(Minghui.org) Ich habe 1996 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren, und kultiviere mich nun seit fast 30 Jahren. Ich möchte euch von meinen Kultivierungserfahrungen berichten.

Meine Anhaftung an persönliche Vorteile loslassen

Ich besaß ein Unternehmen, das Formteile herstellte. Unsere Fabrik setzte eine riesige Menge an Maschinen ein, was unsere Stromrechnung in die Höhe trieb. Aus Eigeninteresse manipulierten die Mitarbeiter des Energieversorgers die Verkabelung des Stromzählers, sodass der Stromverbrauch der Fabrik extrem niedrig aussah. Dadurch reduzierte sich die monatliche Rechnung um etwa 90 Prozent. Ich gab dann einen Teil der Rückvergütung an die Mitarbeiter weiter.

Unsere Stromrechnung hätte eigentlich bei etwa 10.000 Yuan (ca. 1.300 Euro) pro Monat liegen müssen, doch durch diese Methode musste ich nur etwa 1.000 Yuan (ca. 130 Euro) an das Energieversorgungsamt zahlen. Den Mitarbeitern, die die Zählerstände ablasen, gab ich dann noch weitere 2.000 bis 3.000 Yuan (ca. 260 bis 390 Euro). Das bedeutete, dass ich jeden Monat etwa 5.000 bis 6.000 Yuan (ca. 650 bis 775 Euro) weniger für Strom bezahlte.

Als ich anfing Falun Dafa zu praktizieren, wurde mir klar, dass dies nicht den Prinzipien des Fa entsprach. Daher sagte ich zu den Mitarbeitern des Stromversorgers: „Ich habe angefangen Falun Dafa zu praktizieren und mein Meister lehrt uns, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu handeln. Die Art und Weise, wie wir die Stromrechnung manipulieren, ist nicht richtig.“ Ich bat sie, die Rechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Stromverbrauchs zu berechnen. Die Mitarbeiter des Energieversorgers konnten nicht verstehen, warum ich das tat. Ich bestand jedoch darauf, den tatsächlichen Betrag zu bezahlen. Sie konnten nur zustimmen und die Verkabelung ändern. Meine Stromrechnung stieg von etwa 30.000 Yuan (ca. 3.900 Euro) auf etwa 100.000 Yuan (ca. 12.900 Euro).

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, ging ich zu einem Maschinenbauunternehmen in Peking, um Geräte zu kaufen. Der Preis betrug 40.500 Yuan (ca. 5.200 Euro). Aufgrund eines Fehlers berechnete uns deren Buchhalter jedoch 5.000 Yuan (ca. 650 Euro) zu wenig. Als wir es bemerkten, schwiegen wir, luden die Geräte auf und fuhren davon. Später entdeckte das Pekinger Unternehmen die Unstimmigkeit bei den Zahlungen und schickte mehr als zehn Personen zu uns. Wir beharrten jedoch entschieden darauf, dass wir im Recht seien. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, wurde mir die Schwere dieser Angelegenheit bewusst. Also brachte ich das Geld nach Peking, suchte die Firma auf, entschuldigte mich bei ihnen und zahlte das Geld zusammen mit den aufgelaufenen Zinsen zurück. Der Geschäftsführer der Firma war sehr gerührt, daher lud er uns zum Essen ein und kaufte Geschenke, um sich bei uns zu bedanken.

Ein Kunde bestellte Produkte im Wert von mehr als 300.000 Yuan (ca. 39.000 Euro) und bat mich, die Produkte zu liefern und die Versandkosten zu übernehmen. Er erklärte sich bereit, uns zwei Tage nach der Lieferung zu bezahlen. Unser Unternehmen war klein, daher schlossen wir keine Verträge mit unseren Kunden ab. Wir wickelten unsere Geschäfte lediglich auf der Grundlage mündlicher Vereinbarungen ab, sodass ich für dieses Geschäft keinen Vertrag unterzeichnet hatte. Zwei Tage später erkrankte er jedoch plötzlich und verstarb. Wer würde uns bezahlen?

Ich ging zu seinem Arbeitsplatz, um mir die Lage anzusehen. Er war dort als Einzelunternehmer tätig gewesen und hatte bestimmte Aufträge von der Firma übernommen. Als ich seine Wohnung aufsuchte, stellte ich fest, dass seine Familie in einer äußerst schwierigen finanziellen Lage war; sie hatte schlichtweg nicht die Mittel, um zu zahlen. Einige rieten mir, sie vor Gericht zu ziehen. Ich dachte zwar, dass mir durch diesen Vorfall tatsächlich eine beträchtliche Summe Geld verloren gegangen war, aber ich praktizierte Falun Dafa. Als Kultivierender sind gute wie schlechte Dinge allesamt gute Dinge. Möglicherweise geschah dies aufgrund einer Schicksalsverbindung aus der Vergangenheit und war für mich eine Gelegenheit, eine Schuld zu begleichen. Vielleicht half es mir auch dabei, meine Anhaftungen an persönliche Vorteile und Gewinn loszuwerden. Deshalb verzichtete ich gelassen auf diesen Geldbetrag.

Als ich mein Geschäft aufnahm, wandte ich oft „abweichenden Kopien“ (oder „großer Kopf, kleiner Schwanz“) an. Von den drei Rechnungsbelegen wurde der tatsächliche Umsatz korrekt auf der Kundenkopie vermerkt, während auf dem vom Aussteller einbehaltenen Beleg ein niedrigerer Betrag eingetragen wurde. Bei der Zahlung der Steuer (8 %) wurde der Betrag auf dem Einbehaltungsbeleg zugrunde gelegt. Auf diese Weise habe ich viel gespart. Viele Unternehmen gingen so vor.

Nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, wusste ich, dass ich so nicht weitermachen konnte. Daher bezahlte ich die Steuer. Letztendlich musste ich rund 600.000 Yuan (ca. 77.000 Euro) an Steuern zahlen. Da der Lieferant, von dem ich meine Rohstoffe bezog, keine Rechnungen ausstellte, konnte ich die Kosten für diese Materialien nicht von meiner Steuerschuld abziehen. Infolgedessen zahlte ich höhere Steuern, was den Nettogewinn meines Unternehmens erheblich schmälerte. Ich musste das Geschäft schließen.

Ein Bed&Breakfast eröffnen und den Menschen von Falun Dafa erzählen

Meine Familie besitzt Häuser, und so habe ich eine Pension eröffnet. Ich wusste, dass dies mir mehr Gelegenheiten geben würde, mit mehr Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen so die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären. Privatunterkünfte bieten in der Regel kein Frühstück an. Die Gäste kommen einfach, checken ein und übernachten. Wenn sie abreisen, geben sie den Schlüssel ab, sodass es kaum Gelegenheit gibt, mit ihnen zu sprechen. Ich überlegte, wie ich Gelegenheiten schaffen könnte, mit diesen Gästen in Kontakt zu treten.

Zunächst brachte ich den Gästen Wassermelonenscheiben auf ihre Zimmer, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Meistens wollten sie jedoch ausgehen und wenn sie abends zurückkamen, hatten sie es eilig, zu duschen und sich auszuruhen, sodass ich keine Gelegenheit hatte, mich lange mit ihnen zu unterhalten.

Ich bereitete ihnen kostenlos ein Frühstück zu. Während die Gäste frühstückten, setzten sie sich hin und ich konnte ihnen die wahren Umstände erklären. Ich bat den Meister, die Gäste in Wellen kommen zu lassen und der Meister arrangierte es tatsächlich so. Ich sprach mit einer Gruppe und nachdem sie zugestimmt hatten, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten, kam schon die nächste Gruppe.

In diesem Sommer brachten vier Lehrerinnen einen etwa 16-jährigen Jungen mit. Sie hatten nur ein Zimmer gebucht. Es war offensichtlich, dass das Zimmer für sie nicht groß genug war. Der Junge sagte, er habe keine Unterkunft und fragte meine Frau, ob es Nachtmärkte gäbe, damit er irgendwo übernachten könne. Ich dachte, ich könne ein Kind nicht die ganze Nacht draußen herumirren lassen, und so sagte ich zu seiner Mutter: „Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender. Im Nebenraum wohnt niemand und ich werde nichts dafür berechnen.“

Ich ließ den Jungen dort übernachten. Am nächsten Morgen bedankten sie sich bei mir. Ich erzählte ihnen, dass ich Falun Dafa praktiziere und dass unser der Meister uns gebeten hat, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen und zuerst an andere zu denken. Ich sagte, die Nachrichten im Fernsehen und in den Medien über Falun Dafa seien allesamt Lügen. Es gelang mir, ihnen die wahren Umstände zu erklären. Daraufhin traten alle aus der KPCh aus. Später hörte ich meine Frau sagen, dass der Junge seinen Vater angerufen habe. Er stammte aus einer geschiedenen Familie und lebte normalerweise bei seinem Vater.

Ein Ärzte-Ehepaar kam vorbei. Die Frau fragte, wo sich die örtlichen Krankenhäuser befänden und ich fragte, ob etwas nicht in Ordnung sei. Sie erzählte, dass sich ihr Mann gestern bei Hausarbeiten die Rippen verletzt habe. Nach ihrer Ankunft seien die Schmerzen sehr stark geworden. Er würde vermuten, dass er sich Rippen gebrochen habe. Er sei bereits mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren. Da sie aus einer anderen Stadt kamen, wusste sie nicht, in welches Krankenhaus ihr Mann gefahren war und war sehr besorgt.

Ich sagte zu ihr: „Machen Sie sich keine Sorgen. Ihrem Mann wird es wieder gut gehen. Sagen Sie einfach immer wieder: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ und Ihr Mann wird bald zurückkommen.“ Die Frau sprach die beiden Sätze leise nach. Ihr Mann kam tatsächlich zurück. Er hatte im Taxi einen Kollegen angerufen und dieser hatte ihm gesagt, dass seine Rippen nicht gebrochen seien. Er müsse sich nur ausruhen. Ich erzählte dem Paar, wie wunderbar Falun Dafa sei und dass bereits Millionen Chinesen aus der Partei ausgetreten seien. Beide traten freudig aus der KPCh aus.

Eine Frau mittleren Alters blieb sechs Tage lang. Bevor sie abreiste, umarmte sie mich und sagte: „Sie sind wirklich großartig. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“ Ich erzählte ihr von Falun Dafa und sie nahm ein Buch von Falun Dafa mit.

Ich behandle alle meine Gäste wie meine Verwandten. Wenn sie nicht auswärts essen, bereite ich ihnen Essen zu. Sie alle sagen, dass sie sich bei mir wie zu Hause fühlen würden und meine Pension hat im Internet begeisterte Bewertungen erhalten. Viele Menschen sagen, dass der Aufenthalt in meiner Pension großartig sei und es sich dort warm und gemütlich anfühle. Ich freue mich, weil ich Menschen dabei helfen kann, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten.

Meine Familie profitiert davon

Jedes Jahr gibt mein ältester Sohn Praktizierenden Geld, damit sie Informationsmaterialien kaufen können. Dann fährt er sie hin, um die Informationsmaterialien abzuholen. Er arbeitete früher im staatlichen Sektor, doch nachdem er gesehen hatte, wie korrupt die KPCh ist, kündigte er seine Stelle, zog ins Ausland und erhielt eine Green Card. Er nimmt jedes Jahr die ganze Familie mit, um Shen Yun anzusehen. Kürzlich veröffentlichte ein ausländisches Medium Artikel voller Verleumdungen. Der Meister, Falun Dafa und Shen Yun wurden diffamiert.

Als seine Familie zu Besuch kam, zeigte er mir die Artikel. Ich fragte ihn: „Glaubst du das?“ Er antwortete: „Ich glaube diese Verleumdungen nicht.“ Seine vierköpfige Familie hat sich auch dieses Jahr wieder Shen Yun angesehen. Mein Sohn ist gesegnet. Sein Geschäft boomt und er steht kurz davor, ein zweites Geschäft zu eröffnen. Er verhält sich gemäß den Prinzipien von Falun Dafa und gibt sein Bestes, anderen zu helfen.

Mein zweiter Sohn ist bei schlechter Gesundheit. Er nahm verschiedene Medikamente ein, aber nichts half. Meine Schwiegertochter hat eine sehr schwache Konstitution. Sie streiten sich oft und sprachen sogar von Scheidung. Seine Frau leidet an einer Pilzinfektion auf der Kopfhaut. Sie probierte alle möglichen Salben aus, doch ihre Kopfhaut juckte weiterhin. Durch das ständige Kratzen war ihre Kopfhaut voller blutender Wunden und Kruste. Dieser Zustand trat immer wieder auf. Während der Neujahrsfeiertage riet ich ihnen, das Geld zu verwenden, auf dem Botschaften zu den wahren Umständen von Falun Dafa aufgedruckt waren. Ich sagte, dass sie dadurch gesegnet würden. Sie taten, wie ich es vorgeschlagen hatte. Ihre Gesundheit und Beziehung verbesserten sich. Auch die Kopfhaut meiner Schwiegertochter erholte sich. Von den früheren Krusten war überhaupt keine Spur mehr zu sehen.

Ich möchte dem Meister ganz besonders dafür danken, dass er mich barmherzig errettet hat und mich von einem gewinnorientierten Kaufmann zu einem Kultivierenden verwandelt hat, der den Prinzipien von Falun Dafa folgt. Vielen Dank Meister, dass Sie es so arrangiert haben, dass Menschen die wahren Umstände hören und gerettet werden können.