mann, der dort arbeitete, und ihren Sohn zu besuchen. Nachdem sie einem Mitreisenden mit dem Namen Liang ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei gegeben hatte, meldete dieser sie der Polizei. Unmittelbar nach der Ankunft des Zuges am Zielort wurde Hu verhaftet und in die Bahnhaftanstalt der Stadt Guangzhou gebracht.
Am 26. März 2018 stand Hu vor dem Eisenbahngericht in Guangzhou. Sie wurde am 3. Mai desselben Jahres zu einem Jahr Haft verurteilt und kurz darauf in das Frauengefängnis der Provinz Guangdong eingeliefert.
Nach ihrer Freilassung Ende September 2018 wies das Komitee für Politik und Recht des Bezirks Shigu in Hengyang Li Shupinig, einen Angestellten des örtlichen Wohnkomitees, und Chen Yanghua, einen Gemeindepolizisten, an, Hu zu schikanieren.
Im April 2022 beauftragte dasselbe Komitee für Politik und Recht fünf Personen aus verschiedenen Behörden, ein „Gehirnwäschekomitee“ zu bilden. Das Komitee sollte Hu zwingen, ihrem Glauben an Falun Dafa abzuschwören. Mitglieder des Komitees waren Liu Zhisheng, Leiter der Organisationsabteilung des Bezirks Shigu, Guo Wei, Leiter des Unterbezirksamts Hejiang, Jiang Shuangping, Leiter des Finanzamtes des Unterbezirks Hejiang, Zhou Rui, Sekretär der Gemeinde Baishuzui sowie Chen Yanhua, ein Beamter von der örtlichen Polizei.
Zusammenfassung der jüngsten Festnahme und Verurteilung
Hu wurde am 31. März 2024 festgenommen, nachdem die Polizei beobachtet hatte, wie sie zusammen mit anderen Praktizierenden, die überwacht wurden, Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte. Polizisten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, ihren Laptop und ihre Speicherkarten. Hu wurde die ganze Nacht im Frauengefängnis der Stadt Hengyang festgehalten. Sie weigerte sich, den am darauffolgenden Tag ausgestellten Haftbefehl zu unterschreiben.
Am 7. Mai 2024 stellte die Staatsanwaltschaft des Bezirks Zhengxiang einen Haftbefehl gegen sie aus. Am 6. Juli, einen Tag nachdem die Polizei den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hatte, verhörten Staatsanwalt Cheng Yihui und sein Assistent Zhang Wei die Praktizierende und versuchten, sie zu einem Geständnis zu zwingen. Hu kooperierte nicht.
Am 5. August gab die Staatsanwaltschaft Hus Fall infolge mangelnder Beweise an die Polizei zurück. Die Polizei reichte ihren Fall am 5. September erneut ein. Die Staatsanwaltschaft erhob am 30. September Anklage und legte folgende Beweise vor:
1) Hu hatte gemeinsam mit der Praktizierenden Wang Yuanxiu das Zhuan Falun gelesen.
2) Sie hatten am 17. und 18. März 2024 in der Nähe einer örtlichen Mittelschule 33 Exemplare der Zeitschrift Zhengjian.org verteilt.
3) Beide Praktizierenden besaßen zu Hause Informationsmaterialien über Falun Dafa.
4) Hu war vorher wegen ihres Glaubens zu einem Jahr Haft verurteilt worden und galt daher als „Wiederholungstäterin“.
Am 15. April 2025 stand Hu zusammen mit zehn weiteren Falun-Dafa-Praktizierenden vor dem Bezirksgericht Zhengxiang. An der Verhandlung durften jeweils nur zwei Familienmitglieder pro Praktizierendem teilnehmen. Die übrigen Plätze waren von zahlreichen Agenten des örtlichen Komitees für Politik und Recht und Mitgliedern des Straßenkomitees besetzt. Die Praktizierenden wurden in Handschellen und Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt. Auf Antrag der Verteidiger ordnete der Vorsitzende Richter die Entfernung der Handschellen und Fußfesseln an.
Hus Familie berichtete, dass sie nach einem Hungerstreik aus Protest gegen die Verfolgung sehr schwach sei. Außerdem habe sie sich den Kopf angeschlagen und Verletzungen erlitten.
Der Richter verurteilte die Praktizierenden am 31. Dezember 2025 zu Haftstrafen zwischen zwei und acht Jahren.
Frühere Berichte:
Elf Bürger zu Haft zwischen zwei und acht Jahren verurteilt (Hengyang, Provinz Hunan)
Elf Bürger wegen ihres Glaubens an Falun Dafa vor Gericht gestellt (Hengyang, Provinz Hunan)
Practitioner Mr. Zhou Zixian Imprisoned and Severely Abused for Six Years
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